Golf V Kaufberatung für Azubi.. Bitte hilfe!
Hallo Zusammen 🙂
Erstmal zu mir: Ich bin wie gesagt Azubi und fahre momentan einen EZ 2001 Benziner Golf IV mit 75PS, den ich von meiner Mutter quasi als "Dauerausleihfahrzeug" bekommen habe, sprich ich fahr zwar damit, aber der ist weder auf mich angemeldet noch gehört er mir. Das Problem an dem Ding ist, dass er momentan bei ca. 155000km in die Phase kommt, in der alles mal kaputt geht, und da wir sowieso schon länger damit gespielt haben, den wegzugeben (auch weil man jetzt wenigstens noch 2000-3000€ dafür bekommt), hat meine Mutter gemeint, sie würde mir das Geld, was für den 4er noch rauskommt, zusätzlich als Startkapital mitgeben. 🙂
Achja, meine Fahrleistung beträgt mit Schule, Beruf etc etwa 20000km pro Jahr.
Das ganze eilt also nicht wirklich, aber ich hab bei einem vertrauenswürdigen Autohaus um die Ecke (offizieller VW-Händler, sind da seit Jahren regelmäßig Kunde) ein relativ interessantes Angebot gefunden, was für mich mit Hilfe meiner Mutter als erstes Auto finanzierbar wäre:
VW Golf V 1.9 TDI Sportline
77kW Diesel / 105PS
5 Türen
EZ: 05/2005
Tachostand: 122.500km
Ausstattung:
Klima, Audiosystem, Sitzheizung vorne, Anhängerkupplung, Fensterheber vorne/hinten, Scheibenwischer mit Regensensor, Innenspiegel mit Abblendautomatik, Nebelscheinwerfer, Kopf-Airbag (Sideguard), Getönte Verglasung, Perl-Lackierung, Motor: 1,9 Ltr. 77kW TDI KAT (BKC) (??).
Serienausstattung:
Sportfahrwerk, Mutifunktionsanzeige/Bordcomputer, Außentemp.-Anzeige, Heizbare/elektr. verstellbare Seitenspiegel, Lederlenkrad, 7 LM-Felgen, Höhenverstellbare Sportsite vorn, Lendenwirbelstütze vorn, Airbags/Seitenairbags, Abgasnorm Euro 4
Der Zahnriemen und die Bremsklötze vorne würden im Kaufpreis inklusive noch neu gemacht werden.
Preis: 8.9990€
Das wäre für mich wie gesagt extrem attraktiv. Klar ist mir auch, dass ein Diesel mehr Steuern kostet, aber laut diversen Rechnern im Internet würde ich das durch den vergünstigten Diesel-Preis wieder reinholen bei 20000 km/Jahr.
So Späße wie Einparkhilfe, Navi etc. brauch ich nicht. 🙂
Die Frage ist nur, wie siehts mit den 120000km auf dem Tacho aus? Stellen die irgend ein Problem dar, oder kann ich den auch Locker bis 200000km aufwärts fahren?
Ich werde nachher mal ne Probefahrt machen, hab ja nichts zu verlieren, aber ich bin gespannt auf eure Meinungen.
Vielen Dank, ich freue mich auf Eure Antworten! 🙂
lg,
Manuel
Beste Antwort im Thema
155000 km gege 120000 tauschen? Naja... Kauf dir doch ein günstigen jahreswagen. Der neue corsa z.b macht imho mehr sinn
22 Antworten
Hi,
ich würde einfach den IVer behalten.
Klar wird da wenn es auf die 200tkm zugeht auch mal was kaput gehen aber das kann beim "neuen" Gebrauchten auch passieren.
Wahrscheinlich sind die Reparaturkosten die der alte verursacht aber deutlich geringer als der Wertverlust den der "neue" Produziert.
Also kapital auf die hohe Kante legen und den alten einfach noch ein paar jährchen fahren.
Gruß Tobias
Meine unmaßgebliche Meinung dazu:
Ein Golf V ist für einen Azubi viel zu teuer!
Zudem Du ein altes Auto gegen ein anderes älteres Modell das Risiken hat eintauschst.
Kauf Dir lieber einen kleineren günstigen neuen Asiaten der eine lange Garantiezeit bietet.
In Deiner Situation ist vermeintliches Image nicht nötig!
Oder den alten behalten uns so lange fahren wie möglich.
So schlecht ist der Golf 4 nicht.
Ich halte ihn nach wie vor für den vernünftigsten Golf den es je gab.
Vorstellung meinerseits: Mein Name ist Heinz und ich bin 53 Jahre alt ... (Loriot), nee Ruediger.
Meine Mutter hat mir vor zwei Jahren zum Kauf eines gebrauchten Jahreswagens vom Typ VW Golf Plus V, Bj. 2008, 5000 km geraten. Als ehemaliger 30-jähriger Audi-Fahrer war der soziale Abstieg und der erhebliche Imageverlust schon gravierend, aber viel größere Sorgen habe ich mir gemacht, ob das Rentner-Auto überhaupt gut ist und zu mir passt.
Nun wirst du zu Recht sagen, dass das weit von deiner Kilometerleistung entfernt ist und ich deine Frage als alter Mann nicht richtig verstanden habe. Übrigens habe ich früher immer die alten Männer gehasst, die Geschichten erzählt haben, jetzt bin ich auch einer davon (schrecklich).
Von dem sozialen Abstieg schwer gebeutelt, habe ich den Golf natürlich sehr kritisch beäugt. Tatsächlich leckte der Motor nach kurzer Zeit, der Dichtungsring zwischen Motor und Getriebe war undicht und ich brachte das Auto wutentbrannt in die Werkstatt (Auto aus Bielefeld, Werkstatt in Hannover). Die Kosten von 700 Euro übernahm VW. Seitdem bin knapp 60.000 km ohne Probleme mit dem Auto gefahren und warte stündlich darauf, dass das Auto auseinanderfällt. Sollte der Golf Plus V tatsächlich genauso gut wie ein Audi A4 sein, vielleicht sogar besser. Bin ich vielleicht 30 Jahre lang das falsche Auto gefahren?
Nun steht (Bekannte mit zwei Kindern, einem Hund und einer Katze) der Kauf eines Zweitautos an, Variant, Diesel, Kilometerleistung ca. 100T km, Alter ca. 3 Jahre, die Auswahl war Audi A6, Audi A4, Passat oder Variant.
Ich bin aufgrund einer Internetanzeige von mobile.de Anfang der Woche zu einem VW-Händler gegangen und habe mir einen VW Golf Variant TDI 77 kW, Bj. 2008, 105T km, 12.000 Euro, genauer angesehen und probegefahren, da war die Kaufentscheidung gefallen.
Fragen an den Verkäufer:
Wenn ich das Auto kaufe und vom Hof fahre, bricht das Auto auseinander und was mache ich dann? Außerdem sind 12.000 Euro für einen gebrauchten VW viel Geld.
Antwort des Verkäufers:
Sie haben ein Jahr Garantie und wir möchten ihr Auto nicht ständig reparieren, daher verkaufen wir nur Autos nach gründlichem Check (neben dem Verhandlungsraum standen die teuren Audis und VWs so ab 50.000 Euro aufwärts und ich fühlte mich dort natürlich unterbelichtet und minderbemittelt). Zeigen sie mir ein besseres Angebot (konnte ich nicht, weil ein anderer VW-Händler mir nur 7000 Euro abnehmen wollte für das gleiche Auto mit 200T km, dafür durfte ich das Auto weder sehen und erst nach dem Kauf probefahren; ich bin darüber derart erbost gewesen, dass ich mit dem Gedanken gespielt habe, mich schriftlich bei VW zu beschweren. Ich gebe die Namen der Autohäuser gerne preis, wenn ihr sie wissen möchtet, aber dann habe ich halt gehandelt und den für 12.000 Euro genommen.)
Übrigens wenn ich wirklich mal aufschneiden möchte, leihe ich mir den A6 Avant und gebe ihn als mein Drittfahrzeug aus. Wenn dann jemand das Schild vom Verleiher sieht, sage ich: Siehste, so gehts.
Kurzum: kaufen und sich bei mir beschweren, wenn das Auto nichts taugt, dann gehen wir gemeinsam zum Händler. Wahrscheinlich taugt mein Zweitauto dann auch nichts.
Neuer Versuch, der Golf IV müsste demnächst schon wieder in die Werkstatt - danke für die ganzen Antworten. 🙂
Wieder Diesel, diesesmal aber günstiger.
Volkswagen Golf Trendline 2.0 TDI DPF
Karosserieform: 4/5-Türer (5 Sitze)
Kilometerstand: 144.500 km
Erstzulassung: 03/2004
Leistung: 103 kW (140 PS)
Kraftstoff: Diesel(Rußpartikelfilter)
Verbrauch: 5,4 l/100 km(kombiniert)
HU-Prüfung: 03/2013
Außenfarbe: Schwarz Metallic
Mittelarmlehne, beheizbare Außenspiegel, Gepäckraumabdeckung, Kopfairbag, Rücksitzbank umlegbar, Zentralver. mit Fernbed., Kopfstützen hinten, manuelle Sitzhöheneinstellung, Getriebe 6-gang<br><br>Motor 2,0 Ltr. - 103 kW TDI KAT (BKD), Abgasnorm Euro 4
ABS
Airbag
Alufelgen
Beifahrer Airbag
Bordcomputer
Elektr. Fensterheber
Elektrischer Spiegel
ESP
Klima
Klimaautomatik
Radio
Radio/CD
Seitenairbags
Servolenkung
Tempomat
Wegfahrsperre
Zentralverriegelung
Preis: 6990€
Ich werd morgen mal nachfragen, was gemacht wurde und noch gemacht werden muss..
Mir machen nur die EZ 2004 und die 144000km Sorgen... Meinungen? 🙂
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Nachgerüsteter Filter, BKD als Kennbuchstabe naja nicht wirklich zu empfehlen! Kann gut gehen aber auch nicht. Ist noch ein schlechtes Baujahr für diesen Motor und wenig Ausstattung.
Zitat:
Original geschrieben von Kamazfreak
Nachgerüsteter Filter, BKD als Kennbuchstabe naja nicht wirklich zu empfehlen! Kann gut gehen aber auch nicht. Ist noch ein schlechtes Baujahr für diesen Motor und wenig Ausstattung.
Okay, also lieber weiterschauen? Würde auch den relativ günstigen Preis erklären... Danke dir 🙂
Meine Meinung generell (auch wenn mir klar ist, dass du ein neues Auto möchtest 😉 ):
Ich bin in ähnlicher Situation. Habe einen G IV MJ 2003 FSI BAD mit nun 160 tkm und ziemlich guter Ausstattung. Allerdings sind jetzt wieder einmal die Zündspulen dran, da die sich nach und nach verabschieden. Auch die Bremsen hinten müssen wieder. Hin und wieder meckert er eben rum und will ein paar Teile erneuert haben.
Aber selbst wenn er im worst-case einen komplett neuen Motor haben wollte, bin ich mit ~ 2 TEUR Reparaturkosten günstiger dabei, als wenn ich mir nun einen Wagen für 9 TEUR hole. Der verliert ja schon durch den neuen Halter mal gut und gerne 1 TEUR. Davon könnte ich meinen alten Wagen lange Zeit reparieren.
Die Riemenwechselintervalle habe ich jetzt für deine Auswahl nicht im Kopf, aber auch die ist zu berücksichtigen. Wenn auf dem Riemen kein Guthaben mehr drauf ist, ist das auch eine Stange Geld für einen Azubi.
Ich (24 J) habe mir meinen Golf erst nach der Ausbildung geholt, nachdem ich bereits ein bisschen was verdienen konnte. Nun bin ich dualer Bachelorstudent im 5. Semester und fahre den - einfach weil es wirtschaftlicher ist - bis mindestens ins Masterstudium hinein.
Manchmal hören sich Macken und Werkstattaufenthalte groß an, aber ne Zündspule ist schnell gemacht, Radlager, Stoßdämpfer etc auch. Und letzte beide können bei einem Wagen mit 144 tkm - auch wenn er jünger ist - auch auftreten. Vor Reparaturen bist du also auch mit einem neuen Gebrauchten nicht gefeit.
Zitat:
Original geschrieben von RuedigerB
Vorstellung meinerseits: Mein Name ist Heinz und ich bin 53 Jahre alt ... (Loriot), nee Ruediger.
Meine Mutter hat mir vor zwei Jahren zum Kauf eines gebrauchten Jahreswagens vom Typ VW Golf Plus V, Bj. 2008, 5000 km geraten. Als ehemaliger 30-jähriger Audi-Fahrer war der soziale Abstieg und der erhebliche Imageverlust schon gravierend, aber viel größere Sorgen habe ich mir gemacht, ob das Rentner-Auto überhaupt gut ist und zu mir passt.
Nun wirst du zu Recht sagen, dass das weit von deiner Kilometerleistung entfernt ist und ich deine Frage als alter Mann nicht richtig verstanden habe. Übrigens habe ich früher immer die alten Männer gehasst, die Geschichten erzählt haben, jetzt bin ich auch einer davon (schrecklich).
Von dem sozialen Abstieg schwer gebeutelt, habe ich den Golf natürlich sehr kritisch beäugt. Tatsächlich leckte der Motor nach kurzer Zeit, der Dichtungsring zwischen Motor und Getriebe war undicht und ich brachte das Auto wutentbrannt in die Werkstatt (Auto aus Bielefeld, Werkstatt in Hannover). Die Kosten von 700 Euro übernahm VW. Seitdem bin knapp 60.000 km ohne Probleme mit dem Auto gefahren und warte stündlich darauf, dass das Auto auseinanderfällt. Sollte der Golf Plus V tatsächlich genauso gut wie ein Audi A4 sein, vielleicht sogar besser. Bin ich vielleicht 30 Jahre lang das falsche Auto gefahren?
Nun steht (Bekannte mit zwei Kindern, einem Hund und einer Katze) der Kauf eines Zweitautos an, Variant, Diesel, Kilometerleistung ca. 100T km, Alter ca. 3 Jahre, die Auswahl war Audi A6, Audi A4, Passat oder Variant.
Ich bin aufgrund einer Internetanzeige von mobile.de Anfang der Woche zu einem VW-Händler gegangen und habe mir einen VW Golf Variant TDI 77 kW, Bj. 2008, 105T km, 12.000 Euro, genauer angesehen und probegefahren, da war die Kaufentscheidung gefallen.
Fragen an den Verkäufer:
Wenn ich das Auto kaufe und vom Hof fahre, bricht das Auto auseinander und was mache ich dann? Außerdem sind 12.000 Euro für einen gebrauchten VW viel Geld.
Antwort des Verkäufers:
Sie haben ein Jahr Garantie und wir möchten ihr Auto nicht ständig reparieren, daher verkaufen wir nur Autos nach gründlichem Check (neben dem Verhandlungsraum standen die teuren Audis und VWs so ab 50.000 Euro aufwärts und ich fühlte mich dort natürlich unterbelichtet und minderbemittelt). Zeigen sie mir ein besseres Angebot (konnte ich nicht, weil ein anderer VW-Händler mir nur 7000 Euro abnehmen wollte für das gleiche Auto mit 200T km, dafür durfte ich das Auto weder sehen und erst nach dem Kauf probefahren; ich bin darüber derart erbost gewesen, dass ich mit dem Gedanken gespielt habe, mich schriftlich bei VW zu beschweren. Ich gebe die Namen der Autohäuser gerne preis, wenn ihr sie wissen möchtet, aber dann habe ich halt gehandelt und den für 12.000 Euro genommen.)
Übrigens wenn ich wirklich mal aufschneiden möchte, leihe ich mir den A6 Avant und gebe ihn als mein Drittfahrzeug aus. Wenn dann jemand das Schild vom Verleiher sieht, sage ich: Siehste, so gehts.Kurzum: kaufen und sich bei mir beschweren, wenn das Auto nichts taugt, dann gehen wir gemeinsam zum Händler. Wahrscheinlich taugt mein Zweitauto dann auch nichts.
? Ironie oder ernsthaft? :-)
Sich über den sozialen Abstieg Gedanken machen aber ein A6 ausleihen um was aufzureisen? Der Abstieg ist schon da...