Fahrradstraßen-AUS. Krachende Pleite für Farben Partei
Tach aus Berlin,
na das sind ja Nachrichten: 276.087,13 Euro für Radstraße in Sand gesetzt. Die Oranienstraße sollte auf einem bestimmten Abschnitt autofrei werden. Typische Gängelung des Autofahrers.....
Kamt ihr auch schonmal in den Genuss, eure Route durch eine plötzlich vorhandene Fahrradstraße ändern zu müssen und dadurch sogar im Stau zu stehen?
Oder seht ihr die Fahrradstraße als eine sinnvolle "Errungenschaft" der Verkehrswende?
...doch zu welchem Preis?
Grüße aus der Hauptstadt
197 Antworten
Wenn ich mir die letzten Beiträge hier so ansehe, frage ich mich, ob MT wirklich ein deutschsprachiges Forum ist.
Dunkel ist Deiner Rede Sinn.
Deshalb schrieb ich "persönliches Wohl" geschrieben.
Aber, führt zwar letztendlich zu nichts, wenn du so willst:
Zitat:
@Astradruide schrieb am 15. August 2025 um 18:29:37 Uhr:
Das mache ich nur für Dich ... ja, zu Deinem wohl fahre ich gar mehr als das doppelte - täglich und nicht zur Selbstverwirklichung.
Jo, ich mache meine arbeit auch "nur für dich". Ich fahre auch täglich. Allerdings auch sehr viel mit dem Fahrrad oder, wenns längere Strecken sind,versuche ich die mit der Bahn zu nutzen.
Und nun ? Meinst du tatsächlich nur wenn man nun mit dem Auto fährt würde man für das Wohl anderer Sorgen ?
Nein, aber es muß klar sein das viele die Alternativen im vertretbaren Rahmen auch nicht nutzen können.
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Zitat:
@Astradruide schrieb am 16. August 2025 um 12:57:14 Uhr:
Nein, aber es muß klar sein das viele die Alternativen im vertretbaren Rahmen auch nicht nutzen können.
Oft mangels Alternativen. Z.b. fehlende, schlechte, lückenhafte Radwegeinfrastruktur weil noch zu oft der motorisierte Individualverkehr bevorzugt wird.
Meinst du das ?😉😅
Wie geschrieben: Wäre ich gewzungen mim Rad auf der Land- oder auch innerörtlichen Straße fahren müssen würde ich, mit meinem Auto, eben zusätzlich vor deiner Nase rumfahren.
Dadurch habe ich aber Nachteile durch zusätzliche Ampeln und Ampelschaltungen die den Autoverkehr bevorzugen oder auf diesen ausgerichtet sind an denen ich mim Rad warten muss und dadurch rund 1/3 Zeitverlust hinnehmen muss.
Während sich der Autofahrer künstlich darüber aufregt wenn, absolut StVO konform, eine Gruppe von 20 Radfahrern unterwegs ist und er halt mal 2 Minuten langsamer fahren muss.
Man glaubt es kaum. Würde ich mit dem Rad fahren wollen, wäre die Strecke länger wie mit dem Kraftfahrzeug.
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 14. August 2025 um 19:13:13 Uhr:
Im Übrigen: Heute Abend wieder eine 20 Mann/Frau starke Radlertruppe in der Kleinstadt vor mir. Hinter sich eine Autoschlange des Berufsverkehrs herziehend, da gefahrloses Überholen nicht möglich. Dafür aber den gut ausgebauten Radweg auf der anderen Seite ignorierend. Geil. Soviel zur gegenseitigen Rücksichtnahme- aber Gleichberechtigung begehren.
Wenn es eine zusammengehörige Radlergruppe war, dann gelten für sie eine Reihe von speziellen Rechten, die Autofahrern kaum bekannt sind: https://www.bikes.de/magazin/service/verkehr/regeln-gruppefahren-fahrrad
So ist Beispielsweise eine solche Gruppe von der Benutzungspflicht eines Radweges ausgenommen. Die Fahrer dürfen paarweise nebeneinander fahren. Springt eine Ampel, während die Gruppe die Kreuzung überquert auf Rot um, darf der komplette Verband die Kreuzung noch queren. Der Verband ist als zusammengehöriges Fahrzeug aufzufassen.
Ich bin mal in einem Verband mit ca 300Radlern gefahren, da waren die Ampeln sogar für mehrere Rot/Grünphasen blockiert. Allerdings war der Verband von der Polizei eskotiert, die zusätzlich die Kreuzungen für den Autoverkehr blockierten.
Zitat:
@Astradruide schrieb am 16. August 2025 um 13:36:14 Uhr:
Man glaubt es kaum. Würde ich mit dem Rad fahren wollen, wäre die Strecke länger wie mit dem Kraftfahrzeug.
Eben. Mangelnde "Gleichberechtigung" 😅.
Gäbe es die und die Streckenlänge wäre vergleichbar und auch ähnlich "Ampelfrei" oder zumindest mit nicht viel mehr Ampeln als für den PKW Verkehr schwindet der Zeitvorteil im Nahbereich bis ca. 20-25 km dahin oder auf ein absolut vertretbares Maß.
Bei mir ist es, was die Streckenlänge betrifft Auto vs. Fahrrad fast gleich. Hätte ich "nur" so viele Ampeln wie bei Nutzung des Autos und müsste mit dem Rad nicht so viele "Haken" schlagen sondern hätte gar einen Radschnellweg zu meinem Betrieb wäre der Zeitnachteil bei vielleicht noch 10 Minuten. Die nehm ich, in Anbetracht all der anderen Vorteile, dann erst Recht liebend gerne in Kauf.
Aber wie geschrieben: Noch fehlende "Gleichberechtigung"
Darüber hinaus tust was für deine Gesundheit, deinen Geldbeutel, die Umwelt und mit letzterer auch für deine Mitmenschen.
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 16. August 2025 um 16:01:08 Uhr:
Aber wie geschrieben: Noch fehlende "Gleichberechtigung"
Die kann gleich bei der RFZ-Steuer anfangen 😁 ... so 30€/Jahr wären ein Anfang.
Wieso? E-Autos zahlen keine Steuern. Und nutzen die Infrastruktur wie alle anderen auch.
Dabei sind die Autos schwerer, verursachen mehr Micro-Kunststfoffe, die wir alle schön aufnehmen.
Zitat:
@Astradruide schrieb am 16. August 2025 um 16:14:01 Uhr:
Wer sagt denn das ich die Steuerfreiheit für E-Autos befürworte?
Ich wollte das nur erwähnt haben. 😁
Irgendjemand aus dem Taunus fühlte sich nämlich gegenüber Radfahrern benachteiligt. Namen werden keine verraten. 😉
Zitat:
@augenauf schrieb am 16. August 2025 um 16:11:02 Uhr:
Dabei sind die Autos schwerer, verursachen mehr Micro-Kunststfoffe, die wir alle schön aufnehmen.
Du meinst die Mikro-Kunststoffe die auch jetzt täglich durch den Reifenabrieb entstehen und bei E-Fahrzeugen einfach mehr in den Fokus geraten weil die weiteren Emssionswerte gegen Null sind?😂