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GRUENE fordern Zwangstest für "ältere" Autofahrer..
ZWANGSTEST ...
Es ist schon unglaublich, was sich "DIE GRUENEN" so alles einfallen lassen. Zwangstest für "Senioren" am Steuer. Der Hausarzt sollte ältere Patienten dazu bewegen, den Fühererschein freiwillig abzugeben. "Wer uneinsichtig ist und im Strassenverkehr auffällt, den wollen die GRUENEN zum Zwangstest schicken, um gegebenenfalls die Fahrerlaubnis entziehen zu können ".
Fakt ist jedoch, dass die "ältere" Generation im Strassenverkehr eher unauffällig ist und sich bezüglich der Unfallstatistik mit allen anderen "Gruppen" die Waage hält.
Ich frage mich, ob Frau KUENAST ( Fraktionsvorsitzende der GRUENEN ) eigentlich weiss, dass in den nächsten Jahren jeder dritte Autofahrer älter als 60 Jahre ist. Sie wird es auch sein. Das Käuferpotenzial der Senioren kann zukünftig nicht unterschätzt werden.
Falls sich Frau KUENAST in der nächsten Zeit keine weiteren ANTIAUTOTHEMEN einfallen lässt, kann man über diesen Rundumschlag nur lachen !
Beste Antwort im Thema
Der erste wirklich gute Vorschlag der Grünen seit Ihrer Gründung
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206 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von kueks29
Wer kennt nicht die Situationen :
Du stehst vor einer Ampel und kurz bevor die Fußgängerampel auf "rot" springt kommt Oma Klawubcke mit ihrem Gehwagen noch "rübergehuscht" ...
Sie schafft es gerade noch bis auf die Fahrbahn und schon springt die Ampel für den Verkehr auf "grün" - und alles steht da und wartet ....
Sehr gerne auch Supermarktparkplätze . Wer kennt nicht das Dilemma , wenn man spät von der Arbeit kommt und noch eben um 5 vor 8 in den Laden sprintet .
Endlich an der Kasse , steht vor einem ein Rentner (der ja den ganzen Tag keine Zeit hat) , der seine 3,97 € "genau passend" hat . Nach 5 Minuten suchen stellt er fest : "Oh , sind nur 3,96 €" !
Wenn ich die geltende Gesetzeslage richtig erinnere, dann benötigt weder Oma Klawubke mit ihrem Gehwagen, noch der Rentner an der Supermarktkasse einen Führerschein.
Es ist doch nun wirklich nicht so schlimm einem älteren Menschen ein wenig Respekt zu erweisen und mal ein oder zwei Minuten zu warten, zumal sich dergleichen ja nicht täglich ereignet. Wer sonst keine Probleme hat...
Vorurteile sind echt etwas Feines, sie sind sehr einfach anwendbar.
Wenn man sucht , findet man immer Vorurteile ...
Doch leider stimmen sehr viele sehr häufig !
Wer kennt nicht die Situationen :
Du stehst vor einer Ampel und kurz bevor die Fußgängerampel auf "rot" springt kommt Oma Klawubcke mit ihrem Gehwagen noch "rübergehuscht" ...
Ja Vorurteile sind was herrliches, man kann sich immer die zurechtlegen die man gerade braucht.
Wie oft steht Oma Klawubcke an der roten Ampel und geht los wenn grün kommt, und dann rast noch ein wilder Junger vorbei und fährt sie fast um ?
@ kueks29
Kann es sein, dass Du ein wenig konfus bist und Dich nicht so richtig entscheiden kannst, ob Du nun für oder gegen eine Überprüfung der Eignung zum Führen eines KFZ bist? ;)
Ich bin klar dafür und habe dies auch begründet. Du hast dagegen gehalten, dass eine solche Überprüfung "diskriminierend" sei und speziell die Bewohner ländlicher Gegenden darunter zu leiden hätten. Dazu kamen dann noch solch tolle Argumente wie "die armen Kinder" oder "der betagte Fahrer des RTW".
Nun, da mache ich mir die Mühe, Deine tollen Beispiele mit etwas Ironie zu widerlegen und plötzlich schwenkst Du in Deiner Argumentation um. Ja was denn nun? Bist Du nun für oder gegen einen Seniorentest? Oder gar schon mit knapp 39 vergreist? ;)
Gruß
Frank
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Da stellt sich dann aber immer noch die Frage, wie Einreisende aus Nicht-EU-Ländern, welche über der Altersgrenze liegen, an der Grenze überprüft werden sollen.
Wegen was sollen die denn überprüft werden?
Würde doch sogar gegen völkerrechtliche Verträge verstoßen.
Zitat:
Würde man Deiner Theorie folgen, dann diskriminiert unser Staat ja auch die Jugend (siehe Stufenführerschein, andere FS-Klassen, Promillegrenze, Nachschulung etc.).
es ist nicht "die Jugend" sondern die gesamte Gruppe der Fahranfänger. Wer mit 50 seine Fahrerlaubnis macht, der unterliegt den gleichen Bestimmungen. Es handelt sich um eine situationsbedingte Gruppe.
Wer ein Haus baut, der muss die Bauordnung einhalten, aber nicht alle Männer im "mittleren Alter".
Zitat:
Meine Eltern sind auch über 70 und ich sehe auch , wie die sich im Verkehr verhalten ....und meiner Meinung nach sollten auch sie den Führerschein abgeben !
und warum noch nicht den Eltern den Führerschein weggenommen oder zumindest beim Verkehrsamt angezeigt ?
Hier großartig Rumtröten aber selber nichts unternehmen, wenn es plötzlich um die eigenen Interessen geht, aber dann doch so "mutig" sein und "den Staat" vorschieben wollen. Zivilcourage ist nur was für die Anderen, denn die Scheinheiligkeit der eigenen Interessenlage ist unantastbar.
Zitat:
Original geschrieben von NOMDMA
@ kueks29
Kann es sein, dass Du ein wenig konfus bist und Dich nicht so richtig entscheiden kannst, ob Du nun für oder gegen eine Überprüfung der Eignung zum Führen eines KFZ bist? ;)
Ich bin klar dafür und habe dies auch begründet. Du hast dagegen gehalten, dass eine solche Überprüfung "diskriminierend" sei und speziell die Bewohner ländlicher Gegenden darunter zu leiden hätten. Dazu kamen dann noch solch tolle Argumente wie "die armen Kinder" oder "der betagte Fahrer des RTW".
Nun, da mache ich mir die Mühe, Deine tollen Beispiele mit etwas Ironie zu widerlegen und plötzlich schwenkst Du in Deiner Argumentation um. Ja was denn nun? Bist Du nun für oder gegen einen Seniorentest? Oder gar schon mit knapp 39 vergreist? ;)
Gruß
Frank
Naja ,
an Vergreisung liegt es weniger , so glaube ich ....:rolleyes: - sonst müsste ich den Führerschein wohl auch abgeben , oder ?
Aber mal im Ernst , ich habe da wohl falsch gelesen - SORRY !
Man kann eben doch nicht neben der Arbeit im größten Weihnachtsstress so nebenbei mitquatschen ....
War mein Fehler , Sorry nochmal !
Zitat:
Original geschrieben von pflaumenkuchen
es ist nicht "die Jugend" sondern die gesamte Gruppe der Fahranfänger. Wer mit 50 seine Fahrerlaubnis macht, der unterliegt den gleichen Bestimmungen. Es handelt sich um eine situationsbedingte Gruppe.
es werden ja auch nicht alle senioren überprüft, sondern nur alle senioren, die eine fahrerlaubnis haben und diese gern behalten würden ;)
Zitat:
Original geschrieben von Joe MILLER
ZWANGSTEST ...
Es ist schon unglaublich, was sich "DIE GRUENEN" so alles einfallen lassen. Zwangstest für "Senioren" am Steuer. Der Hausarzt sollte ältere Patienten dazu bewegen, den Fühererschein freiwillig abzugeben. "Wer uneinsichtig ist und im Strassenverkehr auffällt, den wollen die GRUENEN zum Zwangstest schicken, um gegebenenfalls die Fahrerlaubnis entziehen zu können ".
Fakt ist jedoch, dass die "ältere" Generation im Strassenverkehr eher unauffällig ist und sich bezüglich der Unfallstatistik mit allen anderen "Gruppen" die Waage hält.
Ich frage mich, ob Frau KUENAST ( Fraktionsvorsitzende der GRUENEN ) eigentlich weiss, dass in den nächsten Jahren jeder dritte Autofahrer älter als 60 Jahre ist. Sie wird es auch sein. Das Käuferpotenzial der Senioren kann zukünftig nicht unterschätzt werden.
Falls sich Frau KUENAST in der nächsten Zeit keine weiteren ANTIAUTOTHEMEN einfallen lässt, kann man über diesen Rundumschlag nur lachen !
Ich empfehle frau k. und den gruenen im allgemeinen, einen drogentest bevor sie sich als radfahrer in den strassenverkehr begeben und bevor sie reden in irgendwelchen paralmenten schwingen. Den beides ist gefaehrlich falls man zuviel von den besonders "guten" weihnachtsplaetzchen genossen hat, also genoss/e/in. :)
willy
Zitat:
Original geschrieben von pflaumenkuchen
Zitat:
Meine Eltern sind auch über 70 und ich sehe auch , wie die sich im Verkehr verhalten ....und meiner Meinung nach sollten auch sie den Führerschein abgeben !
und warum noch nicht den Eltern den Führerschein weggenommen oder zumindest beim Verkehrsamt angezeigt ?
Hier großartig Rumtröten aber selber nichts unternehmen, wenn es plötzlich um die eigenen Interessen geht, aber dann doch so "mutig" sein und "den Staat" vorschieben wollen. Zivilcourage ist nur was für die Anderen, denn die Scheinheiligkeit der eigenen Interessenlage ist unantastbar.
Entweder leide ich wirklich an Vergreisung oder ich habe hier irgendwas nicht mitbekommen ....
Sicherlich hast Du in irgendeiner Form recht !
Meine Mutter hatte nach 50 Jahren unfallfreiem Fahren vor 6 Monaten einen Parkrempler - und weigert sich seit dem standhaft sich wieder hinters Lenkrad zu setzen - gut so !
Bei meinem Vater sehe ich es etwas differenzierter . Er ist wirklich fit und hat sein Fahrzeug noch gut unter Kontrolle . Aber er wird schon merklich langsamer ....
Natürlich habe ich ihm auch schon einmal angeraten , sich so langsam damit anzufreunden ohne Auto vorwärts zu kommen . Bisher streubt er sich aber noch dagegen , zumindest halbherzig !
Sein Leasing-Vertrag läuft im Okt. 2009 aus und er denkt schon laut darüber nach , dann kein neues Auto mehr zu nehmen ....
Was die Abnahme des Führerscheins betrifft , so scheinst Du dann doch ein wenig in einer Phantasiewelt zu leben - oder halt ganz alleine !
1. Sie sind juristisch im vollen Besitz Ihrer geistigen Kräfte .
Daher kann ich Ihnen gar nicht den Führerschein wegnehmen - das ist ein Eingriff in die Privatsphäre und Diebstahl !
2. Wer von euch würde seine eigenen Eltern beim Strassenverkehrsamt anzeigen ?
Sicherlich kein einziger von euch - und wer das nun behauptet ist meiner Meinung nach ein Spinner !
3. Sicherlich würde ich mir Gedanken über ein Handeln machen , wenn es denn wirklich kriminell werden würde ...
Da aber schon die Erkenntnis gereift ist , ab Okt. 09 ohne Auto auskommen zu wollen - OK !
Zitat:
Original geschrieben von Bucklew2
es werden ja auch nicht alle senioren überprüft, sondern nur alle senioren, die eine fahrerlaubnis haben und diese gern behalten würden ;)
Wenn man mal wieder keine Ahnung hat:
Es geht nicht um Senioren, sondern um ALLE Fahrerlaubnisinhaber, die zukünftig nach spätestens 10 Jahren die Fahrerlaubnis verlängern lassen müssen.
Wozu sich die tollsten Sachen ausdenken, wenn man doch einfach das dann gültige Regelwerk auch durchlesen kann, das Ding nennt sich:
"RICHTLINIE 2006/126/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 20. Dezember 2006
über den Führerschein (Neufassung)"
und findet sich hier:
http:/ X /eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:403:0018:0060: X DE:PDF
(in die Browserzeile kopieren und die beiden fett markierten X , vorne zwischen "//" und hinten zwischen ": D" ersatzlos herauslöschen, auch kein Leerzeichen, korrekter Direktlink ohne diese Zwischenzeichen wird leider von der Forensoftware zertrümmert)
lesen, verstehen und dann wissen.
Zitat:
1. Sie sind juristisch im vollen Besitz Ihrer geistigen Kräfte .
Daher kann ich Ihnen gar nicht den Führerschein wegnehmen - das ist ein Eingriff in die Privatsphäre und Diebstahl !
Nun auf einmal sowas ?
Eben war doch nach ganz pauschal das Verlangen nach genau solchem Handeln.
Und eben waren genau diese Deine Eltern:
Zitat:
....und meiner Meinung nach sollten auch sie den Führerschein abgeben !
Wie erstaunlich schnell doch plötzlich die Meinung kippen kann, wenn man im Höchstmaß selber betroffen ist.
Zitat:
2. Wer von euch würde seine eigenen Eltern beim Strassenverkehrsamt anzeigen ?
Sicherlich kein einziger von euch - und wer das nun behauptet ist meiner Meinung nach ein Spinner !
Nennt sich "St. Florians-Prinzip".
Alle sind sch**** gehören in den Sack und in den See, nur ich und meine Familie nicht, selbst wenn sie es doch sind.
Zitat:
3. Sicherlich würde ich mir Gedanken über ein Handeln machen , wenn es denn wirklich kriminell werden würde ...
"kriminell" ist der Tatbestand der "fahrlässigen Körperverletzung", also nun ganz konkret: Du lässt Deine Eltern fahren, solange keiner umgesägt wird.
Aber wieso sollen dann andere Senioren bereits bei einem Parkrempler aus dem Verkehr gezogen werden, damit Deine Eltern mehr Platz auf der Straße haben, den sie Deiner eigenen Aussage nach auch bereits jetzt schon benötigen.
verklickt
Zitat:
Original geschrieben von pflaumenkuchen
Zitat:
1. Sie sind juristisch im vollen Besitz Ihrer geistigen Kräfte .
Daher kann ich Ihnen gar nicht den Führerschein wegnehmen - das ist ein Eingriff in die Privatsphäre und Diebstahl !
Nun auf einmal sowas ?
Eben war doch nach ganz pauschal das Verlangen nach genau solchem Handeln.
Und eben waren genau diese Deine Eltern:
Das Verlangen nach einem solchen Handeln stammt von nicht von mir , sondern von Dir !
Juristisch besteht dort keinerlei Handlungsspielraum , Ihnen als Privatperson (die ich nun mal bin) den Führerschein zu stehlen !
Zitat:
Original geschrieben von pflaumenkuchen
Zitat:
....und meiner Meinung nach sollten auch sie den Führerschein abgeben !
Wie erstaunlich schnell doch plötzlich die Meinung kippen kann, wenn man im Höchstmaß selber betroffen ist.
Hier kippt gar nichts !
Ich bin nach wie vor dafür , dass ab einem bestimmten Alter die Fahrtüchtigkeit regelmäßig überprüft werden sollte .
Mein Vater fährt seit über 50 Jahren unfallfrei und ist auch teilweise recht zügig unterwegs ...
Trotzdem gibt es Situationen , in denen ich mir wünschen würde , er würde das Fahren aufgeben .
Zitat:
Original geschrieben von pflaumenkuchen
Zitat:
2. Wer von euch würde seine eigenen Eltern beim Strassenverkehrsamt anzeigen ?
Sicherlich kein einziger von euch - und wer das nun behauptet ist meiner Meinung nach ein Spinner !
Nennt sich "St. Florians-Prinzip".
Alle sind sch**** gehören in den Sack und in den See, nur ich und meine Familie nicht, selbst wenn sie es doch sind.
Erzähl hier keinen Unfug und bleib bei den Tatsachen ! ! !
Würdest Du Deine Eltern ansch... und ihnen den Führerschein abnehmen lassen ?
Dann möchte ich bei euch aber kein Weihnachtsfest mehr feiern - dürfte eine recht angespannte Stimmung sein ....
Zitat:
Original geschrieben von pflaumenkuchen
Zitat:
3. Sicherlich würde ich mir Gedanken über ein Handeln machen , wenn es denn wirklich kriminell werden würde ...
"kriminell" ist der Tatbestand der "fahrlässigen Körperverletzung", also nun ganz konkret: Du lässt Deine Eltern fahren, solange keiner umgesägt wird.
Kannst Du mit dem Begriff "Rechtsstaat" etwas anfangen ?
Damit auch Du es begreifst :
Ich habe keine rechtliche Handhabe anderen Personen (auch wenn es die eigenen Eltern sind) den Führerschein abzunehmen ! Dies kann und darf ausschließlich die Polizei oder ein Gericht - sofern sie eine potentielle Gefährdung erkennen !
Außerdem wonach willst Du als Laie so etwas beurteilen ? Willst Du nun jedem , der Dir nicht passt den Führerschein abnehmen und die gesammelten Werke einmal monatlich bei einem Feuerchen verbrennen ?
Wahrscheinlich würdest Du dann auch noch singen "Ach wie gut das niemand weiß , dass ich ...." !
Zitat:
Aber wieso sollen dann andere Senioren bereits bei einem Parkrempler aus dem Verkehr gezogen werden, damit Deine Eltern mehr Platz auf der Straße haben, den sie Deiner eigenen Aussage nach auch bereits jetzt schon benötigen.
Klar im Vorteil ist der , der Lesen kann ! ! !
Meine Aussage war die , dass meine Mutter nach einem Parkrempler sich weigert , sich hinters Steuer zu setzen !
Das ist doch auch OK so , denn sie hat erkannt , dass sie sich im Strassenverkehr nicht wohl fühlt und möchte diese Verantwortung nicht mehr tragen !
Es gibt bestimmt Autofahrer , die 1000x schlechter fahren als sie und sich trotz mehrfachen Unfällen standhaft weigern aufs Auto zu verzichten .
Grundlage dieser ganzen Diskussion ist doch aber :
Wer nicht mehr in der Lage ist ein KFZ im öffentlichen Strassenverkehr zu führen , der sollte künftig darauf verzichten !
Dies muss notfalls von Amts wegen beschlossen werden - und dafür müssen nun die gesetzlichen Vorgaben geschaffen werden .
Zitat:
Original geschrieben von kueks29
Das Verlangen nach einem solchen Handeln stammt von nicht von mir , sondern von Dir !
Nicht verdrehen, DU forderst die Überprüfung und ggf. Entzug bevor irgendwelche Leute einen Parkrempler machen können.
Juristisch besteht dort keinerlei Handlungsspielraum , Ihnen als Privatperson (die ich nun mal bin) den Führerschein zu stehlen !
Aber genau DU forderst doch die Einrichtung einer juristischen Handhabe.
Wobei doch genau diese Handhabe bereits besteht und auch genutzt werden kann, auch und gerade von Dir. Gesetzlich gibt es das, was allgemeinsprachlich als "Zivilcourage" von anderen gefordert wird.
Zitat:
Ich bin nach wie vor dafür , dass ab einem bestimmten Alter die Fahrtüchtigkeit regelmäßig überprüft werden sollte .
Mein Vater fährt seit über 50 Jahren unfallfrei und ist auch teilweise recht zügig unterwegs ...
Trotzdem gibt es Situationen , in denen ich mir wünschen würde , er würde das Fahren aufgeben .
Weihnachten steht vor der Tür, Zeit für Gespräche im Familienkreis und einem Jahresticket des ÖPNV/Bahn als Festtagsgeschenk, plus einem Gutschein für einen Arztbesuch.
Dein Wunsch kommt doch nicht von ungefähr sondern basiert auf Tatsacheneinschätzungen, die aber nur deshalb wieder verworfen werden, weil es die eigenen Eltern sind und innerhalb der eigenen Familie dann plötzlich die Zivilcourage einem unmoralischen Denunziantentum mit Blockwartmentalität gleich kommt.
Als öffentliche Forderung meinen Vater gegenüber, das ist kein Problem, aber in der eigenen Familie niemals.
Zitat:
Erzähl hier keinen Unfug und bleib bei den Tatsachen ! ! !
Ich bleibe bei den Tatsachen:
Hier ist jemand, der trotz eigener negativer Erkenntnis nicht auf die Fahrerlaubnis seines Vaters kommen lassen will und kämpft wie ein Bär, obwohl er es selber schon von der Richtigkeit eines Entzugs zu des Vaters und vieler anderer Verkehrsteilnehmer Sicherheit.
Zitat:
Würdest Du Deine Eltern ansch... und ihnen den Führerschein abnehmen lassen ?
In letzter Konsequenz: JA !
Wenn sein Fahrverhalten tatsächlich bei mir den Wunsch weckt, dass das nun nichts mehr ist, dann werde ich ganz klar einschreiten.
Es geht um seine Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, nachrangig auch um die Gesundheit anderer. Ich werde ganz sicher nicht aus irgendwelcher Scham oder Peinlichkeit des Themas einen Famileinangehörigen in eine "Falle" laufen lassen sondern meine Verantwortung übernehmen.
Zitat:
Dann möchte ich bei euch aber kein Weihnachtsfest mehr feiern - dürfte eine recht angespannte Stimmung sein ....
Bei uns herrscht eine völlig entspannte Stimmung, gerade weil über jedes Thema offen gesprochen werden kann und wird und für anstehende Probleme oder "Situationsänderngen" auch Lösungen existieren, bevor es geknallt hat.
Zitat:
KIch habe keine rechtliche Handhabe anderen Personen (auch wenn es die eigenen Eltern sind) den Führerschein abzunehmen ! Dies kann und darf ausschließlich die Polizei oder ein Gericht - sofern sie eine potentielle Gefährdung erkennen !
Natürlich hast Du die auch.
Teilweise bist Du sogar dazu verpflichtet: wenn ein Besucher Deiner Sylvester-Party betrunken nach Hause fahren will, musst Du einschreiten oder DU bekommst dicke Finger. Von der Situation (eingeschränkte Fahrtüchtigkeit) und den zu verhindernden Folgen (Gefahr gegenüber sich selbst und anderen) kein anderes Thema.
Zitat:
Außerdem wonach willst Du als Laie so etwas beurteilen ? Willst Du nun jedem , der Dir nicht passt den Führerschein abnehmen und die gesammelten Werke einmal monatlich bei einem Feuerchen verbrennen ?
Wir sind nicht beim fiktiven Thema, dass mir einer nicht passt, sondern bei der konkreten Situation, dass es Du dir wünscht, dass Dein Vater nicht mehr fahren sollte.
Zitat:
Es gibt bestimmt Autofahrer , die 1000x schlechter fahren als sie und sich trotz mehrfachen Unfällen standhaft weigern aufs Auto zu verzichten .
Fahranfänger auch ?
Wieso ist bei vielen Leuten ein Parkrempler, Rotlichtverstoß, Rechts-vor-Links-Missachtung, ... eine "kann doch jedem passieren", aber über einem bestimmten Alter der pauschale Nachweis einer vollständigen Fahrunfähigkeit.
Es müssen neutrale Bewertungen geschaffen werden, die für alle und immer gelten. (kommt ja auch)
Wenn ein 30jähriger "Freischüsse" hat, muss die auch ein 60jähriger bekommen. Was einem 60jährigen die FE kostet, muss auch bei einem 30jährigen die FE kosten, alles andere widerspricht der Gleichbehandlung.
Zitat:
Dies muss notfalls von Amts wegen beschlossen werden - und dafür müssen nun die gesetzlichen Vorgaben geschaffen werden .
Die gesetzlichen Vorgaben sind doch da, nur wird versucht die eigentlich oftmals schon zweifelsfreie Entscheidung per Terminvorgaben auf andere zu übertragen, weil das Thema innerhalb "eigener Kreise" doch deutlich zu heikel ist. selber die Leute ansprechen und überzeugen, bloß nicht, ist doch Weihnachten, da soll man sich helfen.
Richtig, wenn der andere eine Hilfe benötigt, dann sollte man sie gerade und als erstes in der Familie auch zukommen lassen und nicht anderen überlassen.
es ist wie in so vielen beiträgen hier!
"wasch mir den pelz, aber mach mich nicht nass!"
oder anders gesprochen, das ich-prinzip steht deutlich im vordergrund.
ich fühle mich durch ältere menschen belästigt! (bsp. supermarktkasse)
ich fühle mich durch ältere menschen behindert! (bsp. oma an der ampel)
ich fühle mich durch ältere menschen gefährdet! (bsp. der senior und der kurvenradius)
als her mit dem zwangstest, denn mich betrifft es ja eh nicht. selt so viel über ignoranz und intoleranz gelesen, wie in diesem forum. traurig.
um aber zum ausgangsbeitrag zurück zu kommen. die meisten menschen haben doch einen sehr vertrauensvollen hausarzt, zu dem meist ein sehr perönliches verhältnis besteht. ich denke, dass auch bei einem zwangstest mehr als die hälfte diesen test auf grund dieses persönlichen verhältnisses "bestehen" würde.
im prinzip findet doch dieser test alltäglich auf unseren straßen statt. jede geschwindigkeits-, abstands- oder alkoholkontrolle ist ein eignungstest. daher plädiere ich für wesentlich härtere strafen!
erweiterte promillegrenze (z. b. 1,2-1,5) erreicht: eignungstest nicht bestanden, schein weg, für immer!
20km/h innerorts oder 40km/h außerhalb zu schnell: eignungstest nicht bestanden, fahrverbot, lebenslänglich.
durch arzt festgestellte alkoholabhängigkeit: eignungstest nicht bestanden, führerscheinentzug!
durch arzt festgestellte drogenkonsum: eignungstest nicht bestanden, führerscheinentzug!
Zitat:
Original geschrieben von pflaumenkuchen
Wenn ein 30jähriger "Freischüsse" hat, muss die auch ein 60jähriger bekommen. Was einem 60jährigen die FE kostet, muss auch bei einem 30jährigen die FE kosten, alles andere widerspricht der Gleichbehandlung.
deswegen den test auch auf alle altersklassen ausweiten!
wenn ein 30jähriger ne reaktion wie ein faultier hat, gehört dem ebenso der fs entzogen wie dem 60jährigen!
@Pflaumenkuchen
Es hat keinen Sinn mit jemanden zu diskutieren , der den Unterschied zwischen Zivil-Courage und rechtlicher Handhabe nicht kennt .
Außerdem fehlt mir die Lust und die Zeit hier einige Semester Jura mit Dir aufzuarbeiten !
Zudem kann ich mir kaum vorstellen , dass jemand mit Dir am Weihnachtsbaum sitzt und fröhlich Weihnachtslieder trällert , der gerade wegen Dir seinen Führerschein abgenommen bekommen hat ....
Falls es bei euch wirklich so ist - Respekt !
Eine schrecklich nette Familie (Al , Peggy , Kelly und Bud)
In diesem Sinne klinke ich mich hier aus ....