Fest der Sinne - Impressionen aus meiner Heimatstadt...

Mercedes S-Klasse W140

Freunde des Genusses -

nachdem immer wieder paar Schrottfritzen die Community mit ihrem sammeln von Klicks und Austausch zu deren sinnlosem Tun und Handeln vom Geniessen und dem Leben abhalten, hier ein phantastischer Trailer, zum Runterdampfen, befriedigen der Sinne und einem phantastischen Wagen, der immer wieder, irgendwie, durchs Bild fährt...

Ferdinand Piech hatte den Anspruch, das beste Auto der Welt zu bauen, Ingenieure mit einer Armada von Entwicklungszielen "tracktiert", keine Kosten, keine Materialien sollten (weitestgehend) zu teuer sein...
Mich erinnert das so bissel an die Entwicklung des W140, wo auch noch einmal aus den Vollen geschöpft wurde...

Ja, Freunde, drescht auf mich ein, haut mir eure SD's, mit oder ohne Lederscheide um die Ohren, blockt und vergrämt mich...
Dennoch, für mich ist der Phaeton ein einzigartiges Modell, ein Exkurs einer Marke, die in diesem Segment nicht zu Hause ist.
Ein Modell, was so eng an einen Namen (F. Piech) gekoppelt ist, wie kein anderes und was es ohne ihn niemals gegeben hätte...

Jetzt viel Spass und Genuss!

PS: Andere Väter haben (manchmal!) auch schöne Töchter!

https://youtu.be/BTOd0lSwGHE

Viele Grüsse
Jens

Beste Antwort im Thema

Tja... Ich hab's ja schon tausende Male gesagt:

Der Phaeton ist (speziell wie meiner als V10) nach meinem S65 das beste Auto was ich je hatte.
Das Auto war und ist dem W140 um Welten überlegen im Sinne seiner Ingenieursleistung und Materialauswahl.
Das Problem ist nur das VW-Zeichen. Nicht wegen des Understatements, das ist heute eh vorbei. Die Autos wurden leider wie VWs behandelt und so finden sich keine guten V8/W12 mehr. V10 sowieso nicht. Schon gar nicht als GP0 oder GP1. Und nur das sind die Wahren. Das letzte Nach-Piech-Gelumpe mit RNS810 ist wie das COMAND APS im MOPF C215. 🙁 Zumal die Fahrzeuge das Gesicht verloren haben in dem verzweifelten Versuch ihnen das Markengesicht aufzubügeln.

Von daher viel Glück mit der Suche. 🙁 Ich hab's entnervt aufgegeben.

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Der 140er als Standuhr ist doch super. Aber wenn es zu viele Fahrzeuge werden bekommt man den Kopf nicht mehr frei. Auch nicht gerade sinnvoll. Bei aller Liebhaberei nicht. Der ersten Phaeton war damals um Klassen besser als der W220. Mercedes ruhte sich auf dem Ruf aus, und VW setzte neue Maßstäbe. 2003 wurde die S Klasse ein bisschen besser. Ich glaube dass das der Ph. ein tolles Auto ist. Vor allem kann man den auch im Winter fahren weil er besser konserviert ist. Da kann man den C215 getrost im Winterschlaf wissen. Der ist natürlich viel viel schöner.

Zitat:

@C215 schrieb am 8. März 2020 um 21:28:52 Uhr:


Der 140er als Standuhr ist doch super. Aber wenn es zu viele Fahrzeuge werden bekommt man den Kopf nicht mehr frei. Auch nicht gerade sinnvoll. Bei aller Liebhaberei nicht. Der ersten Phaeton war damals um Klassen besser als der W220. Mercedes ruhte sich auf dem Ruf aus, und VW setzte neue Maßstäbe. 2003 wurde die S Klasse ein bisschen besser. Ich glaube dass das der Ph. ein tolles Auto ist. Vor allem kann man den auch im Winter fahren weil er besser konserviert ist. Da kann man den C215 getrost im Winterschlaf wissen. Der ist natürlich viel viel schöner.

Nun,

ich würde meinen C215 Coupe nicht zwingend mit dem Phaeton, einer mondänen Limousine, vergleichen wollen, dekandent beide zu haben zu fahren allemal...
Beide Wägen sind so unterschiedlich...

So herrlich ambivalent dazu mein Elefantenrollschuh...

Von diesem dann Freitagnachmittag für das Wochenende in den Ferdi (Phaeton) oder den Gerhard (C215) umzusteigen, darüber kann ich mir dann auf dem Weg zur Garage Gedanken machen, auch wieder dekandent.

Zitat:

Vor allem kann man den auch im Winter fahren weil er besser konserviert ist.

Nein leider nicht. Ähnlich wie beim C215 schlägt hier die Alukorrossion zu. Nur um Welten schlimmer. Dafür hat er Allrad, das ist schon brillant gewesen.

Und der W220 ist nicht die Zeit des Phaeton. Das wäre eher der W221. Als der Phaeton kam war der W220 schon am Ende der Laufzeit.

Nichts desto trotz war er brilliant gebaut, nur leider als GP3 zu verwässert. Toll zu fahre ist er immer, egal welche MOPF. 🙂

Zitat:

@rekordverdaechtig schrieb am 6. März 2020 um 15:22:23 Uhr:


Meine treuen Freunde,

ich habe es getan...

Nachdem mein Cadillac annehmbar weggegangen ist, war es gestern (umsomehr) soweit...

Viele Grüsse
Jens

Herzlichen Glückwunsch und viel Freude.

Das war in meinen Augen ein vertretbarer Wechsel, aber wie du seinerzeit nur den W108 für den den C215 weggeben konntest, treibt mir die Tränen in die Augen😕🙄😁.

VG

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Zitat:

@Harry144 schrieb am 9. März 2020 um 00:22:30 Uhr:



Zitat:

@rekordverdaechtig schrieb am 6. März 2020 um 15:22:23 Uhr:


Meine treuen Freunde,

ich habe es getan...

Nachdem mein Cadillac annehmbar weggegangen ist, war es gestern (umsomehr) soweit...

Viele Grüsse
Jens

Herzlichen Glückwunsch und viel Freude.

Das war in meinen Augen ein vertretbarer Wechsel, aber wie du seinerzeit nur den W108 für den den C215 weggeben konntest, treibt mir die Tränen in die Augen😕🙄😁.

VG

Dankeschön, @Harry144 -

Mensch, da greifst du ja zeitliche recht weit zurück...
Hast wohl meinen "Lebenslauf" gelesen... 😁
Den CL habe ich ja nun schon fast auf den Tag ein Jahr...
Der C215 hat mich, als ich ihn das erste Mal sah, sofort fasziniert, bis heute...
Und "Standuhren" gibt es für mich (!) nicht, auf Dauer 4 Wägen, das wird nichts...

Zitat:

@Eselvieh schrieb am 8. März 2020 um 22:10:14 Uhr:



Zitat:

Vor allem kann man den auch im Winter fahren weil er besser konserviert ist.

Nein leider nicht. Ähnlich wie beim C215 schlägt hier die Alukorrossion zu. Nur um Welten schlimmer. Dafür hat er Allrad, das ist schon brillant gewesen.

Und der W220 ist nicht die Zeit des Phaeton. Das wäre eher der W221. Als der Phaeton kam war der W220 schon am Ende der Laufzeit.

Nichts desto trotz war er brilliant gebaut, nur leider als GP3 zu verwässert. Toll zu fahre ist er immer, egal welche MOPF. 🙂

Mmh,

die Alukorrosion hat wohl beim Phaeton dazu geführt, dass es immer wieder Nachlackierungen gab...
Dazu gehört auch, die eloxierten Zierleisten auf den Türen und der Türschächte genau zu inspizieren, dass da nichts "blüht", ist aber bei Ferdi tip-top.
Allerdings, lieber @Eselvieh, von einem 'grossen Problem', ala Rostproblematik beim 220er, konnte ich beim Phaeton im Ansatz (!) nichts lesen...

Interessant finde ich übrigens, dass es in der Gläsernen Manufaktur in Dresden (GMD) einen "Stab" gab, wo die Phaetons für € 10.000 wieder auf Vordermann gebracht werden konnten, Verschleissteile inkl. Bereifung erneuert wurde, dabei auch die Oberflächen aufgearbeitet worden sind...
Die Fahrzeuge sollen danach nahezu den Neuwagenzustand erreicht haben...
Eine weitere Fussnote aus Piëchs Ideen- und Visionärswelt...

Meinen langen 2003er W12 habe ich nach drei Jahren und 240.000 Kilometern rostfrei abgegeben. Kann aber natürlich Glück gewesen sein.

Zitat:

@TimJones schrieb am 9. März 2020 um 03:23:27 Uhr:


Meinen langen 2003er W12 habe ich nach drei Jahren und 240.000 Kilometern rostfrei abgegeben. Kann aber natürlich Glück gewesen sein.

Deckt sich insoweit mit dem, was ich bis jetzt zum Thema auch lesen konnte...

Auf meine Frage, ob grundsätzlich zusätzliche Konservierungsmassnahmen angeraten seien, hiess es, Alukarosserie und zuverlässige Verzinkungen machen das überflüssig, Rost kein Thema sei...

Kann ich, allerdings als Einzelfall, so bestätigen.

Ich leider nicht. Sowohl beim W12 (der auf einmal verschwand 😉) im Werk als auch bei meinem V10 war das Tagesordnung.
Der Umfang nimmt nicht die Ausmaße des VorMOPF W220 an nein, aber Alukorrossion in Griff zu kriegen ist ungleich komplizierter leider. Von daher nimmt es sich nix.

Wenn's aber nix gibt, muss man sich freuen und nicht ans schlimmste glauben.

Zumal der W12 im Werk damals hatte generell Fehler ohne Ende. Trotzdem war er so genial...

Zitat:

@rekordverdaechtig schrieb am 9. März 2020 um 03:19:53 Uhr:


Mmh,

die Alukorrosion hat wohl beim Phaeton dazu geführt,
...
Interessant finde ich übrigens, dass es in der Gläsernen Manufaktur in Dresden (GMD) einen "Stab" gab, wo die Phaetons für € 10.000 wieder auf Vordermann gebracht werden konnten, Verschleissteile inkl. Bereifung erneuert wurde, dabei auch die Oberflächen aufgearbeitet worden sind...
Die Fahrzeuge sollen danach nahezu den Neuwagenzustand erreicht haben...
Eine weitere Fussnote aus Piëchs Ideen- und Visionärswelt...

Geniale Sache! Aber hat der Pheaton nicht eine Stahlkarosserie?! Resultiert hieraus nicht auch das Gewicht / erhebliche Mehrgewicht gegenüber dem A8?!

https://www.ingenieur.de/.../

Zitat:

Im Gegensatz zum A8 von Konzerntochter Audi besitzt der Phaeton eine vollverzinkte Stahlkarosserie,...

Na ja, OK.

Zitat:

Neben hochfesten Stählen nutzt VW bei seinem 2-t-Phaeton auch Leichtbauwerkstoffe für Fahrwerk und Karosserie. So bestehen z.B. die Türrahmen aus Aluminium, gleiches gilt für die Kofferraum- und Motorhaube.

Ich würde auch den konservieren lassen. Reines Aluminium korrodiert nicht ("Schutzschicht" - Ja), aber es ist ja immer irgendwie legiert... und auch die Verzinkung...

Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

Zitat:

@Blau Baer schrieb am 9. März 2020 um 16:27:20 Uhr:



Zitat:

@rekordverdaechtig schrieb am 9. März 2020 um 03:19:53 Uhr:


Mmh,

die Alukorrosion hat wohl beim Phaeton dazu geführt,
...
Interessant finde ich übrigens, dass es in der Gläsernen Manufaktur in Dresden (GMD) einen "Stab" gab, wo die Phaetons für € 10.000 wieder auf Vordermann gebracht werden konnten, Verschleissteile inkl. Bereifung erneuert wurde, dabei auch die Oberflächen aufgearbeitet worden sind...
Die Fahrzeuge sollen danach nahezu den Neuwagenzustand erreicht haben...
Eine weitere Fussnote aus Piëchs Ideen- und Visionärswelt...

Geniale Sache! Aber hat der Pheaton nicht eine Stahlkarosserie?! Resultiert hieraus nicht auch das Gewicht / erhebliche Mehrgewicht gegenüber dem A8?!
https://www.ingenieur.de/.../

Zitat:

@Blau Baer schrieb am 9. März 2020 um 16:27:20 Uhr:



Zitat:

Im Gegensatz zum A8 von Konzerntochter Audi besitzt der Phaeton eine vollverzinkte Stahlkarosserie,...


Na ja, OK.[/quote

Zitat:

Neben hochfesten Stählen nutzt VW bei seinem 2-t-Phaeton auch Leichtbauwerkstoffe für Fahrwerk und Karosserie. So bestehen z.B. die Türrahmen aus Aluminium, gleiches gilt für die Kofferraum- und Motorhaube.
[/quote

Ich würde auch den konservieren lassen. Reines Aluminium korrodiert nicht ("Schutzschicht" - Ja), aber es ist ja immer irgendwie legiert... und auch die Verzinkung...

Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

Ich bin ja auch ein Verfechter konservierender Massnahmen, habe dies stets bei den Neuerwerbungen in die Wege geleitet, sofern dies nicht schon vorher gemacht worden war, mein lieber Käptn Blaubär &Co.

Aber meine diesbezüglichen Nachfragen im Forum wurden damit beantwortet, dass dies absolut unnötig sei, auch dies bisher wohl nennenswert niemand gemacht habe...

Übrigens :
Bei meiner Affinität zur automobilen Oberklasse kann ich gar nicht an einem Wagen 'vorbei', was in manufakter Herstellung in meiner Heimatstadt gebaut wurde...
Er "fuhr" mir seit 2012 immer wieder mal durch den Schädel...

Viele Grüsse
Jens

Zitat:

@rekordverdaechtig schrieb am 9. März 2020 um 03:07:16 Uhr:


Dankeschön, @Harry144 -

Mensch, da greifst du ja zeitliche recht weit zurück...
Hast wohl meinen "Lebenslauf" gelesen... 😁
Den CL habe ich ja nun schon fast auf den Tag ein Jahr...
Der C215 hat mich, als ich ihn das erste Mal sah, sofort fasziniert, bis heute...
Und "Standuhren" gibt es für mich (!) nicht, auf Dauer 4 Wägen, das wird nichts...

Ich bin da schon vor einiger Zeit drauf gestossen und dachte mir dabei, verdammt warum hast du das nicht rechtzeitig gelesen. Ich hätte dir den W108 gerne abgenommen.....

...und jetzt bei deinem Neuzugang, konnte ich mir das nicht verkneifen🙂. Hut ab, dass du dich so schmerzfrei trennen kannst, ich glaube ich hätte das nicht geschafft. Ich würde mich vom Neusten trennen und hätte den Ältesten behalten.

VG

Ich würde mich als absoluter Technik-Freak auch immer vom W 220 / C 215 trennen bzw. mir diesen niemals anschaffen. W 220: Eine S-Klasse, die man nur überspringen kann bzw. die ich als einzige S-Klasse - nehmen wir an ich wäre Milliardär und S-Klasse-Sammler - nicht kaufen würde.
Die W 220-Freunde mögen das anders sehen. Technisch ist das für mich so ein Rückschritt und eine abgespeckte Kiste, dass die die Bezeichnung S-Klasse nicht verdient. Wer das Design als Argument anführt: Das Design ist für mich bei so einem Auto absolut untergeordnet.

Ein schnuckeliger W 116 (450 SEL 6,9 in Ikonengold metallic mit braunem Leder);
ein W 109 300 SEL 6,3 ... *schwelg*
Aber noch älter als W 140? DANN W 150 (Cabriolet F)!!!!!!!! [Ich kann es nur immer wieder sagen / schreiben - hinten die Dame mit wagenradgroßem Hut; ich vorne mit Handschuhen und Mütze....]

Viele Grüße
Jörg H. und Blau Bär

Meine Lieben,

in keinster Weise liegt es mir nach, euch zum 'Fremdgehen' zu animieren, aber bei solchen Photos wird man doch schwach...

Understatement in Perfektion - umso näher du dem Phaeton kommst, desto mehr lüftet sich sein "Geheimnis"...
Du nimmst zunehmend die Grösse, Wucht und die Ausmasse wahr, sitzt wie in einem "Palast", deine Blicke schweifen über das üppide Internieur, ein Spiel der erlesenen Materialien, verschwenderisch, massiv, edel ohne Ende..

Und beim Fahren...bissel 140er-Deja vue...

https://www.motor-talk.de/.../...o-fotos-meines-gp-4-t6013146.html?...

Ohne Frage, auch von der S-Klasse gibt es natürlich derart phantastische Farbkombinationen, aber der Phaeton ist doch viel weniger im Bewusstsein der Oberklasse und das auch VW so ein tolles Auto bauen konnte, in Design, Formensprache und Materialien aus den Vollen geschöpft hat... Wow!

Tut mir leid... 😛

Viele Grüsse
Jens

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