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Felgengewicht - Performance

BMW 3er E36
Themenstarteram 13. März 2008 um 15:56

Hi,

wer kann mir sagen wie ausschlaggebend das Felgengewicht für Agilität und vor allem für die Durchzugswerte ist?

Was machen 2kg pro Felge aus auf bsp. 200PS?

17" vs. 18" - mehr Gummi vs. mehr Aluminium?

Bitte nur Fakten!

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22 Antworten

Soviel ich in anderen Foren gelesen habe macht das nichts aus. Zumindest nicht spürbar. Ich würde da weniger Wert drauf legen. Lieber nen Satz Semis drauf :D :D

Themenstarteram 13. März 2008 um 16:41

Also meinst du echt das man 2kg pro Felge nicht merkt? Ich hab da irgendwie meine zweifel, da sagt jeder was anderes:rolleyes: Schön wärs ja schon:D

Zitat:

Original geschrieben von Beatnikk

 

Hi,

wer kann mir sagen wie ausschlaggebend das Felgengewicht für Agilität und vor allem für die Durchzugswerte ist?

Was machen 2kg pro Felge aus auf bsp. 200PS?

17" vs. 18" - mehr Gummi vs. mehr Aluminium?

Bitte nur Fakten!

Ein Zitat aus einer FAQ

Zitat:

Erot=1/2 J w^2 (J = Trägheitsmoment, w = omega=winkelgeschwindigkeit)

bei einer Scheibe ist J = m/2(r^2), in Erot einsetzen:

Erot= m/4 (rw)^2

w=2pi*n(Drehzahl) und Unfang=2pi*r

=> Erot= m/4 (U*n)^2 und U*n ist gleich der Abrollgeschwindigkeit und demnach die Geschwindigkeit mit der sich der Achspunkt längs bewegt.

also ist Erot=1/4 m v^2

Wenn in einem rollenden Rad also neben der bekannten kinetischen Energie (m/2 v^2) durch die Längsbewegung auch noch diese "Rotationsengie" steckt, entspricht dies zusammengefaßt einer Scheinmasse von 0.5m oder einem Massenfaktor (f) von 1,5 bei Etot=Ekin+Erot=1/2m * f * v^2.

Auf die Frage bezogen wären die 4 2kg Räder insgesamt 12 kg "schwerer".

Bei 18 statt 17 Zoll wäre die Zusatzmasse noch einmal 12%( (18/17)^2 ) größer, nämlich 0,56 m, also ca. 4,5 kg Scheinmasse.

Aufs Auto (1,5t) bezogen (und die Scheinmassen von Schwungrad, Achswellen etc weggelassen) sind die 4,5kg nur ein Massenfaktor von 0,3%. Komplett bei 20kg pro Rad (18") sind es schon 3%.

Auf die Frage bezogen dürfte sich a = F/m nur um 1,1% unterscheiden. Entsprechend also auch die Zeit von z.B. 0-200 grob von 20 auf 20,2 sec.

In einem Test hatte man einen Wagen mit leichteren Felgen und bremsscheiben ausgestattet, die insgesamt 36 kg weniger wogen. Umfang und Reifen waren identisch. Es wurden 1,4 sec weniger von 0-200 gemessen, bei insg. 4,1% Massenunterschied (rechnerisch nur 0,8 sec).

Nimmt man die Scheinmassen von Schwungrad, Achswellen, Diff, Getriebe, etc) hinzu kommt man in der Praxis wohl auf bis zu 50% im ersten Gang und 4-5% im letzten Gang.

In der Realität sitzt ein Großteil der Masse wohl eher im äußeren Bereich des Rades, was die Scheinmasse noch einmal größer werden läßt und zwar im gleichen Maße (Faktor) wie das Trägheitsmoment zunimmt.

Zitat:

Original geschrieben von Beatnikk

 

Hi,

 

wer kann mir sagen wie ausschlaggebend das Felgengewicht für Agilität und vor allem für die Durchzugswerte ist?

 

Was machen 2kg pro Felge aus auf bsp. 200PS?

 

17" vs. 18" - mehr Gummi vs. mehr Aluminium?

 

Bitte nur Fakten!

Man merkt es, und zwar ziemlich deutlich. Wenn ich von meinen 15" Winterreifen auf meine 17" Sommerreifen wechsele, dann ist das schon ein Unterscheid den man durchaus spürt.

 

*EDIT* Der Klaus war schneller

Themenstarteram 13. März 2008 um 17:03

Erklär das nochmal so, dass es jeder versteht:D:p

20sek. auf 100 ist ne ziemlich gute Zeit, war also wohl im Test ein ziemlicher Bulide. Aber so wie ich das jetzt verstanden hab, machen die 2kg pro Rad, also 8kg insgesamt, so gut wie garnichts aus richtig? Da der Wagen im test 36kg, also 9kg pro Rad, eingespart hat und sich seine Zeit auf 200 nur um 0,2s unterscheidet. Ich denk aber, das man das eingesparte Gewicht in Elastizitätswerten besser erkennt, 0-100 wird auch etwas deutlicher ausfallen oder?

Mit der Formeln kann ich leider nichts anfangen, hab beruflich nicht mit sowas zu tun. Das ganze am Beispiel eines 328i wäre ganz interessant.

Zitat:

Original geschrieben von Beatnikk

Erklär das mal nochmal so, dass es jeder versteht:D:p

20sek. auf 100 ist ne ziemlich gute Zeit, war also wohl im Test ein ziemlicher Bulide. Aber so wie ich das jetzt verstanden hab, machen die 2kg pro Rad, also 8kg insgesamt, so gut wie garnichts aus richtig? Da der Wagen im test 36kg, also 9kg pro Rad, eingespart hat und sich seine Zeit auf 200 nur um 0,2s unterscheidet. Ich denk aber, das man das eingesparte Gewicht in Elastizitätswerten besser erkennt, 0-100 wird auch etwas deutlicher ausfallen oder?

Mit der Formeln kann ich leider nichts anfangen, hab beruflich nicht mit sowas zu tun. Das ganze am Beispiel eines 328i wäre ganz interessant.

Also ich kann's gern erklären, dann sind's aber keine Fakten mehr sondern Hypothesen. In der obrigen Rechnung verhalten sich die Räder (mit je 2kg=8kg) wie 12kg.

Du wirst beim Durchzug nicht viel merken, aber das Problem am Gewicht der Felge ist, dass es eine quasi-ungefederte masse ist. D.h. es hat evtl. mehr Einfluss auf die Traktion o.ä. daher sind 12kg an der Felge ein größeres Problem als 12kg auf der Karosserie, da das Gewicht der Karosserie (od. des Innenraums) mit einem Feder-Dämpfer-System von der Straße entkoppelt ist.

Ich könnte mir also vorstellen, dass der reine Effekt auf trockener Straße (von 0-100) recht gering ist. Auf schlechter (unebener) Fahrbahn sollte der Vorteil größer sein. Auch kurvenfahrten sollten davon profitieren (wegen des verringerten Kreiseleffekts). Neben der verbesserten Fahrdynamik solltest du dies auch im besseren Fahrkomfort merken.

Teilweise sind Felgenhersteller schon sehr stolz wenn sie 1kg reduzieren können. 2kg pro reifen sind für sie schon wirklich viel. Allgemein kann man auch ab und zu überlegen, welchen Aufwand Porsche und BMW in ihre Sport-modelle stecken um "nur" 10kg zu reduzieren (Karbonteile).

Ob du dies ganze wirklich "fühlen" kannst und ob es dir die Mehrkosten wert ist ist wiederum eine andere Geschichte.

Ich kann sagen, dass der Unterschied bei mir zwischen 185/65 R15 Stahlfelgen mit Winterreifen und 225/50 R16 Sommerreifen auf Sternspeiche 18 extrem zu spüren ist. Das ist beim Beschleunigen deutlich zu spüren. Ich würde sagen, wenn man 2-3 Mitfahrer hat. So fühlt sich das an. Oder ca. 20 PS weniger.

Also ich bin der Meinung das der Unterschied schon stark zu spüren ist.

Grad zu dem Thema hab ich mir die letzten 2 Tage nen Kopf gemacht.

Samstag Sommerreifen drauf gemacht und bei der Probefahrt kam es mir so vor als wenn jemand das Heck festhält ^^

Von 185er Winterräder mit Stahlfelgen auf 235er vorn und 255er hinten mit schweren 18" Alus ist schon ein Unterscheid wie Tag und Nacht. Aber naja um so öfter ich jetzt wieder fahre umso mehr werd ich den Unterscheid wieder vergessen.

Dafür kann ich mein Auto jetzt auch wieder angucken und mich freuen!

Grüsse

LOL

Jetzt werden hier 6,5x15 Stahlfelgen mit 17 Zoll oder 18 Zoll Alufelgen verglichen. Ist doch ganz klar, dass der Wagen mit den Trennscheiben sehr viel besser geht.

Es geht hier darum, ob eine 17 Zoll Felge die 2KG weniger wiegt spürbar ist. Und ich sage immernoch nein.

Da es sich hierbei um ungefederte Massen handelt, spielen 2 kg schon eine Rolle.siehe auch:

http://www.bbs.com/Air_Inside_Technology.274.0.html

Ist zwar "Werbung", aber erlogen ist es auch nicht.

Zitat:

Original geschrieben von NightDriver

Ich kann sagen, dass der Unterschied bei mir zwischen 185/65 R15 Stahlfelgen mit Winterreifen und 225/50 R16 Sommerreifen auf Sternspeiche 18 extrem zu spüren ist. Das ist beim Beschleunigen deutlich zu spüren. Ich würde sagen, wenn man 2-3 Mitfahrer hat. So fühlt sich das an. Oder ca. 20 PS weniger.

Hier sind aber 2 Effekte parallel, 1. das Gewicht aber auch 2. der Rollwiderstand durch die deutlich breiteren Reifen

Zitat:

Original geschrieben von ]{laus

Zitat:

Original geschrieben von NightDriver

Ich kann sagen, dass der Unterschied bei mir zwischen 185/65 R15 Stahlfelgen mit Winterreifen und 225/50 R16 Sommerreifen auf Sternspeiche 18 extrem zu spüren ist. Das ist beim Beschleunigen deutlich zu spüren. Ich würde sagen, wenn man 2-3 Mitfahrer hat. So fühlt sich das an. Oder ca. 20 PS weniger.

Hier sind aber 2 Effekte parallel, 1. das Gewicht aber auch 2. der Rollwiderstand durch die deutlich breiteren Reifen

richtig. aber ganz klar in anderer reihenfolge.

definitiv spürt man eine performance-einbusse hinsichtlich der längsdynamik bei 4cm mehr

reifenbreite sehr viel deutlicher, als 2kg mehr radgewicht bei identischer reifenbreite.

 

mfg

Zitat:

Original geschrieben von 325i-touringE30

Zitat:

Original geschrieben von ]{laus

 

Hier sind aber 2 Effekte parallel, 1. das Gewicht aber auch 2. der Rollwiderstand durch die deutlich breiteren Reifen

richtig. aber ganz klar in anderer reihenfolge.

definitiv spürt man eine performance-einbusse hinsichtlich der längsdynamik bei 4cm mehr

reifenbreite sehr viel deutlicher, als 2kg mehr radgewicht bei identischer reifenbreite.

 

mfg

Richtig, die Reihenfolge sollte keiner Wertung entsprechen

Hallo zusammen,

Eigentlich hat man bei breiteren Reifen nicht mehr Reibung, wenn man von der gleichen Gummimischung und Profil ausgeht, da man bei breiteren Reifen weniger Druck pro Fläche hat. Ich hatte an meinem E46 2 Felgensätze in 17``.

Der eine Satz war spürbar schwerer. Pro Felge 1,5 bis 2 kg. Wenn ich die drauf hatte, konnte man einen großen Unterschied in der Beschleunigung feststellen. Vor allem in den unteren Gängen. Wenn man mal 160 draufhatte, war der Unterschied nicht mehr so groß.

Ich will damit nur sagen, daß man das Gewicht eines Rades sehr in der Beschleunigung merkt.

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