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größter motor / was geht?

Themenstarteram 15. Januar 2006 um 16:10

hallöle!

habe auf irgend ner site von nem community member hier gelesen, das der größte verwendete motor im vectra b der 2,5l V6 mit 195PS sein soll

in einem video habe ich aber gehört das es auch nen 3l V6 geben soll

nun meine frage: welches ist der größte/stätkste motor der für den vectra b angeboten wird/wurde

 

und anbei noch eine frage: warum gibt es keinen 2,0l 150PS für den vecci, sondern nur 2,2l 150PS oder 2,0l 136PS?

mfg

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44 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von VectraFuchs

@softi

exakt. einzig die abgasnorm war entscheident!

In erster Linie waren die Kosten entscheidend. Der C20XE wäre problemlos auf eine bessere Abgasnorm umrüstbar gewesen. Nur leider war der Motor der Firmenpolitik deutlich zu teuer.

Alle Ecotec-Motoren als Müll zu bezeichnen halte ich für überzogen und ungerechtfertigt. Die neuen Ecotecs sind eigentlich recht ansprechend.

ciao

Zitat:

Original geschrieben von Caravan16V

In erster Linie waren die Kosten entscheidend. Der C20XE wäre problemlos auf eine bessere Abgasnorm umrüstbar gewesen. Nur leider war der Motor der Firmenpolitik deutlich zu teuer.

 

ciao

In wie Fern, passte der C20XE vom Preis her nicht mehr in die Firmenpolitik von Opel???

Erklär mal bitte warum oder lag es einfach nur daran, dass dieser Motor einfach zu alt von der "Bauart" her war und man unbedingt einen neuen konstruieren wollte...?

(Stichwort: Neuere Motorentechnologie)

Lalelubär

Der C20XE war eben einfach zu teuer, allein schon von den Materialien her. Der X20XEV war ein Massenmotor der nicht mehr so viele Rafinessen hatte - umd dementsprechend billiger war.

ciao

Hmm, was hatte denn der C20XE den für "Raffinessen" was der X20XEV nicht gehabt hat und welche Materialien wurden dort verwendet...?

Beides sind DOHC Motoren und 16Ventiler beide bei 2,0l Hubraum...

Bohrung und Hub in mmm jeweils gleich, der eine hat ne Motronic der andere ne Simtec Einspritzung....

Verdichtung jeweils X20XEV 10,8 zu C20XEV 10,5...

Zündanlage war beim C20XEV ne DIS/EST und beim X20XEV nur ne EST Zündung.Beide liefen/laufen mit 95 bleifrei...

Warum soll der C20XEV den nun teuere gewesen sein nur wegen den evt. anderen Materialien...???

Lalelubär

 

Lalelubär

Ich denke der C20XE hat noch Fächerkrümmer aus Edelstahl und andere Kolben....die verwendeten Materialien sind höherwertiger als beim XEV

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von pluto187

Ich denke der C20XE hat noch Fächerkrümmer aus Edelstahl und andere Kolben....die verwendeten Materialien sind höherwertiger als beim XEV

Gruß

Und das sollte soviel ausmachen....???

Den Krümmer hätte man auch aus dem Material fertigen können, wie für den X20XEV und auch die Kolben hätte man günstiger machen lassen können....

(An der Mehrleistung von 14PS hat es wohl nicht gelegen....)

Der einzige Vorteil der für den X20XEV spricht, ist das es ein "Massenmotor" gewesen ist...(So wie Caravan16V es schon sagt)

Allerdings wenn der C20XE auch im ersten B Modell zum Einsatz gekommen wäre dann hätte man durch die höheren Stückzahlen, die für den Vectra B anstanden auch die Kosten senken können...

Zumal der C20XE ein guter und bis dato schon bewährte Motor gewesen ist und der X20VEV nur 1 j vorher in Serie gegangen ist...(ab Frühjahr 94)

Also ich denke immer noch,dass hautsächlich die Abgasnormeinstufung auf D3 dafür verantwortlich ist das man den C20XE aus dem Programm genommen hat...:(

*Schade egendlich*

Lalelubär

Naja, was da genau anders war beim C20XE kann ich nicht sagen, es gibt bestimmt andere User die mehr Ahnung von der Materie haben.

Also ich hatte den C20XE in meinem Vectra 2000. Ich war einfach begeistert von diesem Motor. Der B-Vectra mit XEV (Schalter) den ich danach hatte kam mir vor wie eine lahme gurke.

Der XE war schon ein Sahnestück und hat sehr viel Fahrspaß bereitet und das bei niedrigen Verbaruch.

Schade das dieser Toller Motor aus dem Programm genommen wurde, aus welchen Gründen auch immer.....:(

Gruß

Klar hätte es Möglichkeiten gegeben, den Motor an die neue Gesetzgebung anzupassen - an der Technik scheitert es meistens nicht.

Allerdings hätte dies Kosten verursacht. Ich weiß im Detail nicht, wo die Unterschiede liegen. Aber schon kleine Beträge reichen aus. Für den Käufer spielen 50€ an einem Motor keine Rolle, sieht man es aus der sicht des Herstellers, spielen 50€ bei 200.000 verkauften Exemplaren (ist jetz mal nur eine Hausnummer) eben ein sehr gewichtige Rolle - nämlich 10.000.000 € ;)

Ist eben der unterschied zwischen Grosserienbau und Einzelanfertigung. Das Problem ist die richtige Balance zu finden - soviel einsparen, dass das Produkt trotzdem nicht seltener verkauft wird. Wenn das nicht gelingt, gehts in beide Richtungen schief. Entweder ist das Werk nicht profitabel, oder die Qualität entspricht nicht mehr der Firmenphilosophie (Lopez)

Wer das im Moment paerfekt beherscht, ist Porsche.

Gruß

Softi

@Lalelubär:

Ein Fächerkrümmer aus Guß? Wie soll das gehen ohne übermäßigen gußtechnischen Aufwand?

Ich zähle jetzt mal das auf, was der X20XEV nicht hat:

- Schwingsaugrohr mit exakt berechneten Rohrlängen (Schwingsaugrohr)

- Ölwanne aus Aluminium Druckguß und Kühlrippen zur besseren Wärmeabfuhr

- Fächerkrümmer Edelstahl 4>2>1

- Ventile mit Natriumfüllung zur besseren Kühlung der Ventilteller

- Doppel-Drosselklappe für sauberes und spontanes Ansprechen

- Ölkühler

- Geschmiedete Kolben beim M2.5

- Kupplung von Sachs

Ich denke, daran ist ersichtlich, daß der C20XE in technischer Hinsicht drei Stufen über dem X20XEV rangiert. Das kostet nunmal...

 

@softie:

Meinst Du, die bessere Abgasnorm wäre teurer gewesen als die Neuentwicklung des X20XEV???

Offiziell hat Opel den C20XE wegen Abgasnorm und Verbrauch abgelöst. Hinter vorgehaltener Hand nennt man die immens höheren Kosten des C20XE. Daß das mit dem Verbrauchsvorteil des X20XEV nicht hingehauen hat ist ja noch das nächste...

Ciao

.

@Caravan16V

Sicherlich ist der C20XE ein technisch sehr guter und zuverlässiger Motor gewesen und das kostet eben,Korrekt...

ABER, warum hat Opel dann erst Mitte der 90er Jahre damit angefangen an solchen Sachen zu sparen...???

Opel geht es nicht erst seit diesem Zeitpunkt schlecht...

Sicher sind die von dir aufgezählten Sachen vollkommen richtig und auch zutreffend,nur deswegen alles immer auf den reinen "Kostenfaktor" zu schieben, halte ich für sehr "Neutral"....

Und in der heutigen und auch damaligen Zeit, einen Fächerkrümmer zu fertigen,wäre ohne Problem möglich gewesen, auch zu günstigen Konditionen...;)

Mein Schwiegervater hat bis vor ca.5j hier bei "Sintermetall Nord" gearbeitet,die haben alles mögliche für die Autoindustrie hergestellt, auch solche schwierigen Teile und das nicht erst seit gestern....;)

(z.B Turbinräder,Kolben,Lagerschalen u.s.w. da wäre ein "Fächerkrümmer" kaum ins Gewicht gefallen...)

Das wäre wohl ne Alternative Herstellung gewesen zu dem von Dir angesprochenden Gussverfahren...

Ob es dann letztlich jetzt wirklich NUR am reine "Kostenfaktor" gelegen hat,bleibt wohl ein offenes Geheimnis...

Man könnte dann ja auch mal wieder von der sog. "Lopezpolitik" reden...

In diesem Sinne....

Ciou

Zitat:

Original geschrieben von Lalelubär

@Caravan16V

 

ABER, warum hat Opel dann erst Mitte der 90er Jahre damit angefangen an solchen Sachen zu sparen...???

 

 

Ciou

Punkt 1:

GM-Strategie für Opel im rahmen der "GM-Weltstragie"; nach der Öffnung des Ostblocks und es sich abzeichnete dass riesige Märkte für "billige" (GM Konotation war etwas positiver: "günstige") Autos entstehen würde sollten die Preise der Opel Modelle rapide sinken um diese Märkte beliefern zu können: ---> Folge: es wurde offensuichtlich überall gespart!

Punkt 2:

Abzug von Deutschem Personal ("Brain Power und knowledge") nach Detroit

Zitat:

Original geschrieben von Lalelubär

Opel geht es nicht erst seit diesem Zeitpunkt schlecht...

Doch!

Bis Anfang / Mitte der 90er ging es Opel hervorragend und Opel war noch vor VW Europas grösster Automobilproduzent mit ~ 20% Markenanteil !

Erst Anfang / Mitte der 90er gings dann bergab weil die Zukunft schlichtweg falsch interpretiert wurde und die Qualität ins Bodenlose fiel!

Was übrigens wenige wissen: in den 80er bis Anfang der 90er setzte Opel in sämtlcihen Disziplinen Masstäbe; egal ob Motoren, Fahrkomfort/Fahrwerk oder auch Karosserie!

Last but not least baute Opel in den 80er auch das letzte Deutsche Auto (Sportwagen ausgenommen) das in der ADAC-Pannenstatistik das zuverlässigste Auto seiner Klasse war: den Kadett E !!

Themenstarteram 17. Januar 2006 um 23:31

ist es denn möglich sich nen 2.5l V6 170 PS zu holen und den ganzen kram den man braucht (was auch meine frage wäre was das alles ist ?) in meinen jetzigen vectra umzubauen ?

wenn man sich nen unfall vectra holt, mit gequetschten türen, jedoch funkt. motor, bremsen, getreiebe

wäre es möglich ?

und irgendjemand schrieb das der umbau von dem 2.5 auf den 3.0 auch keine große sache ist ... kann ich nicht so ganz glauben, zumindest von den kosten her sicher ne große sache, oder ?

@pkane

Ich komme da jetzt nicht ganz mit. Du willst dir nen V6 holen (gut eventuell einen Unfall) und dann alles umbauen. Sehe ich jetzt wirklich nur ein wenn du für dein Leben gern an Autos rumbastelst. Sonst ist es reine Zeit und Geldverschwendung, weil sonst verschachere den jetzigen und hol dir den V6.

Klar ist es möglich. Nur der Aufwand ist sehr hoch. Ohne eingene Garage (Hebebühne und Kran) kannst du das nicht machen. Wenn du es machen lassen willst entspricht dies einer kostenexplosion die in keiner Relation steht.

Wenn du schon den 2,5er drin hast, ist der Umbau auf den 3,0er nicht mehr das Riesenproblem (außer Platz evtl) da du schon die Richtige Bremsanlage, Antriebswellen etc hast. Würd mal sagen so 2-3 Tage arbeit sinds dann noch mit 2 Fachleuten. (sehr grobe Schätzung)

 

@lalelubär

Unterschätze niemals den Kostenfaktor. Der steht seit 10 Jahren glaub ich hinter fast allem. Ist ein Bauteil woanderst auch nur ein Cent billiger wird dieses verwendet, solange es die Anforderungen entspricht. Auch wenn das andere Bauteil viel besser ist. Selbst in der Luxusklasse wir auf jeden Cent geschaut. Dabei sollte man meinen, daß bei diesen Preisen Stückzahlen und den Gewinnen, die die damit machen ein Euro hin oder her keine Rolle spielt.

Gruß Flo

Hi,

@caravan16V:

Habe ich nie behauptet. Miten 50€ Kostendifferenz (als Beispiel) habe ich genau die technischen Unterschiede gemeint, die den HighTech Motor vonC20Xe von dem LowCost Nachfolger unterscheiden. Und hinzu wären noch die Abgasumrüstkosten gekommen.

Es ist eben ein Unterschied, ob ich einen Motor in einem Topmodell platziere (Was der GSI 16V damals war), oder ob der Motor in einem Volumenmodell in der Mitte des Spektrums eingesetzt wird.

@lalelubär:

Genau seit Mitte der 90er Jahre geht es Opel schlecht. Damals hat man den technischen Vorsprung, den man gegenüber Wettbewerbern hatte, leider weg "gelopezt". Das Ergebnis siehst Du heute noch und wird dazu führen, dass mein nächstes Familienauto mit grosser Wahrscheinlichkeit kein Opel mehr sein wird - die haben einfach keinen gescheiten Sechszylinder mehr. Der Vectra V6 hat 1996 noch in der gleichen Liega wie BMW 323i gespielt, Audi, Mercedes usw. waren motorenmässig in dieser Klasse eher schlechter. BMW hat seinen Vorsprung behauptet, und Opel kämpft inzwischen mit einem Ford Mondeo.

Als ich das erste Mal mit einem Vectra C V6 3.2 gefahren bin, ist mir beim Testverbrauch fast schlecht geworden. Sound, Leistung usw. ist alles OK, aber an der Tankstelle darf der Spass eben auch nicht ganz aufhören.

Gruß

Softi

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