ID.7 - Verbrauchswerte einer realen Dienstfahrt

VW ID.7

Hallo ich möchte euch heute mal Verbrauchswerte einer realen Dienstfahrt zeigen. Randbedingungen: Hin- und Rückfahrt zusammen knapp 700km, 8-19Grad Celsius, Norddeutsche Topologie, 95% BAB, Travel Assist bei Hinfahrt 130km/h bei Rückfahrt 140km/h, 1x händisch Batterie vorkonditioniert (bei 8-10Grad Celsius), kein Stau, hab auch mal laufen lassen bis 185km/h. A/C auf off, alleine Im ID.7, 19“er…

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Ah ein Auslegungsfachmann, sicher ein Insider.

Dann klär uns mal auf an welchem Teil der Auslegung es liegt.

Die Häme kannst du auch sein lassen, es verändert die Faktenlage nicht.

Zu den üblichen Verdächtigen für die geringe Anhängelast zählt die Dauerhaltbarkeit des Getriebes (zu schwach=sparsam ausgelegt).

Vielen Dank insbesonderes an Rolling Thunder aktuell für deine Rückmeldung zum Verbrauch Pro S gegenüber GTX
Der aktuellen Anhänger-Thematik entziehe ich mich da kann ich eh nicht mitreden aktuell
Gerne aber bitte von euch allen an mich jede Menge Verbrauchserfahrungen übermitteln grade jetzt bei diesen niedrigen Temperaturen
Lg Roman

Ich bin gestern mit meinem Pro S Tourer von der Mosel in den Frankfurter Raum und zurück gefahren, wie ich es zuvor mit meinem Diesel auch oft gemacht habe. Also nicht nur flach, auch durch den Hunsrück unterwegs gewesen.

Morgens viel Verkehr und Stau, habe fast 2:30h für die 160 km gebraucht.
Zurück dann wesentlich entspannter mit einer Zeit von 1:45h.

Bin nicht zurückhaltend gefahren, aber mehr als 130 km/h ist auf der Strecke eigentlich sowieso nirgends drin.

Draußen waren es immer zwischen 0 und +6°C. Heizung, inkl. Sitz und Lenkrad waren immer an.
Der Bolide steht auf 19" Winterreifen.

Der Verbrauch lag für die ganze Reise bei 20 kW/h auf 100 km laut Anzeige im Auto.

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Und hast bestimmt noch fast zwei Stunden an der Ladesäule verbracht, hmm? 😛 😉

Sehr gut solche Berichte. Also hin und her ohne Zwischenladen, nehme ich an?

Ich hätte das locker mit den 90%, mit denen ich zu Hause am Morgen los bin, hin und her geschafft.
Aber ich war bei uns in der Niederlassung und da kann ich auch laden - habe das dann direkt mal ausprobiert.

Bei den Temperaturen sind meiner Meinung 350 - 400 km Reichweite mit dem Pro S auf jeden Fall drin, ohne sich groß einschränken zu müssen - falls man mit 100% losfährt.

Bin mal gespannt, wie es wird, wenn es draußen wärmer ist.

Zitat:

@Nipo schrieb am 11. Februar 2025 um 22:06:47 Uhr😁ie Häme kannst du auch sein lassen, es verändert die Faktenlage nicht.

Zu den üblichen Verdächtigen für die geringe Anhängelast zählt die Dauerhaltbarkeit des Getriebes (zu schwach=sparsam ausgelegt).

Sehr gerne, ganz ohne Häme, dann also ganz einfach: Dann klär uns mal auf an welchem Teil der Auslegung es liegt.

Faktenlage, bitte, bei so einer selbstbewussten Aussage! Bisher kam, es könnte ggf. eventuell am Getriebe liegen, was ich ehrlich gesagt für weder sinnvoll belegbar noch schlüssig halte. Die Mehrkosten ein Eingang-Getriebe (!) im Kollektiv für gelegentlichen Gespannbetrieb auszulegen sind nach meiner Einschätzung absolut nicht relevant genug, um auf so einen selling point zu verzichten.
Mir würden da ggf. auch einige andere Gründe einfallen, die schlüssiger sind, aber da ich sie nicht belegen kann, werde ich auch nicht spekulieren.

Ja, sorry, ich bin derjenige, der völlig leere Hülsen hinterfragt, weil ich entweder Fakten sehen will, oder dafür bin, dass man sich einfach zurückhält und keine wilden Spekulationen und Gerüchte verbreiten sollte.
Ich wiederhole mich, wir sind in einem technischen Forum, dass heißt nicht bei „wünsch Dir was“ sondern bei „iss so“.

P.S.: Wenn man faktenbasierte Aussagen zu solchen Themen machen will, muss man sehr gut informiert, oder Fachmann sein. Sorry, dass ich dachte, Du hättest einen Grund für Deine Aussage und nicht einfach nur spekuliert. Mein Fehler.

Zitat:

@Nipo schrieb am 11. Februar 2025 um 22:06:47 Uhr:


Die Häme kannst du auch sein lassen, es verändert die Faktenlage nicht.

Zu den üblichen Verdächtigen für die geringe Anhängelast zählt die Dauerhaltbarkeit des Getriebes (zu schwach=sparsam ausgelegt).

Steile Theorie, die meisten BEV haben wenig Anhängelast, weil die Hersteller nicht in der Lage sind, das Getriebe ordentlich zu dimensionieren? Kann einem Hersteller sicherlich mal passieren, aber allen?

Dauerleistung der Batterie wird eher ein Thema sein, vor allem unter Worstcase-Bedingungen wie extreme Kälte, maximale Beladung des Fahrzeugs zusätzlich zur Anhängelast, maximale Steigung und niedriger SOC. Wenn die Batterie dann nicht zuverlässig genügend Leistung auch für eine längere Passfahrt abgeben kann, bleibt das Auto im besten Fall einfach stehen.

Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Hinterachse und damit die Stützlast der entscheidende Faktor bei der Zuglast Limitierung des MEB waren. Bei der Entwicklung ging es um Kostenkontrolle durch Skalierung. Das erfordert Kompromisse. Die enormen Verbräuche im Anhängerbetrieb und fehlende Ladeinfrastrukur für Gespanne limitieren die Nutzbarkeit zusätzlich.

In diesem Faden geht es allerdings um reale Verbräuche. Tatsächlich haben wir beim ersten ID.7 keine AHK mitbestellt. Aus Effizienzgründen.

Zitat:

@roestiexpress schrieb am 12. Februar 2025 um 23:38:04 Uhr:Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Hinterachse und damit die Stützlast der entscheidende Faktor bei der Zuglast Limitierung des MEB waren. Bei der Entwicklung ging es um Kostenkontrolle durch Skalierung. Das erfordert Kompromisse.

Der Antrieb auf der Hinterachse ist fast das Beste für den Anhängerbetrieb.
Das schlimmste ist der Frontantrieb.
D.h. VW hatte die besten Voraussetzungen für eine hohe Anhängelast, hat sie aber nicht genutzt.

Zitat:

@MaxLustig schrieb am 12. Februar 2025 um 23:04:41 Uhr:Steile Theorie, die meisten BEV haben wenig Anhängelast, weil die Hersteller nicht in der Lage sind, das Getriebe ordentlich zu dimensionieren? Kann einem Hersteller sicherlich mal passieren, aber allen?

Dauerleistung der Batterie wird eher ein Thema sein, vor allem unter Worstcase-Bedingungen wie extreme Kälte, maximale Beladung des Fahrzeugs zusätzlich zur Anhängelast, maximale Steigung und niedriger SOC. Wenn die Batterie dann nicht zuverlässig genügend Leistung auch für eine längere Passfahrt abgeben kann, bleibt das Auto im besten Fall einfach stehen.

Es gibt mehr als genug E-Autos mit deutlich höherer Anhängelast als VW-MEB mit seinen mickrigen 1000-1200 kg bei Heckantrieb.
Z.B. Tesla, BMW, Smart, Hyundai, Kia, Genesis und noch weitere Chinesen.
Sie müssen alle die gleichen Anforderungen erfüllen.

Unfähigkeit/Sparmassnahmen von VW beim MEB, sonst nichts.

Btw., ich ziehe regelmäßig (zwei Mal im Jahr) einen Anhänger mit E-Auto (kein VW) über 1000 km und über die Alpen, daher genug Erfahrung vorhanden. Niemals wurde die Leistung spürbar beeinträchtigt/herabgesetzt. Selbst mit SOC < 10%.

Zitat:

@Nipo schrieb am 13. Februar 2025 um 12:48:57 Uhr:



Zitat:

@roestiexpress schrieb am 12. Februar 2025 um 23:38:04 Uhr:Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Hinterachse und damit die Stützlast der entscheidende Faktor bei der Zuglast Limitierung des MEB waren. Bei der Entwicklung ging es um Kostenkontrolle durch Skalierung. Das erfordert Kompromisse.

Der Antrieb auf der Hinterachse ist fast das Beste für den Anhängerbetrieb.
Das schlimmste ist der Frontantrieb.
D.h. VW hatte die besten Voraussetzungen für eine hohe Anhängelast, hat sie aber nicht genutzt.

Es geht um die maximale Achslast!
Wurde von VW bei der Einführung des ID3 Pro S erklärt, der deshalb zunächst nur als 4 Sitzer kam.

Zitat:

@MacV8 schrieb am 12. Februar 2025 um 21:48:40 Uhr:Sehr gerne, ganz ohne Häme, dann also ganz einfach: Dann klär uns mal auf an welchem Teil der Auslegung es liegt.

Faktenlage, bitte, bei so einer selbstbewussten Aussage! Bisher kam, es könnte ggf. eventuell am Getriebe liegen, was ich ehrlich gesagt für weder sinnvoll belegbar noch schlüssig halte. Die Mehrkosten ein Eingang-Getriebe (!) im Kollektiv für gelegentlichen Gespannbetrieb auszulegen sind nach meiner Einschätzung absolut nicht relevant genug, um auf so einen selling point zu verzichten.
Mir würden da ggf. auch einige andere Gründe einfallen, die schlüssiger sind, aber da ich sie nicht belegen kann, werde ich auch nicht spekulieren.

Ja, sorry, ich bin derjenige, der völlig leere Hülsen hinterfragt, weil ich entweder Fakten sehen will, oder dafür bin, dass man sich einfach zurückhält und keine wilden Spekulationen und Gerüchte verbreiten sollte.
Ich wiederhole mich, wir sind in einem technischen Forum, dass heißt nicht bei „wünsch Dir was“ sondern bei „iss so“.

P.S.: Wenn man faktenbasierte Aussagen zu solchen Themen machen will, muss man sehr gut informiert, oder Fachmann sein. Sorry, dass ich dachte, Du hättest einen Grund für Deine Aussage und nicht einfach nur spekuliert. Mein Fehler.

Falls es dich interessiet: ja, ich bin Fachmann und ich habe meine Gründe für meine Aussage.
Aber erwarte jetzt nicht, dass ich sie im öffentlichen Forum darlege (auch nicht per PN).

Eine Sache noch: falls du ernsthaft glaubst, dass man in der Automobilbranche etwas mit Reserve oberhalb von gestellten Anforderungen entwickelt, dann irrst du dich. Niemand verschenkt Geld.
Wenn ein Getriebe für ein Lastkollektiv mit 1000 kg Anhängelast ausgelegt werden soll, dann wird es auf den Punkt ausgelegt. Niemand geht hin und "spendiert" größere Zahnräder/Lager/Wellen, um z.B. 1600 kg zu schaffen, weil es nicht im Lastenheft stand.
Sprich, VW hat solche Anforderungen gestellt. Andere Hersteller haben höhere Anforderungen.

Man könnte zur "Ehrenrettung" von VW nur anführen, dass MEB schon vor einigen Jahren entwickelt wurde. Da war die Anhängelast noch nicht so wichtig.

Ob die Last weniger wichtig war, sei dahingestellt. Fakt ist, der ID.7 ist in vielerlei Hinsicht ein herzlich willkommener Ausreißer im Line-Up. Die Logik von Gleichteilen und Skaleneffekten zwingt zu Kompromissen.

Zitat:

@roestiexpress schrieb am 13. Februar 2025 um 13:09:01 Uhr:Es geht um die maximale Achslast!
Wurde von VW bei der Einführung des ID3 Pro S erklärt, der deshalb zunächst nur als 4 Sitzer kam.

Und? Wer hatte VW gehindert (ausser VW selbst ;-) ), das Fahrwerk, die Reifen und die Karosserie zu verstärken? Dann wäre auch die 5. Person möglich gewesen.
Nochmal, die anderen Hersteller von E-Autos schaffen es doch. Weil sie wollen.
Außerdem hat ja iD.3 karosserie- und fahrwerkstechnisch nicht viel mit dem iD.7 zu tun.

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