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Golf 6 vs. Audi A5

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 9. Oktober 2011 um 14:58

NEIN das ist kein lächerlicher verkaufsthread zwischen den beiden autos und auch kein Ampelrennen

Folgendes:

Ich war gestern mit 140-150 km/h auf einer zweispurigen Autobahn unterwegs, vor mir ein Audi A5 mit identischer Geschwindigtkeit

Aufeinmal fängt der Audi mit sein Arsch an heftig zu schwenken - Links-Rechts-Links-Rechts -> 90° drehung und boooom gegen die Leitplanke

Grund dafür war Hagelregen wodurch die Fahrbahn komplett wie vereist war aber nur auf einer Stelle der AB, also für uns beide völlig unberechenbar

Ich bin dann auf die Eisen gestiegen um nicht frontal in den reinzuknallen und dabei hat mein Golf auch angefangen mit sein Arsch zu schwenken, ich hatte schon mein letztes gebet gesprochen aber erstaunlicherweise hat der Golf sich innerhalb von Sekunden sich wieder gefangen und ist dann auf der Spur geblieben

Ich frage mich was dazu führte, dass der Audi A5 das technisch fortschrittlicher als der Golf 6 ist nicht auf der Fahrbahn bleiben konnte. Hat bei ihm das ESP/ASR-System versagt oder liegt das am Gewicht oder was weiß ich was ?

Ich war gestern zum ersten mal so richtg froh dass ich in einem Golf 6 saß

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30 Antworten

Der Golf vi hat ein relativ leichtes Heck und fängt deswegen gern mal zu tänzeln an, wenn man eine Vollbremsung macht.

Warum der Audi sich um 90* gedreht hat ist fraglich. Vielleicht hat er das Lenkrad verrissen?

Zitat:

Original geschrieben von aLpi82

 

Ich frage mich was dazu führte, dass der Audi A5 das technisch fortschrittlicher als der Golf 6 ist nicht auf der Fahrbahn bleiben konnte. Hat bei ihm das ESP/ASR-System versagt oder liegt das am Gewicht oder was weiß ich was ?

Keine Ahnung, frag' doch mal im A5-Forum nach, ob die nicht fahren können! :D

Zitat:

Original geschrieben von flo0o

Der Golf vi hat ein relativ leichtes Heck und fängt deswegen gern mal zu tänzeln an, wenn man eine Vollbremsung macht.

Warum der Audi sich um 90* gedreht hat ist fraglich. Vielleicht hat er das Lenkrad verrissen?

Oder das ESP ausgeschaltet, da gibt es viele Möglichkeiten. Das Tänzeln ist ja auch ein Ausdruck der greifenden Regelung. Natürlich hebt der Golf in engen Kurven gern mal das kurveninnere Hinterrad hoch. Was ich sonst von keinem anderen Auto kenne. Aber wenn das Auto komplett die Haftung verliert, dreht es sich ohne Gegenlenken in so einer Situation auf jeden Fall. Auch wenn der Golf einen Gegenlenkassistenten hat. Das geht dann so schnell, das kaum eine Reaktion möglich ist.

Themenstarteram 9. Oktober 2011 um 15:18

Greift da trotzdem nicht ASR ein ?

 

Ich weiß nicht mehr wie sich mein Golf wieder gefangen hat bzw. was ich dabei alles gemacht habe aber beim A5 sah es heftiger aus

Zitat:

Original geschrieben von aLpi82

Greift da trotzdem nicht ASR ein ?

Ich weiß nicht mehr wie sich mein Golf wieder gefangen hat bzw. was ich dabei alles gemacht habe aber beim A5 sah es heftiger aus

Das Stabilisierungssystem braucht aber auch "Strassenkontakt" um Regeln "das Rad abbremsen" zu können. Wenn es da gerade glatt war, hat das System keine Chance.

Themenstarteram 9. Oktober 2011 um 15:24

Aufjedenfall schrecksekunden meines lebens

 

Ich glaube wäre ich ihm reingefahren wäre ich jetzt nicht hier bei der geschwindigkeit, überlege jetzt ernsthaft ein Sicherheitstraining bei ADAC zu machen

Zitat:

Original geschrieben von aLpi82

Aufjedenfall schrecksekunden meines lebens

Ich glaube wäre ich ihm reingefahren wäre ich jetzt nicht hier bei der geschwindigkeit, überlege jetzt ernsthaft ein Sicherheitstraining bei ADAC zu machen

Sicher eine gute Idee, auch wenn es Dir da vermutlich nicht geholfen hätte. Lustig ist so etwas auf jeden Fall. ;) Am Besten Du denkst darüber nicht mehr nach.

Meiner (geringen) Erfahrung nach regelt das ESP/ABS beim Golf das Auto nicht zu Tode, d. h. der Fahrer bekommt noch eine ganze Menge feedback.

Vielleicht hatte der A5 die schlechteren Reifen drauf, oder der Fahrer hat "gegen" sein Auto gearbeitet. In so einer Situation sollte man ja besser weniger als mehr am Lenkrad rummachen, weil sich das Auto dann noch eher verabschiedet (auf die Lenkbewegungen hat das ESP ja keinen Einfluß).

Zunächst: Gut, dass dir nichts passiert ist, ich hoffe dass auch dem Fahrer vom A5 bis auf den Schreck nichts passiert ist. Blech kann man reparieren oder tauschen.

Zum Unfall: Ich schließe mich den Vorrednern teilweise an, man weiß nicht, ob es am Fahrzeuggewicht, an den Reifen oder einem Fahrfehler gelegen hat. Was bei vereisten Fahrbahnen aber typisch ist, ist die Unregelmäßigkeit der Vereisung was die Dicke und die Größe der Fläche angeht. Der Hagel wird auf der Autobahn von jedem Auto verwirbelt, bevor er irgendwann festgefahren ist. Deswegen vermute ich, dass du auf jeden Fall Glück hattest, dass du eben nicht an der gleichen Stelle abgebremst hast wie der Fahrer des Audi. Wenn man bei dir die Geschwindigkeit und die Schrecksekunde bis zur Reaktion berücksichtigt, hast du vermutlich eben zufällig nicht dieses besonders glatte Stück erwischt. Bei völliger Vereisung und ausreichender Geschwindigkeit nützen weder ABS noch ESP etwas. Wenn man sich vor Augen führt, auf was für einer geringen Fläche ein Auto überhaupt Kontakt zur Strasse hat (in etwa vier mal die Größe einer Postkarte), dann wird klar dass auch die besten Assistenzsysteme nicht die Gesetze der Physik brechen können.

Daraus kann man zwei sinnvolle Schlüsse ziehen:

1.) Bei unklarer Wetterlage Tempo runter und Abstand vergrößern. Das ist jetzt ausdrücklich nicht auf den TE gemünzt, der ja noch rechtzeitig Schlimmeres verhindern konnte. Gerade wenn sich die Wetterlage sehr spontan und schnell ändert (Hagel, Platzregen etc.) kann man nicht darauf vertrauen, dass alle Verkehrsteilnehmer sich darauf auch sofort einstellen. Ein gutes Beispiel sind dann Autofahrer, die bei stärkstem Regen immer noch weit jenseits der 200 km/h unterwegs sind. Das ist dann im Prinzip eine Lotterie um ein paar Momente früher am Ziel zu sein und der Einsatz ist das eigene Leben und das von Unbeteiligten.

2.) Fahrsicherheitstrainings sind für wirklich absolut jeden Autofahrer sinnvoll und eine dringende Empfehlung. Nur weil man auf der Autobahn das Lenkrad gerade halten kann und im Berufsverkehr keine Probleme hat, heißt das noch überhaupt nicht, dass man ein Auto in Ausnahmesituationen im Griff hat und vor allen Dingen das richtige tut. Mir ist vor einigen Jahren auf der Autobahn ein Falschfahrer als Erstem entgegen gekommen, und unter anderem den drei Fahrsicherheitstrainings die ich vorher gemacht habe verdanke ich, dass ich heute noch lebe.

Man muß sich vor Augen halten, daß ein Auto erstmal kein Bestreben hat, seine Bewegungsrichtung zu ändern (Massenträgheit). Und unterschiedliche Griffigkeiten links und rechts bügeln eigentlich ABS und ESP gut weg. Ein Auto sollte deshalb im Geradeauslauf auch bei einer Vollbremsung auf Glatteis in der Spur bleiben; erst Lenkbewegungen dabei sorgen dafür, daß der Wagen seine Bewegungsrichtung ändert.

 

Weiß jemand hier, wie weit das ESP beim mü-split (also unterschiedliche Griffigkeiten links/rechts) darauf setzt, daß der Fahrer durch Gegenlenken etwas mithilft?

Zitat:

Original geschrieben von aLpi82

NEIN das ist kein lächerlicher verkaufsthread zwischen den beiden autos und auch kein Ampelrennen

Folgendes:

Ich war gestern mit 140-150 km/h auf einer zweispurigen Autobahn unterwegs, vor mir ein Audi A5 mit identischer Geschwindigtkeit

Aufeinmal fängt der Audi mit sein Arsch an heftig zu schwenken - Links-Rechts-Links-Rechts -> 90° drehung und boooom gegen die Leitplanke

Grund dafür war Hagelregen wodurch die Fahrbahn komplett wie vereist war aber nur auf einer Stelle der AB, also für uns beide völlig unberechenbar

Ich bin dann auf die Eisen gestiegen um nicht frontal in den reinzuknallen und dabei hat mein Golf auch angefangen mit sein Arsch zu schwenken, ich hatte schon mein letztes gebet gesprochen aber erstaunlicherweise hat der Golf sich innerhalb von Sekunden sich wieder gefangen und ist dann auf der Spur geblieben

Ich frage mich was dazu führte, dass der Audi A5 das technisch fortschrittlicher als der Golf 6 ist nicht auf der Fahrbahn bleiben konnte. Hat bei ihm das ESP/ASR-System versagt oder liegt das am Gewicht oder was weiß ich was ?

Ich war gestern zum ersten mal so richtg froh dass ich in einem Golf 6 saß

Ich sag mal der konnte nicht Auto fahren. Am Fahrzeug lag es sicher nicht.

Zitat:

Original geschrieben von aLpi82

...Ich frage mich was dazu führte, dass der Audi A5 das technisch fortschrittlicher als der Golf 6 ist nicht auf der Fahrbahn bleiben konnte...

Pech ;)

MfG

roughneck

Reifen und fahrerisches Können könnten der Grund sein. Evtl bist du auch nicht exakt auf der gleichen Spur wie er gefahren, daher vll auch unterschiedliche Fahrbahnverhältnisse.

Ich tippe auf die Reifen in Kombination mit unangepasster Geschwindigkeit. Die A5 sind ja gerne mal mit 255 oder 265mm breiten Reifen unterwegs, das ist natürlich bei Eisregen viel kritischer als die 205 oder 225mm vom Golf. Wenn die dann noch (Quattro sei Dank) Hinten ordentlich runtergerubbelt sind kann man da als Fahrer oder ESP auch nicht mehr viel unternehmen.

Grüsse

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