i4: Erfahrungen und Anmerkungen
Hier sollten wir nun von den i4 Besitzern erste Erfahrungen und Anmerkungen sammeln. Gemeinsam kommen wir den Tücken der Bedienung vielleicht näher.
i4 M50: erster Verbrauch auf meiner typischen Strecke zur Arbeit (auf der ich mit dem 335d xdrive so ca. 7,2l Diesel benötigt habe) 22,2 kwH/100km.
Mix aux Stadt und Autobahn. Hin- und Rückfahrt von jeweils ca. 64km. Temperatur -1 Grad bei Abfahrt aus der Garage mit 8 Grad. Rückfahrt bei ca. 10 Grad. adaptive Rekuperation ausgewählt. Reiseschnitt insgesamt ca. 100km/h
Bedienung der kompletten Funktionen habe ich immer noch nicht drauf. Lerne aber ständig dazu.
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Erinnert mich stark an dieses Thema hier, zumindest sind die Zahlen ziemlich identisch:
https://www.motor-talk.de/.../...ung-bmw-i4-35edrive-t7529785.html?...
Update nach 12 Monaten mit den i4 M50.
Ich nutze u. fahre den i4 gerne, gerade das OnePedalDriving im Umland u. bei Serpentinenstrecken, die Leichtigkeit des Überholen usw. bereiten Freude. Dank heimischer PV Anlage sind die km zu 80% aus eigen produzierten Strom gefahren, was ich sehr geil finde. 🙂
Leider kommt die Sonne im i4 stark zur Frontscheibe rein, das Auto heizt sich auf, der große Bildschirm trägt zusätzlich hierzu bei. Die Kopfstützen der M Sportsitze quietschen beim Herausfahren. Der i4 hat sich bei mir zum Daily Driver entwickelt u. sorgt dafür, dass erstmals seit 20 Jahren kein Must have zum neuen 5er aufkommt.
Zitat:
@Schottenrock schrieb am 27. September 2023 um 17:39:32 Uhr:
Der i4 hat sich bei mir zum Daily Driver entwickelt u. sorgt dafür, dass erstmals seit 20 Jahren kein Must have zum neuen 5er aufkommt.
Ja und bei mir zum 911 😛
Hat jemanden schon Erfahrungen mit Gepäckträger für den i4?
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Zitat:
@Fredoo_ schrieb am 30. September 2023 um 21:43:03 Uhr:
Hat jemanden schon Erfahrungen mit Gepäckträger für den i4?
Uebler i3 mit 3 Rädern davon 2 E-bikes. Alles super, Verbrauch bei 130km/h +50% also ca. 30kWh.
Mit der Dachbox im Winter auf original BMW Grundträgern ist der Verbrauchsunterschied nicht ganz so hoch. Vielleicht +20%.
Zitat:
@Steffen_i4 schrieb am 30. September 2023 um 21:58:42 Uhr:
Uebler i3 mit 3 Rädern davon 2 E-bikes. Alles super, Verbrauch bei 130km/h +50% also ca. 30kWh.
Mit der Dachbox im Winter auf original BMW Grundträgern ist der Verbrauchsunterschied nicht ganz so hoch. Vielleicht +20%.
+50% bei 130 km/h ist heftig. Beim Verbrenner waren es immer + 0,5-1l bei etwas mehr wie 130kmh 😉
Na wenn er bei 50% Mehrverbrauch bei 30 kWh liegt, liegt der Mehrverbrauch bei 10 kWh.
Wenn der Verbrenner 1 Ltr. mehr verbraucht, sind das auch rund 10 kWh, nur fällt es nicht so auf, weil der Verbrenner per se deutlich ineffizienter ist 😉
Zwar ist es für uns ein höherer Mehrverbrauch, bei höherem Tempo, Anhängerbetrieb, Aufbauten, etc, in der Wahrnehmung.
Aber eigentlich ist es umgekehrt:
Bei Verbrenner-Motoren sinkt der Verbrauch im Teillastbereich nicht 1:1 zur Minder-Belastung. Beica. 20% weniger Tempo und nur 50% Lastanforderung sinkt der Verbrauch nicht um die vollen 50%, sondern vieleicht 20-30% weniger.
Und deshalb steigt in Gegenrichtung der Verbrauch nicht so rapide an.
Und halt der große Vorteil, 800kWh und mehr Energie tanken zu können.
E-Motoren verbrauchen recht linear zur Lastanforderung, ihre Energie. Bei weniger Last geht der Verbrauch deutlich runter, aber eben auch, bei höherer Last der Verbrauch ebenso schnell hoch.
Zitat:
@XF-Coupe schrieb am 2. Oktober 2023 um 10:10:40 Uhr:
Na wenn er bei 50% Mehrverbrauch bei 30 kWh liegt, liegt der Mehrverbrauch bei 10 kWh.Wenn der Verbrenner 1 Ltr. mehr verbraucht, sind das auch rund 10 kWh, nur fällt es nicht so auf, weil der Verbrenner per se deutlich ineffizienter ist 😉
50% Mehrverbrauch beschreibt das Verhältnis. Das liegt beim Verbrenner bei ca. 10%. Wir können gerne über FootPrint Verbrenner - Elektro diskutieren, darum ging es jedoch nicht.
Das ist die Crux bei der Prozentrechnung, es zählt immer die Basis von der man die Prozente nimmt 😉 Da ist ein effizienteres Fahrzeug natürlich bei identischem Mehrverbrauch eben im Nachteil, weil ja der negative aerodynamische Effekt des Fahrradträgers unabhängig vom Antriebskonzept ist.
Wenn man nun feststellt, dass beide Antriebskonzepte mit Fahrradträger 10 kWh mehr verbrauchen und dies beim Verbrenner 10% ausmacht und beim BEV aber 50%, mag das, wenn man nicht nachdenkt als Vorteil für den Verbrenner wirken. Mit etwas Nachdenken bedeutet es aber, dass der Verbrenner schon ohne Fahrradträger die 5-fache Energie vernichtet und nur der Zuschlag für den Fahrradträger derselbe ist 😉
Auch von der Kostenseite her ist es der falsche Ansatz weil Du den Mehrverbrauch ja nicht in Prozenten bezahlst. Du mußt beim Verbrenner 1 Ltr. mehr Sprit für 100 km bezahlen (rund 1,80 €) und beim E-Auto eben 10 mehr kWh. Wobei hier der Preis beim E-Auto für diese 10 kWh stark differiert. Das geht von gut 80 Cent bei eigenem PV-Strom bis zu 6,90 € bei Ionity ohne Tarif.
@XF-Coupe,
Deine Argumentation kommt mir bekannt vor, fahre inzwischen auch eAuto u. habe meine Flotte 2022/23 um diverse eFahrzeuge ergänzt. Jedoch ging es um den Mehrverbrauch. Ein Verbrenner kommt so anstatt 750 km mit Rädern 675km weit, ein eAuto anstatt 350km - 200km. Wenn man nachdenkt… dürften in Deutschland nur eFahrzeuge fahren, welche mit grünen Strom fahren. Der Großteil tankt an Schnellladern - so auch das eAuto mit den AhK u. Rädern auf großer Reise - u. da kommt der Strom überwiegend aus Kohle. Der FootPrint des eAuto in Deutschland ist aktuell leider mindestens 2 Mal schlechter vs. Diesel… und das ohne AHK u. Rädern dabei.
Sorry, das ist Blödsinn. Denn auch Tankstellen und Raffinerien werden in Deutschland mit dem schlechten Strom betrieben, was den Verbrenner noch schlechter macht.
Zitat:
@Schottenrock schrieb am 2. Oktober 2023 um 19:12:26 Uhr:
@XF-Coupe,
Deine Argumentation kommt mir bekannt vor, fahre inzwischen auch eAuto u. habe meine Flotte 2022/23 um diverse eFahrzeuge ergänzt. Jedoch ging es um den Mehrverbrauch. Ein Verbrenner kommt so anstatt 750 km mit Rädern 675km weit, ein eAuto anstatt 350km - 200km. Wenn man nachdenkt… dürften in Deutschland nur eFahrzeuge fahren, welche mit grünen Strom fahren. Der Großteil tankt an Schnellladern - so auch das eAuto mit den AhK u. Rädern auf großer Reise - u. da kommt der Strom überwiegend aus Kohle. Der FootPrint des eAuto in Deutschland ist aktuell leider mindestens 2 Mal schlechter vs. Diesel… und das ohne AHK u. Rädern dabei.
Nein, so kannst Du nicht argumentieren. Letztlich weißt Du nie, wo das Elektron gerade herkommt. Du musst den Verbrauch mit dem deutschen Strommix multiplizieren. Habe noch nie eine Schnellladesäule mit angeflanschter Dampfmaschine gesehen ;-)
Zitat:
@Efrog schrieb am 2. Oktober 2023 um 19:17:51 Uhr:
Zitat:
@Schottenrock schrieb am 2. Oktober 2023 um 19:12:26 Uhr:
@XF-Coupe,
Deine Argumentation kommt mir bekannt vor, fahre inzwischen auch eAuto u. habe meine Flotte 2022/23 um diverse eFahrzeuge ergänzt. [...]Nein, so kannst Du nicht argumentieren. Letztlich weißt Du nie, wo das Elektron gerade herkommt. Du musst den Verbrauch mit dem deutschen Strommix multiplizieren. Habe noch nie eine Schnellladesäule mit angeflanschter Dampfmaschine gesehen ;-)
Dazu muesste man schauen wie der mix berechnet wird.
Zaehlt der eingespeiste strom (der dann u.U. garnicht verbraucht wird, sondern entsorgt) hast du andere zahlen als man sich das wuenschen wuerde um so zu argumentieren.
Wobei ich die diskussion eigentlich kaum nochmal fuehren will, die positionen sind festgefahren, keiner zeigt einsicht. 🙂 (mich eingeschlossen) Fuehrt nur zu zank.
w