Fahrsicherheitstraining
Hi Leute,
ich überlege mir ein Fahrsicherheitstraining mit meiner Partnerin zu besuchen. Kommen soll ja für uns ein C200K S204.
Wie sinnvoll ist das? Muss ich auch beim S204 eine "Notbremsung" üben, oder ist das Bremsassistent so freundlich?
Schaden kann es sicherlich nicht, aber ich habe auch etwas Angst, dort mein Auto zu beschädigen (Orange Autohütchen am Lack, Reifen usw.)
Oder bekommt man da was von ADAC/Mercedes gestellt?
Viele Grüße
17 Antworten
Meiner Meinung nach sollte es inzwischen zum Führerschein dazugehören.
Ich fahre recht viel und recht schnell. Dank meherer Fahrertrainings bleibt man in extremsitutionen gelassener und reagiert dann richtiger.
ich habe bereits 3 fahrertrainings von bmw besucht, autos werden gestellt, ich war jedesmal begeistert.
neulich musste ich auf der autobahn mit über 200 mit den linken rädern in den grünstreifen. auch auf der 81. ne frau hat geträumt und einfach nach links gezogen obwohl gerade hinter ihr einer reingezogen hat um mir platz zu machen. konnte also rechts nicht mehr vorbei, bremsen hatte ich kurz versucht, hätte nicht gelangt. Also lösen, stabilisieren und ab ins grüne. keinem was passiert, sie hat höchstens nen schreck bekommen.
ich denke das wichtigste was man lernt sind:
1. das auto kann viiiel mehr als man selber denkt!
2. das man ruhig bleibt und gelassen aber schnell reagiert
ich empfehle JEDEM ein fahrertraining zu machen, egal ob sportlich ambitionierter fahrer oder otto-normal-verbraucher...
Es sind leider zu viele auf den strassen unterwegs, die das verkehrsgeschehen nicht im blick haben und mit sich und dem eigenem auto einfach völlig überlastet sind...
Finde das Mercedes Training aber etwas teuer. Und es ist nie da eigene Auto, gerade wenn es eine andere Klasse ist. Wenn dann muss man wissen wie das eignene Auto reagiert und nicht eine S-Klasse mit allen Sicherheitsschickanen was geht.
Also ich finde die Fahrsicherheitstrainings lohnen sich allemal. Ich bekomme auch des öfteren ein Fahrsicherheitstraining (ca. zweimal im Jahr) bezahlt. Leider sind die Trainings wenn man sie selbst zahlt ziemlich teuer.
Ich kann vom ADAC folgende Trainings empfehlen:
- Basis-Intensivtraining (Grundlagen)
- Perfektionstraining 1 (Die schwierigeren Elemente aus dem Basis-Intensivtraining werden nochmal trainiert)
- Perfektionstraining 2 (Es werden verschiedene Situationen in Folge durchfahren und man lernt viel darüber wo die technischen Grenzen des Fahrzeugs liegen, ein recht sportliches Training)
- Drift- und Sportivtraining (für die sportlich ambitionierten Fahrer, wie wird gedriftet, wie fahre ich Kurven am schnellsten, fahren mit Skid-Cars, Fluchtwende etc.)
Da ich FA bin, habe ich die Trainings mit verschiedenen MB Fahrzeugen (CL203, W211, W204, W164) gemacht, kann aber nur empfehlen das eigene zu benutzen.
Bei Perfetkion 2, ganz besonders aber beim Drift- und Sportivtraining sind die Belastungen für das Fahrzeug und die Reifen etwas extremer. 😁
In Extremsituationen reagiert man - wie schon ein paarmal hier gesagt wurde - schneller, gelassener und verkrampft nicht.
Vor allem aber KENNT man wenigstens die richtige Reaktion auf verschiedene Probleme (ob sie tatsächlich erfolgt ist dann natürlich wieder eine andere Sache...).
Ich habe eine Menge dort gelernt und dadurch zweimal Situationen gemeistert (einmal ist der Wagen bei 210 quer gekommen, das andere Mal musste ich im Wintersport bei verschneiter Straße einem Kind ausweichen, welches auf die Straße lief), die glaube ich sonst auf jeden Fall unglücklicher verlaufen wären.
(Unter anderem habe ich gelernt, daß man auch mit einer M-Klasse driften kann 😁)