GRUENE fordern Zwangstest für "ältere" Autofahrer..

ZWANGSTEST ...

Es ist schon unglaublich, was sich "DIE GRUENEN" so alles einfallen lassen. Zwangstest für "Senioren" am Steuer. Der Hausarzt sollte ältere Patienten dazu bewegen, den Fühererschein freiwillig abzugeben. "Wer uneinsichtig ist und im Strassenverkehr auffällt, den wollen die GRUENEN zum Zwangstest schicken, um gegebenenfalls die Fahrerlaubnis entziehen zu können ".
Fakt ist jedoch, dass die "ältere" Generation im Strassenverkehr eher unauffällig ist und sich bezüglich der Unfallstatistik mit allen anderen "Gruppen" die Waage hält.
Ich frage mich, ob Frau KUENAST ( Fraktionsvorsitzende der GRUENEN ) eigentlich weiss, dass in den nächsten Jahren jeder dritte Autofahrer älter als 60 Jahre ist. Sie wird es auch sein. Das Käuferpotenzial der Senioren kann zukünftig nicht unterschätzt werden.
Falls sich Frau KUENAST in der nächsten Zeit keine weiteren ANTIAUTOTHEMEN einfallen lässt, kann man über diesen Rundumschlag nur lachen !

Beste Antwort im Thema

Der erste  wirklich gute Vorschlag der Grünen seit Ihrer Gründung

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Zitat:

Original geschrieben von kueks29


Es hat keinen Sinn mit jemanden zu diskutieren , der den Unterschied zwischen Zivil-Courage und rechtlicher Handhabe nicht kennt .

Es hat keinen Sinn mit jemanden zu diskutieren, der den aktuellen Stand des Rechts nicht kennt.

Wer behauptet, es gäbe keine rechtliche Handhabe, der irrt und das schon seit Jahrzehnten oder er ignoriert das, weil ansonsten er jetzt schon etwas machen könnte, was man von anderen in einiger Zeit fordert.

Zitat:

Falls es bei euch wirklich so ist - Respekt !

Gegenseitige Ehrlichkeit und der Wunsch wie auch Handeln dem anderen das objektiv Beste zukommen zu lassen sind Grundsäulen unserer Famileinzusammengehörigkeit.

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen


Es hat keinen Sinn mit jemanden zu diskutieren, der den aktuellen Stand des Rechts nicht kennt.

Wer behauptet, es gäbe keine rechtliche Handhabe, der irrt und das schon seit Jahrzehnten oder er ignoriert das, weil ansonsten er jetzt schon etwas machen könnte, was man von anderen in einiger Zeit fordert.

Lächerlich ! Welche Fähigkeiten zur Beurteilung hast Du denn ? Bist Du Gutachter für Verkehrswesen ?

Mit der Aussage "Ich finde der kann kein Auto mehr fahren und gefährdet den Verkehr" lacht Dich jeder Richter aus und fordert von Dir eine fundierte Begründung mit Hintergrund !

Sicherlich hast Du noch nie vor Gericht gestanden , sonst wüsstest Du wie es dort zugeht ....

Außerdem wo kämen wir denn hin , wenn jeder Idiot einem den Führerschein abnehmen lassen könnte ?!?!?!

Zitat:

Gegenseitige Ehrlichkeit und der Wunsch wie auch Handeln dem anderen das objektiv Beste zukommen zu lassen sind Grundsäulen unserer Famileinzusammengehörigkeit.

Sicher ! Welcher Familie denn nicht ....

Trotzdem würde keiner mit Dir vor dem Baum sitzen und fröhlich Lieder trällern , der soeben von einer Polizeistreife den Führerschein dank Dir abgenommen bekommen hat ...

Oder willst Du etwa behaupten , dass Dein Opa Dich in den Arm nimmt und sagt :

"Jung , was für ein tolles Weihnachtsgeschenk ! ! ! Ich habe soeben meinen Führerschein den beiden netten Polizisten geben dürfen und von nun an benutze ich den ÖVP ! Danke Dir noch 1000 mal ...."

Zitat:

Original geschrieben von nixfuerungut



20km/h innerorts oder 40km/h außerhalb zu schnell: eignungstest nicht bestanden, fahrverbot, lebenslänglich.

Und wer seine Karre falsch parkt, der sollte geteert, gefedert und gevierteilt werden. 🙄

Zitat:

Original geschrieben von KKW 20



Die Grünen sollten sich lieber für eine Reform der Ausbildung in den Fahrschulen stark machen.
Einige junge Fahranfänger, die sich völlig selbst überschätzen, halte ich für den größeren Unsicherheitsfaktor im Straßenverkehr.
Dem Thema Fahrphysik müsste in der Theorie mehr Zeit eingeräumt werden und praktisch sollten Fahrsicherheitstrainings, wie sie der ADAC anbietet, ein fester Bestandteil der Fahrausbildung sein.

Gruß Oli

Das bringt dann 50 Jahre später auch was...

Mir ist mal ein älterer Herr (geschätzte 80) gegen meinen geparkten 106er gefahren. Der war so zittrig im Polizei-Wagen, dass ihm vorrübergehend der FS abgenommen wurde. Sicherlich wurde eine MPU angeordnet, die er nicht bestanden haben wird. Mein Lackschaden wurde dank HP reguliert. Nun stelle man sich aber mal vor, der ältere Herr hätte ein Kind angefahren...

Die Story ist nun übrigens exakt 4 Jahre und 9 Stunden alt. Das wäre ein super Weihnachtsgeschenk für die Eltern des Kindes gewesen.

Übrigens hoffe ich auch jedes Jahr zu Ostern und an Weihnachten, nicht ähnliche Stories von meinem Opa (84) hören zu müssen.

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Nur zur Info:

Führerschein (Urkunde) und Fahrerlaubnis (Verwaltungsakt) sind zwei unterschiedliche Dinge. Nachlesen kann man dies im StVG und der FeV.

Hier wurde auch mehrmal geschrieben, dass die Polizei den Führerschein entziehen und eine MPU anordnen kann. Auch das ist so nicht korrekt. Die Polizei kann einen FS lediglich in schweren Fällen temporär einziehen (z.B. Alkohol). Der dann daraus resultierende Entzug wird vor Gericht festgelegt und durch die Fahrerlaubnisbehörde durchgeführt.

Ähnliches Spiel bei der MPU - die Polizei ordnet diese nicht an, sondern meldet lediglich ein auffälliges Verhalten an die Fahrerlaubnisbehörde. Diese ordnet dann gegebenfalls eine MPU an.

Gruß
Frank

Egal wie nun, auffälliges Verhalten kann zu Führerscheinverlust führen.

Und wenn jemand wegen einem 300€-Sachschaden bei Aufnahme im Polizei-Bulli sitzt, als hätten wir -20°, ist das schon sehr auffällig. Aber ich denke, der ältere herr hatte das damals schon garnicht mehr so mitbekommen, was da so alles passierte.

Moin,

Da wird das gleiche wie bisher gelten. Selbst mit einer Fahrerlaubnis aus Tonga darfst du in Deutschland eine begrenzte Zeit fahren. (Vorraussetzung Tonga gehört den internationalen Verträgen an, das kann aber jemand anders überprüfen *zwinker*)

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke



Zitat:

Original geschrieben von Bucklew2


weiter oben schrieb jemand, dass die eu bereits einen regelmäßigen gesundheitscheck für den führerschein eingeführt hat, es bleibt noch die überführung in nationale gesetze bis 2023 oder so....
Da stellt sich dann aber immer noch die Frage, wie Einreisende aus Nicht-EU-Ländern, welche über der Altersgrenze liegen, an der Grenze überprüft werden sollen.

Wisst Ihr ... das Ihr hier übrigens gerade so komplett eure jeweiligen Antipathien raushängen lasst? Jeder gegen sein jeweiliges Feindbild. Leute ... finde ich nicht gut. Ich bin klar gegen die Diskriminierung von Senioren. Da gibt es einige, die machen mich auf dem Sportplatz richtig platt ... und ich bin grade 31 😁 Ich bin aber auch ein Mensch mit einigen Erfahrungen in die eine und die andere Richtung. Und ich kenne auch mich und meine Familie 😁 ... Und es ist einfach so, dass man sich selbst grundlegend ÜBERSCHÄTZT und gerade die eigene Leistungsfähigkeit meistens VÖLLIG falsch einschätzt. Ausserdem weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass man gar nicht die notwendige Zeit besitzt, sich mit Neuerungen bzgl. des Verkehrsrechts auseinanderzusetzen. Ich finde es erschreckend, dass es noch immer Menschen gibt, die sich beim befahren eines Kreisverkehrs total falsch verhalten. Deshalb bin ich, wie schon weiter oben gesagt ... grundsätzlich dafür, dass JEDER in einem regelmäßigen Intervall einen Grundcheck durchführen muss. Dabei reicht es völlig aus, wenn das Programm aus ganz einfachen und banalen Punkten besteht und eben aus einem Kurzupdate wichtiger Punkte der letzten 5 Jahre mit einem kleinen Minitest.

Wenn das JEDER machen muss braucht auch keiner mehr wegen Diskriminierung rummeckern.

Wer seinen Termin versäumt ... darf halt bis er diesen Test gemacht hat ... nicht mehr fahren. Muss ja nicht gleich völlig erlöschen 😁

MFG Kester

was mir noch so eingefallen ist:

wird ja gemeckert, dass ein regelmäßiger test ab z.b. 60 jahren eine ungerechtigkeit wäre, da ja nur leute ab 60 jahren getestet würden und sonst niemand sich testen lassen müsste und das gäbs bisher nicht im straßenverkehrsrecht.

aber wie schaut das bei den motorradfahrern aus?

dort erhalte ich bis zur vollendigung des 25. lebensjahres nur die erlaubnis eine gedrosselte maschine zu fahren, die ich nach zwei jahren entdrosseln kann. ab 25 darf ich offen fahren. das ist ebenso eine (nur rein nach dem alter) ungerechtigkeit, ebenso wie es ein test ab 60 jahre wäre.

also warum sollte man nicht einen test ab 60 jahren einführen?

Zitat:

Original geschrieben von Bucklew2


aber wie schaut das bei den motorradfahrern aus?

dort erhalte ich bis zur vollendigung des 25. lebensjahres nur die erlaubnis eine gedrosselte maschine zu fahren, die ich nach zwei jahren entdrosseln kann. ab 25 darf ich offen fahren. das ist ebenso eine (nur rein nach dem alter) ungerechtigkeit, ebenso wie es ein test ab 60 jahre wäre.

also warum sollte man nicht einen test ab 60 jahren einführen?

Tja, warum. Du meinst also zwei ungerechtigkeiten würden sich ausgleichen ? Interessante Theorie.

Aber das Motto wenns mir schlecht geht solls auch allen anderen schlecht gehen findet man ja sehr häufig 😉

Zitat:

Original geschrieben von Bucklew2



dort erhalte ich bis zur vollendigung des 25. lebensjahres nur die erlaubnis eine gedrosselte maschine zu fahren, die ich nach zwei jahren entdrosseln kann. ab 25 darf ich offen fahren. das ist ebenso eine (nur rein nach dem alter) ungerechtigkeit, ebenso wie es ein test ab 60 jahre wäre.

Dreijährige dürfen überhaupt kein Motorrad fahren, weder gedrosselt, noch offen, auch kein Auto, ja die dürfen noch nicht einmal die guten Filme aus der Videothek anschauen... 🙄

Die Polizei ordnet nicht an, aber melden das Verhalten der Fahrerlaubnisbehörde, die eine MPU oder eine Untersuchung beim Amtsarzt anordnet. Das die Behörde der Meinung der Polizei eigentlich 1:1 folgt kann ich nur bestätigen, deswegen kann man ggf. fälschlicherweise äußern, die Polizei ordne an. Sie teilt nur mit, aber das kommt fast aufs selbe raus in der Praxis. Wir haben mal "lediglich" mitgeteilt, dass ein älterer Herr einen Pkw geschrammt hatte, beim Einparken. War eigentlich mehr zur Kenntnis, da der Herr an Krücken ging und die Geeignetheit vielleicht mal tatsächlich auf dem Spiel steht wenn noch mehr Vorkommnisse vorkommen. Haben wenig später erfahren, dass dem Herr der Führerschein entzogen wurde, weil er sich der amtsärztlichen Untersuchung (wegen der Gehschwäche) nicht unterziehen wollte. Er erschien einfach nicht. So schnell kanns gehen...

Ach und wegen dem Alter:

Ein Führerschein ist ein Privileg egal in wechem Alter und in welcher Klasse. Wenn ich den CE mache, weiß ich genau was ich für Auflagen habe und das ich mit dem Alter andauern Attests ablegen muss (Sehtest, ärztl. Attest). Beschwert sich jemand von den LKW fahrern??? Nein oder nicht wirklich, außer das die Tests immer teuerer werden!

Ein 40 Tonner mit 80 Km/h finde nicht so gefährlich wie nen 5er BMW mit abgeregelten 250 Km/h. Beim Pkw interessiert es nämlich KEINE SAU, ob er was sieht, ob er noch seiner Sinne fähig ist, ob er noch genauso schnell reagieren kann wie mit 20 Jahren, on ob er gerade 4, 6, 8, 20 oder 48 Stunden nonstop vollgepumt mit Koffeeintabletten durchfährt oder ob er gerade 2 Tage aufm Bau durchgerbeitet hat und nun aufm 800km langen Heimweg ist. Haubtsache er hat keine Ausfallerscheinungen oder baut keinen Ufall, dann ist in Ordnung ob 50, 60, oder 100 Jahre alt. Kann das sein?

Es lässt sich jedenfalls nicht nur aufs Alter beschränken. Man muss das im Gesamten sehen.

Zitat:

Original geschrieben von zhnujm


Tja, warum. Du meinst also zwei ungerechtigkeiten würden sich ausgleichen ? Interessante Theorie.

nein, aber das argument "man kann ja nicht alle 60jährigen unter generalverdacht stellen, das wird es so niemals geben" ist damit außer kraft gesetzt...

Zitat:

Original geschrieben von neo49


Ach und wegen dem Alter:

Ein Führerschein ist ein Privileg egal in wechem Alter und in welcher Klasse. Wenn ich den CE mache, weiß ich genau was ich für Auflagen habe und das ich mit dem Alter andauern Attests ablegen muss (Sehtest, ärztl. Attest). Beschwert sich jemand von den LKW fahrern??? Nein oder nicht wirklich, außer das die Tests immer teuerer werden!

Ein 40 Tonner mit 80 Km/h finde nicht so gefährlich wie nen 5er BMW mit abgeregelten 250 Km/h. Beim Pkw interessiert es nämlich KEINE SAU, ob er was sieht, ob er noch seiner Sinne fähig ist, ob er noch genauso schnell reagieren kann wie mit 20 Jahren, on ob er gerade 4, 6, 8, 20 oder 48 Stunden nonstop vollgepumt mit Koffeeintabletten durchfährt oder ob er gerade 2 Tage aufm Bau durchgerbeitet hat und nun aufm 800km langen Heimweg ist. Haubtsache er hat keine Ausfallerscheinungen oder baut keinen Ufall, dann ist in Ordnung ob 50, 60, oder 100 Jahre alt. Kann das sein?

Es lässt sich jedenfalls nicht nur aufs Alter beschränken. Man muss das im Gesamten sehen.

Wenn wir das gesamte betrachten werden wir immer besser und das ist auch gut so.

Also immer weniger toedliche unfaelle.

Das ein pkw mit moeglichen 250kmh gefaehrlicher sein soll als ein LKW glaube ich nicht. LKWs sind aus meiner persoenlichen sicht die gefahr schlechthin. Also unfallursache und oft auch selbst in unfaelle verwickelt mit nicht selten schlimmes folgen.

Ich sehe dem punkt handlungsbedarf.
Allerdings nicht mit nur mehr auflagen sondern zuckerbrot und peitsche.
Will sagen tempo 80 und ueberholverbot fuer LKWs eines bestimmten technischen standarts.
Tempo 90 und kein ueberholverbot (gegen die 80er) fuer LKW neustenstands. (sagen wir eine gewisse PS klasse, gewisse fahrwerk und bremsvorrausetzung, abstandsmessung pipapo.) Also dinge die deutsche spediteure schon heute nicht selten haben. Die uns allen sicherheit bringen - sollen dem unternehmer (und fahrer) auch vorteile bringen.
So in der art faende ich das gut. Mehr deutsche arbeitsplaetze, kuerzere fahrzeiten staerken unsere wirtschaft. Den LKW fahrern ist so sicher auch geholfen, in vielerlei hinsicht. (festigt ihren arbeitsplatz und es ist sicher auch angenehmer zu fahren, letztlich koennen sie so auch mehr verdienen.)

willy

Ich kenne jetzt nicht die genaue Statistik, aber Lkws als die Gefahr schlechthin zu bezeichnen würde ich als falsch bezeichnen. Ist deine Meinung, ist OK. Tatsächlich muss man sich das mal überlegen: Der Lkw fährt seltenst voll beladen. Man spricht immer von 40 Tonnern, dabei haben prozentual die Meisten wahrscheinlich nicht mal 20 Tonnen. Dann fährt der Lkw vielleicht 80 oder 90 Km/h Spitze. Die Bremsanlagen sind aber auf das Gewicht ausgelegt, sodass der Lkw mit 80 bremst wie der Pkw. Das sollte zumindest laut meinem Fahrlehrer keinen grundlegenden Unterschied machen. Zusatzspiegel sind mittlerweile überall standart. Die Rundumsicht ist also gegeben. Lkw stehen in Deutschland ständig in der Werkstatt, wegen Kalibrierung der Mautgeräte (Manche haben ja auch das Schweizer Gerät an Board) und der Sicherheitsinspektion, die ZUSÄTZLICH zum TüV jedes Jahr ansteht. Abgefahrene Reifen oder sonstige Defekte lassen (seriöse deutsche Spedionen) von sich aus schon gar nicht auftreten, weil ein Ausfall und die entstehenden Nebenkosten evtl. Abschleppen für die Firma viel zu teuer kommt. Anders als beim Privat Pkw, wo ich mich gediegen auf den ADAC verlassen kann. Zudem steht der Lkw ja andauernd in der Werkstatt (mindestens 1x Jahr), wo diverse Defekte und Mängel eher auffallen. Dann die extrem strengen Lenk- und Ruhezeiten, die sich dank digitalem Kontrollgerät und Fahrerkarte auf Wochen und Monate mit dem Laptop auslesen und zurückverfolgen lassen und somit Überschreitungen immer seltener werden lässt. Da fährt jeder Außendienstler länger und öfters, als jeder Brummifahrer.

Was die Unfälle anbelangt täuschen wir uns alle sicher ganz gewaltig. Die Bilder im TV täuschen. Der Lkw Unfall auf der Autobahn ist sicher der schlimmere, aber kommt seltener vor. Ist wie beim Flugzeug. Ein Absturz ist eine Tragödie mit hunderten von Toten, aber im gesamten gesehen immernoch sicherer wie jedes andere Transportmittel. Und da sind wir wieder beim Thema. In Unterfranken waren im Jahr 2007 genau 2410 Lkw-Unfälle bei denen genau 2 Personen getötet wurden. Halten wir fest. 2 Personen. Hauptgründe waren Fehler beim Überholen oder Abbiegen. Insgesamt waren aber sage und schreibe über 36000 Unfälle im GESAMTEN bei denen insgesamt 91 Personen (inkl. der 2 durch die Lkw) getötet und 7416 verletzt wurden. Hauptgründe hier waren (Pkw, Krad usw) an Nummer 1 die Geschwindigkeit (da wären wir wieder beim abgeregelten BMW) mit 31 Toten und über 1200 Verletzten.

Das muss man jetzt mal Gegenrechnen. Um dies genau zu machen müsste man natürlich alle Fakten und Daten kennen, aber dies sollte nur mal verdeutlichen was laut nur mal grober veranschaulichung der Statistik gefährlicher ist, auch wenn wir vom Gefühl -da größer und lauter- den Lkw als gefährlicher einstufen. "Nur" 2400 Lkw-Unfälle in 36000 Gesamtunfällen. Und selbst da: 2 Tote bei Lkw zu 31 Toten mit Geschwindigkeit Pkw/Krad.

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