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Golf 4 1.9 TDI Variant springt am Berg nicht mehr an

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 23. März 2015 um 8:39

Hallo liebe Foren-Gemeinde,

ich habe mich heute ganz neu bei motor-talk angemeldet, weil ich mir hier schon ganz oft tolle Tipps holen konnte.

Jetzt habe ich aber ein Problem, zu dem ich leider noch keinen Thread finden konnte.

Ich habe einen Golf 4 1.9 TDI Variant, AXR, mit 74KW. Das Fahrzeug ist Baujahr 2006 und hat mittlerweile 246.000 km gelaufen.

Seit ca. 1,5 Jahren hab ich das Problem, dass er manchmal nach einer Kurzstrecke (ca. 1km) schlecht wieder anspringt und dann die ersten Sekunden wie ein Traktor tuckert, sich dann aber wieder fängt und ganz normal rund und mit der richtigen Drehzahl läuft.

Wenn ich Ihn am Berg geparkt habe, also mit der Schnauze nach oben, dann springt er überhaupt nicht mehr an. Dann kann ich den Anlasser betätigen sooft ich möchte, er macht keinerlei Anstalten anzuspringen.

Wenn ich ihn dann zurückrollen lasse und drehe und mit der Haube nach unten stelle, also bergabwärts, springt er wieder völlig problemlos an.

Ausgetauscht wurden bereits die Batterie, der Anlasser und der Dieselfilter inklusive dem Rücklaufventil.

Beim Vorglühen höre ich das Geräusch der Vorförderpumpe hinten im Tank. Diese arbeitet anscheinend auch. Die Hochdruckpumpe vorne am Motor habe ich mir augenscheinlich angekuckt, diese weist keinerlei Undichtigkeiten auf, auch alle Schläuche mit Schellen sind augenscheinlich dicht.

Das Fahrzeug fährt sich ansonsten völlig normal. Kein Leistungsverlust, kein veränderter Spritverbrauch, keine komischen Gerüche in der Garage, nichts.

Deshalb hoffe ich jetzt hier auf irgendwelche Tipps was ich noch machen könnte.

Würde das Auto nämlich gerne noch ein bischen fahren.

Vielen Dank an alle bereits im voraus!

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14 Antworten

Zieh mal den Vorlauf Schlauch am Dieselfilter ab und tu ihn in ein Glas/Becher etc.

Wenn Du die Zündung einschaltest sollte etwa 1-2 Sekunden Diesel gefördert werden. Wenn das der Fall ist, ist mit der Vorförderpumpe im Tank alles OK. Dann würde ich mir die Schläuche und das Rückschlagventil am Filter mal genau anschauen, das bricht nämlich gerne bei der Montage und der Sprit läuft in den Tank zurück und der Filter wird leergesaugt. Deshalb springt er dann schlecht oder garnicht mehr an.

 

Sollte kein Diesel gefördert werden oder nur ein paar Tropfen, ist die Pumpe im Tank entweder defekt oder das Ansaugsieb von dieser ist verstopft.

 

Tips zum Ausbau der Pumpe: Wenn der Tank etwa max. halb voll ist kann man einfach die Sitzfläche der Rückbank vorklappen, den Teppich vorklappen, 3 Kreuzschlitzschrauben von der Abdeckung rausdrehn und kommt sofort an die Pumpe. Die Kraftstoffleitungen am Kopf zusammendrücken dann gehn die leich ab. Lappen bereit halten für Tropfmengen. Kabel ab, diegroße Plastikverschaubung aufdrehen und die Pumpe kann heraus genommen werden (Vorsicht, Tankgeber hängt mit dran und die Pumpe ist voller Diesel. Also Lappen und Eimer bereitstellen. Am besten Sitze usw. abdecken).

 

Aber prüf erstmal ob die wirklich defekt ist oder nur verstopft. Der Apparat ist nämlich sauteuer (ca. 340 Euro originalteil bei mir damals...)

Nachtrag: Verstopft kann eigentlich nicht sein da das Auto sonst keine Leistung hätte.

Bei mir war damals so dass die Pumpe manchmal lief und manchmal eben nicht. Ggf. auch mal Relais überprüfen...

am 23. März 2015 um 11:28

Das ist bei meinem Passat 1,9tdi auch so! Es ist definitiv die Pumpe im Tank! Die ist einfach zu schwach den Diesel hochzupumpen! Hol dir eine neue von eBay ca 150€ und das war's. Viel Erfolg

Themenstarteram 21. April 2015 um 9:41

@ KFZ-Schrauber912 und sycotec1400:

Vielen herzlichen Dank erst einmal für eure Antworten!!!

Habe letzte Woche eine neue Vorförderpumpe einbauen lassen, hat 380 Euro gekostet. Jetzt bin ich am Testen. Bis jetzt springt er einwandfrei an. Heute werde ich das Auto mal für zwei Stunden am Berg parken und dann mal schauen, ob und wie er anspringt.

Viele Grüße,

Josef75

Wenn der Tank fast leer ist und du stellst ihn wieder Bergauf, wird das Problem das gleiche sein. Das kommt dadurch das die Vorförderpumpe im Tank keinen Diesel ansaugen kann.

Wenn der Motor der alten Vorförderpumpe lief, wie du es erwähnt hast, war die Pumpe in Ordnung und er Wechsel war für die Katz. Das die Pumpe nur "schwach" pumpen kann gibt es nicht. Entweder läuft der kleine Motor oder gar nicht. Verstopft kann eigentlich nicht möglich sein, das das ganze Pumpengehäuse oben und unten kleine Siebe hat, somit der Behälter immer voll mit Diesel ist. Eh diese zu sind müsste man schon eine Schippe Sand oder einen Eimer voll Konfetti in den Tank hauen.

Der Fall mit dem unruhigen Lauf nach ca 1km spricht auch dafür. Bis dahin hat er sich nämlich den Diesel aus dem Filter gesaugt und dann war kurz ruhe, weil die Tankpumpe vorher in der Luft hing und dadurch der durchgängige Dieselfluss unterbrochen wurde.

Themenstarteram 28. April 2015 um 7:59

Guten Morgen zusammen,

 

folgende Beobachtungen möchte ich nach erfolgtem Vorförderpumpenwechsel noch ergänzen:

 

Am Sonntag hatte ich das Fahrzeug dann zum Test ca.drei Stunden an einem sehr steilen Berg bergaufwärts geparkt. Vorher bin ich ca. 30 Minuten in der Stadt umher gefahren. Als ich nach drei Stunden das Fahrzeug gestartet habe, ist es einwandfrei angesprungen.

 

Die letzten beiden Tage habe ich jedoch morgens beim Kaltstart folgendes Problem:

Das Auto glüht vor, die Vorförderpumpe macht ihr typisches Geräusch, ich starte den Motor, er springt auch sofort an, aber läuft dann die nächsten zehn Sekunden sehr unrund. Also ungefähr so wie ein alter Traktor, so tucker-mäßig. Danach läuft er wieder einwandfrei rund.

 

Wie gesagt, dass hatte ich jetzt die letzten beide Tage, jeweils morgens, nachdem das Auto die Nacht über in der Garage stand. Und die Garage ist völlig ebenerdig.

 

Also ist anscheinend außer der Vorförderpumpe noch etwas nicht in Ordnung :-(

 

Aber was denn bloß??

 

Viele Grüße,

Josef75

Miss mal die Glühkerzen.

Stecker ab und mit nem Multimeter den Wiederstand zwischen Minuspol an der Batterie und dem Pin an der Glühkerze messen. Der Wiederstand beträgt an jeder Kerze ca. 1-2 Ohm. Wenn da irgendwo ein größerer Wiederstand oder gar ein unendlicher ist, dann ist die Kerze hin.

Kann sein, dass der dadurch am Anfang nur auf 2-3 Pötten läuft. Nach ein paar Umdrehungen ist er dann warm genug, dass alle Zylinder zuverlässig zünden.

Wieso jetzt am Minuspol der Batterie, muhmann?

Ist willkürlich. Da hält die Krokoklemme von meinem Multimeter so gut. ;)

Geht natürlich auch an beliebiger anderer Stelle mit blankem Metall.

Hauptsache gegen Masse gemessen.

Ja, schon klar, aber ist es nicht sinnvoller, gg. Masse direkt in der Nähe der Glühkerze zu messen, also ggf. direkt am Motorblock daneben?

Andernfalls hat man ja ggf. noch in der "Massestrecke" bis zum Minuspol der Batterie (aus welchen Gründen auch immer, ich hatte so was schon) einen Defekt und dadurch erhöhten Übergangswiderstand, wobei, gut, dann hätten alle 4 Glühkerzen erhöhte Widerstände..., allerdings ggf. fälschlich.

Wollte nicht klugscheissern, sondern vermutete vielmehr einen tieferen Sinn in Deinem Hinweis.

Najo, wenn man da einen Massefehler findet, ist das ja auch nicht verkehrt...

Auch wieder wahr: Synergien lassen sich eben überall heben, wenn man sie findet! :D

Außerdem sollte bei der Gelegenheit mal ein Blick in die Kerzenstecker geworfen werden, ob da was gammlig ist.

Wenn du den Kühlwasserthermostat abziehst, glüht der Motor bei jedem Start vor.

Dann muss an allen Kerzensteckern beim Einschalten der Zündung Spannung anliegen, solange die Vorglühleuchte leuchtet. Da du das Multimeter ja schon ausgepackt hast, kannst du da direkt auch mal messen. Könnte ja auch das Vorglührelais schwächeln.

Wobei es dabei besser ist, unter Last, also mit angestöpselten Glühkerzen zu messen.

Bin mir nur gerade nicht sicher, ob man da zum Messen dran kommt. Müsste ich erst nachsehen.

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