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GPZ 500S Nach Ölwechsel geändertes Schaltverhalten

Kawasaki GPZ 500S
Themenstarteram 28. Juli 2020 um 12:42

Habe, seitdem ich sie gekauft habe, den ersten Ölwechsel gemacht.

Liqui Moli 10w 40 mineralisch hab ich dafür genommen.

Bin nun gerademal 100km damit gefahren, und nun ist es jedesmal beim zurück schalten schwierig in den Leerlauf bzw 1. Gang zu kommen. Ist der Motor aus, lassen sich die Gänge wieder einwandfrei einlegen.

Kann das eventuell mit dem neuen Öl zu tun haben, oder muss ich mir Gedanken über ein neues Getriebe machen?

Welches Öl nehmt ihr denn für eure GPZ?

Beste Antwort im Thema

Ich glaub viele fahren motul oder liqui molli

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Sorry @Forster007 ich widerspreche Dir sehr ungern aber ich habe ja schon mehrfach erzählt, daß ich mir Anfang 2019 eine ZZR 600 E geholt habe.

Der Vorbesitzer war auch so'n toller, neunmalkluger, junger Hengst, der der Meinung war, Hauptsänder ist uncool ....... setzt ja auf.

 

Verkauft hat er die Maschine als defekt, für € 400,-, weil sie sich nicht mehr schalten ließ! Ich habe sie geholt, stand ein Wochenende bei mir auf der Terrasse mit Montageständer, schwupps, hat sich wieder schalten lassen!

Wenn ich an der die Kupplung wechsle, dann stell ich sie auf den Seitenständer und ich verliere keinen Tropfen Öl! Die Kupplung steht also trocken! Von "austrocknen" habe ich nicht gesprochen, dazu müsste man die Scheiben rausnehmen.

Und doch, die Kupplung schwimmt zur Hälfte im Ölbad, ein Blick ins Schauglas zeigt es, zumindest bei der ZZR 600 und bei der GPZ war es genauso.

Ich merke da einen sehr deutlichen Unterschied im Kaltschaltverhalten, ob das Möp auf Haupt - oder Seitenständer stand.

Nein, die Kupplung schwimmt nicht im Öl, Bei der GPX 600 R, GPZ 600 R, CBF 1000 usw.

Auch kann man mal schauen, wo die Kurbelwelle sitzt. Die Kupplung hängt meist entweder auf gleicher Höhe oder sogar höher. Das Öl erreicht die Kurbelwelle nicht, da es sonst dort eintaucht und es Schaumig schlagen würde.

Daher macht es keinen Sinn, dass die Kupplung im Öl hängt.

Wenn dann der Motor noch gestartet wird, ist der Ölstand noch tiefer und und selbst wenn sie 2 Zentimeter noch im Öl hängt, ist es in kurzer Sekunde schon draußen.

Wenn jetzt die Pumpe, kanäle etc. dicht sind oder das Öl so fest ist, dass es nicht direkt dort hinausspritzt an die Kupplung, braucht es halt länger.

Daher ist es egal, ob Haupt oder Seitenständer.

Ich persönlich stelle meine immer auf den Seitenständer, wenn es geht. Habe ich auch schon bei der Kawa gemacht und die hat nie Probleme gemacht.

Edit: Genug Hersteller haben Modelle ohne Hauptständer bei. Die müssten ja auch nur Probleme haben, weil die keine andere Lösung haben.

Themenstarteram 7. August 2020 um 13:42

Auch mit dem neuen Öl ist das Problemchen noch nicht ganz weg. Was wäre denn schlimmstenfalls zu machen, wenn da wirklich was angefressen ist?

Kommt drauf an wo. Wenn es im Getriebe ist, muss der Motor gespalten werden. Denn dann kommt man erst ins Getriebe.

Wenn es am Schaltsystem liegt, also an der Walze etc. könnte man auch von außen dran kommen, . Bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob es hinter der Kupplung ist oder direkt auf der Linken seite unter dem Deckel.

Du kannst mal den Ölsystemreiniger (200ml) von Louis reinschütten und danach ein 10W-40 oder 15W-40 von Polo oder Louis rein. Mineralisch oder teilsynthetisch sollte egal sein. Mit dem Saito Öl von Louis (Art.-Nr. 60901905) schaltet mein Mopped einwandfrei. Musst halt nochmal einen Ölwechsel machen. Vielleicht lässt es sich dann besser schalten.

Themenstarteram 15. August 2020 um 6:01

Zitat:

@2taktpower schrieb am 7. August 2020 um 22:28:53 Uhr:

....... Musst halt nochmal einen Ölwechsel machen. Vielleicht lässt es sich dann besser schalten.

Den Ölwechsel hab ich doch schon gemacht. Habe jetzt 20w50 drin, der Unterschied beim Schalten ist deutlich merkbar.

Allerdings ist das "haken" zwischen dem 2. Gang und Leerlauf immer noch da.

Daher meine Frage, ob durch das dünnere Öl etwas gelitten haben könnte.

 

Themenstarteram 15. August 2020 um 6:04

Zitat:

@Forster007 schrieb am 7. August 2020 um 13:46:47 Uhr:

Kommt drauf an wo. Wenn es im Getriebe ist, muss der Motor gespalten werden. Denn dann kommt man erst ins Getriebe.

Wenn es am Schaltsystem liegt, also an der Walze etc. könnte man auch von außen dran kommen, . Bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob es hinter der Kupplung ist oder direkt auf der Linken seite unter dem Deckel.

Danke für deinen Tipp. Ich denke, dass es an der Schaltwalze liegt. Werde die bei nächster Gelegenheit mal rausziehen.

Da ist gar nichts wegen dem Öl kaputtgegangen oder besonders verschlissen worden. Das Motorrad ist nicht das neueste und hat schon was gesehen. Es sind einfach viele Komponenten von der Schaltung bis ins Getriebe schon etwas abgenutzt und dann ist es halt so wie es ist.

Das es nun nach dem Ölwechsel erst so ist - hmm.. wahrscheinlich achtest Du jetzt grad ganz anders darauf. Hast auch erst 100km damit vor dem Ölwechsel gefahren, da kennst Du das Schaltgefühl noch nicht 100pro auswendig. Bei einem neu gekauften gebrauchten Motorrad achtet man dann irgendwann doch auf jede Kleinigkeit - dann noch Google angeschmissen und schon sind die Horrorszenarien da...

Entweder damit klarkommen und drauf einstellen oder Motor raus und alles aufmachen. Ich würde sagen Schaltwelle, Schaltstern, Schaltwalze, Schaltgabeln kannst gleich einplanen - dann wird es schon einiges besser. Wie neu wird es erst wenn dann noch Getrieberäder und Lager neu kommen.

Ich würde versuchen damit klar zu kommen, wenn es nicht stark störend ist.

Zitat:

@nordsee523 schrieb am 15. Aug. 2020 um 11:25:17 Uhr:

Ich würde sagen Schaltwelle, Schaltstern, Schaltwalze, Schaltgabeln kannst gleich einplanen - dann wird es schon einiges besser. Wie neu wird es erst wenn dann noch Getrieberäder und Lager neu kommen.

Jo, das kostet aber dann auch fast genauso viel, wie ein neues Motorrad!

:-)

 

Mfg

Themenstarteram 29. August 2020 um 22:45

Zitat:

@nordsee523 schrieb am 15. August 2020 um 11:25:17 Uhr:

Da ist gar nichts wegen dem Öl kaputtgegangen oder besonders verschlissen worden. Das Motorrad ist nicht das neueste und hat schon was gesehen. Es sind einfach viele Komponenten von der Schaltung bis ins Getriebe schon etwas abgenutzt und dann ist es halt so wie es ist.

Nöö, da liegste falsch.

Themenstarteram 29. August 2020 um 22:46

Zitat:

@nordsee523 schrieb am 15. August 2020 um 11:25:17 Uhr:

 

Das es nun nach dem Ölwechsel erst so ist - hmm.. wahrscheinlich achtest Du jetzt grad ganz anders darauf. Hast auch erst 100km damit vor dem Ölwechsel gefahren, da kennst Du das Schaltgefühl noch nicht 100pro auswendig. Bei einem neu gekauften gebrauchten Motorrad achtet man dann irgendwann doch auf jede Kleinigkeit - dann noch Google angeschmissen und schon sind die Horrorszenarien da...

Auch damit liegst du daneben.

Themenstarteram 29. August 2020 um 22:53

Zitat:

@nordsee523 schrieb am 15. August 2020 um 11:25:17 Uhr:

 

Entweder damit klarkommen und drauf einstellen oder Motor raus und alles aufmachen. Ich würde sagen Schaltwelle, Schaltstern, Schaltwalze, Schaltgabeln kannst gleich einplanen - dann wird es schon einiges besser. Wie neu wird es erst wenn dann noch Getrieberäder und Lager neu kommen.

Ich würde versuchen damit klar zu kommen, wenn es nicht stark störend ist.

Klarkommen???

Du meinst, fahren bis es komplette die Krätsche macht?

Nöö, ist auch nicht besonders zielführend.

Ich bin ja sehr dankbar für hilfreiche Tipps. Nur, mit Halbwissen - auch wenn es sehr viel ist - trägt nicht zur Problemlösung bei, sondern stiftet eher noch Verwirrung.

Das Problem hier ist die Gangsperre - eine Besonderheit bei Kawa Motoren - die verhindert, dass vom Leerlauf in den 2. Gang geschaltet werden kann.

Also, nix für Ungut, aber mit deinen Tipps komme ich kein Stück weiter.

Zitat:

@v40-ffm schrieb am 29. August 2020 um 22:53:56 Uhr:

Zitat:

@nordsee523 schrieb am 15. August 2020 um 11:25:17 Uhr:

 

Entweder damit klarkommen und drauf einstellen oder Motor raus und alles aufmachen. Ich würde sagen Schaltwelle, Schaltstern, Schaltwalze, Schaltgabeln kannst gleich einplanen - dann wird es schon einiges besser. Wie neu wird es erst wenn dann noch Getrieberäder und Lager neu kommen.

Ich würde versuchen damit klar zu kommen, wenn es nicht stark störend ist.

Klarkommen???

Du meinst, fahren bis es komplette die Krätsche macht?

Nöö, ist auch nicht besonders zielführend.

Ich bin ja sehr dankbar für hilfreiche Tipps. Nur, mit Halbwissen - auch wenn es sehr viel ist - trägt nicht zur Problemlösung bei, sondern stiftet eher noch Verwirrung.

Das Problem hier ist die Gangsperre - eine Besonderheit bei Kawa Motoren - die verhindert, dass vom Leerlauf in den 2. Gang geschaltet werden kann.

Also, nix für Ungut, aber mit deinen Tipps komme ich kein Stück weiter.

Na ja. bei dem Zeitwert der Maschine lohnt eine Motorreparatur eh nicht mehr außer man hat selber Spaß daran.

Sinnvoller wäre wahrscheinlich die Verwendung eines gebrauchten Motors.

Ich würde mineralisches 20W40 oder 20W50 Öl mit API SF verwenden, wenn sie selten bei unter 10 Grad Außentemperatur bewegt wird. 10W40 ist auch noch in der Spec laut Bedienungsanleitung. Das Getriebe und die Nockenwellen werden aber sicherer geschmiert, wenn ein Basisöl mit höherer Viskosität verwendet wird.

Die Geschichte mit dem 10W60, dass bei hohen Temperaturen noch dicker als das 20W50 ist, würde ich nicht direkt auf die Praxis übertragen, denn das ist nur das Ergebnis eines Normtests. Die Realität sieht völlig anders aus.

Dass es etwas scheppert zwischen ersten 1. und 2. Gang und das Schalten vom 2. in den Leerlauf schwierig ist, liegt, wie du schon selber ausgeführt hast, an der automatischen Leerlauffindung, die es so nur bei Kawasaki gibt.

Bei Verwendung einer Ölablassschraube mit Magnet könnte sich bei einem "Weihnachtsbaum" an demselben auf ein mechanisches Problem rückschließen lassen.

Einfach sauber schalten hilft sicherlich auch, die Geräusche zu minimieren. Bei Maschinen mit Ölbadkupplung schalte ich immer mit Zwischengas herunter. Das fühlt und hört sich schonender für das Getriebe an als das harte "KLONK" beim Durchtreten der Gänge ohne Zwischengas. Vielleicht hört man es auch nur weniger durch das Zwischengas.

Klarkommen oder Motor tauschen ist auch meine Empfehlung.

Zitat:

@v40-ffm schrieb am 29. August 2020 um 22:53:56 Uhr:

Klarkommen???

Du meinst, fahren bis es komplette die Krätsche macht?

Nöö, ist auch nicht besonders zielführend.

Ich bin ja sehr dankbar für hilfreiche Tipps. Nur, mit Halbwissen - auch wenn es sehr viel ist - trägt nicht zur Problemlösung bei, sondern stiftet eher noch Verwirrung.

Das Problem hier ist die Gangsperre - eine Besonderheit bei Kawa Motoren - die verhindert, dass vom Leerlauf in den 2. Gang geschaltet werden kann.

Also, nix für Ungut, aber mit deinen Tipps komme ich kein Stück weiter.

Na, dann repariere es doch einfach. :-)

Viel Spaß.

Themenstarteram 23. September 2020 um 7:41

So, das ganze hat sich wieder normalisiert. Vom 2. in den Leerlauf manchmal noch etwas rauh, aber es hakt lange nicht mehr so wie vorher.

Ist also wirklich vom richtigen Öl abhängig.

Danke für die hilfreichen Tipps.

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