Habe es getan! RACECHIP-TEST, für A200 Urban mit Handschalter
Hallo liebe W176-Gemeinde,
nach einmonatiger Recherche im Netz, habe ich es letzte Woche getan.
Ich habe mir einen Racechip-Ultimate für meine A-Klasse bestellt.
Nun möchte ich euch an meiner Erfahrung teil haben lassen, da es ja wohl kaum Leute gibt, die darüber mal ausführlich berichten.
Ich werde diese Woche noch Fotos hochladen, (Einbau, Chip, Kabelverlegung) und ich fahre am Freitag auf einen Leistungsprüfstand! Vorher und Nachher...
So, nun mal der erste Eindruck!
Die Verpackung, Kabel und Box machen einen guten Eindruck. Leider kann man das von der Bedienungsanleitung nicht behaupten. Diese ist sehr allgemein verfasst und nicht Fahrzeugspezifisch.
Dadurch ist es mir tatsächlich passsiert, dass ich die Kabel falsch angeschlossen habe!
Hier muss Racechip genauer werden. Die Kabel sind nicht genau markiert, eine Erkennung erfolgt nur mittels der einzelnen Adern! Gelb, kommt am Anschluss zwischen Motor und Spritzwand und Weiß, zwischen Motor und Batteriekasten. Dies ist nicht sofort erkennbar!!! Erst als ich mir das Einbauvideo noch einmal in Ruhe angeschaut habe und genau auf die Kabel geschaut habe, war es zu erkennen.
Habe also, dass erstemal die Box falsch eingebaut (ist aber nichts passiert) und war dann enttäuscht. Dachte mir, ach lass ich es einfach. Dann eine Nacht drüber geschlafen, Video noch mal geschaut und es erneut probiert... es klappte!
Als nächstes stellte sich die Problematik, wie die Kabelverlegung und wohin mit der Box. Ich muss gestehen, dass ich da extrem pingelig bin. Ich mag es überhaupt nicht, wenn es aus sieht wie rein geworfen. Egal, ob ein selbstgebauter PC oder halt Sachen am/im Auto. Ich habe also fast eine Stunde überlegt, wie ich die Kabel verlege und wo ich die Box verstaue (Bilder folgen diese Woche). Als auch das Problem gelöst war, ging es auf die Probefahrt.
Die Leistung ist schon bemerkbar und das, obwohl ich die Stufe sogar REDUZIERT habe. Werkseinstellung bei der Box ist Stufe "B" und ich habe auf Stufe "A" gestellt.
Warum? Da ich gute Kenntnisse habe und selbst einen Smart mit Tuning 180.000 km gefahren bin, kann ich abschätzen, was noch vertretbar ist und wo die Grenzen ausgereizt sind. Und mir ist Haltbarkeit extrem wichtig und nicht dass maximal machbare.
So, nur pro und contra:
Pro:
- Leistung spürbar (trotz Reduzierung an der Einstellungan der Box)
- Rückrüstbar
- relativ akzeptables Preisniveau
- Einstellbarkeit
Contra:
- Einbau (Kabelverlegung und wohin die Box?)
- Bediengungsanleitung (nicht Fahrzeugspezifisch)
- ein kleiner fader Beigeschmack bleibt (verträgt das Auto wirklich die Mehrleistung usw.)
So, dass Thema ist eröffnet.
Grüße an euch alle.
Beste Antwort im Thema
ABSCHLUSSBERICHT
So, nun möchte ich euch hier meinen Abschlussbericht präsentieren. Ich versuche diesen so Übersichtlich wie möglich zu gestalten. Des Weiteren möchte ich Klarheit über die meisten aufkommenden Fragen schaffen.
LEISTUNGSPRÜFSTAND:
Prüfbedingung: ca. 8 Grad Umgebungstemparatur, Spritsorte Aral Ultimalte 102, Klimaanlage und Licht eingeschaltet (wollte realitätsnahe Bedingungen, Motor auf Betriebstemparatur
Serie: 166PS / 260NM, Ladedruck 1,0-1,1 bar
CHIP mit Stufe "B": 187PS / 332NM, Ladedruck 1,1-1,2 bar
Fehlerspeicher nach dem Test ausgelesen, keinen Eintrag.
Der Chip erfüllt die von Racechip angegebenen Werte. Kein "Verschlucken" oder Ruckeln des Motor. Die Leistung ist "fühlbar".
VERBAUCH:
Sofern man die Leistung nicht permanent abruft und das gestiegende Drehmoment nutzt und vorallem auf der Autobahn im großen Gang fährt, kann man sicher den Spritverbrauch etwas senken. Gerade die Durchzugskraft im 6-Gang, hat ernorm zugelegt und man ist nicht gezwungen zurück zuschalten, wenn man stärker beschleunigen möchte. Dies kann dazu führen, dass der Verbrauch sinkt.
BELASTUNG:
Der Ladedruck für den Turbolader steigt moderat an und ist aus meiner Sicht vertretbar. Auch das Getriebe und die Kupplung dürften das gestiegene Drehmoment verkraften. Der Rumpfmotor ist für Mehrleistung ausgelegt und verträgt auch die Leistung, ebenfalls die Antriebswellen, die auch bei den Dieseln verbaut werden. Nur ein Bauteil, könnte Probleme machen! Die hohlgegossene Kurbelwelle. Da es ja nun fast 70NM mehr sind, bin ich mir nicht sicher, ob sie die Steigerung auf lange Sicht verträgt und nicht doch frühzeitig den Geist auf gibt.
EINBAU, BOX und KABELSTRANG:
Der Einbau ist etwas fummelig. Gewissen Kenntisse im verlegen von Kabeln sollten vorhanden sein. Ich habe lange probiert und um die Verlegung zu optimieren und einen Platz für die Box zufinden (Fotos sind im Anhang). Die Box ist sehr hochwertig und der Kabelsatz auch. Wenn man alles ordentlich verlegt, spricht nichts gegen ein langes Leben des Racechipproduktes. Auch der mitgelieferte Blindstecker funktioniert tadellos. Man löst den Kabelbaum von der Box, schließt den Blindstecker an und das Auto hat wieder die Serienleistung. Dies funktioniert sehr gut und es kommen auch keine Fehler oder sonstiges.
SONSTIGE AUFFÄLLIGKEITEN:
Ich bin mit der Box ca. über 1500km in einer Woche gefahren. Habe wirklich auf jedes kleinste Geräusch geachtet (Radio war aus) und es ist absolut nichts aufgefallen. Der Motor spricht in jeder Lage wie gewohnt an. Es war kein Ruckeln, Verschlucken und keine unsaubere Gasannahme zu spüren. Der Motor lief wie gewohnt ABSOLUT normal. Er sprang im kalten wie im warmen Zustand jedes mal an. Ich habe über der gesamten Phase keinen einzigen Fehler bekommen und auch wurde im Fehlerspeicher nichts hinterlegt (obwohl ich die Box am Anfang falsch angeschlossen hatte).
WARUM ICH DIE BOX TROTZDEM AUSGEBAUT HABE?:
Ja, dass ist eine gute Frage!? Ich denke, dass hat einfach ein bischen was mit Vernunft zutun. So wie die meisten von euch, habe auch ich mein Auto finanziert und habe die Möglichkeit es nach 4 Jahren zurück zugeben und mir was neues auszusuchen. Ich möchte nach Ablauf dieser Zeit einfach keine Probleme bekommen, falls nicht doch irgendwelche relevanten Daten abgespeichert werden/wurden. Auch möchte ich dem nächsten Käufer meines Wägelchens, kein gechipptes Produkt übergeben (sowas möchte wohl keiner haben). Auch spielt der nervige Ausbau vor jeder Inspektion eine Rolle. Die Box und der Kabelbaum müssen ja nun jedesmal raus, damit es halt nicht nachvollziehbar ist. Dies ist zum Beispiel auch das Problem, bei einer plötzlichen Panne oder Unfall.
Und zu guter letzt, ist es auch einfach eine Garantiefrage. Was passiert, wenn wirklich die Kurbelwelle bricht oder ein Kolben beschädigt wird!? Wie sieht es dann mit der Recherche seitens Mercedes Benz aus? Auf die angegebene Garantie von Racechip würde ich mich in so einem Fall nicht verlassen. Auch stellt sich die Frage, ob das Fahrzeug nicht zu erst bei Mercedes landen müsste und dann erst bei Racechip. Gerade die Garantie, lässt einen gewissen Unsicherheitsfaktor offen.
So, ich hoffe mein Thema konnte allen Helfen, die sich für eine Racechipbox interessieren.
IM ANHANG, SIND NOCH FOTOS!!!
Liebe Grüße und Allzeit gute Fahrt euch allen.
83 Antworten
Zitat:
@wooky_1 schrieb am 7. Januar 2018 um 10:24:37 Uhr:
Ihr wisst ja, dass seit dem 01.01.2018 die ASU wieder direkt am Auspuff gemessen wird und nicht mehr über OBD? Wollte ich hier nur einmal anmerken!VG
Und wo ist dabei das Problem?
Das Abgasverhalten verschlechtert sich nicht, im Gegenteil, es wird sogar besser.
Es ist ganz einfach, führe ich einer Verbrennung mehr Sauerstoff zu habe ich eine sauberere Verbrennung.
Sprich mehr Ladedruck=mehr Sauerstoff=sauberer als vorher.
Mich würde mal interessieren, ob denn bsp. beim A180 wirklich andere Materialien verbaut werden als beim A200?
Also viele sagen ja, chiptuning etc. sei nicht gut, da der A180 evtl. Teile verbaut hat, die die Mehrleistung auf Dauer nicht aushalten (Kolbenringe etc.)
Nun die Frage, welche Bauteile kämen denn da in Frage?
Falls das wirklich andere Kolbenringe verbaut sind, dann müsste man doch auch verschiedene Varianten bestellen können? Es muss die Teile doch auch iwo im Ersatzteilekatalog geben?
Und, es gibt hier doch einige User die bei MB arbeiten. Da müsste doch bestimmt der ein oder andere genauere Infos haben, oder?
Grüße
Bei Motoren die mechanisch identisch sind aber in mehreren Leistungsstufen angeboten werden ist es so, das bei den leistungsstärkeren Motoren andere Legierungen bzw. zusätzliche Fertigungsprozesse zum Einsatz kommen. Bestes Beispiel ist der Kolben. Um der höheren Leistung und der höheren thermischen Belastung standzuhalten, werden im Motorenwerk Kolben verwenden bei denen der Kupferanleil für die Wärmeleitfähingkeit (bessere Wärmeabgabe Richtung Kolbenbodenkühlung) und der Chromanteil für die Festigkeit (bei hohen Temperaturen) höher ist.
Und da der Konzern bemüht ist möglichst viel Geld zu sparen werden bei den schwächeren Motoren Kolben eingesetzt die für die angestrebte Leistung ausreichen aber gleichzeitig möglichst günstig sind. Über die produzierten Stückzahlen werden dann aus kleinen Eurobeträgen mehrere Milionen Ersparnis.
Um die Lagerkosten möglichst niedrig zu halten und weil die Motorenvarianten ja mechanisch identisch sind, kann und wird nur der Kolben der leistungsstärksten Variante im Ersatzteilegeschäft angeboten. Deswegen wird man im EPC auch nur eine Teilenummer für einen Kolben bei den verschiedenen Motorvarianten finden.
Ob ein Motor die Mehrleistung durch ein Tuning aushält oder nicht, hängt von der Nutzung ab. Wenn man die Leistungssteigerung einbaut um auf der Autobahn schneller zu fahren und dadurch die volle Leistung oft nutzt wirkt sich das eben negativ auf die geplante Lebensdauer des Motors aus.
Am Ende muss jeder für sich selber entscheiden ob er ein Tuning durchführen lassen will. Das ist euer Auto und somit eurer Eigentum. Was ihr damit macht ist ja euch überlassen.
Zitat:
@WaveCeptor schrieb am 9. Januar 2018 um 00:43:46 Uhr:
Bei Motoren die mechanisch identisch sind aber in mehreren Leistungsstufen angeboten werden ist es so, das bei den leistungsstärkeren Motoren andere Legierungen bzw. zusätzliche Fertigungsprozesse zum Einsatz kommen. Bestes Beispiel ist der Kolben. Um der höheren Leistung und der höheren thermischen Belastung standzuhalten, werden im Motorenwerk Kolben verwenden bei denen der Kupferanleil für die Wärmeleitfähingkeit (bessere Wärmeabgabe Richtung Kolbenbodenkühlung) und der Chromanteil für die Festigkeit (bei hohen Temperaturen) höher ist.Und da der Konzern bemüht ist möglichst viel Geld zu sparen werden bei den schwächeren Motoren Kolben eingesetzt die für die angestrebte Leistung ausreichen aber gleichzeitig möglichst günstig sind. Über die produzierten Stückzahlen werden dann aus kleinen Eurobeträgen mehrere Milionen Ersparnis.
Um die Lagerkosten möglichst niedrig zu halten und weil die Motorenvarianten ja mechanisch identisch sind, kann und wird nur der Kolben der leistungsstärksten Variante im Ersatzteilegeschäft angeboten. Deswegen wird man im EPC auch nur eine Teilenummer für einen Kolben bei den verschiedenen Motorvarianten finden.
Ob ein Motor die Mehrleistung durch ein Tuning aushält oder nicht, hängt von der Nutzung ab. Wenn man die Leistungssteigerung einbaut um auf der Autobahn schneller zu fahren und dadurch die volle Leistung oft nutzt wirkt sich das eben negativ auf die geplante Lebensdauer des Motors aus.
Am Ende muss jeder für sich selber entscheiden ob er ein Tuning durchführen lassen will. Das ist euer Auto und somit eurer Eigentum. Was ihr damit macht ist ja euch überlassen.
Liest sich erstmal recht schlüssig und einleuchtend, erstmal.
Wenigtens sind die gern genannten Kolbenringe mal ausen vor🙄
Ob im Falle eines A180 die thermische und mechanische Belastungen gar so viel geringer zum A200 ist, um extra dafür Entwicklungskosten in eine weniger belastbare Kolbenlegierung zu investieren, die zudem auch noch günstiger sein muß, na ja, für einen Laien wie mich nur schwerlich nachvollziehbar.
Wären im einen geschmiedete, im anderen Gusskolben verbaut, dies würde mal, wenigstens im Ansatz, die Preisdifferenz des A180/200 von knapp 3000 € auch rechtfertigen.
Da wir aber im Digitalen Zeitalter leben, und in so KFZ-Konzernen recht kluge Köpfe die Richtung vorgeben, wird ein nicht unerheblicher Teil der Modellvielfalt wohl eher durch bits und bytes generiert.
Maximaler Profit bei minimalem Aufwand, war schon früher die Devise und gilt heute um so mehr.
ps: und für die Ersatzteilversorgung natürlich nur die guten Kolben, wegen Lagerkosten und so, des find ich jetzt echt mal gut, also des hat schon was😉
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Super. Vielen Dank für die vielen Infos. Ich habe nur noch eine Frage: hat die Box für den W176 auch eine ABE oder ein Teilegutachten?
Kommando zurück. Ich habe es eben im gaaaanz Kleingedruckten gefunden. Es liegt derzeit keine ABE vor, das Auto muss also beim TÜV ne Einzelabnahme bekommen ... schade
Übrigens ist meine Box aus 2014 noch auf Garanie ausgetauscht worden - hatte an einer Stelle Korrosion - hab 2018 immmer noch anstandslos 1:1 direkt ne neue bekommen 🙂 Das ist Service
Es gibt bei racechip für 269€ 30ps und 50 nm für den 180er...sehr verlockend =)... Wenn dann noch irgendwie die vmax frei wäre =)
Zitat:
@JamboBwana schrieb am 8. Januar 2018 um 23:02:34 Uhr:
Mich würde mal interessieren, ob denn bsp. beim A180 wirklich andere Materialien verbaut werden als beim A200?Also viele sagen ja, chiptuning etc. sei nicht gut, da der A180 evtl. Teile verbaut hat, die die Mehrleistung auf Dauer nicht aushalten (Kolbenringe etc.)
Nun die Frage, welche Bauteile kämen denn da in Frage?
Falls das wirklich andere Kolbenringe verbaut sind, dann müsste man doch auch verschiedene Varianten bestellen können? Es muss die Teile doch auch iwo im Ersatzteilekatalog geben?
Und, es gibt hier doch einige User die bei MB arbeiten. Da müsste doch bestimmt der ein oder andere genauere Infos haben, oder?
Grüße
Ich arbeite bei MB
Ich Versuch mal deine Frage so kurz wie möglich zu beantworten und nicht groß in Details zu gehen 😉
180/200
180er und 200er sind absolut baugleich, sowohl was den Motor und die verwendeten Materialien betrifft, als auch die Getriebe.
Es gibt da keinen Unterschied !
Der 180er gibt sich aber mit deutlich schlechterem Treibstoff zufrieden als der 200er.
250/45
Auch wenn oft behauptet wird das beim 250er und beim 45er der gleiche Grunmotor verbaut ist, 250er und 45er sind nicht baugleich.
Im wesentlichen unterscheiden sie sich durch Kolben,Pleuel, Kopf, die KW die beim 45er aus stahl ist ist beim 250er Hohl gegossen.
Beim 45er besteht der Kopf aus einer anderen Legierung und die Laufbahnen sind anders beschichtet, der innere Kühlkreislauf ist ebenfalls anders.
Der 250er hat das gleiche DCT- Getriebe wie die 1.6l Motoren, deshalb musste er im Drehmoment bei MFA Fahrzeugen beschränkt werden. Der 45er hat ein anderes Getriebe.
Die beiden Motoren haben außer den Eckdaten eigentlich nichts miteinander zu tun.
Meine persönliche Meinung zum Tuning.
Der Hersteller hat deutliche Reserven eingebaut damit die Motoren standfest sind.
Beim Tuning werden immer diese Reserven in Anspruch genommen !
Natürlich schreibt ein Hersteller die Software so das sie überall auf der Welt einsetzbar ist, also in allen Temperatur und Höhenregionen funktioniert.
Beim Tuning über eine Box werden dem Steuergerät lediglich falsche Werte weniger Sensoren zugespielt, die Fahrzeugsoftware reagiert dann auf diese falschen Werte dementsprechend.
Das ist definitiv nicht optimal da einfach zu wenig Parameter berücksichtig werden können !
Eine Software Optimierung ist da deutlich besser !
Hier werden eben alle relevanten Daten mit einbezogen.
Was viele bei der ganzen Sache vergessen ist der Treibstoff.
Selbst ein Serienmotor der mit 102 Orkan fährt wird messbar deutlich besser gehen als mit 98 Orkan.
Je nach Temperatur der Verbrennung wird die Zündung um klopfen zu verhindern teilweise um 5 grad zurück genommen. Das spürt man also deutlich !
Bei getunten Motoren, egal ob Box oder Software, ist also 102 Orkan eigentlich Pflicht um das klopfen zu verhindern !
Mein 180er ist übrigens Serie und das bleibt er auch, nach GPS läuft das Ding 217kmh.
Reicht mir völlig aus bei dem kleinen Luftpumpenmotor :-)
Ok danke. Und welche Parameter werden bei den Tuningboxen nicht verändert, die aber verändert werden sollten?
Bsp beim A180
Zitat:
@MARC176 schrieb am 26. Juni 2018 um 10:43:07 Uhr:
Abgastemperatur wird definitiv erhöht sein denk ich - könnte langfristig die Lambda himmeln?
Abgastemperatur ist bei Boxen kein Problem, das kommt erst bei viel höherer Zusatzleistung. Prinzipiell werden erstmal alle Teile direkt im oder am Motor belastet sowie das Getriebe. Große Schwachstelle ist meiner Ansicht nach der Turbolader, da dieser für eine bestimmte Leistung ausgelegt ist.
Ist der Turbo von A180 der Gleich wie vom A200?
Ich denke, dass das 269€ tuning, welches nur 30ps bringt, den Motor und andere Teile nicht besonders belastet. Ist ja immernoch weniger als der 200er in Serie hat...
Dafür sind 30 ps und 50nm ziemlich günstig.
Wenn man überlegt, dass man für weitere 7 ps und 10nm 479€ zahlt.
(racechip)
Wäre bei dem RaceChip nicht noch das Problem mit dem TÜV. Mit Chip + Einzelabnahme kommt man schnell an die 500-1500€.