Golf 6 GTI Schlechte Leistung /Ansprechverhalten
Hallo zusammen,
ersteinmal vorweg hoffe ich ,dass sich einige Leute hier im Forum finden die das gleiche Problem mit ihrer 6´er Gitti haben wie ich,da so wie ich es sehe sich seit des 5 `er GTI nichts was diese Problematik anbelangt, gebessert hat.Es geht um folgende Problematik ;das eigentliche Ansprechverhalten des Motors in fast jeder Drehzahllage ,Beispiel 3.Gang so bei 2000 u/min ich gebe so ca 1/4 gas und es passiert herzlich wenig ,2 Tage später gleiche Situation ich gebe Gas und er stürmt verzögerungsfrei los ,hängt total bissig am Gas.Es ist dabei egal bei welcher Geschwindigkeit ich mich gerade befinde, in vielen Situationen fehlt einfach der Schub,so als ob der Turbo nicht richtig funktionieren würde.Vor ein paar Tagen fuhr ich über die A3 ,so mit 160 km/h im 6.Gang ,will überholen rüber auf die linke also Gas durchgetreten und es passierte fast garnichts ,nur ein leicht zögerliches Ruckeln im Antriebsstrang gefolgt von sehr zögerlicher Beschleunigung.Etliche Stunden später ,also auf der Rückfahrt ging er wieder wie Sau hing total sauber am Gas ,drehte sehr schnell und lustvoll nach oben ohne angestrengt zu wirken.Es fehlt also sehr häufig der Punch vor allem vom unteren bis mittleren Drehzahlbereich.Man muss also häufig hochtourig fahren um genug Druck zu haben,lächerlich wie ich finde ,das bei einem Turbomotor der neuesten Generation. Dieses Problem besteht seit dem ersten Tag.Am Anfang dachte ich mir erst ,ach komm fahr ihn erstmal richtig ein und dann wird es sich legen.Leider ohne Erfolg.Hatte fast das gleiche Problem mit meiner 5 er Gitti ,das Problem trat komischerweise erst nach ca. 3/4 Jahr nach dem Kauf auf.Man tauschte damals beim Freundlichen etliche male das SUV ,Luftmassenmesser ect. Zündspule um mir dann etlichen Besuchen beim Freundlichen so ziemlich unkommentiert aus Wolfsburg mitzuteilen es wäre der derzeitige Stand der Technik und ich müsse damit leben.der Werkstattmeister sagte mir damals es gäbe wohl konstruktive Probleme ,aber was genau fehlerhaft sein sollte ,könne er mir nicht genau sagen.Gut dachte ich mir, dann kann es ja beim 6 er GTI nur besser werden ,verkaufte meinen 5 er nach knapp 3 Jahren und bestellte mir den 6 er in der Hoffnung die Ingenieure hätten das Problem mit dem neuen Motor(EA888) in den Griff bekommen.Pustekuchen.
Bin ziemlich enttäuscht da man mir nach 2 Werkstattbesuchen immer nur das gleiche erzählt ;die Messwertblöcke wären alle ok ,kein Fehler gesetzt ,fertig.Ich habe doch keinen Schatten!Zum Teil sind auch a3(TSI 200 PS) und Passatfahrer betroffen und man vertröstet diese Leute ebenfalls mit den gleichen Aussagen.
Wie siehts bei euch aus ,habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?Wäre euch wirklich dankbar für ein paar ernstgemeinte aussagen!
Gruss Flohrider
Beste Antwort im Thema
Vielleicht wäre es mal ganz ratsam ein paar Absätze und Punkte in diesen Riesenbeitrag einzubauen. So liest sich das doch keine Sau durch, ich auch nicht...
82 Antworten
Baujahr 04/2011 und habe das Problem auch
Man fährt im 3 . Gang bei sagen wir 60 km/h u7nd gibt Vollgas
es passiert öfters Mal recht wenig
Man fährt in den 1. Gang ganz aus und dann den 2. Gang rein
bei 6000 u/min , der Wagen dreht im 2. und 3. Gang sauber in den Begrenzer
Es hat sicher mit dem Ladedruck zu tun ..... wenn man aus 2000 oder 3000
beschleunigt ist der wohl einfach nicht da
Aber man kann ja nicht pausenlos den 1. Gang voll aufreißen
nur dann ziehen im Anschluss die Gänge richtig durch
obwohl er ja sein max drehmoment von 1700 bis 5200u/min haben soll und dies maßgebend für die beschleunigung ist...komisch...
Zitat:
Original geschrieben von garfield126
obwohl er ja sein max drehmoment von 1700 bis 5200u/min haben soll und dies maßgebend für die beschleunigung ist...komisch...
Du weißt schon, wie so ein Verlauf ermittelt wird:
Von der oberen Drehzahlgrenze wird der Motor auf dem Rollenprüfstand bis 1000 U/min "runtergebremst" und dabei das Drehmoment ermittelt.
Bei diesem Messvorgang ist immer Ladedruck vorhanden und muß nicht (wie bei einem Beschleunigungsvorgang) erst aufgebaut werden.
Zitat:
Original geschrieben von FarmerG
Bei diesem Messvorgang ist immer Ladedruck vorhanden und muß nicht (wie bei einem Beschleunigungsvorgang) erst aufgebaut werden.
Ladedruck ist hinter dem Turbo eigentlich immer vorhanden, weil dieser bauartbedingt immer im Abgasstrom mitdreht (zuschaltbare Turbos oder teilweise blockierende Lader durch z.B. verreckte Lager mal außen vor gelassen). Das einzige Problem ist, den Ladedruck auch bis vor die Einlaßventile zu bekommen und nicht nach dem Turbo über das Wastegate in die Umgebung abzublasen oder durch die Ladedruckregelung sonstwie versanden zu lassen.
Wenn ein Turbomotor starke und nicht durch spezielle Situationen reproduzierbare Leistungsschwankungen zeigt, ist in den meisten Fällen die Ladedruckregelung der Übeltäter. Ich würde dort anfangen und erstmal alle damit verbundenen Komponenten auf Funktion prüfen. Die Werkstätten können auch Langzeitmessungen über den CAN-Bus durchführen, um z.B. unüblichen Ladedruckschwankungen auf die Schliche zu kommen. Alternativ kann man über den CAN-Nus auch ein Zusatzinstrument zur Ladedruckanzeige anschließen, was einem während der Fahrt schon die benötigte Information verschafft.
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Zitat:
Original geschrieben von JeanLuc69
Ladedruck ist hinter dem Turbo eigentlich immer vorhanden, weil dieser bauartbedingt immer im Abgasstrom mitdreht (zuschaltbare Turbos oder teilweise blockierende Lader durch z.B. verreckte Lager mal außen vor gelassen). Das einzige Problem ist, den Ladedruck auch bis vor die Einlaßventile zu bekommen und nicht nach dem Turbo über das Wastegate in die Umgebung abzublasen oder durch die Ladedruckregelung sonstwie versanden zu lassen.Zitat:
Original geschrieben von FarmerG
Bei diesem Messvorgang ist immer Ladedruck vorhanden und muß nicht (wie bei einem Beschleunigungsvorgang) erst aufgebaut werden.Wenn ein Turbomotor starke und nicht durch spezielle Situationen reproduzierbare Leistungsschwankungen zeigt, ist in den meisten Fällen die Ladedruckregelung der Übeltäter. Ich würde dort anfangen und erstmal alle damit verbundenen Komponenten auf Funktion prüfen. Die Werkstätten können auch Langzeitmessungen über den CAN-Bus durchführen, um z.B. unüblichen Ladedruckschwankungen auf die Schliche zu kommen. Alternativ kann man über den CAN-Nus auch ein Zusatzinstrument zur Ladedruckanzeige anschließen, was einem während der Fahrt schon die benötigte Information verschafft.
Der 2.0 TSi hat (wie viele moderne Turbomotoren) kein Wastegate sondrrn ein Schubumluftventil, welches im lastarmen Zustand die verdichtete Luft wieder vor den Turbo bringt, damit er kaum Drehzahl verliert.
Somit sinkt der Ladedruck zwischen den Lastzuständen viel langsamer ab, als bei Turbomotoren mit Wastegate.
Trotzdem hat der 2.0 TSi beim Beschleunigen/Anfahren bei 1700 U/min keine 280 Nm, wie es auf dem Leistungsprüfstand (wie von mir beschrieben) ermittelt wird.
Und mehr wollte ich mit meinem Zitat zum direkten Vorposter bezüglich der vom Werk angegebenen Drehmomentkurve nicht sagen.
Daß die Ladedruckregelung von anderen Regelgrößen (Öltemperatur, Temperatur der angesaugten Luft, klopfende Verbrennung, ... ) negativ beeinflusst wird, weiß ich selbst und kann man gerade bei heißem Wetter und NACH längerer Autobahn-Vollgasfahrt gut sebst erleben. ;-)
Es nervt halt schon ...... man muss ihn wie Andere schon schrieben immer hochtourig halten
will man spontan Power haben , beschleunigen aus mittleren Drehzahlen sind gefühlt 150 PS
nicht besser als mein 118i zuvor
Fährt man aber den 1. Gang voll aus, schliessen alle folgenden Gänge sehr kraftvoll an
weit über dem BMW
Ob es das elektronische Gaspedal ist , der Ladeluftkühler, das Umkehrventil 😕
Zitat:
Original geschrieben von FarmerG
Der 2.0 TSi hat (wie viele moderne Turbomotoren) kein Wastegate sondrrn ein Schubumluftventil, welches im lastarmen Zustand die verdichtete Luft wieder vor den Turbo bringt, damit er kaum Drehzahl verliert.
Somit sinkt der Ladedruck zwischen den Lastzuständen viel langsamer ab, als bei Turbomotoren mit Wastegate.Trotzdem hat der 2.0 TSi beim Beschleunigen/Anfahren bei 1700 U/min keine 280 Nm, wie es auf dem Leistungsprüfstand (wie von mir beschrieben) ermittelt wird.
Und mehr wollte ich mit meinem Zitat zum direkten Vorposter bezüglich der vom Werk angegebenen Drehmomentkurve nicht sagen.
Daß die Ladedruckregelung von anderen Regelgrößen (Öltemperatur, Temperatur der angesaugten Luft, klopfende Verbrennung, ... ) negativ beeinflusst wird, weiß ich selbst und kann man gerade bei heißem Wetter und NACH längerer Autobahn-Vollgasfahrt gut sebst erleben. ;-)
obwohl der beitrag schon älter ist, möchte ich da kurz einhaken:
JEDER moderne turbomotor verfügt über ein wastegate, ansonsten wäre eine ladedruckregelung überhaupt nicht möglich!
das schubumluftventil hingegen hat mit der REGELUNG des ladedrucks eigentlich gar nix zu tun.
es baut lediglich den entstehenden überdruck, welcher beim lastwechsel zwischen geschlossener drosselklappe und verdichter ensteht, ab.
das wastegate selbst ist eine im fall des GTI im turboladerabgasgehäuse sitzende klappe, welche über ein gestänge mit einer druckdose verbunden ist, welche wiederum vom ladedruckregelventil N75 angesteuert wird.
je nach lastzustand und -anforderung öffnet die wastegateklappe mehr od. weniger und gibt somit einen bypass am abgasrad vorbei direkt in die AGA frei.
hab ich aber z.b. auf seite 2 auch schon erklärt. 😉
@rainer-wi:
ich würde als erstes mal nach dem N75 (ladedruckregelventil) sehen, wenns probleme mit dem ladedruck gibt, ist meistens dies die ursache.
alternativ kann man auch das schubumluftventil mittauschen.
natürlich können noch andere sachen schuld sein, aber dies stellt erstmal die kostengünstigste lösung dar und bringt in den meisten fällen das gewünschte ergebnis.
Zitat:
Original geschrieben von rainer-wi
Es nervt halt schon ...... man muss ihn wie Andere schon schrieben immer hochtourig halten
will man spontan Power haben , beschleunigen aus mittleren Drehzahlen sind gefühlt 150 PS
nicht besser als mein 118i zuvorFährt man aber den 1. Gang voll aus, schliessen alle folgenden Gänge sehr kraftvoll an
weit über dem BMWOb es das elektronische Gaspedal ist , der Ladeluftkühler, das Umkehrventil 😕
scheinbar hat dein GTI tatsächlich nur 150PS. oder deine subjektive wahrnehmung ist nicht mehr ganz so sensibel....
der alte 118i N43 mit 143PS hatte elastische beschleunigungszeiten jenseits von gut und böse.
leider habe ich keine werte mehr für den 1´er E87 118i gefunden.
aber einfach mal als referenz das 120i Coupe, welches immer noch von BMW mit dem 2liter sauger und 170PS angeboten wird. dieses fahrzeug sollte ja ob der 170PS ein wenig flotter sein als der schwächere 118i😉)
GTI 210PS (wenn tatsächlich vorhanden)
0-100km/h : 6,9sec
80-120km/h (4./5. gang) : 6,0/7,5sec
BMW 120i Coupe 170PS
0-100km/h : 7,8sec
80-120km/h (4./5. gang) : 7,5/9,6sec
wie gesagt der 118i war noch langsamer😉 der unerschied 118i zum GTI ist demnach so eklatant, das muss man definitiv wahrnehmen. alles andere kann nur auf einen technischen defekt an deinem GTI hinweisen.
Mal zieht der GTI wie der Teufel ...... Mal maximal wie der 118 i
Ich rede nicht von Elastizität .... habe den BMW immer über 4000 u/min gefahren
und dann geht er richtig gut
Der hatte das erste Jahr auch diese Schwankungen und es mussten Steuergerät
und Injektoren getauscht werden und Software wurde von BMW getauscht
danach ging er extrem gut , brauchte aber etwas mehr
BMW sagte mir auch, Beides geht halt nicht .... Magermix und gute Leistung
auch wenn es die Hersteller versprechen , also ließ ich ihn fetter einstellen
Beim GTI wird ja Selbiges berichtet ..... daher auch die Schwankungen 7 - 30 Liter
Zitat:
Original geschrieben von rainer-wi
Beim GTI wird ja Selbiges berichtet ..... daher auch die Schwankungen 7 - 30 Liter
Das stimmt. Meiner geht in unter 9 Sekunden von null auf 200. Leider habe ich aber auch bei vorausschauenden Bummelfahrten Verbräuche jenseits der 25 Liter.
Zitat:
Original geschrieben von rainer-wi
Mal zieht der GTI wie der Teufel ...... Mal maximal wie der 118 iIch rede nicht von Elastizität .... habe den BMW immer über 4000 u/min gefahren
und dann geht er richtig gutDer hatte das erste Jahr auch diese Schwankungen und es mussten Steuergerät
und Injektoren getauscht werden und Software wurde von BMW getauscht
danach ging er extrem gut , brauchte aber etwas mehrBMW sagte mir auch, Beides geht halt nicht .... Magermix und gute Leistung
auch wenn es die Hersteller versprechen , also ließ ich ihn fetter einstellenBeim GTI wird ja Selbiges berichtet ..... daher auch die Schwankungen 7 - 30 Liter
der GTI motor ist in der tat ein wenig anspruchsvoll. diese schwankungen kann ich geringfügig in meinem erinnerungsvermögen nachkramen, als ich den GTI noch mit Super95 betankt hatte. seit dem tuning und der umstellung auf Super+/102Oktan kennt mein GTI nur noch linear-druckvolle beschleunigung aus dem tiefsten drehzahlkeller heraus😁
Also es ist jammern auf hohem Niveau das ist mir klar ...... und es gehört schon viel
Sensibilität dazu wenn man die ständigen Schwankungen merken will , aber vorhanden sind sie ....
gibt ja auch viele Berichte dazu
Ich tankle ausnahmslos Aral 102 Oktan , aber die Optimierung der Software auf 102 Oktan und besserer Ladekühler bleibt mir
bei Leasing halt leider verwehrt .... wie der Motor gehen kann , sah ich ja im TT Mal
Gabs irgendwelche Lösungen denn ich habe das selbe Problem.
Es wurde durch VW das SUV gewechselt, was leider nichts gebracht hat.
Dann wurde der Turbo gewechselt, was leider auch nichts gebracht hat.
VW weiss nicht mehr weiter und ich erst recht nicht!!!!