Fahrradstraßen-AUS. Krachende Pleite für Farben Partei

Tach aus Berlin,

na das sind ja Nachrichten: 276.087,13 Euro für Radstraße in Sand gesetzt. Die Oranienstraße sollte auf einem bestimmten Abschnitt autofrei werden. Typische Gängelung des Autofahrers.....
Kamt ihr auch schonmal in den Genuss, eure Route durch eine plötzlich vorhandene Fahrradstraße ändern zu müssen und dadurch sogar im Stau zu stehen?

Oder seht ihr die Fahrradstraße als eine sinnvolle "Errungenschaft" der Verkehrswende?
...doch zu welchem Preis?

Grüße aus der Hauptstadt

197 Antworten
Zitat:
@Astradruide schrieb am 16. August 2025 um 16:07:19 Uhr:
Die kann gleich bei der RFZ-Steuer anfangen 😁 ... so 30€/Jahr wären ein Anfang.

Ich zahle bereits Steuern. Selbst wenn ich kein Auto hätte würde ich dir "deine Straßen" finanzieren.

Oder kommt jetzt wieder der Irrglaube dass die Autofahrer mit ihren Steuern alles zahlen 🙄. Mit der läppischen KfZ-Steuer. Komm mir nicht mit Kraftstoffsteuern; ist eine reine Verbrauchssteuer und Umweltsteuer die aber die Schöden bei weitem nicht deckt.

Kommunale Straßen zahlt jeder, ob Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger.

Landstraßen... da kann man allenfalls noch die Versicherungssteuern zu Gute halten. Dürften aber ebenfalls nicht bei weitem reichen.

So. Und nun ?

Aber: Wir schaffen die KfZ-Steuer ab. Dafür eine Maut auf allen Straßen. Streckenabhängig, Abhängig von Fahrzeugklasse, Gewicht, CO2-Ausstoß und Lärm Emission. Gerne dann auch für Fahrräder😂

Dann haben die Jammermärchen endlich ein Ende

Zitat:@Astradruide schrieb am 16. August 2025 um 13:36:14 Uhr:
Man glaubt es kaum. Würde ich mit dem Rad fahren wollen, wäre die Strecke länger wie mit dem Kraftfahrzeug.

Sind die Straßen für Kfz freigegeben aber für Radler gesperrt? Oder wie muß ich mir das vorstellen?

Halte ich für die absolute Ausnahmen. evtl. wenn man wirklich zwischen A und B eine Autobahn hat, ansonsten kann man mit Fahrrad oft einen direkteren/kürzeren Weg finden...

Was mir aber erst jetzt auffält.. hier wird ja schnell mal gelöscht und gesperrt .. der Threat titel ist aber wirklich unpassend, ist das jetzt die neue Tarnbezeichnung in sozial media Blasen für das selbst zusammen geschwurbelte politische Feinbild?

Außerdem entspricht es nicht den Fakten, warum es in der Oranienburger jetzt ersteinmal wieder 10 Schritte zurück geht, die Problematik ist vielschichtiger...

Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 16. August 2025 um 18:07:31 Uhr:
Ich zahle bereits Steuern. Selbst wenn ich kein Auto hätte würde ich dir "deine Straßen" finanzieren.

Damit lieferst Du mir gleich das Argument warum ich auch keine KFZ-Steuern zahlen sollt - wie jeder. Mein Pendlerauto fährt fast ausschlielich Pendlerstrecke ... zu Aller Zweck. Die belastung durch einen 1,3T-PKW auf die Aspahltdecke gehen gegen Null. Jeder LKW und BUs bringt die Tausendfache Belastung auf die Straßendecke (und Brücke) ... wer sollte jetzt wohl wirklich zahlen?

AH, ok, der LKW fährt auch nicht zum Selbstzweck, der Bus erst recht nicht.

Oder kommt jetzt wieder der Irrglaube dass die Autofahrer mit ihren Steuern alles zahlen 🙄.

Nein, sie werden aber mit solchen Vorwänden geziehlt beteiligt. Für mich ist das System nicht schlüssig.

Aber: Wir schaffen die KfZ-Steuer ab. Dafür eine Maut auf allen Straßen. Streckenabhängig, Abhängig von Fahrzeugklasse, Gewicht, CO2-Ausstoß und Lärm Emission. Gerne dann auch für Fahrräder😂

Das wäre schlüssiger. Noch Schlüssiger wäre es sie gar nicht zu haben. Dafür aber einen erhöhten Umsatzsteuersatz. Die KFZ-Steuern treiben mich nicht in den Ruin, sind aber in einer verfälschten Argumentationslage auch nicht fair. Da verstehe ich eine Kurtaxe vielerorts besser 😁

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Wenn wir nach dem Verursacher Prinzip vorgehen würden (Flächenverbrauch, Kosten für Bau und Instandsetzung, Kosten für Umweltschädigung, Kosten für Unfälle und und und) dann sähe es ganz düster aus fürs Auto. Auto fahren wäre sehr, sehr viel teurer als jetzt.

Zitat:
@nogel schrieb am 16. August 2025 um 19:05:05 Uhr:
Sind die Straßen für Kfz freigegeben aber für Radler gesperrt? Oder wie muß ich mir das vorstellen?

... Du bist auf dem richtigen Weg ... kleine Hilfsstellung. Es liegen noch 2 Flüsse, 2 Stauseen, bergisches Gelände und Wald-Naturschutzgebiete dazwischen. Nah an der ideallinie bleiben und gleichzeitig noch sicher "Meter machen" ist da nicht mehr als Ganzjahrespendelradler vertretbar ... Geschweige denn das es eh um 50km einfach sind. Da braucht mir keiner Sprüche klopfen für Wind/Wetter an >200 Arbeitstagen.

Zitat:
@Astradruide schrieb am 17. August 2025 um 12:34:07 Uhr:
Damit lieferst Du mir gleich das Argument warum ich auch keine KFZ-Steuern zahlen sollt - wie jeder. Mein Pendlerauto fährt fast ausschlielich Pendlerstrecke ... zu Aller Zweck. Die belastung durch einen 1,3T-PKW auf die Aspahltdecke gehen gegen Null. Jeder LKW und BUs bringt die Tausendfache Belastung auf die Straßendecke (und Brücke) ... wer sollte jetzt wohl wirklich zahlen?

Hier vergisst du die Autobahnen die ausschließlich dem motorisierten Verkehr zur Verfügung stehen und die nötigen Stellflächen für PKW. Auch innerörtliche Straßen die nur für Ver- und Entsorgung sowie zum erreichen des eigenen Grundstückes da wären bräuchten keine Stellflächen. Ergo: Kann man die dan restlos streichen und das Parken im öffentlichen Raum mit Ausnahme von kostenpflichtigen Parkhäusern per sofort verbieten ?

So: Investitionen in Autobahnen und Bundesfernstraßen ca. 15,1 Milliarden EUR p.a. die Einnahmen durch KfZ-Steuer aber kediglich 9,5 Milliarden p.a. also selbst hier reichen die einzigen "sachbezogenen" Steuereinnahmen nicht einmal um die Ausgaben nur für Autobahnen und Bundesfernstraßen zu decken.

Wenn man zudem externe Kosten mit einbezieht über deren Berechnungen man hier und da sicherlich streiten kann und ich deshalb den niedrigsten Betrag annehme müsste "Auto fahren" im Vergleich zu jetzt mindestens doppelt so teuer sein.

Ich denke ich vergesse da nichts, wie lang soll ich den noch schreiben? Aufsätze die keiner lesen will?

Ich habe sogar Fahrradfahrprestigeobjekte im Kopf. Die werden auch unter öffentlichen gemeinkosten gebaut.

Zitat:
@Astradruide schrieb am 17. August 2025 um 12:47:00 Uhr:
... Du bist auf dem richtigen Weg ... kleine Hilfsstellung. Es liegen noch 2 Flüsse, 2 Stauseen, bergisches Gelände und Wald-Naturschutzgebiete dazwischen. Nah an der ideallinie bleiben und gleichzeitig noch sicher "Meter machen" ist da nicht mehr als Ganzjahrespendelradler vertretbar ... Geschweige denn das es eh um 50km einfach sind. Da braucht mir keiner Sprüche klopfen für Wind/Wetter an >200 Arbeitstagen.

Bei 50 km einfach würde ich eher auch nicht mim Rad fahren; zumindest nicht die ganze Strecke. Aber vielleicht "Teilstrecken"; z.B. ab Stadtrand o.ä. Vorausgesetzt die (Rad-)Infrastruktur wäre gegeben.

Ich kenne aber durchaus Menschen für die auch 40-50 einfach km eher keine Hürde sind und diese durchaus an rund 200 Tagen im Jahr zurücklegen.

Zudem sind solche Strecken für einen Großteil der Pendler immer noch die Ausnahme. Durchschnittlich legt ein PKW in D rund 20 km am Tag zurück. Allein daran siehst du dass ein Großteil wohl deutlich unter 50 km einfach täglich pendelt

Zitat:
@Astradruide schrieb am 17. August 2025 um 13:08:23 Uhr:
Ich denke ich vergesse da nichts, wie lang soll ich den noch schreiben? Aufsätze die keiner lesen will?
Ich habe sogar Fahrradfahrprestigeobjekte im Kopf. Die werden auch unter öffentlichen gemeinkosten gebaut.

Doch. Schrieb ich doch. Stelle ich nur Autobahnen und Fernstraßen den Einnahmen durch die Kfz-Steuer entgegen gibt sich alleine hier schon eine gewaltige Diskrepanz. Da muss man sich als Autofahrer nix schön reden. Wir werden "gepudert"; meinen aber wir werden "ausgebeutet".

Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 17. August 2025 um 13:10:17 Uhr:
Bei 50 km einfach würde ich eher auch nicht mim Rad fahren; zumindest nicht die ganze Strecke. Aber vielleicht "Teilstrecken"; z.B. ab Stadtrand o.ä. Vorausgesetzt die (Rad-)Infrastruktur wäre gegeben.

Habe ich auch schon versucht durchzuspielen. Das frustrierende ist, das wenn ich die gesamte Strecke per ÖPNV fahre schon im Idealfall mind. 3x umsteigen müßte, bei reibungslosen Ablauf, 02:15h Tür zu Tür unterwegs wäre. Die Zahl der tage wo das reibungslos ablaufen würde, schätze ich auf max. 60% - bei gutem Wetter! Jetzt könnte man sinnieren ob man mehre Räder an verschiedenen Stationen deponiert ... man muß aber zur kenntnis nehmen das gar einmal gebaute Fahrradgaragen nach einigen Jahren nicht mehr existieren. Zurückgebaut (Vandalismus).

Ich kenne aber durchaus Menschen für die auch 40-50 einfach km eher keine Hürde sind und diese durchaus an rund 200 Tagen im Jahr zurücklegen.

Landstraße hinterm Deich bei Windstille. Ich kenne aber einige wenige. Das sind aber auch passionierte Sportler die dann an freie Tagen eh auf den Drahtesel springen und es sich "3 Stunden geben".

Zudem sind solche Strecken für einen Großteil der Pendler immer noch die Ausnahme. Durchschnittlich legt ein PKW in D rund 20 km am Tag zurück. Allein daran siehst du dass ein Großteil wohl deutlich unter 50 km einfach täglich pendelt

Natürlich, der Großteil fährt bis 25km einfach, daraus ergibt sich aber nicht die absolute Majorität. Und bei Schietwetter kommen dann doch viel mehr mit dem Auto als mit dem Rad oder zu Fuß.

Vor all dem Hintergrund habe ich dann quasi Tränen in den Augen wenn da Kollegen bei sind die gerade mal einen mittleren 1stelligen km-Bereich haben, bequem ins Auto einsteigen und gerne mal eine Extrarunde drehen damit der Motor mal warm wird. Was würde ich dafür geben einen adäquaten Arbeitsplatz unter solchen einfachen Bedingungen erreichen zu können. Das Rad/zu Fuß wäre für mich die meisten Tage selbstredend.

Die Zahl der Radfahrer in meinem Betrieb liegt definitiv <10%.

Zitat:@Bamako schrieb am 15. August 2025 um 13:05:15 Uhr:
Wenn Andi Scheuer und Jens Spahn Milliarden für den eigenen Vorteil in den Sand setzen gibts kaum Protest aus der Bevölkerung, aber wehe in Berlin wurden 276tsd € für Radfahrer falsch geplant! Schaut euch mal andere europäische Großstädte an, in Deutschland ist immernoch fast alles aufs Auto ausgerichtet. Keine Sorge. Die BVG ist eh zu bevorzugen, wer fährt in Berlin freiwillig Auto?

Ich möchte aber Nachts gesund und unbelästigt an mein Ziel kommen

Dann nimm das Auto .

Ja, vorallem Nachts hat man eigentlich nie Probleme egal ob da nun eine Fahrradstraße irgednwo ist oder nicht, im Zweifelsfall fährt man gerade in Großstädten eine andere strecke .. Nachts ist eh meistens frei Bahn...

Zitat:
@ME1200 schrieb am 17. August 2025 um 19:20:41 Uhr:
Dann nimm das Auto .

Hmm, Berliner Lotto?

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