Grosser Preis von Sepang / Malaysia 2013
und es geht direkt weiter am nächsten Wochenende in Malaysia
1. freie Training Freitag 22.03. um 3 Uhr MEZ
2. freie Training Freitag 22.03. um 7 Uhr MEZ
Sport 1 überträgt Freitag ab 6 Uhr Highlights vom 1. Training und ab 7 Uhr live das 2. Training
3. freie Training Samstag 23.03. um 6 Uhr MEZ
Qualifying Samstag 23.03. um 9 Uhr MEZ
RTL überträgt Samstag ab 7.45 Uhr eine Zusammenfassung der freien Trainings, ab 8.30 Uhr das Qualifying
Rennen Sonntag 24.03. um 9 Uhr MEZ, RTL überträgt ab 7.45 Uhr
Debüt 1999
Länge 5,543 km
Rechtskurven 10
Linkskurven 5
Runden 56
Distanz 310,408 km
Reifen 2013
orange (hart) und weiss (mittel), den weissen gabs auch in Australien
Qualifying 2012
1 Lewis Hamilton McLaren / Mercedes 1:36.219
2 Jenson Button McLaren / Mercedes 1:36.368 + 0.149
3 Michael Schumacher Mercedes AMG / Mercedes 1:36.391 + 0.172
4 Mark Webber Red Bull Racing / Renault 1:36.461 + 0.242
5 Kimi Räikkönen Lotus F1 Team / Renault 1:36.461 + 0.242
6 Sebastian Vettel Red Bull Racing / Renault 1:36.634 + 0.415
7 Romain Grosjean Lotus F1 Team / Renault 1:36.658 + 0.439
8 Nico Rosberg Mercedes AMG / Mercedes 1:36.664 + 0.445
9 Fernando Alonso Ferrari / Ferrari 1:37.566 + 1.347
10 Sergio Pérez Sauber / Ferrari 1:37.698 + 1.479
Rennen 2012
1 Fernando Alonso Ferrari / Ferrari 2:44:51.812
2 Sergio Pérez Sauber / Ferrari 2:44:54.075 + 2.263
3 Lewis Hamilton McLaren / Mercedes 2:45:06.403 + 14.591
4 Mark Webber Red Bull Racing / Renault 2:45:09.500 + 17.688
5 Kimi Räikkönen Lotus F1 Team / Renault 2:45:21.268 + 29.456
6 Bruno Senna Williams / Renault 2:45:29.479 + 37.667
7 Paul Di Resta Force India / Mercedes 2:45:36.224 + 44.412
8 Jean-Eric Vergne Scuderia Toro Rosso / Ferrari P 2:45:38.797 + 46.985
9 Nico Hülkenberg Force India / Mercedes 2:45:39.704 + 47.892
10 Michael Schumacher Mercedes AMG / Mercedes 2:45:41.808 + 49.996
das Rennwetter 2012 war bewölkt, Lufttemperatur: 26° / Streckentemperatur: 24° / Windgeschwindigkeit: 10 km/h / Luftfeuchtigkeit: 84%
wie soll das Wetter 2013 werden?
Am Samstag bestimmen örtliche Schauer und Gewitter das Wetter. Hin und wieder kann aber auch die Sonne zum Vorschein kommen. Die Luft kühlt sich in der Früh auf 25 Grad ab und erwärmt sich während des Tages bis auf 34 Grad. Der Wind kommt aus westlicher Richtung.
Am Sonntag ist es wechselhaft mit örtlichen Schauern. Teils gibt es auch Blitz und Donner, und die Temperaturen gehen am Morgen auf 24 Grad zurück. Am Tage steigen die Werte dann auf 33 Grad. Der Wind kommt aus West.
Chaos vorprogrammiert
Beste Antwort im Thema
Über Sinn und Unsinn von Teamorder könnten wir hier vermutlich Hunderte von Seiten lang diskutieren und lamentieren und am Ende des Tages hätte jeder ein bisschen recht.
Ich denke, der Ansatz ist völlig falsch, hier von Racern, Memmen, eierlosen Hinterhergurkern und Göttern zu reden. In erster Linie sind sie Angestellte ihres Teams, nicht selbständig Erwerbende, wie hier offenbar ein gewisser Teil zu glauben scheint.
Als Angestellte kassieren sie fürstliche Gehälter dafür, die ihnen zur Verfügung gestellten Sportgeräte so schnell wie möglich von A nach B zu überführen. Und wenn die Geräte dann auch noch ausserordentlich gut sind, werden sie damit sogar Weltmeister. Die letzten Jahre gab es wohl ein gutes Dutzend aktive Rennfahrer, die im RedBull Weltmeister geworden wären.
Es empfiehlt sich also nicht unbedingt, sich über das Team zu stellen und dabei zu glauben, man sei grösser als der Sport selbst. Sowas kommt einfach nicht gut.
Wir müssen auch nicht davon reden, dass Mark seine Karre wieder hätte flott machen und Seb wieder hätte attackieren können/sollen/müssen .... es gab eine klare Anweisung und - pardon, liebe Profirennfahrer - es ist nicht die Aufgabe eines Piloten, die Unternehmensstrategie in Frage zu stellen oder sich gar darüber hinwegzusetzen, er muss nur schnell fahren und nett lächeln können - diese wurde schlicht nicht eingehalten. Übergangen. Dafür würde ich als Horner den guten Seb ein Rennen lang aussetzen und dafür Buemi die Punkte holen lassen. Dem Team ist völlig egal, wer punktet, wie gesagt. Fahrer kommen, Fahrer gehen, das Team bleibt. Und Seb würde fortan spuren, soviel ist klar.
Als Teamchef von RedBull gäb's genau eine Person, die sich mit mir anlegen dürfte. Das ist der gute Mr. Newey. Ihm würde ich sogar bei jedem Rennen den Kaffee ans Pult bringen. Die Fahrer hingegen kann man jederzeit austauschen, ist ja nicht so, dass sich niemand für ein RB-Cockpit interessieren tät'. Alles was Seb ist, hat er RedBull zu verdanken. Die Titel, das zweistellige Millionengehalt, die Nestwärme, einfach alles. Und dann, eines schönen Tages entscheiden ... "Phaaa ... ihr könnt' mich mal, ist mein Rennen, ich bin Racer und will gewinnen, was wisst ihr Knalltüten schon ...." ... nein, so geht's einfach nicht. Ein Verhalten, welches sich auch die anderen Teamchefs ins Notizbüchlein schreiben werden.
Aber ok, jeder Fahrer sieht nur SEIN Rennen, die Teamchefs das grosse Bild. Die 4 - 800 Angestellten, die jeden Monat bezahlt werden wollen, die Sponsoren, die befriedigt werden müssen, die Budgets, die man vor dem Aufsichtsrat zu rechtfertigen hat.
Und, wir wollen nicht vergessen ... die Fahrer haben während der Arbeitszeit ca. 60° im Helm, 200 auf der Pumpe und mehr Adrenalin in den Adern als Blut, wenn sie mal wieder tun, was sie zwischendurch einfach tun ... töricht sein und den Lausbuben raushängen lassen.
Und noch was zu Kimi (den ich aus früheren Zeiten her immer noch sehr, sehr schätze ...) ... ich habe ihn bis in die Schweiz schreien gehört, als Hulk sich vor der nächsten Linkskehre etwas breiter gemacht hat, nur um nicht ganz innen anfahren zu müssen um dann das folgende Beschleunigungsduell zwangsläufig zu verlieren ... ich habe jetzt nicht unbedingt das Gefühl, dass der Kimi soooo anders ist als alle anderen, er sieht nur etwas weniger weinerlich aus, wenn er heult ... 😉
Ne, die sind alle ungefähr auf einem Lausbuben-Level. Ob sie nun eisig, cool, mimosenhaft dünnhäutig, schnell oder etwas weniger schnell sind ... alles nur kleine Jungs, die den Kick brauchen und viel zu jung viel zu reich werden, damit muss man auch umgehen können, so einfach ist das nicht. Und alle, die nie WM werden oder zumindest reich, können natürlich ganze Bücherbände darüber schreiben, wer alles schuld daran hatte.
Salut
Alfan
PS. Seht's mal so. Es gab - meiner Meinung nach - ungefähr 10, vielleicht 12 Fahrer, die die letzten paar Jahre auf RB mindestens einmal hätten WM werden können. Jetzt sagt mir, mit wievielen Teams man die letzten paar Jahre hätte WM werden können. Damit sollte jede Frage beantwortet sein. Sport hin, Wirtschaftlichkeit her, bei diesen astronomischen Phantasiegehältern besteht nun mal ein geradezu kausaler Zusammenhang.
251 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von rene2905
Die sollen bis zur Zielflagge alles geben und nicht schon zur Rennhälfte die Sieger festlegen, überlegt mal im Fussball würden die sowas zur Halbzeit machen,
Im Fussball legen Sie das Ergebnis schon vor dem Anpfiff fest 😉
Zitat:
Original geschrieben von Buta
Im Fussball legen Sie das Ergebnis schon vor dem Anpfiff fest 😉Zitat:
Original geschrieben von rene2905
Die sollen bis zur Zielflagge alles geben und nicht schon zur Rennhälfte die Sieger festlegen, überlegt mal im Fussball würden die sowas zur Halbzeit machen,
Aber doch nur bei den wirklich wichtigen Spielen..... 😁😉
Ich lese ja nach solchen Ereignissen immer gerne die engl. Presse. Und was auffällig ist, der Meinungsumschwung. Sonntag war Vettel noch der egomanische unfaire Böse, heute überwiegen die Stimmen, das Vettels Verhalten das richtige war, echte Racer wollen/sollen um den Sieg fahren und nicht 15 Runden Procession fahren. Inzwischen werden als die Looser Webber ( Weichei ) und Horner (Autoritätsverlust) hingestellt.http://www.guardian.co.uk/.../sebastian-vettel-mark-webber-duel-f1
http://www.guardian.co.uk/.../in-praise-sebastian-vettel-editorial
Die sollen ja gerne bis zum Schluss gegeneinander fahren - dann aber BEIDE.
Nochmals: Vettel hat das NICHT aus Liebe zum Publikum getan sondern aus rein egoistischen Interessen. Im Umkehrfall hätte er lauthals auf sein Recht des vornebleibens gepocht und hätte am Funk darauf bestanden, dass sich Mark zurücküberholen lässt - und zwar SOFORT! Mit Racer hat das gar nix zu tun.
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Webber hat keine Eier, ist halt ne Pussy. Und ich hätte kein Problem damit Ihm ins Gesicht zu sagen das Er ein zweitklassiger Fahrer ist. (Was ja unbestritten so ist). Ich hasse so Heulsusen einfach.
btw. hatte Vettel auch die Motorleistung gedrosselt.
natürlich hat er das aus egoistischem interesse gemacht, das bestreitet doch niemand, und natürlich will ein rennfahrer gewinnen, das ist egoistisch, wenn er das nicht wäre und 1m vor dem ziel bremst bis alle netten kollegen vorbei sind , ist er eindeutig auf der falschen veranstaltung.
ich habe bisher noch nicht gehört daß vettel verlangt hat wenn er überholt wurde vorgelassen zu werden, oder weiß das jemand.
mfg. op-p1
Zitat:
Original geschrieben von op-p1
natürlich hat er das aus egoistischem interesse gemacht, das bestreitet doch niemand, und natürlich will ein rennfahrer gewinnen, das ist egoistisch, wenn er das nicht wäre und 1m vor dem ziel bremst bis alle netten kollegen vorbei sind , ist er eindeutig auf der falschen veranstaltung.
ich habe bisher noch nicht gehört daß vettel verlangt hat wenn er überholt wurde vorgelassen zu werden, oder weiß das jemand.
mfg. op-p1
Ne, Vettel hat imho noch nie drum gebeten. Was wir natürlich nicht wissen, ob Webber hintenliegend von der Box eingebremst wurde.
Aber mein Eindruck aus den 3.WM Titeln Vettels ist, das er trotz Webber und nicht wegen Webbers Unterstützung Weltmeister geworden ist.Im Gegensatz zu Alonso der imho nur wegen Massas Unterstützung WM Chancen hatte, hätte er einen Co Driver gehabt, wie Webber, der ,ihm das Leben so schwer wie möglich macht und auch mal vor ihm ins Ziel kommen darf und ihm Punkte,wegschnappt wäre es nicht so knapp geworden.
Hallo,
finde nicht das Webber ein zweitklassiger Fahrer ist, es gab ja auch schon Rennen wo er besser war als Vettel aber er kriegt es halt nicht gebacken sich zu konzentrieren und mit aller Macht zu gewinnen. Ich glaub er steht sich selber im Weg und hat einen Vettelkomplex. Würde er sich mal befreien und sich selber sagen mir Wurst was Vettel macht ich fahre mein eigenes Ding würde es viel besser gehen. Bestes Beispiel war letztes Jahr in Brasilien, nur schauen was Vettel macht und sein Rennen kaputt machen da kann man sich halt aufs schnell fahren nicht konzentrieren. Prinzipiell kann er es aber schon
Was wurde jetzt eigentlich vom Team im Rennen gefunkt. Wurde jetzt gefunkt Platz halten oder Motormapping ändern?
Webber hat noch nie Vettel geholfen, ich wüßte jetzt nicht das am Anfang es anders war, da brannte doch schon immer die Hütte
Gruß
Wusler
Hier mal ein Artikel von Sven Haidinger ( ms-total.com ):
Marko: "Gab Handshake der Piloten bei Debriefing"
von Sven Haidinger
26. März 2013 - 11:43 Uhr
Helmut Marko schildert genau, wie Sebastian Vettels "radikales" Rennen aus Sicht der Red-Bull-Box ablief und glaubt an die Läuterung des Weltmeisters
(Motorsport-Total.com) - Mark Webber war nach dem Grand Prix von Malaysia fuchsteufelswild. Der "Aussie" war auf dem Weg zum Sieg, Red Bull gab mit dem Code "Multi 21" bereits die Order hinaus, den Motor im letzten Stint zu schonen und die Positionen beizubehalten, als Sebastian Vettel das Feuer eröffnete. Der Heppenheimer rang Webber auf der Strecke nieder, was dieser mit dem "Stinkefinger" quittierte. Die Wut war so groß, dass er sogar überlegte, an der Siegerehrung nicht teilzunehmen - schließlich konnte er aber doch überredet werden.
Es war nicht das erste Scharmützel im "Bullen-Gehege", aber mit Sicherheit das blutigste. Vettel wurde für seine hinterlistige Aktion trotz nachträglicher Entschuldigung medial gescholten, zumal er stets beteuerte, im Gegensatz zu seinem Erzrivalen Fernando Alonso Rennen auf faire Art und Weise gewinnen zu wollen - beim Weltmeisterteam hängt der Haussegen schief.
Marko spricht von "Handshake"
Während Webber die Entschuldigung Vettels bei der Pressekonferenz zunächst abgelehnt hatte, gab es laut Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko aber zumindest hinter verschlossenen Türen bei der Nachbesprechung eine Annäherung der Teamkollegen. "Sebastian hat sich in der Pressekonferenz entschuldigt - das war finde ich schon einmal der erste richtige Schritt", meint der Österreicher gegenüber 'ServusTV'. "Es gab danach ein Debriefing - das sind die üblichen Besprechungen nach dem Rennen. Da gab es einen Handshake zwischen den beiden Piloten, und damit ist das für uns jetzt einmal erledigt."
Zunächst, denn derartige Missverständnisse kann sich Red Bull in Zukunft nicht erlauben, will man den vierten WM-Triumph in Serie einfahren. Das beste Beispiel, wie so etwas ins Auge gehen kann, ist der Stallkrieg zwischen Alonso und Lewis Hamilton bei McLaren 2007, als Kimi Räikkönen als lachender Dritter den Titel abstaubte.
Wiederholung unwahrscheinlich?
"Er war irgendwie selbst von seiner Radikalität überrascht, mit der er da an die Sache herangegangen ist."
Marko fordert nun von seinen Piloten "ein konstruktives Arbeitsklima", auf Urlaub müssen die beiden aber nicht gemeinsam fahren. Auch er ist der Ansicht, dass Vettel, der vom Österreicher stets gefördert wurde, mit seiner Aktion zu weit gegangen ist: "Die Grenze ist dann gegeben, wenn es um Teaminteressen geht. Da hat der Fahrer eindeutig zurückzustecken. Sebastian muss sich nicht komplett ändern. Aber wenn so eine Situation aufkommt, dann muss er sein Ego zurückstecken."
Eine Wiederholung eines derartigen Szenario hält Marko für unwahrscheinlich, schließlich hätten die Ereignisse auch bei Vettel tiefe Spuren hinterlassen: "Sebastian war bedrückt. Er war irgendwie selbst von seiner Radikalität überrascht, mit der er da an die Sache herangegangen ist. Ich glaube nicht, dass er das noch einmal machen würde."
Als Marko "mulmig" wurde
Doch wie hat Marko selbst die umstrittenen Szenen ab dem letzten Boxenstopp gesehen? "Wir haben ja Vettel als ersten hereingeholt, damit uns Hamilton nicht übertrumpfen kann", erklärt er. Webber hatte zu diesem Zeitpunkt rund vier Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen und kam zwei Runden später zum Reifenwechseln herein.
Ein Vorteil für Vettel, der die frischen Reifen für Top-Rundenzeiten nutzte. Doch laut Marko hatte Webber einen höheren Reifenverschleiß, weshalb dieser im Gegensatz zu Vettel die harten Pneus bestellte, "und damit die Distanz pro Stint ungefähr stimmt, haben wir dann gesagt, dass er noch eine Runde draußen bleibt".
Dass Vettel in dieser Phase aber derartig Gab gibt, hatte man am Red-Bull-Kommandostand aber unterschätzt. "In dieser Phase hat Sebastian irrsinnig zugelegt, und Mark hatte eine relativ langsame Runde - und der Vorsprung von vier Sekunden war weg", blickt Marko zurück. "Dann hat Mark die Warnung bekommen - und da ist es mir ehrlich gesagt schon etwas mulmig geworden -, dass beide gleichauf sein könnten. Leider ist das dann auch so passiert."
Daraufhin tat man an der Red-Bull-Box laut dem Österreicher alles, um ein Gemetzel zu verhindern: "Da haben wir einen gewissen Code 21. Das hat der Renningenieur in der Folge zweimal gesagt, aber es gab keine Reaktion. Dann haben wir gesagt: Horner spricht direkt mit Sebastian. Bei so einer Message muss man aber schauen, dass eine Gerade gefunden wird, denn da sind Kurven mit 250, 260 km/h. Diese Gerade war die vorletzte vor Start und Ziel, und da wurde ihm eindrücklich und klar gesagt, er soll die Position halten und sie sollen schonend ins Ziel fahren."
Ursache für den Nichtangriffspakt war der prekäre Reifensituation - niemand wusste genau, ob die unberechenbaren Pirelli-Pneus bei Tropenhitze einem rundenlangen Rad-an-Rad-Duell standhalten würden, zumal der Reifenverschleiß höher ist, wenn man einem Konkurrenten direkt nachfährt.
Doch Vettel ignorierte jegliche Funkbefehle und machte Jagd auf Webber. "Dann kam der Angriff auf der Startziel-Geraden, und es ist aus der Kontrolle geraten", schildert Marko die angespannte Situation. "Da kann niemand mehr etwas über Funk machen, wir können nicht rausspringen. Da ist der Racer oder dieser Killerinstinkt in Sebastian durchgegangen."
Quelle: motorsport-total.com
...
Ich persönlich bin ja mal gespannt, wie die Beiden in Zukunft miteinander umgehen. So richtig kann ich mir das ned vorstellen, auch eine "professionelle Zusammenarbeit" erscheint mir wenig wahrscheinlich.
So long
Ghost
Genau den Artikel wollte ich auch gerade verlinken, da steht unten genau was und wann gefunkt wurde 😁.
Ändert alles nix daran dass Horner ein erschreckend schwacher Teamchef ist.
hier mal das Geschehen hinter der Ziellinie
http://www.youtube.com/watch?v=ykG06ixh92c
und zum Artikel: ob Racer- oder Killerinstinkt, oder einfach nur Revanche für Brasilien 2012, da hat ein Herrchen sein Hündchen zur Raison gebracht.
Da hat eher der Hund die Hand gebissen die ihn füttert.
Wenn Vettel irgendwann auf Stallorder zu seinen Gunsten angewiesen ist möchte ich nicht darauf wetten dass die auch erfolgt.
Zitat:
Original geschrieben von toenne
Da hat eher der Hund die Hand gebissen die ihn füttert.
Wenn Vettel irgendwann auf Stallorder zu seinen Gunsten angewiesen ist möchte ich nicht darauf wetten dass die auch erfolgt.
Hast du die letzte Saison mal verfolgt? Es gab böse Stimmen (so weit gehe ich nicht 😉 ) die vermuteten, dass Webber einen Vorvertrag mit Ferrari hatte 😰 😉
Da Vettel letzte und vorletzte und .. keine Unterstützung von Webber hatte -> So what ? 😉
Einige fragten sich ja was wohl gewesen wäre wenn Vettel vorne gewesen wäre:
http://www.motorsport-total.com/.../...as_Team_ignoriert_11071014.htmlZitat:
Mark Webber erklärte nach dem Rennen, dass er die Anweisung des Teams, Vettel nicht zu attackieren, ignoriert hat - Vettel nimmt es gelassen
(Motorsport-Total.com) - Mit großen Schritten kam Mark Webber in der Schlussphase des Großen Preises von Großbritannien seinem Teamkollegen Sebastian Vettel näher. Über Funk teilte das Red-Bull-Team seinem australischen Fahrer mit, dass er den Abstand auf den Deutschen aufrecht halten solle. Man forderte ihn also auf, Vettel nicht zu überholen.
Damit zeigte sich der Rennfahrer jedoch nicht einverstanden. Er erklärte auf der Pressekonferenz nach dem Rennen in Silverstone, dass er die Anweisung seines Teams ignorierte: "Das finde ich nicht schön, nein", so Webber auf die Frage, was er bezüglich der Teamorder fühle, welcher nach eigener Aussage "vier oder fünf Mal" durch das Team gebeten wurde, Vettel nicht zu attackieren. "Das ist meine Antwort darauf."
"Wenn Fernando in der letzten Runde ausfällt, so kämpfen wir um den Sieg. Natürlich habe ich das Team ignoriert, denn ich wollte versuchen, einen Platz gutzumachen. Seb gab sein Bestes, ich gab mein Bestes. Es war nicht so, dass ich einen Unfall mit irgendjemand bauen würde. Ich versuchte, angesichts der Menge an Konversation in in die eine Richtung mein Bestes zu geben - ich versuchte, mein Bestes zu geben, um den Kerl vor mir zu überholen."
Kurios ist, dass Webber im vergangenen Jahr das Rennen gewann, nachdem er zuvor Vettel im Qualifying einen neuen Frontflügel überlassen musste, nachdem das Modell des Deutschen im Freien Training beschädigt worden war. Damals sagte er über Funk: "Nicht schlecht für eine Nummer zwei".
Er fühle sich jedoch "nicht wirklich" wieder als Nummer zwei: "Ich möchte einfach bis zum Ende ein Rennen fahren. Es waren noch vier oder fünf Runden zu fahren, da begannen sie mit mir darüber zu sprechen, meine Position zu halten. Ich wollte die Punkte, aber ich wollte auch noch mehr Punkte holen."
Vettel wiederum kann verstehen, warum das Team wollte, dass beide Fahrer ihre Position halten: "Ich versuche, vorne zu bleiben, da ist ja nichts Falsches dran. Wenn man Autos hat, die auf den Positionen zwei und drei ziemlich isoliert fahren, der erste Kerl weit weg ist und der vierte Kerl ebenso, dann ist es die Ansicht des Teams, dass es keinen Grund gibt, ein Rennen zu fahren und etwas Dummes zu tun."
"Der Unterschied zwischen dem zweiten und dem dritten Rang ist nicht massiv, aber natürlich versuchen wir, ein Rennen zu fahren", so Vettel, der sich in den letzten beiden Runden gegen den Teamkollegen verteidigen musste. "Ich versuchte, die Position zu halten. Ich hatte zu kämpfen, Mark war schneller und dann fiel endlich die karierte Flagge."
Vettel kann nicht verstehen, warum das Thema so heißt gekocht wird: "Mark versuchte, mich zu überholen, ich konnte vorne bleiben. Natürlich konnte man sehen, dass er schneller ist. Wenn ich kein Rennen gefahren wäre, dann hätte ich ihn einfach vorbei gewinkt. Das letzte, was man tun möchte, ist etwas schlechtes für das Team."
"Wenn es andersherum gewesen wäre, so ist klar, dass ich Mark zu diesem Zeitpunkt gerne überholt hätte. Es gab jedoch keinen Grund, etwas Dummes zu machen. Ich verstehe nicht, warum da so viel Wirbel darum gemacht wird. Wir sind ein Rennen gefahren. Es war nicht geplant 'Ich fahre nach rechts, er fährt nach rechts, ich bremse hier, er bremst dort...'. Er versuchte, so hart gegen mich zu fahren wie er nur konnte, er fand keinen Weg vorbei. Für mich ist das im Moment ziemlich amüsant."