Großer Preis der USA / Austin 14
Moinsen,
sattelt die Pferde, es geht nach Texas:
Großer Preis der USA / Austin
Fakten
Name Circuit of the Americas
Länge 5.516 Meter
Runden 56
Distanz 308,405 km
Ortszeit MEZ -7 Stunden
Start 21:00 Uhr MEZ
...
Mal schauen, was mit dem Qualifiying wird: Quali-Chaos?
So long
Ghost
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Jason_V. schrieb am 5. November 2014 um 09:30:00 Uhr:
Elektronisch geregelte Auslaufzonen! Wenn man zu weit von der Strecke abdriftet, leert sich der Energiespeicher oder die Karre geht direkt aus 😉
Viel zu aufwendig. Kerbs rundum die dem Auto wirklich richtig wehtun und fertig, dann werden es sich die Herren schon überlegen ob sie nicht besser auf der Strecke rumfahren statt daneben.
Irgendwie nimmt das mit den Sicherheitsvorkehrungen langsam abartige Formen an. Man stelle sich eine Rallye vor bei der entlang der gesamten Strecke 100m rechts und links der Piste sämtliche Bäume abgeholzt, sämtliche Gebäude abgerissen und sämtliche Gräben zugeschüttet und dann die entstandene Fläche asphaltiert würde - absolut absurd. In der F1 aber gelebte Realität, die Fahrer könnten sich ja einen blauen Fleck holen...
Vielleicht sollten die Herren sich mal gelegentlich bei den Mopeds umschauen, was die Kerle dort einstecken? Oder sich auf dem heissen Sitz eines WRC durch die finnischen Wälder pilotieren lassen? Möglicherweise würde dann die Perspektive mal wieder etwas gerade gerückt 🙄.
50 Antworten
Zitat:
@toenne schrieb am 5. November 2014 um 21:32:14 Uhr:
Viel zu aufwendig. Kerbs rundum die dem Auto wirklich richtig wehtun und fertig, dann werden es sich die Herren schon überlegen ob sie nicht besser auf der Strecke rumfahren statt daneben.Zitat:
@Jason_V. schrieb am 5. November 2014 um 09:30:00 Uhr:
Elektronisch geregelte Auslaufzonen! Wenn man zu weit von der Strecke abdriftet, leert sich der Energiespeicher oder die Karre geht direkt aus 😉
Irgendwie nimmt das mit den Sicherheitsvorkehrungen langsam abartige Formen an. Man stelle sich eine Rallye vor bei der entlang der gesamten Strecke 100m rechts und links der Piste sämtliche Bäume abgeholzt, sämtliche Gebäude abgerissen und sämtliche Gräben zugeschüttet und dann die entstandene Fläche asphaltiert würde - absolut absurd. In der F1 aber gelebte Realität, die Fahrer könnten sich ja einen blauen Fleck holen...
Vielleicht sollten die Herren sich mal gelegentlich bei den Mopeds umschauen, was die Kerle dort einstecken? Oder sich auf dem heissen Sitz eines WRC durch die finnischen Wälder pilotieren lassen? Möglicherweise würde dann die Perspektive mal wieder etwas gerade gerückt 🙄.
Kerbs... bringt dann ja unter Umständen wieder ein Sicherheitsrisiko: Auto hebt ab, Auto beschädigt sich den Reifen, Auto dreht sich... ohje ohje.
Safety-Guy sagt, das einzig wahre in der heutigen Formel 1 ist der NOT-AUS als Strafe und Begrenzung 😁
Ganz einfach:
Wer die Bahn verlässt, bekommt per Funk von der Rennleitung für 3 Runden eine 50% Leistungsdrosselung verpasst. Alternativ kann man das auch vollautomatisch regeln.
Zitat:
@Jason_V. schrieb am 6. November 2014 um 15:34:50 Uhr:
Kerbs... bringt dann ja unter Umständen wieder ein Sicherheitsrisiko: Auto hebt ab, Auto beschädigt sich den Reifen, Auto dreht sich... ohje ohje.
Das ist mir sowas von egal, das glaubst du gar nicht 😉.
Schauen wir uns doch mal die Verletzten der letzten x-Jahre an (wieviele waren das überhaupt?), wie oft waren Kerbs daran schuld?
Zitat:
Wer die Bahn verlässt, bekommt per Funk von der Rennleitung für 3 Runden eine 50% Leistungsdrosselung verpasst. Alternativ kann man das auch vollautomatisch regeln.
Das Verlassen der Strecke ist de facto doch schon verboten, nur juckt es die Stewarts nicht. Und was die automatische Drosselung angeht kämen mit Sicherheit auch gleich wieder Sicherheitsbedenken: "Huch, davon könnte ja der Hinterherfahrende überrascht werden und ihm dann hinten reinknallen..."
Ähnliche Themen
richtig, dann sollten alle auf los einfach mal rumfahren egal wo, egal wie, und nach zwei stunden ruft dann ein "promi" stopp, und wer als erster den finger aus der nase hat ist sieger, liebe leut "das" und er "grauharige spezi" schaffen die f1 ab , denn die meisten sind bei den letzten beiden "rennen" sanft entschlummert, was ja auch gesund ist. nur nicht der sinn der sache.
ich habe mal mtgefiebert, --- und jetzt ?
Zitat:
@toenne schrieb am 6. November 2014 um 18:00:25 Uhr:
Das ist mir sowas von egal, das glaubst du gar nicht 😉.Zitat:
@Jason_V. schrieb am 6. November 2014 um 15:34:50 Uhr:
Kerbs... bringt dann ja unter Umständen wieder ein Sicherheitsrisiko: Auto hebt ab, Auto beschädigt sich den Reifen, Auto dreht sich... ohje ohje.
Schauen wir uns doch mal die Verletzten der letzten x-Jahre an (wieviele waren das überhaupt?), wie oft waren Kerbs daran schuld?
Zitat:
@toenne schrieb am 6. November 2014 um 18:00:25 Uhr:
Das Verlassen der Strecke ist de facto doch schon verboten, nur juckt es die Stewarts nicht. Und was die automatische Drosselung angeht kämen mit Sicherheit auch gleich wieder Sicherheitsbedenken: "Huch, davon könnte ja der Hinterherfahrende überrascht werden und ihm dann hinten reinknallen..."Zitat:
Wer die Bahn verlässt, bekommt per Funk von der Rennleitung für 3 Runden eine 50% Leistungsdrosselung verpasst. Alternativ kann man das auch vollautomatisch regeln.
Mir ist das genauso egal wie dir, aber in den letzten Jahren wurden doch sämtliche Kerbs, die auch nur ein bisschen böse ausgesehen haben, entschärft oder?
Jedenfalls ist sowas kein Zustand. Fahrfehler müssen irgendwie bestraft werden und Aufholjagden über Strecke+Auslaufzone gehören weg.
Gute, alte Zeit 🙁
Einige hier tun so, als hätten die Fahrer, die die Strecke verlassen einen gewaltigen Vorteil. Die Rennleitug achtet aber eben genau darauf, dass dem nicht so ist. Sprich wenn der Fahrer die Strecke verlässt darf er keinen Vorteil haben. Gab ja diesbezüglich auch schon genügend Strafen.
Wie sähen denn bitte insbesondere auf einem Stadtkurs die Alternativen aus? Mal eben ein Kiesbett anlegen dürfte etwas schwierig werden. Möglichst hohe Curbs, damit die Autos bis in die Zuschauer fliegen? Vielleicht sollte man vor dem großen Rummeckern erstmal ein wenig Nachdenken.
Dazu noch ein Gedanke: Nehmen wir mal an, auf klassischen Rennstrecken würden wieder vermehrt Kiesbetten angelegt, dann wären die Dauernörgler die ersten, die sich darüber beschweren würden, dass so wenige Autos das Rennen beenden oder die Fahrer zu vorsichtig fahren. Warum müssen einige aus Prinzip rumnörgeln?
Bei Stadtkursen ist es klar, darum gehts ja auch nicht.
Der Vorteil, den Fahrer haben wenn sie die Strecke verlassen, besteht einfach nur darin, wieder auf die Strecke zurück zu können ohne dass was passiert ist.
Wenn Fehler keine gravierenden Nachteile mehr verursachen, nimmt das für mich einfach ein bisschen den "Glanz", den die Top-Fahrer eigentlich haben sollten.
Wie sehen denn die konkreten Vorschläge aus? Curbs in Forum von Abschussrampen? Kiesbetten, in denen die Wagen sich überschlagen?
Und die mindern auch nicht die Überschlaggefahr. Irgendeinen Nachteil hat nunmal jede Lösung. Blöd wenn es halt dann, wenn manche ausschließlich Nachteile sehen (wollen).
Wie schon gesagt, ist es deutlich besser, wenn nur noch das halbe Feld ins Ziel kommt? Oder wenn Überholversuche unterbleiben, weil man Angst hat, im Kiesbett zu stranden? Dann würde auch wieder gemeckert werden.
jetzt muß man aber schon auch sagen, wenn es keine Überholmannöver gibt ist das nicht ursprünglich die Schuld von Kiesbetten und Curbs, denn früher gab es zig Überholmannöver und da gab es nur Kiesbetten.
die Schuld liegt einzig und alleine bei der Aerodynamik, die ein direktes im Heck hängen unmöglich macht.
Und wenn es nun wieder Kiesbetten und höhere Curbs gäbe, dann müßten sich die Fahrer eben danach richten und vorsichtiger zu Werke gehen und auch mal ihre so tolle Rennintelligenz unter Beweis stellen.
Wenn es dadurch dann weniger Überholmannöver gibt, sollte man vielleicht endlich mal die wirklich Ursache dafür angehen - sprich die Aerodynamik!
Die Rally Jungs haben überhaupt keine Auslaufzonen, aber die halten sich perfekt an Ihre Streckenbegrenzungen, weil sie wissen wenn sie das nicht tun, kann das im schlimmsten Fall tödlich enden, dann muß man halt hin und wieder das Hirn einschalten.
Motorsport ist eben auch gefährlich und das macht sicher einen Teil der Faszination aus.
Es ist gut das der Motorsport sicherer wurde, allerdings ist es einfach mal so, wenn es eine Streckenbegrenzung und Auslaufzonen gibt, dann ist die Begrenzung einzuhalten sonst kann man sich die Begrenzung gleich komplett sparen und alle sollen inklusive der Auslaufzonen fahren wie sie gerade lustig sind. (man denke nur an die Diskussionen zb in Kanada als einige vor der Schikane bei Start/Ziel viel zu spät bremsen weil sie ja wissen in schlimmsten Fall gehts halt aussen rum - was solls)
Nochmal: Wer die Dtrecke verlässt darf keinen Vorteil haben. Punkt. Dies wird auch kontrolliert. Wo genau ist jetzt das Problem?
Der Vergleich mit dem Rallysport greift insofern nicht, als dort keine Überholmanöver gefahren werden. Ich mag mir das Genöle garnicht vorstellen, wenn der persönliche Lieblingsfahrer bei einem Überholversuch von einem anderen von der Strecke gedrängt wird und im Kies stecken bleibt. Dann käme sofort die Forderung nach asphaltierten Auslaufzonen, damit so eine Ungerechtigkeit nie wieder vorkommen darf.
Und zur Aerodynamik: Die Zeit der aerodynamischen BAstelbuden sind lange vorbei. Das muss man irgendwann mal akzeptieren. Und wie wir hier vor kurzem schon diskutiert haben: Wenn man die F1 aerodynamisch stark beschneidet, dann muss man das durch alle drunter liegenden Fahrzeugklassen auch tun. Ist das realistisch? Ich denke eher nicht.
Edit:
Noch ein Wort zur Plattitüde, dass Motorsport nunmal gefährlich sei und das einen Teil der Faszination ausmache. Mich persönlich schrecken Unfälle wie der von Bianchi eher ab und faszinieren mich keineswegs. Mich fasziniert die Technik und die fahrerische Leistung.
Tja wie bereits geschrieben kann man sich auch anders als Königsklasse ausdrücken, als durch Kurvengeschwindigkeiten, oder zählt nur das als Alleinstellungsmerkmal für die F1 ?
und wie gesagt, wenn da ein Kiesbett ist muß ich mir eben überlegen ob ich gefahrlos überholen kann oder nicht, wer dazu als Pilot nicht in der Lage ist,der steckt dann zurecht im Kies.
zu deinem Argument das wer die Strecke verlässt keinen Vorteil haben darf, wie oft bremste der Vordermann in Austin meilenweit zu spät und nahm dann halt die Auslaufzone, was es für den hinterherfahrenden unmöglich machte zu überholen.
bei der Häufigkeit mit der die Piloten in Austin ausserhalb der Streckenbegrenzungen rumgefahren sind, glaubst du wirklich das die alle immerfort Fahrfehler machten und darum nicht innerhalb der Begrenzungen blieben.
Die fuhren einfach zu viel zu schnell für die jeweiligen Abschnitte und konnten darum die Streckenbegrenzungen nicht einhalten, was aber ja egal war weil man ja schön die Auslaufzonen als Rennstrecke benutzen kann und das schön straffrei.
Zitat:
@seltensogelacht schrieb am 7. November 2014 um 13:45:17 Uhr:
Tja wie bereits geschrieben kann man sich auch anders als Königsklasse ausdrücken, als durch Kurvengeschwindigkeiten, oder zählt nur das als Alleinstellungsmerkmal für die F1 ?
Eher die Rundenzeit als solche. Aber worüber würdest du denn die höchste Formel-Klasse definieren? Über die Endgeschwindigkeit?
Zitat:
und wie gesagt, wenn da ein Kiesbett ist muß ich mir eben überlegen ob ich gefahrlos überholen kann oder nicht, wer dazu als Pilot nicht in der Lage ist,der steckt dann zurecht im Kies.
Es ging in meinem Beispiel um den Fahrer, der überholt wird und dabei vom Überholenden von der Strecke gedrückt wird. Ist derjenige dann auch zu blöd?
Zitat:
Die fuhren einfach zu viel zu schnell für die jeweiligen Abschnitte und konnten darum die Streckenbegrenzungen nicht einhalten, was aber ja egal war weil man ja schön die Auslaufzonen als Rennstrecke benutzen kann und das schön straffrei.
Und solange sie keinen Vorteil daraus gezogen haben war das auch in Ordnung. Diejenigen, die im Pulk unterwegs waren und die Strecke verlassen haben, haben dadurch meistens auch Positionen verloren.