FIRMA STELLT 40.000 € FÜR IHRE BERATER ZUM KAUF EINES MERCEDES BEREIT!
Hallo an alle hier im Motor-Talk Forum,
wir haben heute eine super Nachricht unseres Vorstandsvorsitzenden bekommen. Jeder angestellte Berater, bekommt 40.000 € incl. Steuern/Vers/Steuern zur Verfügung gestellt. Wir dürfen uns einen Mercedes unserer Wahl zusammen stellen. Die 40.000 € dürfen jedoch nicht übertroffen werden.
Derzeit fahre ich privat einen Golf V GT 2,0 l TDI.
Da ich jetzt im Innendienst eingesetzt bin, benötige ich keinen Diesel mehr. Also kommt nur ein Benziner in Frage.
Für was für einen 6 Zylinder soll ich mich entscheiden und was soll unbedingt rein, wenn man sportlich unterwegs sein will? Wie gesagt, es stehen max. 40.000 € zur Verfügung.
Vielen Dank
Beste Antwort im Thema
Genaugenommen sind es 460 EUR (1% von 40.000 EUR + 0,03% * 5 km * 40.000 EUR).
Bei 19,74% Steuer macht das 90,80 EUR im Monat auf den ersten Blick.
Aber was meist nicht beachtet wird!
Das zu versteuernde Jahresgehalt steigt in diesem Fall um 460*12 = 5.520 EUR an. Hierdurch kann der persönliche
Steuersatz durch die Steuerprogression steigen, so dass das restliche Gehalt ebenfalls stärker besteuert wird.
Aus den 90,80 EUR im Monat werden so in der Realität 256,48 EUR !!!!
Durch die Progression wird das Restgehalt mit 1,8% mehr besteuert.
Der Beispiel-Fahrer bezahlt so ca. 9.300 EUR in drei Jahren für die Nutzung des Autos. Ein 40.000 Mercedes verliert
in der gleichen Zeit bei Neukauf einen Wert von etwas unter einem Drittel = ca. 17.000 EUR. In Summe kommt es also
deutlich günstiger aber noch lange nicht geschenkt. Würde der Fahrer einen gleichwertigen 3 jährigen kaufen, so würde das
unterm Strich schon fast auf das gleiche rauslaufen.
Das muss sich dann jeder für seinen Anwendungsfall selbst genauer ausrechnen, das Verfahren ist aber
immer das selbe.
Hier mal das Beispiel ausführlich gerechnet.
30 Jahre, unverheiratet, Steuerklasse 1, Jahresgehalt brutto 40.000 EUR, katholisch, 12% KVm keine Kinder
Ohne Fahrzeug ergibt sich:
Brutto 40.000,00 €
GWV 0 €
zu versteuerndes Brutto 40.000,00 €
Lohnsteuer 7.895,00 € (=19,74%)
Soli 434,22 €
Kirchensteuer 631,60 €
Summe Steuer 8.960,82 €
Rentenvers 3.980,00 €
Arbeitslosenvers 660,00 €
KV 2.760,00 €
PV 440,00 €
Summe Sozialabgaben 7.840,00 €
Netto 23.199,18 €
Die gleiche Rechnung mit Fahrzeug:
Brutto 40.000,00 €
GWV 5.520,00 €
zu versteuerndes Brutto 45.520,00 €
Lohnsteuer 9.817,00 € (=21,57%)
Soli 539,93 €
Kirchensteuer 785,36 €
Summe Steuer 11.142,29 €
Rentenvers 4.529,24 €
Arbeitslosenvers 751,08 €
KV 2.980,80 €
PV 475,20 €
Summe Sozialabgaben 8.736,32 €
Netto 20.121,39 €
Differenz 3.077,79 €
Effektive Fahrzeugkosten pro Monat: 256,48 €
Viele Grüße,
Marc
19 Antworten
so richtig sportlich wird das nichts, außer der Nachlass ist sehr gut bzw. Du nimmst kaum Sonderaustattung.
Ich finde die Frage aber auch in der Form sinnlos. Sag doch erst mal was Dir wichtig ist. Gibt ja bei jedem minimale Grundanforderungen. Der eine kann nicht ohne Schiebedach, der andere nicht ohne Navi... etc.
Ich fahre morgens 5 Kilometer zur Arbeit und Abends 5 Kilometer nach Hause. Am Wochenende besuchen wir mal meine Eltern, ansonsten nichts.
Wenn dann habe ich noch ein protables Navi und ein Schiebedach brauche ich auch nicht. Ich will schnell voran kommen und das Auto soll bequem sein und sportlich aussehen.
DA bleibt wohl nur ein C280 Avantgarde mit Metallic-Farbe und AMG-Paket. Keinerlei extras. DAnn sind wir bei 41.6000 Euro. Da kannste sicherlich noch Rabatt rausholen und liegst um die 40.000 oder drunter.
für dieses fahrprofil einen 6 zylinder?
bekommst du den sprit vom chef? sonst wird der dich arm saufen..
gruss, tom
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Also 6-Zylinder bis 40k da ist wirklich nicht viel an Sonderausstattung drin. Wenns sportlich aussehen soll kommst am AMG-Paket wahrscheinlich nicht vorbei. Obs dann auch ein Avantgarde sein soll mußt du selbst entscheiden. Evtl reicht ja auch ein Avantgarde ohne AMG-Paket. Alles wichtige ist im Auto eigentlich drin, Radio gibts ja als Serie, Navi willst/brauchst du nicht. Schau halt mal auf die Preisliste, dann wirst du sehen, was noch an Spielraum ist für Extras. Xenon wird immer gern genommen, sieht gut aus und man hat auch gute Sicht im Dunkeln... Alles andere ist wohl dann eher nebensächlich. Falls du doch noch einen 200k nimmst ist da etwas mehr Spielraum, aber der ist wohl nicht sportlich genug? Kannst dir ja auch mal den CLC anschauen, ist evtl etwas günstiger, da gibt es nur leider keinen 280er.
Gruß Viper
40.000 € ist sehr viel Geld, das vorneweg. Aber für einen C 280 der ja „nackt“ schon 36.681 € kostet, in meinen Augen einfach zu wenig, zumal Dir ja auch die Optik wichtig ist. Als auch wenn Du „nur“ noch Avantgarde und Metalliclack wählst hast Du Dein Budget schon fast erreicht. Deshalb würde ich persönlich eher Abstriche bei der Motorisierung machen und dafür ein bisschen mehr Ausstattung reinpacken. Aber das ist wie so vieles im Leben reine Geschmacks- bzw. Ansichtssache.
Picto
dir ist schon klar, dass du 400 Euro Privatanteil im Monat versteuern musst!
Bleib beim Golf und nimm lieber eine Gehaltserhöhung.
Dann kannst du mit Chauffeur zur Mutti fahren...
Zitat:
Original geschrieben von hanswurst2
dir ist schon klar, dass du 400 Euro Privatanteil im Monat versteuern musst!
..
ich gehe davon aus, dass er weiß, dass er Einiges weniger netto im Monat haben wird.
Genaugenommen sind es 460 EUR (1% von 40.000 EUR + 0,03% * 5 km * 40.000 EUR).
Bei 19,74% Steuer macht das 90,80 EUR im Monat auf den ersten Blick.
Aber was meist nicht beachtet wird!
Das zu versteuernde Jahresgehalt steigt in diesem Fall um 460*12 = 5.520 EUR an. Hierdurch kann der persönliche
Steuersatz durch die Steuerprogression steigen, so dass das restliche Gehalt ebenfalls stärker besteuert wird.
Aus den 90,80 EUR im Monat werden so in der Realität 256,48 EUR !!!!
Durch die Progression wird das Restgehalt mit 1,8% mehr besteuert.
Der Beispiel-Fahrer bezahlt so ca. 9.300 EUR in drei Jahren für die Nutzung des Autos. Ein 40.000 Mercedes verliert
in der gleichen Zeit bei Neukauf einen Wert von etwas unter einem Drittel = ca. 17.000 EUR. In Summe kommt es also
deutlich günstiger aber noch lange nicht geschenkt. Würde der Fahrer einen gleichwertigen 3 jährigen kaufen, so würde das
unterm Strich schon fast auf das gleiche rauslaufen.
Das muss sich dann jeder für seinen Anwendungsfall selbst genauer ausrechnen, das Verfahren ist aber
immer das selbe.
Hier mal das Beispiel ausführlich gerechnet.
30 Jahre, unverheiratet, Steuerklasse 1, Jahresgehalt brutto 40.000 EUR, katholisch, 12% KVm keine Kinder
Ohne Fahrzeug ergibt sich:
Brutto 40.000,00 €
GWV 0 €
zu versteuerndes Brutto 40.000,00 €
Lohnsteuer 7.895,00 € (=19,74%)
Soli 434,22 €
Kirchensteuer 631,60 €
Summe Steuer 8.960,82 €
Rentenvers 3.980,00 €
Arbeitslosenvers 660,00 €
KV 2.760,00 €
PV 440,00 €
Summe Sozialabgaben 7.840,00 €
Netto 23.199,18 €
Die gleiche Rechnung mit Fahrzeug:
Brutto 40.000,00 €
GWV 5.520,00 €
zu versteuerndes Brutto 45.520,00 €
Lohnsteuer 9.817,00 € (=21,57%)
Soli 539,93 €
Kirchensteuer 785,36 €
Summe Steuer 11.142,29 €
Rentenvers 4.529,24 €
Arbeitslosenvers 751,08 €
KV 2.980,80 €
PV 475,20 €
Summe Sozialabgaben 8.736,32 €
Netto 20.121,39 €
Differenz 3.077,79 €
Effektive Fahrzeugkosten pro Monat: 256,48 €
Viele Grüße,
Marc
Lass mich raten, du bist Unternehmensberater im Bereich Personalwesen? Das würde mich nicht wundern. Beim Daimler kriegen die Syndikatoren ebenfalls Autos zum kostenfreien Tarif zur Verfügung. Zufälligerweise aber müssen sich die Syndikatoren für die Arbeiter einsetzen. Wie gesagt, ganz zufälligerweise.
Wenn ich mir so deinen Aufschreib mit der ganzen Euphorie anschaue dann sehe ich die Falle hat sehr gut zugeschnappt. Den Daimler wirst von den Steuern abgesehen umsonst kriegen, aber wie so oft im Leben wird eine Gegenleistung gefordert von den Vorständen, natürlich aber erst dann wenn du bereits dein Auto gekriegt hast.
Ich hoffe dir ist eine Marionette ein Begriff.
Man muss im Leben lernen verzichten zu können. Du tust mir leid.
@ relic hunter ...
die Rechnung wird sogar noch interessanter, wenn man dem Arbeitgeber sagt: "Nö, lass mal, die 700 Euro (... ist ne Rechnung für sich), die dich das im Monat kostet, mir ein Auto hinzustellen, nehme ich lieber als 500 Euro-Gehaltserhöhung.
Dann sieht der Firmenwagen auf einmal nicht mehr so gut aus.
D.h. 256 Euro im Monat weniger in der Tasche wegen Auto.
Wenn man stattdessen die Gehaltserhöhung genommen hätte, hätte man 250 Euro (z.B) mehr in der Tasche.
Macht in Summe: 500 Euro im Monat fürs Auto. 6000 Euro im Jahr.
Das ist mehr als bei nem gebrauchten Golf.
ABER: Wenn man genau die Karre fahren will, die man auch als Dienstwagen hätte ... dann ist's (muss man genau durchrechnen) in der Tat billiger, vor allem, wenn man viel fährt
UND: Wenn man partout keine Gehaltserhöhung bekommen würde (Arbeitgeber wäre schön blöd), dann ist der Firmenwagen "relativ" günstig. Bei deiner Mini-Fahrleistung allerdings trotzdem teuer erkauftes Prestige.
Für 40k gibt neu leider keinen vernünftigen 6 Zylinder. Und ein portables Navi in einer C-Klasse geht mal gar nicht. Command oder APS50, aber keine Verschandelung bitte. Nimm einen 350er als Jahreswagen mit Vollausstattung, die liegen so bei 35-40k.
Zitat:
Original geschrieben von qwertzuiopasdfg
Für 40k gibt neu leider keinen vernünftigen 6 Zylinder. Und ein portables Navi in einer C-Klasse geht mal gar nicht. Command oder APS50, aber keine Verschandelung bitte. Nimm einen 350er als Jahreswagen mit Vollausstattung, die liegen so bei 35-40k.
das ist doof, weil für die Versteuerung der Listenneupreis genommen wird.
Gegen die zu hohe Firmenwarenbesteuerung mit 1% hilft ein Fahrtenbuch. Klar schreit jeder jetzt, bist Du blöd??? Neee, ich führe das und ärgere schon lange die Finanzminister seit Eichel ... So schlimm ist der Zeitaufwand nicht, alles Gewohnheitssache.