Farbprobleme Astra ST in Fresco Blau

Opel Astra J

Hallo zusammen,
ich habe am 15.11.2010 einen Astra 2,o Diesel in Fresco Blau bestellt.
Heute hat sich mein Freundlicher gemeldet , dass zur Zeit Fresco Blau ein Qualitätsproblem hat und ob ich auf eine andere Farbe ausweichen würde. Ich habe dann als Alternativfarbe das Carbongrau ge-wählt. Sollte in den nächsten Tagen das Problem behoben sein,würde er die Farbe wieder umstellen.

LG
Frenee

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Zitat:

Original geschrieben von HOFFI


Ich kann oder besser ich will einfach nicht glauben, das Opel nicht in der Lage sein soll ein Auto ohne Match-Problem zu lackieren.

Absolut unbegreiflich und peinlich.......grade bei der Launchfarbe des Sport Tourers. 🙁

Opel hat beim Astra generelle Match-Probleme mit den hellen Farben, wie Weiß oder Argonsilber. Das liegt u.a. daran, dass der Zulieferer der PU-Stoßstangen diese mit einem dunklen Primer versieht und sie dann lasierend lackiert, während die Blechteile mit einem hellen Primer versehen werden. Das interessierte aber bisher niemanden sonderlich.

Bei Frescoblau liegt das Problem aber offensichtlich an der Formel der Farbe an sich. Wenn ich bei BASF Coatings/Glasurit lese, dass sich der Farbton abhängig von der angemischten Menge ändert, dann ist der Lack nicht für die Fahrzeugproduktion geeignet. Das würde nur funktionieren, wenn Lack aus ein und derselben Mischung im Werk und bei den Zulieferern verwendet wird. Eine logistische Unmöglichkeit.
Frescoblau ist zudem eine helle Farbe, so dass die oben beschriebene Tatsache sicher noch verstärkend wirkt.

Die Frage muss also eher lauten, warum das im Vorfeld niemandem aufgefallen ist? BASF Coatings ist das sicherlich auch bekannt gewesen, die haben den Lack schliesslich verbrochen.

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Diese Farbabweichungen sind ja nun auch nichts neues bei Opel, die gab es schon bei anderen Modellen, im Prinzip existiert das Problem, seitdem Anbauteile (Stoßstangen etc) vollständig lackiert werden.

Ich kann mich gut erinnern, dass ich das seinerzeit am Vectra C Facelift von 2006 hier im Forum moniert habe, damals hieß es hier noch fast einstimmig, dass dies "Stand der Technik" bei Opel sei.

Die Zeiten ändern sich, in dem Fall offensichtlich auch mal zum Guten. Die Lacke werden auch immer dünner aufgetragen. Bei den Insis gab es mal einen Thread, wo bei einem Neufahrzeug die helle Grundierung bereits unter einem Schwarz durchgeschimmert ist.

Man nimmt diese Probleme aber inzwischen auch nicht mehr auf die leichte Schulter, sondern stoppt notfalls die Fertigung.

Ich finde diesen Schritt richtig und wichtig, wenn man auf die ganzen Qualitätsblasen auch mal Taten folgen lassen will.

Zitat:

Original geschrieben von signum_freud


Man nimmt diese Probleme aber inzwischen auch nicht mehr auf die leichte Schulter, sondern stoppt notfalls die Fertigung.

Ich finde diesen Schritt richtig und wichtig, wenn man auf die ganzen Qualitätsblasen auch mal Taten folgen lassen will.

Nichtsdestotrotz werden die bestellten Kundenfahrzeuge jetzt so ausgeliefert.

Ich weiß nicht, warum dieser "Tatbestand" hier so große Wellen aufwirft.

JEDER Metalliclack hat das Problem, auf unterschiedlichen Untergründen unterschiedlich zu wirken. Das war schon immer so, und wird wohl auch so bleiben.

Es stimmt, Opel und besonders Ford (siehe C-max, Focus) haben damit stärkere Probleme als Mercedes, Audi und VW. Fakt ist aber,sobald ich eine Nachlackierung irgendwo am Auto habe, hab ich denselben Effekt, auch bei einem Audi.
Mein Auto hat an drei Stellen Kratzer lackiert bekommen, und sieht bei genauem Hinsehen auf der Beifahrerseite aus wie ein Schachbrett, je nach Lichteinfall mal stärker, mal schwächer zu sehen. Und das trotz wirklich guter Lackierarbeit mit moderner Farbmischechnik.
Aber ein Lackierroboter lackiert einfach anders als ein Mensch, noch dazu wird die Karosse bei der Produktion statisch aufgeladen, damit die Metallicpartikel in der richtigen Richtung stehen. Mit einem Stoßfänger ist das schonmal nicht möglich, da Plastik. Und bei einer Nachlackierung kann dieses Ergebnis ebenfalls nicht erreicht werden.

Mittlerweile hab ich aus leidlicher Erfahrung (hab mich über meine selbst beigebrachten Kratzer tierisch aufgeregt, weil ich wusste, was danach kommt) ein geschultes Auge dafür, und viele Autos haben heutzutage gut sichtbare Farbunterschiede, da einfach alles lackiert ist, und es keine Zonen mehr gibt, die das Auge davon ablenken. (Früher waren dies schwarze Stoßfänger, Seitenschutzleisten etc.)

Opel kann sich also weiter bemühen, die Sache etwas besser in den Griff zu bekommen (was sicher ein Stückweit machbar ist), aber spätestens nach dem ersten Rempler/Unfall (und die gab es diesen Winter schon zuhauf) ist die Pracht eh dahin.
Wirklich gefeit davor ist man eigentlich nur mit schwarz.

Zitat:

Original geschrieben von Andrej81


Ich weiß nicht, warum dieser "Tatbestand" hier so große Wellen aufwirft.

JEDER Metalliclack hat das Problem, auf unterschiedlichen Untergründen unterschiedlich zu wirken. Das war schon immer so, und wird wohl auch so bleiben.

Aber ein Lackierroboter lackiert einfach anders als ein Mensch, noch dazu wird die Karosse bei der Produktion statisch aufgeladen, damit die Metallicpartikel in der richtigen Richtung stehen. Mit einem Stoßfänger ist das schonmal nicht möglich, da Plastik. Und bei einer Nachlackierung kann dieses Ergebnis ebenfalls nicht erreicht werden.

Opel kann sich also weiter bemühen, die Sache etwas besser in den Griff zu bekommen (was sicher ein Stückweit machbar ist), aber spätestens nach dem ersten Rempler/Unfall (und die gab es diesen Winter schon zuhauf) ist die Pracht eh dahin.
Wirklich gefeit davor ist man eigentlich nur mit schwarz.

Das ist wohl ziemlicher Unsinn und hört sich auch zusammengedichtet und für mich daher leider unglaubwürdig an.

Opels, die nach einem Unfall professionell nachlackiert wurden, weisen erheblich weniger Farbunterschiede an den Übergängen von z.B. Stoßstangen und Kotflügeln auf, als original ab Werk. Genau das habe ich jetzt schon mehrfach an Firmenwagen beobachtet, die nach Parkremplern oder nach Unfällen an diesen Stellen neu lackiert wurden.

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Zitat:

Original geschrieben von signum_freud


Opels, die nach einem Unfall professionell nachlackiert wurden, weisen erheblich weniger Farbunterschiede an den Übergängen von z.B. Stoßstangen und Kotflügeln auf, als original ab Werk.

Das ist ja logisch, wenn der Lackierer in einem Arbeitsgang über die Übergangsstelle geht, noch dazu entsteht an dieser Stelle eine zweite und somit dickere Lackschicht.

Es muss immer das ganze Auto betrachtet werden. Ich habe selbst beruflich mit Autos zu tun, und schon so einiges gesehen.

Bisher habe ich noch keinen Lackierer getroffen, der einen hellen Metalliclack Tür an Tür z.B. so hinbekommt, dass man keinerlei Unterschiede sieht. Und zwar je nach Betrachtungswinkel.

Nachdem ich mein Auto schon zwei Jahre hatte, entdeckte ich erst bei einer bestimmten Sonneneinstrahlungsrichtung eine Smart-Repair-Stelle. Spricht für eine super Arbeit des Lackierers. Aber 1zu1 wie ab Werk ist nicht machbar, ansonsten hätte ich sie nie entdeckt.

Fakt ist aber, so einen derben Unterschied wie jetzt bei diesen Astras muss und kann man besser machen, das ist durchaus richtig. Bei Agila und Corsa z.B. hat es Opel ziemlich gut im Griff, es geht also.

Gruß
Andrej

Zitat:

Original geschrieben von Andrej81


Fakt ist aber, so einen derben Unterschied wie jetzt bei diesen Astras muss und kann man besser machen, das ist durchaus richtig. Bei Agila und Corsa z.B. hat es Opel ziemlich gut im Griff, es geht also.

Frescoblau hat sie genannten Probleme aber auch bei perfekter Verarbeitung.

Die üblichen Opel Verarbeitungsmängel bei der Lackierung verstärken das sicherlich, aber auch ohne diese wäre das Ergebnis in der Serienproduktion suboptimal.

Die Vorführfahrzeuge für die Händlerpräsentation waren alle "handsortiert" und trotzdem sieht man hier bei dem ein oder anderen Auto das Matchproblem.

Hallo

Hier habe ich noch drei Bilder, da sieht man es sehr gut und das ist ein Vorführfahrzeuge, das für die Händlerpräsentation vorgesehen war.

Bilder sind vom 31.10.

Der Auto Doktor

Hi

Solch ein Auto darf doch niemals das Werk verlassen..... *kopfschüttel*

Gruß Hoffi

Zitat:

Original geschrieben von HOFFI


Solch ein Auto darf doch niemals das Werk verlassen..... *kopfschüttel*

Ich gehe mal eher davon aus, dass die Fahrzeuge für die Kunden, die weitherhin auf Frescoblau bestanden haben, nicht viel besser aussehen werden.

Ok, das kann man so natürlich nicht lassen, das toppt auch die bisherigen leichten Unterschiede bei Zafira, Astra und Vectra.

Allerdings, das Auto in diesem Video hat doch dieselbe Farbe, oder?
Je nach Lichteinfall sieht es da nicht so schlimm aus:

http://www.youtube.com/watch?v=bwiLD_Ffy2U

Also ich habe mal das YouTube Video bei 0:32 angehalten auch bei 0:24, da sind keine Unterschiede festzustellen, die Differenzen gibt es nicht wirklich, das sind nur ungünstige Reflektionen von außen von hell/dunkel im blitzsauberen Lack, die ihn dann unterschiedlich erscheinen lassen. Ich würde nie eine solch helle Farbe nehmen.

also die bilder sind schon echt krass. hatte vor präsentantion des st bei nem händler den in fresco gesehen und da war alles i.O. wäre mir ansonsten aufgefallen

hab ein foto gemacht und auf dem foto hat der tankdeckel nen farbunterschied wobei der mir da im laden auch aufgefallen wäre

denke der lack ist noch extremer abhängig vom richtigen blickwinkel als andere 😁

Hab grad Anruf von meinem Autohändler bekommen, dass ich meinen nicht in Fresco bekomme und mir ne andere Farbe suchen muss...das rot, das es in der Schweiz gibt wärs...aber das gibts ja bei uns nicht

Zitat:

Original geschrieben von knuffi4


Hab grad Anruf von meinem Autohändler bekommen, dass ich meinen nicht in Fresco bekomme und mir ne andere Farbe suchen muss...das rot, das es in der Schweiz gibt wärs...aber das gibts ja bei uns nicht

Keine guten Nachrichten. Geb mal paar Infos zur Bestellung (in der Sigantur!?).

Meiner war KW46 bestellt, Liefertermin Ende Februar u dann 2 Monate als Vorführwagen. Opel Astra-J Sports Tourer Sport 2.0CDTI -160PS, frescoblau....über die "neue" Farbe bin ich noch unschlüssig

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