Guten Morgen Herr Forster - GM Europa, schlaft ihr?

Opel Vectra C

Hallo,

was müssen meine müden Augen da lesen:

BMW hat einen neuen 3-Liter 6-Zylinder. Ab Herbst in der 6er Reihe, danach schrittweise für alle Modellreihen.

258PS @ 6.600 1/min

und vorallem

300Nm @ 2.500 1/min

Zum Vergleich, mein ach so toller Z32SE stemmt da trotz Hubraumvorteils knappe 260 Nm.

Opel verschläft nicht nur die Diesel-Entwicklung sondern momentan auch massiv die Benziner-Entwicklung.

101 Antworten

naja dnan hat bmw einige viele ausreißer.....der 7.40 sollte auch unter 12 liter brauchen, in nem test hat er 18 gebraucht...nicht schlecht...jaja ist klar, die sind ja wahrscheinlich mit dem geheizt ohne ende...

nächster ausreißer...bmw 5.30 d, nicht wegen der internetseite, aber der vater eines freundes fährt so ein teil und der kommt auch nicht an die werksangaben ran...es gab auch schonmal einen thread im bmw forum darüber, was willst du denn noch!?

"Die beiden Testberichte liegen ca. 8-9 Monate auseinander, die unterschiedlich gemessenen Beschleunigungswerte können also u.a. von Motormodifikationen (Software...?) der Hersteller herrühren."

bitte was ??? 9,3 sekunden und 10,6!?!?!?!?!?!?!
lol, andere leute tunen ihre autos und stecken tausende von euros rein um ne bessere beschleunigung zu bekommen und dann ist das bei bmw natürlich nur ne kleine verbesserung oder verschlechterung von lächerlichen 1,3 sekunde ...hallo?

das eine sind nur die werksangaben und das andere sind testwerte...aber is ja auch egal, vieleicht hat sich der testfahrer ja mal kurz verschaltet

und modellpflege wird meistens mit dem nächsten mj gemacht und nicht einfach mal so und vorallem nicht wenns sich um 1,3 sekunden unterschied handelt...das is doch etwas zu viel des guten, andere benötigen für sowas 50 ps mehr und da wars ne kleine verbesserung...aber passt schon

und ich sag es jetzt noch einmal...ich sage auf keinen fall das dieser motor deswegen schlecht ist

und den alten test vom omega finde ich leider nichtmehr und hier ging es mir nur um die abweichung der werksangaben vom bmw....(naja bmw ist ja nicht ganz alleine nur ist das ziemlich krass)
es gab übrigens bei einem test einen extra artikel über die abweichung der werksangaben eines bmw, war aber nicht autobild...das war auto-motor-sport, also es ist bekannt...und kunden kommen so schonmal eher angerannt...man siehts ja

Interessante, eigentlich schon ziemlich vollständige Diskussion...

Meine Meinung: einer neuen Top-Motorisierung sollte Opel weniger Aufmerksamkeit widmen, als die Palette der kleineren Motoren zu optimieren und weiter auszubauen. Ein wichtiger Baustein der Imageverbesserung ist, Opel wieder unter den Firmenwägen salonfähig zu machen, einen viel mieseren Ruf als in den Geschäftsetagen hat Opel glaube ich momentan kaum irgendwo. Und die typischen Firmenwägen dieser Klasse (die mittlerweile einen sehr grossen Teil der Neuzulassungen ausmachen) heissen nun mal C200/220CDI, A4 und Passat 1.9TDI oder 318/320d. In diesem Segment gefragt sind also primär kleinere, starke Motoren um mit den anderen Vertrieblern auf der linken Spur fröhlich mitdieseln zu können. 😉 Der 1.9CDTI ist da schon ein guter Schritt, die alten DTIs sind m.M. nicht mehr zeitgemäß. Die Palette der Benziner wirkt eigentlich recht vollständig, vielleicht der 2.0T mit 200PS, dazu müsste der V6 aber nach oben abgerückt werden.

Für einen Top-Motor fehlt Opel das Geld (bzw. Spielgeld von GM), Kosten für Entwicklung und Produktion stünden wohl in keinem Verhältnis zu den Verkäufen. Aber wie bereits von J.M.G. gesagt, warum bedient sich Opel nicht bei der grossen Mutter GM? Ich habe keine Ahnung, was diese Motoren taugen, aber sicherlich besteht Bedarf in Europa für Maschinen jenseits der 3 Liter, nicht zuletzt bei Saab für einen konkurrenzfähigen 9-5 Nachfolger oder gar 9-9. Evtl. möglich aber wohl unwahrscheinlich wär ja auch der Griff ins Alfa-Regal, da gibts zumindest modernere Sechszylinder als die aktuellen von Opel.

Der Vectra C ist ein Etappenziel auf einem guten Weg, das Ziel ist eher mit dem neuen Astra erreicht. Da wurde erstklassiges Design, ein schönes, auch haptisch ansprechendes Cockpit verbaut. Dem Vectra fehlt vielleicht eine markantere, interessantere Optik, neue Materialien, breitere Ausstattungslinien (etwa mehr Auswahl bei den Ledersitzen, aber dazu gabs ja mal einen anderen Thread) etc.

Je schlechter das Image, desto schwieriger ists in den grösseren Klassen Autos zu verkaufen. Aber um das Opel Image aufzupolieren sind schon grosse Anstrengungen nötig - sicherlich schwerer und aufwändiger als eine neue Marke am Markt zu positionieren.

so nur ein bissel suchen und weiter gehts 🙂
ich sag übrigens nicht das jeder bmw schlechter ist als die werksangaben...sieht man ja auc in dem thread einige laufen auch besser,
aber solche abweichungen sind weiß gott keine einzelfälle und solche abweichungen sind extrem und bei opel gibt es sowas momentan NICHT jedenfalls nicht so viel schlechter als die werksangaben, im gegenteil!

http://www.motor-talk.de/t341699/f278/s/thread.html

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Nochmal zum Ursprung des Themas...

Bin der Meinung das BMW eh ein anderes Image hat. Die Premium- Limousinen mit sportlichem Anspruch eben. Und dafür zahlt man dann entsprechend. Dafür bauen die bei BMW ihre Autos für Bergpygmäen, während Opel eigentlich immer eine gute Raumausnutzung bietet, auch ohne große Aussenlänge. Desweiteren bietet man bei Opel auch leichter bezahlbare Autos im Massensegment. Sportliche Varianten sind eben meistens bei Opel sehr alltagstauglich und nicht auf die beste Rundenzeit oder Beschleunigung ausgerichtet. Wobei die Werte von BMW manchmal auch sehr optimistisch klingen, während sich Opel traditinell eher zurückhält.

Natürlich ist es schade, dass der "schnellste Opel aller Zeiten" nur 211 PS hat und 248 km/h Topspeed hat. Der Calibra schaffte auch 245 km/h mittels 204 PS und benötigte dank Allrad nur 6,8 Sekunden, statt 7,5 wie der GTS. Hier geht die Werbung von Opel am eigentlcihen Ziel vorbei, nämlich einen souveränen V6 Antrieb im Vectra zu verkaufen. Dass dieser nicht das Ende der Leistungsfahnenstange darstellt ist natürlich entsprechend zu kommunizieren. Ein größerer Abstand zum 2.0T wäre auch wünschenswert, um diesen nicht einzuengen.

Aber allen BMW-Motoren muss Opel wohl nicht konkurrenz machen.

Dennoch denke ich sollte Opel nicht zu viele Nischen unbesetzt lassen, zum Beispiel die der heckangetriebenen großen Limousinen, den Allradantrieb usw. Hier zeigt Toyota wie man sowas macht.

Wir alle meinen mit Toyota zwar Corolla, aber Toyota deckt eben eine große Bandbreite ab. Es gibt da auch sportliche Exoten, wie Celica, Supra oder MR2. Gerade so einen Mittelmotorflitzer sucht man bei deutsche Herstellern sehr lange. Oder eben die Premium-Wagen der Marke Lexus, die vor allem im Ausland S-Klasse und 7er Konkurrenz machen. Der Landcruiser ist auch schon ein feststehender Begriff bei den Offroad-Fahrzeugen. Der Prius stellt die Kompetenz von Toyota bei den alternativen Energie-Fahrzeugen dar.

Ich bin nun weiss Gott kein Toyota-Fan und ich mag auch keine Geländewagen. Nur sieht man an diesem Beispiel, warum Toyota so einen hohen Absatz hat, die sind einfach mal überall dabei. Da kann ich es nicht verstehen, warum Opel Boden hergibt, wie z.B beim Omega oder beim Allradantrieb, vor allem weil es keinen Hecktriebler mehr gibt. (Speedster ausgenommen) Hier ist ein Teil der Misere zu sehen, aber da lernt Opel ja schon dazu, und baut flexiblere Autos und besetzt Nischen neu (Kompaktvans), was sicher ein guter Ansatz ist. Kundenzufriedenheit (anderer Thread) und Qualität spielen da die andere wichtige Rollee, ebenso wie eine technische Kompetenz.

Gruß

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@ Alex

Diesel mit Automatik interessieren mich jetzt nicht sooo sehr. (Dass die BMW-Automatik nicht das Gelbe vom Ei ist, ist zudem bekannt.)

Der Dreier liegt jedenfalls mit schöner Regelmäßigkeit besser als die Werksangaben, und das ist entscheidend.

Re: Nochmal zum Ursprung des Themas...

@ VPC

Letztendlich fährt man mit einem 325i billiger als mit einem Vectra 3.2-V6. Man zahlt zwar beim Neupreis etwa € 6.000-7..000 mehr, hat aber geringere Reparaturkosten, weniger Spritverbrauch und v.a. einen viel höheren Wiederverkaufswert. Nicht zu vergessen ist der 3er auch das bessere Auto, obwohl der Vectra auch schon gut ist.

Die Fahrleistungen des Vectra V6 sind schon in Ordnung. Das Problem dieses Motors sind eher die offenbar immer noch mangelnde Zuverlässigkeit und die hohen Werkstattkosten. Vom Vectra B V6 kennt man da ja richtige Schauergeschichten, und beim C scheint es wohl nicht bedeutend besser zu sein.

Zitat:

Wir alle meinen mit Toyota zwar Corolla, aber Toyota deckt eben eine große Bandbreite ab. Es gibt da auch sportliche Exoten, wie Celica, Supra oder MR2. Gerade so einen Mittelmotorflitzer sucht man bei deutsche Herstellern sehr lange.

Den Supra gibt es schon lange nicht mehr. Der Celica ist sicher ein schönes Auto, aber auch nicht der große Verkaufsrenner. Noch weniger gilt dies für den MR 2, den man deutlich seltener sieht als MX 5 oder Barchetta.

Zitat:

Oder eben die Premium-Wagen der Marke Lexus, die vor allem im Ausland S-Klasse und 7er Konkurrenz machen.

Lediglich in den USA. In Deutschland ist Lexus bedeutungslos, und auch in der Schweiz, in Schweden oder Großbritannien ist mir von einer nennenswerten Marktbedeutung dieser synthetischen "Marke" nichts bekannt.

Zitat:

Der Landcruiser ist auch schon ein feststehender Begriff bei den Offroad-Fahrzeugen.

Ja, bei den Off Roadern sind die Japaner führend. Allerdings sind diese Fahrzeuge ja auch ein wenig zweifelhaft...

Zitat:

Der Prius stellt die Kompetenz von Toyota bei den alternativen Energie-Fahrzeugen dar.

Das ist aber eher theoretisch. In der Praxis ist dieser Wagen in Europa nahezu unverkäuflich, weil viel zu teuer.

Warum Toyota so blendend dasteht, hat eher andere Gründe: Radikale Sparmaßnahmen (man muss nur mal bei den Autos genauer hinschauen!) und eine vielfältige Unternehmensstruktur, die den Konzern weniger abhängig von der Autokonjunktur macht. Die Autos an sich sind jedoch mäßige Durchschnittsware. (Auch wenn der Toyota von meiner Mutter immerhin 23 Jahre gehalten hat.)

Wenn schon ein Japaner, dann Honda oder allenfalls noch Mazda 6, oder vielleicht Subaru als Nischenmarke.

Dass Opel den Heckantrieb im Allgemeinen und den Omega im Besonderen aufgegeben hat, ist in der Tat sehr bedauerlich. Aber da ist die Hoffnung ja nicht völlig verloren.

Re: Re: Nochmal zum Ursprung des Themas...

Was den Vectra GTS V6 angeht, gebe ich Dir Recht, bzw. lese gern Deine Infos, weil ich mich über Preise noch nicht so informiert habe, speziell bei Rabatten und BMW-Preisen kenne ich mich nicht so aus.

Einzig der Vergleich mit dem 3er hinkt m.M. nach, weil der im Innenraum eine Klasse kleiner ist. Aber das spielt hier in diesem Thread auch nicht so eine Rolle.

Das der V6 teure Reparaturen erfordert liest man ja oft im Forum, also wird das auch kein Punkt für den Vectra sein.

Zitat:

Original geschrieben von ubc


@ VPC

Den Supra gibt es schon lange nicht mehr. Der Celica ist sicher ein schönes Auto, aber auch nicht der große Verkaufsrenner. Noch weniger gilt dies für den MR 2, den man deutlich seltener sieht als MX 5 oder Barchetta.Lediglich in den USA. In Deutschland ist Lexus bedeutungslos, und auch in der Schweiz, in Schweden oder Großbritannien ist mir von einer nennenswerten Marktbedeutung dieser synthetischen "Marke" nichts bekannt.Ja, bei den Off Roadern sind die Japaner führend. Allerdings sind diese Fahrzeuge ja auch ein wenig zweifelhaft...Das ist aber eher theoretisch. In der Praxis ist dieser Wagen in Europa nahezu unverkäuflich, weil viel zu teuer.

Warum Toyota so blendend dasteht, hat eher andere Gründe: Radikale Sparmaßnahmen (man muss nur mal bei den Autos genauer hinschauen!) und eine vielfältige Unternehmensstruktur, die den Konzern weniger abhängig von der Autokonjunktur macht. Die Autos an sich sind jedoch mäßige Durchschnittsware. (Auch wenn der Toyota von meiner Mutter immerhin 23 Jahre gehalten hat.)

Supra, ja neh stimmt, aber sowas gab es von Opel nicht mal, deshalb habe ich ihn erwähnt. Und ein Nachfolger ist ja nicht auszuschließen...

Zu den MR2, die habe ich massenhaft in GB gesehen, waren dort also schon sehr beliebt, eher als MX5 oder Barchetta. Ich beschränke mich da nicht auf den deutschen Markt, wäre absatzpolitisch ja auch fatal. Zu Lexus, also gerade in Berlin sehe ich genügend kleine Lexus und zur Zeit gerade den neuen SUV von denen, also es gibt da schon Käufer und vor allem der Erfolg in den USA gibt denen schon recht. Schließlich machen auch manche deutsche Hersteller einen Großteil ihres Absatzes in den USA.(Gibt da ja so einen Sportwagenhersteller...)

Auch bei den Geländewagen ist der Erfolg von Toyota unumstritten und in D auch zu sehen. Dass ich diese Fahrzeuge in der norddeutschen Tiefebene nur für Bauern oder Förster für sinnvoll erachte ist ja eine andere Sache...😉

Den Erfolg Toyotas kann man sicher auf Sparmaßnahmen zurückführen, wobei nicht nur darauf, sondern auch auf eine andere Firmenphilsophie und auf eine andere Arbeitsweise. Lean Management und Total Quality Management sind hier die entscheidenen Stichwörter.

Es ging mir aber nicht um den Erfolg, sondern um den Umsatz und den Marktanteil weltweit. Den führe ich zunächst einmal schon auf die Tatsache zurück dass Toyota alle Marktlücken besetzt, auch wenn sie häufig nur andere Konzepte kopieren und verbessern, jüngstes Beispiel Toyota Corolla Verso oder so ähnlich heisst der. Mit der Zafira Flex 7 Technik.

Zitat:

Original geschrieben von ubc


Wenn schon ein Japaner, dann Honda oder allenfalls noch Mazda 6, oder vielleicht Subaru als Nischenmarke.

Genau diese Marken meine ich nicht damit, weil sie eben nicht so einen hohen Marktanteil haben und auch nicht so erfolgreich sind (meine mich zu erinnern dass Mazda auch nicht nur Profit machte in den letzten Jahren).

Gerade am Marktanteil krankt doch gerade der Erfolg von Opel. Die Auslastung der Werke in Rüsselsheim und in Trollhättan leidet doch gerade an mangelnder Nachfrage an Opel und Saab Modellen.

Welche Marke man persönlich gut findet, steht ja auf einem anderen Blatt... 😉

Zitat:

Original geschrieben von ubc


Dass Opel den Heckantrieb im Allgemeinen und den Omega im Besonderen aufgegeben hat, ist in der Tat sehr bedauerlich. Aber da ist die Hoffnung ja nicht völlig verloren.

Tja, mal sehen ob die in Rüsselsheim das auch so sehen.

Gruß

Re: Re: Nochmal zum Ursprung des Themas...

Zitat:

Original geschrieben von ubc


@ VPC

Letztendlich fährt man mit einem 325i billiger als mit einem Vectra 3.2-V6. Man zahlt zwar beim Neupreis etwa € 6.000-7..000 mehr, hat aber geringere Reparaturkosten, weniger Spritverbrauch und v.a. einen viel höheren Wiederverkaufswert. Nicht zu vergessen ist der 3er auch das bessere Auto, obwohl der Vectra auch schon gut ist.

Preislich macht es vielleicht Sinn den Vectra mit dem 3er zu vergleichen, aber für mich ist nur der Vergleich mit dem 5er sinnvoll - der Außen- und Innenabmessungen wegen.

Ich suche z.Z. einen Kombi. Meine Frau und ich haben inzwischen einige Autos probefahren können - darunter BMW 5er (altes und neues Modell), VW Passat und vor kurzem eben einen Vectra Caravan.

Ich bin eigentlich BMW Fan. Ich finde auch, dass der 5er ein super Auto ist. Motor, Fahrewerk schon besser als im Vectra, keine Frage - Freude am Fahren alleine schon durch Heckantrieb. Qualitätsanmutung im Innenraum etwas besser. Cooles avantgardisitisches Design - der Vectra gefällt mir außen aber auch sehr gut.

Die Frage die sich mir aber stellt, ist ob ich bereit bin den Aufpreis für einen BMW zu zahlen. Verglichen mit einem Vectra Caravan Cosmo V6 kostet ein vergleichbar ausgestatteter 525i - wenn mich jetzt die Erinnerung nicht täuscht - ca. 13.000 EUR (!) mehr (jeweils auf den Listenpreis bezogen).

Ein vollausgestatteter Vectra kostet (so ca. 46.000 EUR Listenpreis brutto) 20.000 EUR (!) weniger als ein entsprechend ausgestatteter 525i. Natürlich kann man für den 5er auch noch so nette Dinge wie Headup Display, Dynamic Drive und Aktivlenkung bestellen - aber das kostet ja auch alles nochmal extra und steigert den Preis locker auf über 70.000 EUR.

Ich habe mich noch nicht entschieden - aber vor diesem Hintergrund kommt man vielleicht schon ins grübeln, ob man einige Nachteile bei der Motorisierung in Kauf nimmt?

Grübelnd,
Kombster

Zum Thema ob man den Vectra mit 5er oder 3er vergleichen sollte: Der Innenraum ist gerade in der Breite beim Vectra nur auf 3er Niveau, von der Länge auf schlechtem (!) 5er Niveau.

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So, mal wieder etwas zum Thema Inovationen und Technologie.

Ich war heute auf einem Fachvortrag von Wilfried Krüger (Personalleiter Volkswagen AG, Konzern Wolfsburg) zum Thema Inovationen. Er hat, obschon er studierter Dipl. Ing. ist, das Ganze natürlich aus der Sicht der Personalführung betrachtet, und so wenig technische Details und Marketingaspekte genannt.

Trotzdem - es war sehr aufschlussreich. So stellte er eine brandneue Technologie vor, die gerade in Brazilien zur Serienreife entwickelt wird (steht kurz vor dem Abschluss).

Es ist eine Revolution im Automobilbau, da sie (er erwähnte dies natürlich Schwerpunktmäßig) die Produktion wesentlich kostengünstiger machen wird (Faktor ca. 1/2).

Die Technologie sieht vor, einen Zusammengesteckten Rahmen aus Rohren zu fertigen und diesen mit der Außenhaut zu beplanken. Diese besteht aus hinterschäumten Folien mit einer 8-fachen Lackschicht. Die Karosserieteile sind verschraubt. Wie bereits gesagt, er legte viel Wert auf die Bemerkung, dass es wesentlich billiger zu fertigen sei, aber in einem Nebensatz entwischte ihm dieses:

Die neuen Karosserieteile sind extrem biegsam - er hatt erst vor kurzem auf einem Teil wiederholt Sprünge ausgeführt, ohne das ein Schaden entstanden wäre (es ist extrem flexibel). Dies impliziert natürlich, dass leichte Parkrempler ohne Folgen bleiben werden (auch dank der 8-Fach so dicken Lackschicht). Die Folge dürften extrem niedrige Versicherungseinstufungen werden. Auch ein imenser Gewichtsvorteil wird von der Karosse erwartet.

Fasst man zusammen:

  • extrem biegsam (dank hinterschäumten Folien)
  • unempfindlicher Lack (dank dicker Schicht)
  • steifer Rahmen (dank Rohren)
  • billige Wartung (da alles verschraubt ist)
  • billige Produktion (Zuschnitt / Vorbereitung und Konservierung der Bleche entfällt vollständig)
  • Riesiger Massen und Preisvorteil

Ich hoffe GM hat dem etwas entgegenzusetzen.

Zitat:

Original geschrieben von J.M.G.


Zum Thema ob man den Vectra mit 5er oder 3er vergleichen sollte: Der Innenraum ist gerade in der Breite beim Vectra nur auf 3er Niveau, von der Länge auf schlechtem (!) 5er Niveau.

Also was Kopf- und Beinfreiheit angeht, ist der Vectra deutlich größer als ein 3er und der 5er hat da auch nicht wesentlich mehr zu bieten. Vom Kofferraum mal ganz zu schweigen. Die Innenraumbreite ist eigentlich nur bei 5 Personen relevant. Kopf- und Beinfreiheit aber schon ab 1 (Kopf) bzw. spätestens ab 3 Personen (Bein).

Sicherlich ist noch die Karosserieform zu berücksichtigen, ein GTS hat hinten nicht die große Kopffreiheit. Aber Vectra Caravan und Signum sind innen deutlich größer als irgendwelche 3er und stellen teilweise schon den 5er in den Schatten. Und die Limousine vom Vectra bietet auch mehr Kopf- und Beinfreiheit als der entsprechende 3er. Wie gesagt Kofferräume sind generell größer.

Zu der "neuen" Karosserietechnik: Ist es gut genug, wird irgendwann alles kopiert...

Gruß

Vectra - 3er

Nachdem ich das Glück habe beruflich regelmäßig sowohl 3er als auch A4 sowie privat einen GTS 3.2 V6 fahren zu dürfen muss ich jetzt langsam auch mal meinen Senf dazugeben....

1. Was das Platzangebot des 3er im Vergleich zum Vectra angeht steht der 3er im Innenraum um zumindest subjekiv um Welten schlechter da. Rein vom Gefühl her ist da kein grosser Unterschied zwischen dem Astra G und dem 3er. Das sehe nicht nur ich so, sondern auch die meisten meiner Kollegen. Das führt dazu, dass die meisten lieber nen Audi mit 200.000 km auf dem Tacho als den neuen 3er fahren!!!

2. Was die Zuverlässigkeit angeht so stand unser A4 bis er die 40.000 erreicht hatte erheblich öfters in der Werkstatt als mein Vectra mit der gleichen Laufleistung. Vor allem ist es halt ein Unterscheid ob beim Audi der Turbolader in die Jagdgründe einzieht oder beim Opel mal wieder grundlos die Werkstatt Leuchte leuchtet.

Eins muss ich allerdings auch zugeben die Lenkung des A4 ist um Welten besser als die des Vectra....

3. Aber zum eigentlichen Thema den Motoren... Mein GTS V6 braucht laut Bordcomputer vom ersten km bis jetzt durchschnittlich 9.0l (o.k. ist überwiegend Langstrecke) bei vernünftiger aber nicht gerade langsamer Fahrweise. Insofern kann ich es verschmerzen, dass es einen BMW gibt, der bei gleicher Leistung besserer Werksangaben hat. (BMW gibt meines Wissens nach die Angaben für ein leeres Auto an während Opel die Angaben für ein halb beladenes Auto macht). Denn wenn ich die Verbrauchswerte unseres 320 er anschaue dann braucht dieser bei erheblich weniger Leistung bei gleichem Tempo um Welten mehr!

4.Eins sollte halt klar sein, ich kauf mit einen Vectra der bei vergleichbarer Ausstattung zwischen 5 und 10.000 Euro billiger ist als ein vergleichbares Premiumprodukt. Für diese Summe muss ich halt minimale Abstriche in Kauf nehmen. Na und? Was nützt mir der höhere Wiederverkaufswert des Premiumproduktes wenn ich diese Summe in der Werkstatt lasse. Schaut Euch doch mal an wieviel ein Kundendinst bei Audi, BMW oder DC kostet!

5. Lasst endlich die lächerlichen Vergleiche nach dem Motto: "aber mich hat der auf der Autobahn abgehängt Bääähhhh! Heul...." Im Grenzbereich auf kurviger Strasse ist es der Fahrer ders entscheidet. Da is es sch.. egal ob die Kiste 7.5 oder 6.9 auf 100 braucht.

Zum Verbrauch: Das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Bei 9 l/100km ist man nicht schnell unterwegs - da steht max. 160 km/h auf dem Tacho, wobei auch mind. 1/3 mit 120 km/h gefahren werden muss.

Zur Beschleunigung: Ich kann Dir gerne mal ein Video 330i 0-260 km/h zuschicken. Da liegen Welten zum GTS V6...das sind mal eben 6-7 Sekunden Unterschied auf 200 km/h!

Zur neuen Technologie: Natürlich wird die sich, wenn erfolgreich, irgendwann durchsetzen (ähnlich wie die DIesel). Aber bis dahin hat VW einen Marktanteil (wie auch bei den Dieseln) der nur schwer wieder einzuholen sein wird. Mir fehlen ganz klar die Inovationen bei Opel (siehe der neue Biturbo bei BMW). Nein, bei Opel kauft man alte Technik hinzu (siehe 1.9 CDTI von Alfa / Fiat) statt mit Inovationen zu glänzen (wie es früher mal war, siehe Fensterheber mit Einklemmschutz).

Zum Thema Verbrauch....

Ich fahr zu 90 % Landstrasse und der Rest teilt sich auf Stadt und Autobahn auf. Also reichen mir die 120 in der Regel sehr wohl aus...

Na toll 260... Bei den meistens nur 2 spurigen Autobahnen bei uns in der Gegend bin ich froh wenn ich mal überhaupt die 248 ausfahren kann. Das hab in in den 1 3/4 Jahren seit ich den Vectra habe erst 3 mal geschafft. (Liegt sowohl am Verkehr als auch an der Streckenführung...). Auf diese 3 Mal kommen dafür mindests 15 Vollbremsungen weil irgendwelche Träumer mit 120 knapp vor einem auf die linke Spur wechseln!

Und auf der Landstrasse hängt es wie gesagt nun mal bei halbwegs vergleichbarer Leistung bei neuen Autos in erster Linie vom Fahrer, dem Reifentyp und dem Zustand der Stoßdämpfer ab wer der schnellere ist.

Was die Zukunft bringt.... Lassen wir uns doch einfach überraschen was da die Hersteller aus dem Hut zaubern.

Mich würd in erster Linie der neue 3.0 V6 Diesel interessieren mit ca. 230 PS laut Autobild.... aber da findet man in dem ganzen Internet noch nichts genaues darüber... :-(

Greetinx to all

PS: Wie viel hat denn Dein Motortuning gekostet?

Das Meiste bei meinen Veränderungen ist in Eigenarbeit entstanden bzw. von Ehemaligen Kollegen günstig organisiert worden.

Das Größte Leistungsplus (auf den eingesetzten Geldbetrag bezogen) ergab sich mit Sicherheit durch den Fächerkrümmer / Kats / Endschalldämpfer.

Bei den Nockenwellen bin ich bei Serie geblieben (da Automatik), aber der Kopf ist bearbeitet. Auch das hat für das Geld einiges gebracht.

Alles andere stand vom Erfolg her nicht in Relation zur eingesetzten Summe, gerade wenn man einen Drittanbieter mit den Umbauten beauftragen muss.

Man ist auf alle Fälle sehr schnell in einem hohen 4-Stelligen Bereich, leider.

Zitat:

Original geschrieben von J.M.G.


Zum Thema ob man den Vectra mit 5er oder 3er vergleichen sollte: Der Innenraum ist gerade in der Breite beim Vectra nur auf 3er Niveau, von der Länge auf schlechtem (!) 5er Niveau.

Ok, meine Daten beziehen sich jeweils auf das Touring- bzw. Caravan-Modell, aber zumindest in diesem Segment stimmt Deine Aussage so nicht.

Modell: Länge/Radstand/Innenbreite/Innenbreite hinten (Quelle: Opel, AutoBild)

BMW 5er (E60): 4843/2886/1484/1496
BMW 3er (E46): 4478/2725/1437/1437
Opel Vectra (C): 4822/2830/1490/1490

Aufgrund dieser Daten würde ich schon sagen, dass rein größenmäßig ein Vergleich eher mit dem 5er angebracht ist. Gerade bei der Innenbreite ergibt sich erstaunlicherweise zumindest vorne sogar ein kleiner Vorteil (6 mm) gegenüber dem 5er zu Gunsten des Vectra.

Keine Ahnung in wie weit sich der etwas kürzere Radstand (5,6 cm) auf die Beinfreiheit auswirkt. Rein subjektiv bietet der Vectra aber hinten auch dann viel Platz wenn ich fahre :-)

Was die Fahrdynamik anbetrifft, ist der Vectra dem 5er mit Sicherheit unterlegen. Wer aber ein fahrdynamisches Auto sucht, wird wahrscheinlich ohnehin (Dynamic Drive und Aktivlenkung hin oder her) lieber zum 3er greifen.

Es kommt wie immer auf die individuelle Gewichtung an...

Meßstab weglegend,
Kombster

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