Fahrsicherheitstraining
Hi Leute,
ich überlege mir ein Fahrsicherheitstraining mit meiner Partnerin zu besuchen. Kommen soll ja für uns ein C200K S204.
Wie sinnvoll ist das? Muss ich auch beim S204 eine "Notbremsung" üben, oder ist das Bremsassistent so freundlich?
Schaden kann es sicherlich nicht, aber ich habe auch etwas Angst, dort mein Auto zu beschädigen (Orange Autohütchen am Lack, Reifen usw.)
Oder bekommt man da was von ADAC/Mercedes gestellt?
Viele Grüße
17 Antworten
Hallo und herzlichen Glückwunsch,
diesmal nicht zu einem Auto sondern zu der Idee, ein Fahrsicherheitstraining zu besuchen.
Ich selbst habe vor etwa zwei Jahren eines spendiert bekommen und kann es nur empfehlen.
Mach Dir um Dein Auto mal keine Sorgen....
Hat Deine Partnerin ein eigenes Auto? Dann fahrt mit zwei Autos hin. Jeder sollte das Training im eigenen Auto machen, um selbiges besser kennenzulernen.
Notbremsungen muss man üben! Außerdem sollten sie Reaktionen des Autos bekannt sein, damit Dich im Ernstfall nichts überrascht - also Vollbremsung (Notbremsung) üben. Bei meinem Sicherheitstraining war das auf nasser Fahrbahn und somit auch ohne Bremsplatten....
Es gibt noch viel mehr, was man da lernt, und was einem normalerweise keine Fahrschule beibringt. Also geht beide hin.... ich werde es nach ein paar Jahren auch wieder tun. Und was ich auch jeden Winter mache: ich nutzen den ersten schneeglatten freien großen Parkplatz für ein paar Tests, um den Wagen im Winter kennenzulernen - auch mit dem neuen S204 werde ich das machen.
Mit den besten Empfehlungen für ein Sicherheitstraining,
Michael
Ich kanns nur befürworten. Ich habe letztes Wochende ein Fahrsicherheittrainimg gemacht und erstmal bemerkt, wie stark man überhaupt ins Pedal treten muß, um dem Bremsassitenten wirklich eine Notbremsung zu zeigen. Ist beim Golf sehr einfach, es muß dann nämlich der Warnblinker angehen, sonst hat man nicht mit mind.60% der Maximalkraft in die Pedale getreten. Auch fahren auf glatter Fahrbahn will geübt sein, besonders wenn Hindernisse auftauchen.
Ich kanns uneingeschränkt empfehlen.
P.S. Bei den 12 Leuten die da waren, gabs keine Beschädigungen der Autos. Etwas Reifenabreib und etwas Bremsbelagsverschleiß mehr nicht. Aber der Sicherheit wegen allemal wert.
Heilbronn, Verkehrswacht. ADAC wäre 60km entfernt am Hockenheimring gewesen. Zu zweit macht keinen Sinn, da einfach zuwenig Zeit ist alle Übungen doppelt zu machen, trotz 5 Stunden.
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Hi Qualityguy, ich kann dir zu dem Training auch nur Raten.
Das dort gelernte beginnt bei der richtigen Sitzposition. Mir wir manchmal richtig schlecht, wenn ich sehe wie manche Leute aus "Coolness" völlig verkehrsgefährdende Sitzpostionen einnehmen.
Mir hat das Sicherheitstraining auch die Augen bezüglich dem extremen Sicherheitsgewinn von ESP geöffnet (war damals mit einem Auto ohne ESP da, durfte mir aber Vergleiche ansehen).
Zu guter letzt hat mich das Trainieren von Ausweichen bei einer ABS-Vollbremsung schonmal vor einem Unfall bewahrt (ein Linksabbieger nahm mir die Vorfahrt).
Ich war damals beim ADAC in Linthe. Der Verschleiß deines Autos ist laut deren Auto ungefähr so als würdest du 200km Landstraße fahren. Ich konnte zumindest keine Beschädigungen feststellen und es wird meiner Erinnerung nach sogar eine Zusatzversicherung angeboten.
Gruß
Hallo zusammen,
da war die Frage, wo man das Training gemacht hat: bei mir war es beim ADAC in Breisach bei Freiburg.
Hier in der Nähe ist auch ein Platz, wohl von der Verkehrswacht.... den werde ich mir mal gelegentlich ansehen.
Breisach ist m.E. sehr empfehlenswert.
Viele Grüße, Michael
Hallo zusammen,
ich kann mich meinen Vorrednern nur bedinungslos anschließen. Als Vielfahrer bekomme ich alle zwei Jahre das Sicherheitstraining von der Berufsgenossenschaft bezahlt und war so bereits 6 mal dort. Jedes mal habe ich neues gelernt, aber auch das bereits wieder vergessene aufgefrischt. Weiterhin nutze ich das Sicherheitstraining als Kundenveranstaltung. Immer ein riesiger Erfolg.
Unbedingt sollte man sein eigenes Fahrzeug nutzen, den auf der Straße muß man damit dann bremsen oder ausweichen.
Um Dein Auto mach Dir mal keine Sorgen, denn auf dem Übungsplatz kannst Du knifflige Situationen, die in der freien Wildbahn schlecht ausgegangen wären, ohne Schaden noch einmal probieren. Meistens hast Du dann ein nasses Fahrzeug, da die Hindernisse Wassersäulen sind. Der Reifenabrieb ist minimal.
Weiterhin ist Dein Fahrzeug versichert!
Übungsplätze kannst Du über FSZ bzw. ADAC im Internet suchen. Ich war die letzten male am Nürburgring und bin sehr begeistert.
Grüße aus Bochum
M.
Also Schäden am Fahrzeug sind extrem selten und auch der Reifenabrieb ist fast nicht messbar, da auf nasser oder gar simuliert vereister Fahrbahn gefahren wird.
Ich würde mit einem ganztägigen Basistraining anfangen, in jedem Fall im eigenen Auto.
Hinterher musst du aber das Auto sehr gründlich waschen, da alles mit aufgefangenem Regenwasser gewässert wird und das doch sehr starke Wasserflecken gibt.
Sehr empfehlen kann ich das ADAC FSZ Hockenheimring. Es ist sehr groß und es gibt dort die Möglichkeit auch die Bus-Kreisbahn zu benutzen, da kann man dann sogar Driften üben.
Ich selbst habe schon etliche Trainings gemacht, auch welche bei denen der Nutzen nicht unbedingt auf Fahrsicherheit sondern auf möglichst schnelle Rundenzeiten ausgelegt war (solche Trainings aber nie mit dem eigenen Auto).
Ich vermute heute hat mir das Fahrsicherheitstraining das Leben gerettet! 😰
Wir waren mit ca. 240km/h unterwegs (AB war bis auf einen Q7 in unserem Windschatten leer). Als plötzlich ein LKW vor uns ohne zu blinken zum Elefantenrennen ansetzt (AB war zweispurig, A81 hinter Böblingen Richtung Singen). Ich bin sofort voll in die Eisen gegangen und hab das Lenkrad ordentlich festgehalten. ABS, ESP waren voll im Eingriff. Ich bin froh das unser Auto (Mercedes E-Klasse S211) neben eine super Bremsanlage auch über blinkende Bremslichter verfügt hat, sonst hätte uns der Audi sicher drin gehangen.
Danach ging es dann erstmal gemütlicher weiter... Würde den LKW-Fahrer gern anzeigen, aber habe im Schock weder Kennzeichen noch sonst irgendwas notiert.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Heinz-Bochum
ich kann mich meinen Vorrednern nur bedinungslos anschließen. Als Vielfahrer bekomme ich alle zwei Jahre das Sicherheitstraining von der Berufsgenossenschaft bezahlt und war so bereits 6 mal dort.
Alle 2 Jahre? Ist diese Regelung neu? Ich war bisher von 5 Jahren ausgegangen.
Gruß, Olli
Hallo zusammen,
ich bin auch Vielfahrer (denke ich zumindest ) mit ca. 60.000 km p.a., wo kann / muß man sich wg. des Fahrsicherheitstrainings hinwenden?
das es bei Vielfahrern bezahlt wird, war mir neu.
mfg
richi
Nicht nur Vielfahrer, alle die das Auto beruflich nutzen. Bin mir jetzt nicht sicher ob der einfache Weg zur Arbeitsstelle dazu gehört, aber für alle die tatsächlich zur Ausübung ihres Berufes Auto fahren übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten, bei uns damals ein ADAC-Anfängertraining. Ich war damals nur Teilnehmer, habe das nicht organisiert. Frag einfach mal bei eurer zuständigen BG an.
Gruß, Olli
Zitat:
Original geschrieben von Diplomant
Ich vermute heute hat mir das Fahrsicherheitstraining das Leben gerettet! 😰
Wir waren mit ca. 240km/h unterwegs (AB war bis auf einen Q7 in unserem Windschatten leer). Als plötzlich ein LKW vor uns ohne zu blinken zum Elefantenrennen ansetzt (AB war zweispurig, A81 hinter Böblingen Richtung Singen). Ich bin sofort voll in die Eisen gegangen und hab das Lenkrad ordentlich festgehalten. ABS, ESP waren voll im Eingriff. Ich bin froh das unser Auto (Mercedes E-Klasse S211) neben eine super Bremsanlage auch über blinkende Bremslichter verfügt hat, sonst hätte uns der Audi sicher drin gehangen.
Hm, wenn der so nah dran war, wird er sicher eher den LKW als deine blinkenden Bremslichter bemerkt haben 🙂
Hoffe ich doch mal zumindest von einem vorausschauenden Fahrer.
Gruß
geekus
Zitat:
Original geschrieben von qualityguy
Hi Leute,ich überlege mir ein Fahrsicherheitstraining mit meiner Partnerin zu besuchen. Kommen soll ja für uns ein C200K S204.
Wie sinnvoll ist das? Muss ich auch beim S204 eine "Notbremsung" üben, oder ist das Bremsassistent so freundlich?
Schaden kann es sicherlich nicht, aber ich habe auch etwas Angst, dort mein Auto zu beschädigen (Orange Autohütchen am Lack, Reifen usw.)
Oder bekommt man da was von ADAC/Mercedes gestellt?
Viele Grüße
Da kann ich dir nur die Fahrsicherheitstrainings von Mercedes selbst empfehlen. Hier bekommst du die aktuellen Modelle zur Verfügung gestellt, hast keinen Verschleiss am eigenen Auto (Reifen u. evtl. Technik) und die Gruppen sind dort nicht so groß wie beim ADAC. Kann es aus eigener Erfahrung nur Empfehlen. Ich selbst habe damals noch einen B** gefahren und mir gleich die neuesten Modelle vom MB dabei angeschaut.
Mercedes Benz Driving Events
Gruß Verleih-Nix