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Hilfe gesucht: Astra F, X20XEV, Schaltsaugrohr, Leerlauf

Opel Astra F

Tja, eigentlich eine robuste Maschine außer... ;-( Das vermaledeite Motörchen im Astra eines Freundes macht uns nun schon seit über 1 Jahr Sorgen.

Zum Fahrzeug: Astra F Caravn CDX aus 95, 2,0er X20XEV, Automatik, KLima, Servo, ca. 210Tkm runter, ZKD fast noch frisch, STG neu (war ausnahmsweise wirklich mal fritte;-), Fahrwerk, Tank, Zündgeschirr komplett und jede Menge Kleinkram erneuert...usw. usw. Der Wagen hat eine Gasanlage drin (die übrigens NICHT die Fehlerursache ist!) und muckert jetzt seit gut 1/2 Jahr rum. Am Anfang lief alles gut, bis die ZKD dran war und er etwa 4 Wochen später anfing zu maulen ;-(

Fährt man an Kreuzungen ran oder muß notbremsen, geht er stumpf aus. Manchmal läuft er deutlich unrund und stirbt im Standgas ruckelnd ab. Zahnriemen ist neu und die Steuerzeiten absolut perfekt. Verdichtung ist top und absolut gleichmäßig. KW- und NW-Sensoren sind schon 2x erneuert (u.a. um herauszukriegen, ob es ursprünglich wirklich am STG lag). Luft- und Unterdruckschläuche wurden schon erneuert und alles durchgereingt und -geblasen was geht. Bohrung ist sauber, LLR ist schon erneuert (war allerdings auch nahezu neu) und alles, was an Kabelage verdächtig aussah ist nachgecrimpt bzw. -gelötet.

Letztlich mußte im STG die Leerlaufdrehzahl von knapp 550 (war so programmiert) auf etwa 880U/min angehoben werden, damit er halbwegs fahrbar bleibt. Schön ist aber anders - besonders mit ATG und Servo. ;-(

Allerdings war ein Schlauchanschluß mehr als verdächtig (und da ich das Schaltsaugrohr beim ZKD-Wechsel nicht ausgebaut hatte auch nicht zugänglich) - der kleine ganz unten am Saugrohr.

Also haben wir dort alles abgepolkt und den Schlauch neu aufgesteckt. Der Test mit Bremsenreiniger zeigt aber nach wie vor Reaktion - mal runder mal ruppeliger, aber immer noch ein Zeichen für unerlaubte Falschlauft ;-( Allerdings kann man den Originalschlauch da auch nicht wirklich gut befestigen - alles sehr eng und schlecht einzufädeln...

Nun mein Frage: Wie ist der Schlauch dort im Original befestigt? Nur aufgesteckt? Verklebt? Spezialschlauchende?

Das Netz schweigt dazu, und Bilder gibt's auch keine wirklich aussagekräftigen. Opel sagt: "Auto zu alt. Keine UNterlagen mehr. Kollegen alle schon im Ruhestand..." Toll wa?!

Also, Experten vor! Wer mußte an diesen Schlauch schon mal ran und kann mir das geheimnis dazu verraten???

schon mal dankenden Gruß

Roman

Beste Antwort im Thema

So, ich mal ein Bild vom Saugrohr gemacht.

Da ist unten einfach so ein Gummi-Nupsi mit Loch dran.

Bei meinem geht's dann von dort aus weiter zu den 2 Magnetventilen seitlich an der Ansaugbrücke für Sekundärluftpumpe und Klappensteuerung.

EDIT:

Zur Verbindung von dem Nupsi zum Schlauch wird einfach ein Plastikröhrchen verwendet, das die beiden Teile verbindet, mehr nicht.

Lässt sich locker von Hand auseinanderziehen und wieder zusammenstecken. Reicht aber anscheinend.

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Ich hab den Motor bei mir damals mit nem Kollegen umgebaut. Hast du ein Foto von der Stelle? Kann mir so nichts drunter vorstellen.

Leerlaufprobleme hatte ich dauernd - der Leerlaufsteller bei den Teilen ist eine Katastrophe. Schon mal sauber gemacht?

 

Nette Antwort der Werkstatt - so kennt man Opel doch. Unter anderem ein Grund, warum ich nie wieder zu der Marke greifen werde

Ja mei, der Motor ist halt auch seit 2000 rum aus der Produktion raus - sprich wahrscheinlich war 2003 der letzte damit beim FOH :D

Ich werd mal kucken gehen - irgendwo oben in der Garage muß da ein Saugrohr liegen....

Davon ab - der Leerlauf war eh zu niedrig - 550 geht garnicht - 880 ist OK.

bzw. meiner bleibt sogar knapp über 1000 und erst wenn das Auto an der Kreuzung endgültig steht (kein Geschwindigkeitssignal mehr), geht er runter auf seine 900 oder so.

Hat der eigentlich einen Anschlag an der Drosselklappe, mit der man ein "Mindest-Gas" einstellen kann? (nie so genau angesehen) Würde wahrscheinlich auch nix schaden.

Sollte der haben, so hab ich damals meinen kaputten Leerlaufsteller auf knapp 1000 rpm gestellt, damit ich nicht an jeder Ampel mit dem Fuß aufm Gas stehen muss.

Und in die Teiledb können die trotzdem mal gucken. Kostet nix und gelöscht wird der bestimmt auch nicht. Jeder Depp kann sich den Aufbau in Autodata nachschauen, nur Opel halt nicht.

Kurt aus dem Omega Bereich kennt die Maschine wahrscheinlich am besten...

Jepp, auf Kurt & Co hoffe ich auch gerade...

Ansonsten zum Motor: Ja, er hat eine Anschlagmöglichkeit am Gasbowdenzug, aber das ist quasi die Krückenlösung (mußten wir anfangs vor dem Neueinstellen auch so machen), ist aber beim ATG wirklich Sch..., da er dann warm auch gern mal deutlich über 1000 hängen bleibt und von allein losgaloppieren will - doof für's ATG, wenn man es mit Gewalt halten und unter Dampf schalten muß ;-(

Die korrekten 880 haben wir ganz ordentlich per Tech2 eingestellt, da für den X20XEV mit ATG eigentlich 850-900 angegeben sind. Nur lief er zuvor auch mit den 550 ganz passabel und rund. Insofern gab's da keinen Grund, dran rumzustellen - bis halt vor nem halben Jahr ;-(

Bild kann ich auf die Schnelle nicht machen, da das Auto täglich gefahren wird und ich gestern beim Anfrickeln des neuen Schlachteils keine Kamera dabei hatte. Letztlich ist es genau in der Mitte unten am Saugrohrkasten ein kleiner Schlauchnippel (halt Unterdruckschlauchgröße) auf dem ein kurzes, gerades Schlauchstück von etwa 3cm steckt. Das geht dann in einen 90°-Bogen über und führt ein paar cm weiter fahrerseitig um die Ecke zum Klappenventil. ist Nix Dickes, nur die korrekte Befestigung erschließt sich mir nicht.

Der Nippel sitzt in einer ringförmigen Vertiefung von ca. 2mm, die wie eine Art Klemmrand ausgebildet ist. Man bekommt den Schlauch dort im Guten nicht rauf, und der ganze Rand war mit Schlauch oder irgendeiner Dichtung ausgefüllt - natürlich alles schön vergammelt. Deshalb weiß ich auch nicht, ob es ein Kleber oder einfach nur aufgequollener Schlauchrest war...und auch nicht, ob da eventuell eine Schelle oder ein Klemmring fehlten.

Beim X20XEV meines Sohnes im Vectra kann man da nicht richtig hinschauen, da der noch mehr Gerödel unterm Motor hängen hat ;-(

Gruß

Roman

 

PS: Der LLR und alles, was mit Drosselklappe und Ansaugweg zu tun hat wurde klinisch gereinigt. Es sind auch alle Dichtflächen sauber eingeklebt und auf Dichtigkeit getestet. AGR und Sekundärluft sind auch schon geblockt. Letztlich kann es jetzt nur noch da unten hängen (ist ja auch nachweislich undicht) oder halt am Klappenventil selbst. Da kommt man im Guten ja nicht mal zum Absprühen hin ;-( Wat ne verbaute Kiste...

ich bin natürlich auch für jeden anderen Tip dankbar, aber von Kerzen, Kabeln und Zündspule bis zu den Schläuchen ist ja eh schon alles erneuert, was als üblicher Verdächtiger in Frage kommt...

So, ich mal ein Bild vom Saugrohr gemacht.

Da ist unten einfach so ein Gummi-Nupsi mit Loch dran.

Bei meinem geht's dann von dort aus weiter zu den 2 Magnetventilen seitlich an der Ansaugbrücke für Sekundärluftpumpe und Klappensteuerung.

EDIT:

Zur Verbindung von dem Nupsi zum Schlauch wird einfach ein Plastikröhrchen verwendet, das die beiden Teile verbindet, mehr nicht.

Lässt sich locker von Hand auseinanderziehen und wieder zusammenstecken. Reicht aber anscheinend.

Img-20141229-142703

Hat der Nupsi nen Riss hat man die Ars.... wie es aussieht...

Und genau um diesen Gumminupsi geht es ;-) Bei mir war der mächtig zerfleddert, und ich weiß auch nicht, wie man den im Guten da unten wieder reinkriegen soll. Die Reste gingen schon kaum rauszupulen, rein wird's noch enger... Momentan haben wir dort einen Schlauch drauf, aber der ist halt nicht wirklich gut arretiert und kann auch wackeln und abrutschen ;-( Scheint also im Original dann dorch eine Art Einbauteil mit Kragen zu sein. Dahinter ist ein Loch mit einem Schlauchanschluß versteckt...

Dann sollte es diesen Gumminippel sicher auch als einzelnes ET geben...ist nur nirgendwo in den Katalogen zu erkennen und garantiert ein Entfallteil ??.

Notfalls wird's dann wohl auf rüdes Einkleben hinauslaufen ;-(

schon mal dankenden Gruß

Roman

Themenstarteram 2. Februar 2015 um 10:44

So, dann lösen wir das große Rätsel mal auf ;-) Der Wagen war vergangene Woche zum TÜV und kam dort auch super durch. Allerdings wurde aU-seitig (zu recht) bemängelt, daß er läuft wie ein Traktor und im Abgas ganz eindeutig zu mager. Am WE hat es uns nun gereicht, und wir haben statt sinnloser Einzelsuche 1x das Komplettpaket durchgezogen - will heißen: Schaltsaugrohr raus, alle Gummischläuche ab und 1x neu...

Gefunden wurden in Summe:

1. der besagte Gummipinöpel unten am Saugrohr. Neuer Schlauch + Curil = dicht.

2. das Rückschlagventil am BKV (das, was üblicherweise in den vermaledeiten Plasteschlauch eingeschrumpft is - nahezu durchgebrochen am saugrohrseitigen Ende (alsoe ine typische Wackelstelle, die mal Luft zieht und mal nicht), 1x Schrottpletz (2,-) und fertig,

3. die Einspritzdüse Nr. 4 (etwas schief in einem angefressenen Loch im Saugrohr.

Das Absprühen mit Bremsenreiniger hatte also auf jeden Fall in die richtige Richtung gewiesen - BKV, fahrerseitige Einspritzleiste und Pinöpel unten.

Letztlich war nach knapp 3h Arbeit und einem Materialeinsatz von ca. 25,- alles wieder paletti und der Wagen summt wieder wie gewohnt.

Ach ja, bei der gelegenheit haben wir auch beide Sensoren in der Wasserbrücke (unterm Zündmodul) getauscht, die ebenfalls gern gesehene Kandidaten für Fehlerwerte sind. Das sind alles nur Pfennigartikel und in einem Rutsch tauschbar.

Soweit zur Info, wo der Fehler wirklich war - dreifach und überall nur "ein bißchen" undicht...

Gruß

Roman

 

PS: LLR und Drosselklappenbohrung haben wir natürlich auch gleich mal mit gesäubert. Da war aber eigentlich alles im Lot.

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