Fahrradstraßen-AUS. Krachende Pleite für Farben Partei
Tach aus Berlin,
na das sind ja Nachrichten: 276.087,13 Euro für Radstraße in Sand gesetzt. Die Oranienstraße sollte auf einem bestimmten Abschnitt autofrei werden. Typische Gängelung des Autofahrers.....
Kamt ihr auch schonmal in den Genuss, eure Route durch eine plötzlich vorhandene Fahrradstraße ändern zu müssen und dadurch sogar im Stau zu stehen?
Oder seht ihr die Fahrradstraße als eine sinnvolle "Errungenschaft" der Verkehrswende?
...doch zu welchem Preis?
Grüße aus der Hauptstadt
197 Antworten
Ich frage mich, welche Kunden die oftmals überfüllte Gastronomie direkt an der Straße besuchen? Und warum macht denen der (meist ohnehin schon gedrosselte) Fahrzeugverkehr nichts aus? Vielleicht, weils doch zum Stadtleben gehört?
Jedenfalls ist mir das lieber, als herumrasende Radler und kackende Hunde in einer überfüllten Fußgängerzone- vom Publikum noch gar nicht geschrieben.
Im Übrigen: Heute Abend wieder eine 20 Mann/Frau starke Radlertruppe in der Kleinstadt vor mir. Hinter sich eine Autoschlange des Berufsverkehrs herziehend, da gefahrloses Überholen nicht möglich. Dafür aber den gut ausgebauten Radweg auf der anderen Seite ignorierend. Geil. Soviel zur gegenseitigen Rücksichtnahme- aber Gleichberechtigung begehren.
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 14. August 2025 um 19:13:13 Uhr:
Im Übrigen: Heute Abend wieder eine 20 Mann/Frau starke Radlertruppe in der Kleinstadt vor mir. Hinter sich eine Autoschlange des Berufsverkehrs herziehend, da gefahrloses Überholen nicht möglich. Dafür aber den gut ausgebauten Radweg auf der anderen Seite ignorierend. Geil. Soviel zur gegenseitigen Rücksichtnahme- aber Gleichberechtigung begehren.
Einen Radweg entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen ist ja auch nicht erlaubt...
Doch viele Radwege sind in beide Richtungen frei gegeben, zumindest Außerorts.
Ich gebe trotzdem nichts auf diese Stimmungsmache.
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Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 14. August 2025 um 21:38:03 Uhr:
Doch viele Radwege sind in beide Richtungen frei gegeben, zumindest Außerorts.
Davon war aber nicht die Rede.
Heute Abend wieder eine 20 Mann/Frau starke Radlertruppe in der Kleinstadt vor mir.
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 14. August 2025 um 19:13:13 Uhr:
Im Übrigen: Heute Abend wieder eine 20 Mann/Frau starke Radlertruppe in der Kleinstadt vor mir. Hinter sich eine Autoschlange des Berufsverkehrs herziehend, da gefahrloses Überholen nicht möglich. Dafür aber den gut ausgebauten Radweg auf der anderen Seite ignorierend. Geil. Soviel zur gegenseitigen Rücksichtnahme- aber Gleichberechtigung begehren.
Regst du dich auch über den Radlader, Schwertransporter, Traktor, usw. auf und forderst Gleichberechtigung? Oder dann doch eher "Freie Fahrt für freie Bürger und das vorrangig für mich."
Zitat:@ktown schrieb am 15. August 2025 um 07:30:08 Uhr:
Regst du dich auch über den Radlader, Schwertransporter, Traktor, usw. auf
Naja, man muß wohl unterscheiden, ob die Behinderung ohne großen Aufwand zu vermeiden wäre.
Und ja, ich würde mich auch über einen Traktor auf der Fahrbahn ärgern, wenn daneben parallel ein landwirtschaftlicher Anwandweg verläuft
und forderst Gleichberechtigung? Oder dann doch eher "Freie Fahrt für freie Bürger und das vorrangig für mich."
Dumme Polemik
Zitat:
@ktown schrieb am 15. August 2025 um 07:30:08 Uhr:
Regst du dich auch über den Radlader, Schwertransporter, Traktor, usw. auf und forderst Gleichberechtigung? Oder dann doch eher "Freie Fahrt für freie Bürger und das vorrangig für mich."
Da hast Du wohl einiges missverstanden.
Wie beschrieben, hat die Fahrradtruppe den Verkehr vermeidbar behindert.
Für Traktoren, Schwertransporter oder Radlader gibt es üblicherweise keine eigenen Fahrspuren- und in einer Stadt schon gar nicht.
Nicht ich fordere die Gleichberechtigung im Straßenverkehr, sondern die Radler.
Von freier Fahrt für freie Büger und vorrangig für mich habe ich noch niemals etwas geschrieben.
Nun...
Man könnte sich genauso über die "Idioten" der Autofahrer vor dir aufregen 😅.
Wahrscheinlich mind. 20 Autos mit je einer Person besetzt welche vielleicht 20 km Pendlerstrecke haben und so unnötig die Straße verstopfen.
Bei einer Gruppe von 20 Radfahrern fände sogar ich es blöd diese Gruppe auf einen schmalen Radweg zu zwingen. Nach der zweiten Ampel wäre die Gruppe komplett auseinander gerissen. Leider gibt es ja kaum "Gleichberechtigung" und Fußgänger-Ampeln haben ganz erheblich kürzere Grün-Phasen als jene für Fahrzeuge.
Zudem eigentlich fast wieder ein Argument für 30 km/h innerorts. Dann gäbe es keinen Grund sich aufzuregen. Die (Sport-)Radler packen dass locker und all die absolut "paragraphenfesten" Autofahrer fahren selbstverständlich die max. zulässigen 30 km/h und nicht etwa 35, 40 oder gar mehr km/h. Schließlich pochen die ja oft genug auf die Paragraphen und die würden sich völlig unglaubwürdig machen wenn sie diese dann selbst nicht einhalten😂
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 15. August 2025 um 08:06:11 Uhr:
Da hast Du wohl einiges missverstanden.
Wie beschrieben, hat die Fahrradtruppe den Verkehr vermeidbar behindert.
Die Fahrradtruppe hat nur dann vermeidbar den Verkehr behindert, wenn sie zwingend den Radweg auf der anderen Straßenseite hätte benutzen müssen.
Dies lässt sich aber aus deiner Beschreibung nicht herauslesen. Nur weil ein Radweg auf der anderen Straßenseite vorhanden ist, muss man ihn nicht zwingend benutzen. Wenn er explizit für beide Fahrtrichtungen ausgeschildert war, dann wäre es so, ansonsten gilt auch für Fahrradfahrer das Rechtsfahrgebot.
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 15. August 2025 um 08:06:11 Uhr:
Nicht ich fordere die Gleichberechtigung im Straßenverkehr, sondern die Radler.
Man sollte nichts fordern müssen. Es sollte ein Selbstverständlichkeit sein. Da nur du die Radfahrergruppe als Beispiel anführst und dich aufregst, kann ich auch nur dich ansprechen.
Zitat:@ktown schrieb am 15. August 2025 um 08:18:22 Uhr:
Die Fahrradtruppe hat nur dann vermeidbar den Verkehr behindert, wenn sie zwingend den Radweg auf der anderen Straßenseite hätte benutzen müssen.
Nein, natürlich nicht.
Seltsames Denkmuster.
Man darf ruhig rücksichtsvoll sein, auch wenn es nicht vorgeschrieben ist..
Lesen und verstehen. Es ging nicht um das Thema Rücksichtnahme allein sondern um das Thema Nutzung eines, wie sagt Taunusrenner, gut ausgebauten Radweg auf der anderen Straßenseite in Verbindung mit Rücksichtnahme. Würde es ihm um Rücksichtnahme alleine gehen, dann würde er sich auch über den Radlader, Traktor usw. aufregen. Weil diese ja gemäß §5 Abs. 6 StVO ja auch Platz machen müssten.
Ergo geht es ihm rein um die Fahrradfahrer und die Tatsache das sie ihn stören und sie gefälligst den Radweg nutzen sollen (auch wenn es eventuell verboten ist).
Bei behauptungen "guter Radweg" muss aber auch vorsichtig sein, vor allem wenn es von Leuten kommt die strecke XY nur vom Auto kennen und den Radweg nur beim vorbeidüsen sehen... kenne ich leider zur Genüge ... da gibt es baulich getrennte schön wirkende Radwege, wer die aber mal mit dem Radl befahren hat, weiß die sind teilweise im grottigen Zustand, oder ein Planer hat einen Belag gewählt, den man nur als Folter bezeichnen kann... Rumpelsteine, Gewegplatten, die sich verschieben und man denkt das ist eine Rüttelplatte, dazu schlechte Instandhaltung, Schlaglöcher, unzählige Wurzelerhebungen/ausbrüche ..so das man selbst mit einem schönen Citybike die Impacts ins Handgelenk bekommt, inkl. vom Sattel gehauen wird .u.s.w.