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Golf 6 GTD: Fragen zu Felgen, Federn, Spurplatten und Eintragung, passt das alles zusammen?

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 18. Januar 2017 um 19:03

Hallo Forum,

ich hoffe dass ich euch mal ein wenig mit einer Anfängerfrage nerven darf und sich jemand die Zeit nimmt eine Einschätzung abzugeben.

Zur Ausgangslage: Ich habe einen Golf 6 GTD gekauft, den ich nun optisch für das nächste Frühjahr mal ein wenig aufwerten möchte.

Sommerräder: 225/40/R18, 8J/ET48 Rondell 02RZ

Winterräder: 225/45/R17, 7J/ET54 Original VW Alufelge Porto

Ebenso habe ich mich für die Eibach Sportline 45/35 Federn entschieden, da das Auto ruhig ein wenig tiefer darf und die original Federn nach ~150tkm nun einen Hängearsch bewirken...

Zum Problem:

Ich bin trotz längerem googeln dezent damit überfordert, wie ich es nun alles stimmig hinbekomme und auch die TÜV/Dekra Abnahme dann kein Problem wird.

Ich nehme mal an, dass wenn ich die Federn verbauen lasse und das Auto tiefer kommt, die Winterräder umso schlechter aussehen, da sie bei 7J ET54 natürlich sehr weit drinstehen. Das würde mich zu dem Punkt bringen Spurplatten verbauen zu wollen, die dann aber so passen, dass ich sie bei den Sommerrädern drauflassen könnte. Die Frage ist: Passt das dann noch? Ein möglichst bündiger Abschluss der Sommeräder im Radhaus wäre der Idealfall, wenn sie schon leicht rausgucken wäre es nicht mehr mein Geschmack. Es kämen dann also vermutlich maximal nur ca 8-10mm pro Rad an Spurverbreiterung in Frage?

Würdet ihr sagen dass dies dann auch im Sommer nochmal besser aussieht, oder stehen die Räder bei 8J ET48 eh schon relativ weit außen? Was ich mich in dem Zusammenhang ebenfalls Frage ist, inwiefern die Abnahme dann noch teurer wird. Muss ich Federn und Spurplatten dann jeweils mit den unterschiedlichen Reifendimensionen abnehmen lassen? Im Fahrzeugschein steht nämlich keine der Bereifungen eingetragen, da hab ich irgendwas von 16 Zoll vom Vorbesitzer drinstehen... Was muss ich da bei der Abnahme ca kalkulieren?

Hoffe jemand hat Lust da ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, Vielen Dank!

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3 Antworten

Zitat:

Im Fahrzeugschein steht nämlich keine der Bereifungen eingetragen, da hab ich irgendwas von 16 Zoll vom Vorbesitzer drinstehen...

Die 17-Zöller stehen in der, zu deinen Fahrzeugpapieren gehörenden, COC.

Für die 18-Zöller musst du das ABE-Gutachten und die [TÜV, Dekra, …]-Abnahmebescheinigung im Fahrzeug mitführen.

Zitat:

Muss ich Federn und Spurplatten dann jeweils mit den unterschiedlichen Reifendimensionen abnehmen lassen?

Selbstverständlich, im Westen beim TÜV, in der Ostzone bei der Dekra.

Zitat:

@S1monK schrieb am 18. Januar 2017 um 19:03:51 Uhr:

Hallo Forum,

ich hoffe dass ich euch mal ein wenig mit einer Anfängerfrage nerven darf und sich jemand die Zeit nimmt eine Einschätzung abzugeben.

Zur Ausgangslage: Ich habe einen Golf 6 GTD gekauft, den ich nun optisch für das nächste Frühjahr mal ein wenig aufwerten möchte.

Sommerräder: 225/40/R18, 8J/ET48 Rondell 02RZ

Winterräder: 225/45/R17, 7J/ET54 Original VW Alufelge Porto

Ebenso habe ich mich für die Eibach Sportline 45/35 Federn entschieden, da das Auto ruhig ein wenig tiefer darf und die original Federn nach ~150tkm nun einen Hängearsch bewirken...

Zum Problem:

Ich bin trotz längerem googeln dezent damit überfordert, wie ich es nun alles stimmig hinbekomme und auch die TÜV/Dekra Abnahme dann kein Problem wird.

Ich nehme mal an, dass wenn ich die Federn verbauen lasse und das Auto tiefer kommt, die Winterräder umso schlechter aussehen, da sie bei 7J ET54 natürlich sehr weit drinstehen. Das würde mich zu dem Punkt bringen Spurplatten verbauen zu wollen, die dann aber so passen, dass ich sie bei den Sommerrädern drauflassen könnte. Die Frage ist: Passt das dann noch? Ein möglichst bündiger Abschluss der Sommeräder im Radhaus wäre der Idealfall, wenn sie schon leicht rausgucken wäre es nicht mehr mein Geschmack. Es kämen dann also vermutlich maximal nur ca 8-10mm pro Rad an Spurverbreiterung in Frage?

Würdet ihr sagen dass dies dann auch im Sommer nochmal besser aussieht, oder stehen die Räder bei 8J ET48 eh schon relativ weit außen? Was ich mich in dem Zusammenhang ebenfalls Frage ist, inwiefern die Abnahme dann noch teurer wird. Muss ich Federn und Spurplatten dann jeweils mit den unterschiedlichen Reifendimensionen abnehmen lassen? Im Fahrzeugschein steht nämlich keine der Bereifungen eingetragen, da hab ich irgendwas von 16 Zoll vom Vorbesitzer drinstehen... Was muss ich da bei der Abnahme ca kalkulieren?

Hoffe jemand hat Lust da ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, Vielen Dank!

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Wir haben es hier mit einer sogenannten 19/2 STVZO-Abnahme zu tun, da ja das Fahrwerk (fast) komplett geändert wird (Federn, Sonderräder, Spurverbreiterungen)...

Leider muss ich hier feststellen, dass diese Änderung laienhaft durchgeführt wird (das hat der TE ja auch zum Ausdruck gebracht)...

Andere Federn sollten IMMER nur in Kombination auch mit anderen Stoßdämpfern verwandt werden (Federn haben eine eigene Wirkungskennlinie, die mit entsprechenden Kennlinien eines Stoßdämpfers harmonieren)...das wissen aber die Federhersteller durch sehr umfangreiche Versuche und es steht auch meist im Teilegutachten), da sich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges sehr deutlich verschlechtern können.

Die angeführten Spurverbreiterungen führen dazu, dass die Fliehkräfte bei Kurvenfahrt wesentlich höher liegen können als für den normalen GTD berechnet - Querlenkerbrüche und sehr rasch ausgeschlagene Querlenkerlager sind die Folge (das schleifen am Kotflügel oder Radhaus wäre hier nur das geringste Übel - Bruch des Querlenkers und hineinfahren in eine Kindergartengruppe das wesentlich größere Übel).

Zum Schluß die Sonderräder.

Dort verhält es sich ähnlich.

In jedem dieser 3 Gutachten steht ein bedeutungsvoller Satz:

Sinngemäß: "Die Verwendung dieser Teile ist nur mit einem serienmäßigem Fahrwerk zulässig. Ansonsten ist eine gesonderte Abnahme erforderlich."

So (oder so ähnlich) deutet auf eine Abnahme durch einen aaS (amtlich anerkannten Sachverständigen) hin, da hier die sogenannte Matrix der Beeinflussungen durch Fahrwerksänderungen hochproblematisch ist.

Kleiner Tip:

Geh zu einer Technischen Prüfstelle des Landes (im Westen TÜV, im Osten Dekra, in Berlin TÜV oder Dekra)...

Lege dort Dein Problem dar und bringe mit, was Du Dir an Materialien oder Gutachten ausgesucht hast - sie werden Dir helfen und Dich vor eventuellen Fehlkäufen warnen...

Ach so. Fast vergessen.

Eine Mitführung der Gutachten reichte noch nie aus, es war immer eine Bestätigung der erfolgreichen Anbauabnahme durch einen PI oder aaS/aaSmT erforderlich...

Themenstarteram 20. Januar 2017 um 4:36

@catcherberlin, Danke für dein Feedback,

ich möchte dir bei deinen Ausführungen nicht widersprechen, jedoch muss man da denke ich ein wenig die Kirche im Dorf lassen:

Zu den Federn:

Natürlich ist mir bewusst dass Federn im engen Zusammenspiel mit Dämpfern stehen und VW in die Herstellung dutzende Ingenieursstunden gesetzt hat, es optimal zu gestalten. Trotzdem heißt dies nicht zwingend, dass alternative Federn schlechteres Fahrverhalten bewirken. Das subjektive Fahrgefühl der Eibach Federn ist quer durch das Internet positiv bewertet, es fährt sich sicherer und direkter. Auch die Firma Eibach hat sich bei der Herstellung Gedanken gemacht. Darüber hinaus kann man mMn auch nicht davon ausgehen, dass die Originalfedern nach nun 150k Kilometern noch ihre gleiche Federkennlinie besitzen, ich denke die beste Zeit haben diese hinter sich, vor allem die Tatsache dass er hinten nur noch ca 1,5-2 cm Luft zwischen Reifen und Radhaus hat lässt mich vermuten dass ich mich mit neuen Federn nur verbessern kann. Ich denke nichts ist gefährlicher als eine zu schwache Feder die den Dämpfer ans Limit bringt und das Auto durchschlägt, in dem Moment nimmt das Gripniveau direkt ab. Ein Dämpfer ist grundsätzlich dazu da, Ruhe in die Feder zu bringen, nicht umgekehrt.

Etwas mehr Verständnis bringe ich für deine Ausführungen bei den Spurverbreiterungen auf: Wobei wir in meinem Falle jetzt von 5-10mm pro Reifen reden. Ich habe nicht vor mit 20mm pro Rad Spurverbreiterung mit 60kmh durch die Kreisverkehre zu knallen. Daher würde ich die sicherlich vorhandene aber überschaubare Mehrbelastung auf die Vorderachse der Optik wegen in Kauf nehmen. Es kommt bei allem darauf an wie man es jetztendlich auch belastet und beansprucht.

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