ForumFiat
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Fiat
  5. Gewindefahrwerk Dekra Abzocke

Gewindefahrwerk Dekra Abzocke

Themenstarteram 18. Juli 2012 um 0:35

Wir haben beim Fiat Stilo ein Gewindefahrwerk von Vogtland einbauen lassen. Alleine die Abnahme durch die DEKRA hat 204,81 € gekostet. Ist das noch normal? Die "Abschreib"-Ingenieure sind sich ja eine Menge Wert, das scheint mir doch etwas übertrieben. In diesem Fall war es ein Dipl.Wirt.Ing.(FH) von der Dekra Prüfstelle Bad Salzungen. Die Orientierung der Prüfstellen geht wohl eindeutig in Richtung Ergebnismaximierung. Das sieht man schon an der Qualifikation der Prüfer. Wo läuft das perspektivisch hin? Arbeitet man in 5 Jahren nur noch für staatliche Kontrollen und das Auto um zur Arbeit zu kommen?

Ähnliche Themen
7 Antworten

Normaller PReis für die Abnahme eines Gewindes... eher sogar günstig... bei Gewindwfahrwerken wird jedesmal ein neues Einzelgutachten erstellt, da es ja veränderbar ist... das beigelgte Gutachten gilt nur für das Fahrwerk selbst... Bei einen standard Sportfahrwerk kostet die Abnahme ca. 70 €... da hier wirklich nur abgeschrieben wird und der korekte Einbau abgenommen wird.

Natürlich kommt noch hinzu, welche Räder hast du drauf??? Ich hatte früher den Fall, das ein Gesamtgutachten (damals 220 DM) günstiger war, als diverse Einzalabnahmen laut Teilegutachten... Sportfahrwerk + Rad-Reifen Kombination + Sportlenkrad + Domlager. Zumal jedes Einzelgutachten, nur jeweils für den Serienzustand gültigkeit hatte...

Also ich hab damals (vor 3 Jahren) bei der Dekra um die 130,00€ bezahlt für Eintragen meines Gewindefahrwerk. Ein Kumpel sogar nur 75,00€

Draufhin hab ich mich damals bei der Hauptstelle der Dekra beschwerd Schriftlich warum unterschiedliche Kosten berechnet werden für das Eintragen beim selben Fahrzeuge und gleichen Fahrwerken.

Zwei Tage später stand ein Mitarbeiter der Dekra Hauptstelle bei uns vor der Türe mit ner Falsche Sekt, ne Taschenlampe, und Gutschein der Dekra und haben sich für die falsch Berechnung damals Entschuldigt bei mir.

203,00€ halte für das Eintragen für ein Gewindefahrwerk (ohne sonstige dinge) recht überteuert.

Themenstarteram 18. Juli 2012 um 15:44

Zitat:

Original geschrieben von ChrissGrolm

Normaller PReis für die Abnahme eines Gewindes... eher sogar günstig... bei Gewindwfahrwerken wird jedesmal ein neues Einzelgutachten erstellt, da es ja veränderbar ist... das beigelgte Gutachten gilt nur für das Fahrwerk selbst... Bei einen standard Sportfahrwerk kostet die Abnahme ca. 70 €... da hier wirklich nur abgeschrieben wird und der korekte Einbau abgenommen wird.

Natürlich kommt noch hinzu, welche Räder hast du drauf??? Ich hatte früher den Fall, das ein Gesamtgutachten (damals 220 DM) günstiger war, als diverse Einzalabnahmen laut Teilegutachten... Sportfahrwerk + Rad-Reifen Kombination + Sportlenkrad + Domlager. Zumal jedes Einzelgutachten, nur jeweils für den Serienzustand gültigkeit hatte...

Normal finde ich das nicht. Wo ist bei der Abnahme der Unterschied zum standard Sportfahrwerk? Das Fahrwerk wird eingebaut, eingestellt (innerhalb des vom Hersteller vorgegebenen Bereichs) und das Fahrzeug geht zur Achsvermessung. Kostet alles extra. Die 203 € waren nur für die Abnahme und nur für das eine Fahrwerk. Die früheren DM Preise hat man heute in Euro, wenn man Glück hat. Meistens ist die Inflationsrate noch deutlich über 100%. Aber das ist schon dreiste Abzocke. Die Fiat-Werkstatt hat da auch mitgespielt und außerdem, wie ich gerade gesehen habe, die Mehrwertsteuer für die Dekra Rechnung noch mal kassiert. Die Geschichte muß ich noch mal aufrollen. Das geht ja schon in Richtung "organisiertes Verbrechen".

Moin,

TÜV und Dekra haben eine gesetzlich regulierte Gebührenordnung für entsprechende Leistungen. Die denken sich die Preise für Ihre "Leistungen" nicht mal selbst aus, sondern haben nur Spielraum in den zusätzlich anlaufenden Servicekosten, die parallel zur Leistung notwendig werden.

Dann - der vergleich von heute zu "Vergangenheit" kann hier irreführend sein - da es eine Neufassung der Gebührendordnung gab, seitdem die Leistungen von TÜV und Dekra verteuert wurden.

Endscheidend ist also - welche Prüfleistung muss der Prüfer vollbringen. Auch hier hat es in der jeweiligen Einstufung einzelner "Leistungen" Änderungen und genauere Vorschriften für die Prüfstationen gegeben. Das ist auch notwendig - weil es viele Fehler gab und Eintragungen deshalb auf behördlicher Seite nicht durchgeführt werden konnten/durften.

MFG Kester

Themenstarteram 19. Juli 2012 um 20:10

Quatsch, die Damen auf der Zulassungstelle schreiben das Gutachten kommentarlos ab und kassieren noch mal Gebühren. Diese "notwendigen" Änderungen haben nur eine Alibifunktion für Preiserhöhumgen. Ich sehe ja noch eine zyklische Überprüfung von Fahrzeugen ein. Bei den heutigen Autokosten bliebe sonst so mancher Wartungsstau unbemerkt. Vielfach auch aus Unwissenheit der Halter. Aber dieser Wucher bei reinen Verwaltungsakten ist unseriös. Das Fahrwerk war kein Prototyp und wurde schon oft verbaut. Außerdem lag da schon so eine Art Gutachten bei. Da müssen die Prüfer nicht noch auf maximale Erträge aus sein.

Moin,

Das ist Blödsinn! Die prüfen dieses - nur reicht bei denen aufgrund der Ausbildung und Berufserfahrung einmal drüber lesen - das nennt sich Plausibilitätsprüfung - wenn ich Dokumente prüfe, weiß ich auch wo ich hingucken muss ... und brauch da nicht 2 Stunden für, wie ein blutiger Anfänger. Komm mit was exotischem, und die nehmen sich auch mehr Zeit. Und Gutachten werden in der Tat auch abgelehnt. Hessen hat sogar eine Zusatzkontrolle eingeführt und läßt entsprechende Begutachtungen nachträglich nochmals prüfen und widerruft sogar Eintragungen, wenn diese nach Aktenlage nicht in Ordnung sind.

Man sieht - du bist so in deinem "Abzockprogramm" gefangen, dass du sämtliche Objektivität verloren hast und andere Ansichten als deine nicht mal mehr berücksichtigst.

Die einfachste Lösung für dein Problem ist übrigens - lass das Auto wie es ist! Denn ein Gewindefahrwerk ist für die Verkehrssicherheit und die Fahrzeugwartung überhaupt nicht notwendig und würde dir sowohl die Begutachtungs, die Schreibgebühren UND die Anschaffungskosten einsparen... dafür kann man ein durchschnittliches Auto durch eine Jahresinspektion inkl. Teilen bringen ...

Autofahren war schon immer teuer - wer was besonderes will muss halt damit leben, dass dieses auch nen weiteren Euro kostet. Und DAS ist vorher bekannt!

MFG Kester

Themenstarteram 20. Juli 2012 um 0:35

In Deiner Argumentation sehe ich meine Meinung nicht widerlegt. Du scheinst ein Fan der deutschen Bürokratie zu sein. Wen interessiert die Aktenlage? Ist das Auto technisch i.O. oder nicht? Das Originalfahrwerk war am Ende, aus meiner Sicht schon gefährlich. Mit dem neuen Fahrwerk liegt das Auto sogar höher. Das hat vorher weder die Werkstatt noch den Prüfer gestört, klar, die Aktenlage war ja in Ordnung. Bei genau diesem Auto sind die Original Federn von Fiat 2 mal gebrochen und haben den Reifen zerlegt. Das Problem beim Stilo ist bekannt. Daraufhin hat Fiat diese schicken "Gamaschen" um die vorderen Dämpfer eingeführt. Als mein Sohn das Auto übernommen hat ( nicht von mir, ich habe genug andere Probleme und brauche nicht noch einen Fiat ) haben wir uns, aufgrund der Vorgeschichte für ein deutsches Fahrwerk entschieden. Ein Gewindefahrwerk ist es nur geworden, weil die anderen noch tiefer liegen. Dafür haben wir nicht die passenden Straßen. Über den Stilo könnte ich ein Buch schreiben. Ein Jahr, 3 mal liegengeblieben. Knapp 100km nach dem Umbau war die Kupplung defekt. Auf einer Seite war der Belag komplett weg. Davon hat der Dekra-Experte trotz der berechneten 3 Probefahrten nichts gemerkt. Der prüft ja nur die Aktenlage, für ein fürstliches Honorar. War der Grundgedanke der Prüfungen nicht mal die Sicherheit? Da wären Ingenieure aus technischen Fachrichtungen keine schlechte Wahl. Für die Aktenlage und um den Preis zu rechtfertigen reicht auch ein Wirtschaftsingenieur.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Fiat
  5. Gewindefahrwerk Dekra Abzocke