i4: Erfahrungen und Anmerkungen

BMW i4 I04

Hier sollten wir nun von den i4 Besitzern erste Erfahrungen und Anmerkungen sammeln. Gemeinsam kommen wir den Tücken der Bedienung vielleicht näher.

i4 M50: erster Verbrauch auf meiner typischen Strecke zur Arbeit (auf der ich mit dem 335d xdrive so ca. 7,2l Diesel benötigt habe) 22,2 kwH/100km.
Mix aux Stadt und Autobahn. Hin- und Rückfahrt von jeweils ca. 64km. Temperatur -1 Grad bei Abfahrt aus der Garage mit 8 Grad. Rückfahrt bei ca. 10 Grad. adaptive Rekuperation ausgewählt. Reiseschnitt insgesamt ca. 100km/h

Bedienung der kompletten Funktionen habe ich immer noch nicht drauf. Lerne aber ständig dazu.

4086 Antworten

Zitat:

@Blackybgm schrieb am 20. Februar 2023 um 20:00:36 Uhr:


Auch bei PV bringt das oftmals überhaupt nichts, denn einen Überschuss von 22 kW aus der PV……, da muss man schon ein paar Module auf dem Dach haben. Bei meinen 9,6 kWp bringe ich derzeit maximal 5,3 kWh über die Wallbox ins Auto.

Ich bin zwar grundsätzlich auch für 11kW, damit der Grundversorger nicht zu viele graue Haare bekommt... 😉

Aber speziell bei der Photovoltaik ist es doch so, dass sie den Solarstrom nur über eine Phase liefert, oder? Und eine Phase bei 16A (11kW Wallbox) wäre lediglich 3,7kW. Also selbst in Deinem Fall mit 5,3kW wärst Du schon deutlich drüber.

Das wäre für mich wirklich der einzige Punkt, der für 22kW spricht — den Überschuss noch komplett abfangen zu können. Aber letztendlich werden die Peaks wahrscheinlich zu selten und zu kurz sein, dass man sich da zu viele Gedanken drüber macht.

Zitat:

Aber speziell bei der Photovoltaik ist es doch so, dass sie den Solarstrom nur über eine Phase liefert, oder? Und eine Phase bei 16A (11kW Wallbox) wäre lediglich 3,7kW. Also selbst in Deinem Fall mit 5,3kW wärst Du schon deutlich drüber.

bei größeren Anlagen (also kein Balkonkraftwerk etc) wird über alle 3 Phasen meistens eingespeist.

Wallbox - bei vorhandener PV - sollte auf jeden Fall einphasig laden können, weil dann die - minimale Ladeleistung - niedriger ist, sprich auch schon mit 6A - oder insgesamt gut 1,3kw Überschuss, dann ausschließlich über PV geladen werden kann.

Große Wechselrichter (mit Vergütung) müssen immer dreiphasig einspeisen, aber der Zähler läuft sowieso summierend über alle Phasen, deshalb ist der Anschluss einer einphasigen Wallbox kein Problem, selbst wenn die 7kw zieht und alle drei Phasen zusammen nur 7kw einspeisen würden, steht der Zähler nach draussen.

Hab mir weil ich es nicht zu kompliziert machen wollte (gibt ja noch RasperiPI etc. Bastellösungen um Wallboxen dynamisch an PV Überschuss anzupassen) zum - vorhandenen SMA Wechselrichter (mit Sunny Home Manager) - noch die "kleine" SMA 7,4 KW Smart Charger WB gekauft, die lädt wenn so eingestellt wirklich nur mit dem PV Überschuss "einphasig" schon bei 1,3kw bis max. 7,4kw - daneben ist halt noch eine normale 3phasige Drehstromdose falls ich mal 11kw brauche (Adapterkabel, zum BMW Flexible Fast Charger) bis jetzt hat sich Bedarf aber nicht ergeben, fahre aber auch nicht jeden Tag mit Auto zur Arbeit.

Zitat:

@M20 schrieb am 22. Februar 2023 um 12:53:20 Uhr:



Zitat:

@Blackybgm schrieb am 20. Februar 2023 um 20:00:36 Uhr:


[...]

Aber speziell bei der Photovoltaik ist es doch so, dass sie den Solarstrom nur über eine Phase liefert, oder? Und eine Phase bei 16A (11kW Wallbox) wäre lediglich 3,7kW. Also selbst in Deinem Fall mit 5,3kW wärst Du schon deutlich drüber.

Das wäre für mich wirklich der einzige Punkt, der für 22kW spricht — den Überschuss noch komplett abfangen zu können. Aber letztendlich werden die Peaks wahrscheinlich zu selten und zu kurz sein, dass man sich da zu viele Gedanken drüber macht.

Unsere PV-Anlage mit 9,6 kWp speist über den Wechselrichter 3-phasig ein. Die Wallbox zieht dann bei Sonne automatisch alles zwischen ca. 1kW bis 9,6 kW aus dem Wechselrichter zum Laden.

Für private PV-Anlagen mit mehr 10 kWp (ca. 50m2 Dachfläche nach S) gelten andere steuerliche Regeln. U.a. muss man ein Gewerbe anmelden und eine Bilanzierung vornehmen. Für den Laien machts der Steuerberater (gegen Gebühr natürlich; bei meiner Anlage nur ca. 100 - 200 € "Gewinn" pro Jahr).
Also bleibts in der Regel bei max. 10 kW Ladeleistung aus der PV-Anlage, und dafür braucht man keine 22kW Wallbox.

Ähnliche Themen

Zitat:

@M20 schrieb am 22. Februar 2023 um 12:53:20 Uhr:



Zitat:

@Blackybgm schrieb am 20. Februar 2023 um 20:00:36 Uhr:


Auch bei PV bringt das oftmals überhaupt nichts, denn einen Überschuss von 22 kW aus der PV……, da muss man schon ein paar Module auf dem Dach haben. Bei meinen 9,6 kWp bringe ich derzeit maximal 5,3 kWh über die Wallbox ins Auto.

Ich bin zwar grundsätzlich auch für 11kW, damit der Grundversorger nicht zu viele graue Haare bekommt... 😉

Aber speziell bei der Photovoltaik ist es doch so, dass sie den Solarstrom nur über eine Phase liefert, oder? Und eine Phase bei 16A (11kW Wallbox) wäre lediglich 3,7kW. Also selbst in Deinem Fall mit 5,3kW wärst Du schon deutlich drüber.

Das wäre für mich wirklich der einzige Punkt, der für 22kW spricht — den Überschuss noch komplett abfangen zu können. Aber letztendlich werden die Peaks wahrscheinlich zu selten und zu kurz sein, dass man sich da zu viele Gedanken drüber macht.

Das Problem ist, dass die allermeisten Wallboxen noch nicht automatisch von 3-phasig auf 1-phasig umschalten können. Auch meine kann das nicht. Wenn ich meine Wallbox an den i4 stecke und solaroptimiertes Laden eingestellt habe, dann beginnt sie mit dem Laden erst, wenn die PV grob gesagt 5 kWh übrig hat. Wenn Du aber bei 9,6 kWp auf dem Dach zur Zeit nur so maximal um die 6 kWh produzierst und dazu wie in meinem Fall auch noch einen Stromspeicher (7,5 kWh) auflädst, dann läuft die Pkw-Ladung gar nicht erst los, weil du die für 3 Phasen notwendigen 5 kWh nicht erreichst, sondern vielleicht nur ca. 3 kW. Ich bin also gezwungen ins öffentliche Netz einzuspeisen - derzeit leider immer noch 25% meines PV-Stroms.
Um aber möglichst wenig einzuspeisen, lade ich manuell mit dem flexible fast charger, der dem i4 beiliegt, einphasig über die Haushaltssteckdose mit 2 kW. So lade ich wenigsten solaroptimiert derzeit ca. 12 kW/Tag und leite nur noch für 6,3 Ct wenig ins Netz. Sobald ich auf dem Smartphone sehe, dass mehr als ca 5 kW frei sind, stecke ich den Fastcharger von der Haushaltssteckdose ab und meine Wallbox an, die dann mit 5,3 kWh lädt.

Weil das Ganze natürlich sehr umständlich ist, bin ich gerade dabei mir eine automatische Umschaltung für die Wallbox zu organisieren, damit diese dann - je nach überschüssiger Energie - von einphasig auf dreiphasig und auch wieder zurückschaltet.

Natürlich lädt meine Wallbox auch mit 11kWh, dann aber nicht solaroptimiert: Sie nimmt den PV-Überschuss und den Rest bis auf 11 kWh aus dem Netz. Ich würde heute nur noch eine Wallbox mit automatischer Phasen-Umschaltung kaufen - das sagt einem aber keiner - da musst du als Anfänger selbst drauf kommen.

Übrigens: Bin dankbar für jeden Tip, der mit hilft den PV besser und bequemer nutzen zu können.

@Blackybgm: Du kannst im i4 das Laden begrenzen, dann lädt der i4 an der Wallbox 3,9/4KW. Dann stellst Du noch um auf eigene Energie am Charger, dann sollte es passen, dass der i4 Dir den Strom nicht wieder aus dem Speicher zieht - Nachteil dabei, es kommt zu Ladeunterbrechungen, wenn die PV Produktion unter 4KW fällt. Meine PV leistet 14 KW inklusive Speicher 12,5 kw u. das ist m.E. für die Nutzung Haus u. Auto’s auf Dauer zu wenig.

Zitat:

@Schottenrock schrieb am 22. Februar 2023 um 18:39:35 Uhr:


@Blackybgm: Du kannst im i4 das Laden begrenzen, dann lädt der i4 an der Wallbox 3,9/4KW. Dann stellst Du noch um auf eigene Energie am Charger, dann sollte es passen, dass der i4 Dir den Strom nicht wieder aus dem Speicher zieht - Nachteil dabei, es kommt zu Ladeunterbrechungen, wenn die PV Produktion unter 4KW fällt. Meine PV leistet 14 KW inklusive Speicher 12,5 kw u. das ist m.E. für die Nutzung Haus u. Auto’s auf Dauer zu wenig.

danke für den Tip - probiere ich morgen mal aus - falls es nicht zu bewölkt ist 😉

@Blackybgm
Mit dem Fronius Wattpilot funktioniert die automatische Phasenumschaltung beim i4 problemlos

Zitat:

@Schottenrock schrieb am 22. Februar 2023 um 18:39:35 Uhr:


@Blackybgm: Du kannst im i4 das Laden begrenzen, dann lädt der i4 an der Wallbox 3,9/4KW. Dann stellst Du noch um auf eigene Energie am Charger, dann sollte es passen, dass der i4 Dir den Strom nicht wieder aus dem Speicher zieht - Nachteil dabei, es kommt zu Ladeunterbrechungen, wenn die PV Produktion unter 4KW fällt. Meine PV leistet 14 KW inklusive Speicher 12,5 kw u. das ist m.E. für die Nutzung Haus u. Auto’s auf Dauer zu wenig.

Geht das nun mit iDrive 8? Ich bin mir sehr sicher, dass es beim i3 nicht möglich war, die Begrenzung im Auto einzustellen. Die gibt es dort zwar, gilt aber nur für den 1-phasigen Schuko-Ladeziegel. Sobald man mit 3 Phasen kommt, selbst mit dem Flexible Fast Charger, ignoriert der i3 jegliche Einstellungen und nimmt sich 11kW 🙁

Sicher, dass es jetzt beim i4 anders gelöst ist? Wäre natürlich ein Schritt in die richtige Richtung. Dann noch über die App einstellbar dazu, und es wäre ein Traum 😁

@M20 ja das geht beim i4. Der i3 lässt sich nur über den Modus eigene Energie laden nach unten regeln und brauch so um die 4,5 kw aus der PV um von Wallbox zu laden. An Sonnentagen hänge ich den i4 mit reduzierter Ladung an Wallbox den i3 mit max Einstellung an Steckdose - dann gehen 6 kw von PV in die Fahrzeuge und der Rest in den Speicher.

Ich habe meine Wallbox aktuell auf 4kW begrenzt und habe eingestellt, dass sobald PV-Strom vorhanden ist geladen wird.
Notfalls kann ich jederzeit auf bis zu 11kW umschalten, wobei die 4kW in 99% der Fälle reichen, um am nächsten Morgen wieder 80% SoC zu haben.

Unten mal ein Screenshot, wie das dann aussieht. Daneben ein Screenshot, wie es mit 100% PV-Strom aussieht, da geht trotzdem noch was ins Netz.

Zitat:

@CUXZ4 schrieb am 22. Februar 2023 um 15:53:35 Uhr:


Für private PV-Anlagen mit mehr 10 kWp (ca. 50m2 Dachfläche nach S) gelten andere steuerliche Regeln. U.a. muss man ein Gewerbe anmelden und eine Bilanzierung vornehmen. Für den Laien machts der Steuerberater (gegen Gebühr natürlich; bei meiner Anlage nur ca. 100 - 200 € "Gewinn" pro Jahr).
Also bleibts in der Regel bei max. 10 kW Ladeleistung aus der PV-Anlage, und dafür braucht man keine 22kW Wallbox.

Ein Gewerbe musste man als Privatbesitzer einer PV Anlage noch nie anmelden und der Rest wurde seit diesem Jahr abgeschafft!

Keine Umsatzsteuer Voranmeldung, keine Einkommenssteuer auf Eigenverbrauch, keine Unternehmerische Tätigkeit... Bis 30kWp gibts das alles nicht mehr. War auch längst überfällig.

Zitat:

@Blackybgm schrieb am 22. Februar 2023 um 18:20:23 Uhr:


Übrigens: Bin dankbar für jeden Tip, der mit hilft den PV besser und bequemer nutzen zu können.

Da gibts zig Möglichkeiten... Von Vorteil wäre aber schonmal eine Wallbox, die die automatische Phasenumschaltung beherrscht. Das können allgemein nur wenige.

Zitat:

@Subana schrieb am 22. Februar 2023 um 19:58:59 Uhr:


@Blackybgm
Mit dem Fronius Wattpilot funktioniert die automatische Phasenumschaltung beim i4 problemlos

Kann ich bestätigen, ich hab den Fronius Wechselrichter G24 und Wattpilot im Einsatz. Fängt erst an zu Laden bei eingestellten min. 1,4 KW Überschuss wenn die Batterie im Haus mit 80% geladen ist. Funktioniert einwandfrei.

Werde ich mal checken, aber der Wattpilot wird nur mit einem Wechselrichter von Fronius funktionieren. Bei mir sind aber Enphase Microwechselrichter verbaut.

Zitat:

@Klez schrieb am 23. Februar 2023 um 00:09:29 Uhr:



Zitat:

@CUXZ4 schrieb am 22. Februar 2023 um 15:53:35 Uhr:


Für private PV-Anlagen mit mehr 10 kWp (ca. 50m2 Dachfläche nach S) gelten andere steuerliche Regeln. U.a. muss man ein Gewerbe anmelden und eine Bilanzierung vornehmen. Für den Laien machts der Steuerberater (gegen Gebühr natürlich; bei meiner Anlage nur ca. 100 - 200 € "Gewinn" pro Jahr).
Also bleibts in der Regel bei max. 10 kW Ladeleistung aus der PV-Anlage, und dafür braucht man keine 22kW Wallbox.

Ein Gewerbe musste man als Privatbesitzer einer PV Anlage noch nie anmelden und der Rest wurde seit diesem Jahr abgeschafft!
Keine Umsatzsteuer Voranmeldung, keine Einkommenssteuer auf Eigenverbrauch, keine Unternehmerische Tätigkeit... Bis 30kWp gibts das alles nicht mehr. War auch längst überfällig.

Danke - stimmt. Im Rahmen der Änderung des EEG wurde die Grenze für Einkommenssteuerpflicht von 10 kWp auf 30 kWp angehoben.

Meine Wallbox ist von 2021 und die PV-Anlage von 2016. Wissensstand war alt...

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