Finger weg von Finanzierung !
An alle jungen Fahrer :
Laßt lieber die Finger von einem Kredit zum Autokauf, egal ob über die Hausbank oder die Autobank abgewickelt. Ich wollte vor vier Jahren ( da war ich 22) unbedingt einen E39 BMW haben. Also hin zum Händler, einen schönen 523i ausgesucht, mich um die Gehaltsbescheinigung gekümmert - ich war Zeitsoldat - und meinen Ford Mondeo in Zahlung gegeben. Der Kaufpreis betrug 16.000 €, war alles kein Problem, ging ganz schnell, zwei Wochen später hatte ich das Auto. Ich bin die ersten Tage natürlich nur durch die Gegend gefahren, ist ja normal, eben ein sehr schönes Auto. Worüber ich mir weniger Gedanken gemacht habe, waren die von nun an fälligen Ratenvon rund 300 € jeden Monat. Diese Raten plus Benzinkosten , Werkstatt usw. fressen einen auf. Ich bin nur noch für das Auto arbeiten gegangen, Urlaub oder sowas war nicht mehr drin, sparen sowieso nicht. Man wird dann im Ernst neidisch auf Leute die einen Corsa oder anderen sparsamen Wagen fahren. Der Reiz des neuen Autos ist ganz schnell weg, die Schulden aber bleiben, also kauft euch nur das Auto welches ihr euch leisten könnt , man schläft nachts viel ruhiger, ehrlich !
168 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von PoloFunTDI
Das ist sachlich schlicht und ergreifend falsch!1. Vom BMWA wird weiterhin eine 230 Unterrichtsstunden umfassende Sachkundeprüfung vorgesehen. Eine Initiative der hessischen Landesregierung fordert als Nachweis der für die Ausübung der Vermittlung erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten eine Bescheinigung der IHK über einen eintätigen Unterrichtskurs mit max. 8 Stunden.
2. Nahezu jedes AH vermittelt für mehrere Versicherungsgesellschaften. Demnach handelt es sich um sog. produktakzessorische Mehrfirmenvertreter. Das BMWA verlangt neben 230 Stunden auch noch eine Berufshalftpflicht (für Autoverkäufer).
Wie gesagt gibt es keine verabschiedete Regelung.
Wenn Dein Betrieb mal eine fachkundige Analyse und Beratung benötigt kannst Du mich gerne für 100 EUR/h zzgl. USt und Spesen engagieren. Ich zeige Euch dann die Lücken auf.
Referenzen:
Gutachten u.a. für bundesweit tätige WPG und Treuhandgesellschaft sowie Unternehmensberatung (Auftrageber: Banken und Versicherungen).
Zitat:
Original geschrieben von pittiplatsch77
Steuern sind dazu da, unser Gemeinwesen zu finanzieren. Wo genau ist der Skandal?
Wer rechnen und mitdenken kann ist im Vorteil.
Aus Sicht des VN geschildert:
16/116 der Beiträge sind definitiv und unwiderruflich verloren.
Wir reden hier nicht über Wertschöpfung, sondern über eine Bereicherung am Unglück (Die Versicherung zahlt ja nur im Schadenfall). Moralisch also nicht besonders edel von Vater Staat.
Hinzu kommt der USt-Abzug.
Es wird Dir passieren, das Du ohne Ersatzanschaffung keine MwSt ersetzt bekommst. Im Schadensfall sind dan 16 % MwSt und 16 % versicherungsteuer einbehalten worden. 32/116 werden in diesem Fall von Vater Staat einbehalten.
Ersetzt Du daggen den Schaden, so hast Du zweimal USt abgeführt und einmal Versicherungssteuer. Wir ziehen die ohnehin fälligen Aufwand der Erstmehrwertsteuer ab.
Verbleiben 32/116 für Hans Eichel.
Also verdient Hans Eichel 27,5 Prozent an der Versicherung ohne irgendeine Leistung zu erbringen.
Anderherum betrachtet könnte die Versicherung nur 72,5 Prozent kosten.
Was wiederum bedeut, dass durch Hans Eichel die Versicherungsprämie um knappe 38 Prozent steigt.
Da staunst Du!
Aus Sicht des Vermittlers:
Ein normaler Betrieb kann Vorsteuer abziehen. Der Vermittlerbetrieb nicht, da er ja keine USt abführt, sondern nur 16 % USt. Damit steigen die Kosten des Vermittlerbetriebes um 16/84 gegenüber einem normalen Betrieb.
Von der Leistungserstellung vor Kosten geht im Bereich Kfz (und der macht durchschnittlich rund 50 Prozent des Umsatzes aus) das doppelte bis dreifache des Umsatzes! an Hans Eichel.
Wir vegleichen das mal mit Arbeitnehmern.
Wenn Du 2.000 EUR brutto verdienst (Umsatz), dann würde Hans Eichel von deinem Chef 4.000 bis 6.000 EUR bekommen.
Dein Chef würde Deinen Arbeitsplatz vermutlich sofort streichen ...
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Wer rechnen und mitdenken kann ist im Vorteil.
Es ist ja nicht das erste Mal, dass jemand deine Arroganz kritisiert. Ist es dir nicht möglich, sachlich zu antworten? Bist du im echten Leben auch so? Na okay, 3000 Beiträge in einem halben Jahr sind ein klares Indiz...
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Aus Sicht des VN geschildert:
16/116 der Beiträge sind definitiv und unwiderruflich verloren.
Wir reden hier nicht über Wertschöpfung, sondern über eine Bereicherung am Unglück (Die Versicherung zahlt ja nur im Schadenfall). Moralisch also nicht besonders edel von Vater Staat.
Versicherungen bieten eine Dienstleistung an. Wie bei jedem anderen Dienstleistungsunternehmen sind dafür Steuern zu zahlen.
Ziel von Versicherungsunternehmen ist es, Profite zu erwirtschaften. Somit sind es also die Versicherer selbst, die sich am Unglück bereichern. Oder mehr an unserer Angst, dass uns ein Unglück ereilt. Moralisch und edel sind die Versicherer auch nicht, also brauchst du gar nicht erst damit anzufangen.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Es wird Dir passieren, das Du ohne Ersatzanschaffung keine MwSt ersetzt bekommst. Im Schadensfall sind dan 16 % MwSt und 16 % versicherungsteuer einbehalten worden. 32/116 werden in diesem Fall von Vater Staat einbehalten.
Ersteres ist Praxis der Versicherer und hat nichts mit dem Finanzminister zu tun. Bei zweiterem gehst du davon aus, dass Schadenssumme und Versicherungsprämie identisch sind. Abgesehen davon, dass das höchst unwahrscheinlich ist, behält der Versicherer, nicht das Finanzamt, die Mwst. ein, weil du als Geschädigter den Schaden nicht beheben willst und somit auch keine Mwst. zahlen wirst.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Ersetzt Du daggen den Schaden, so hast Du zweimal USt abgeführt und einmal Versicherungssteuer. Wir ziehen die ohnehin fälligen Aufwand der Erstmehrwertsteuer ab.
Verbleiben 32/116 für Hans Eichel.
Also verdient Hans Eichel 27,5 Prozent an der Versicherung ohne irgendeine Leistung zu erbringen.
Diese Rechnung ist Unsinn, sie passt nur, wenn die Schadenssumme identisch mit der Prämie ist. Lass den Reparaturschaden mal ein Vielfaches meiner Prämie sein, dann verdient Hans Eichel viel mehr an meiner Versicherung...
Und trotzdem erbringt der Staat (der erhält übrigens die Steuern, nicht Hans Eichel) eine Leistung: er ermöglicht es mit seinen Gesetzen, dass Versicherungen überhaupt frei arbeiten und Profit machen können. Er garantiert ihnen wirtschaftliche Freiheit und Eigentum. Er hält außerdem mit Hilfe von Gesetzen, Polizei und Justiz unseriöse Unternehmen vom Markt fern, die dem Versicherer das Geschäft kaputtmachen könnten.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Anderherum betrachtet könnte die Versicherung nur 72,5 Prozent kosten.
Was wiederum bedeut, dass durch Hans Eichel die Versicherungsprämie um knappe 38 Prozent steigt.
Da staunst Du!
Jetzt stell dir mal vor, dass da auch noch Gewerbe- und andere Steuern und Sozialabgaben mit drin sind. Die Versicherungen könnten ja noch mal viel billiger sein, aber das Zahlen der Steuern überlassen wir dann wem?
Wir könnten ja einfach die Erdgas-Subventionierung abschaffen! Da staunst du!
Den Rest deines Beitrages kann ich nicht nachvollziehen, aber du bist nicht zufällig Versicherungsvermittler?
nee Makler, Versichrungs-Makler !
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Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Wie gesagt gibt es keine verabschiedete Regelung.
Wenn Dein Betrieb mal eine fachkundige Analyse und Beratung benötigt kannst Du mich gerne für 100 EUR/h zzgl. USt und Spesen engagieren. Ich zeige Euch dann die Lücken auf.Referenzen:
Gutachten u.a. für bundesweit tätige WPG und Treuhandgesellschaft sowie Unternehmensberatung (Auftrageber: Banken und Versicherungen).
100 € pro Stunde? Das wäre sehr, sehr preiswert. Aber du sagst ja selbst: Qualität hat ihren Preis. Und wir hätten gern Qualität. 😉
Außerdem weiß ich ja, was du den ganzen Tag treibst: Selbstbeweihräucherung und Fachsimpelei in einem Internet-Forum ..... ahhhhhhhh! Wichtig, wichtig. 😉
Versicherungen sind reine Finanzgeschäfte, und die besteuert man eigentlich nicht.
Die Versicherungssteuer bezog sich ursprünglich auf die reine Brandgefahr. Sie beträgt 10 Prozent und davon wird die Feuerwehr unterstützt. Später hat Vater Staat sich dann gesagt, wir besteuern nicht nur für den Feuerversicherungsanteil, sondern alle Sachversicherungen und haben so eine nette Zusatzeinnahme. So ist das mit Vater Staat.
Die Einbehaltung der USt bei fehlender Ersatzanschaffung bzw. Reparatur beruht auf dem Gesetz gegen Schwarzarbeit.
Es ist also definitiv keine Idee der Versicherer.
Es führt faktisch zu einer "Dreifachbesteuerung" eines Finanzgeschäftes.
Zunächst beim Kauf einer Ware (das ist ja vollkommen in Ordnung), dann bei der Versicherungssteuer und schlußendlich bei der Schadenaufwendung. Immerhin wird das erstattete Geld in jedem Fall wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt!
Das ist der eigentlich traurige Umstand und der sollte auch klar hervorgetreten sein.
Meine Rechnungen sind anschaulich, verkürzt und daher naturgemäß nicht ganz korrekt. Je nach Sparte gehen im langjährigen Durchschnitt rund 50 bis 90 Prozent der Beiträge (Netto, also ohne Versicherungssteuer) für Schadensregulierungen an alle Versicherten zurück. Entsprechend wäre der MwSt-Anteil im Musterbeispiel zu kürzen.
Thema Arroganz:
Meinen Hinweis "Wer lesen und mitrechnen kann ist im Vorteil" als Arroganz zu kommentieren, trifft wohl nicht ganz die Sache.
Offensichtlich bezog sich meine Aussage auf eine Relation ("mitrechnen"😉, die Du unterschlagen hast ("lesen"😉.
Zitat:
Hans Eichel nimmt an einer günstigen Autoversicherung doppelt bis dreifach so viel ein wie ein Vermittler.
Zitat:
Original geschrieben von PoloFunTDI
100 € pro Stunde? Das wäre sehr, sehr preiswert. Aber du sagst ja selbst: Qualität hat ihren Preis. Und wir hätten gern Qualität. 😉
Deine Aussagen zum Thema waren mehrfach so offenkundig falsch, dass wir jetzt mal über Deinen Stundensatz spekulieren können.
Sofern Du nicht gerade im Lager arbeitest, lässt das auch Rückschlüsse auf die Qualität Deiner Firma zu. 😁
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Deine Aussagen zum Thema waren mehrfach so offenkundig falsch, ...
Genau. Sollen wir dich Guru nennen oder lieber weiterhin Sche...hausfliege?😉
Wenn Dir Argumente ausgehen, so brauchst Du weder ausfallend noch beleidigend werden 😠
Oder ist das Dein Charakter?
Bei so weisen und unantastbaren Leuten wie dir, gibt es doch keine Argumente. 😉
Du einzig allein blickst alles und zeigst uns, wo der Hammer hängt. Bei so viel geballtem Wissen bleibt nur die Kapitulation oder Rebellion. Ich bin für Letzteres. 😁
Rebellion = Bist Du nicht willig, so gebrauche ich Gewalt.
Einfache Form des Versuchs einer Konfliktlösung.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Rebellion = Bist Du nicht willig, so gebrauche ich Gewalt.
Einfache Form des Versuchs einer Konfliktlösung.
Schnell und richtg nachgeschlagen! 😉
Es geht auch anders.
Man kann Fehler eingestehen, statt den anderen zu beleidigen.
Ist eine Frage des Charakters und des Stils 😉.
zur Qualität der Arbeit:
in den heutigen Zeiten des Leistungslohns müssen manche Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber am Ende des Monats noch Geld erstatten ...
gilt leider nicht für Politiker und Beamte