Fahrleistungen 1,4 100 PS

Opel Astra J

Hallo zusammen,
ich habe schon einige Themen hier gelesen, aber da war leider noch nicht das richtige dabei. Und zwar fahre ich zur Zeit einen Astra G 1,6 mit 84 PS und möchte mir einen Astra J mit 100 PS zulegen. Leider liest man ja immer wieder, man wäre völlig untermotorisiert und so weiter. Deshalb möchte ich wissen, ob die Fahrleistungen dieser beiden Fahrzeuge in etwa gleich sind, denn mit meinem jetzigen Auto bin ich völlig zufrieden was die Fahrleistungen angeht.
Wenn man hier manche Meinungen liest, muss man ja Angst haben, auf eine Autobahn auf zu fahren. Aber so schlimm kann es doch nun wirklich nicht sein oder? Denn ich muss nicht der Schnellste sein und fahre auch meistens gemütlich mit ca. 130 km/h über die Autobahn.

Beste Antwort im Thema

Irgendwie kann ich das Wort "Wanderdüne" langsam nicht mehr hören.

Ich weiß ja nicht, wo Ihr so wohnt - bei uns hier jedenfalls (nordöstlicher Rand des Ruhrgebiets) erreicht man bei einer 15km langen Strecke mit 8km Landstraße und 7km Stadtbereich - wenn es hoch kommt - mal für 1km die dort zugelassene Höchstgeschwindigkeit (verkehrsbedingt).

Hier "mitzuschwimmen" ist selbst mit 20 Jahre alten Fiat Pandas mit 30 PS kein großes Problem...

An den Ampeln fallen (mir jedenfalls) ziemlich oft die Fahrer mit wesentlich leistungsstärkerer Motorisierung und bevorzugt Sternen oder Nierchen an der Front auf.
Die meinen wohl, ihre Autos beschleunigen bei DER sagenhaften Motorleistung von selbst von der Ampel weg, natürlich ohne das Gaspedal mehr als 0,1cm durchzudrücken.
Ich muß dann aber oft auf etwas drücken - nämlich die Bremse, weil ich denen sonst den Kofferraum plattdrücke... 😉

Und für diese Art Verkehr ist sicherlich auch der Astra mit 74kw völlig ausreichend.

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Zitat:

Original geschrieben von Germar



Hier mal ein paar Zahlen zum Astra 1.4/87PS im aktuellen Vergleichstest der Auto Motor und Sport gegen den Golf 1.2/ 85 PS:

0-100 km/h :
Astra :14,1 / Golf :12,3

80- 120 im 5. Gang:
Astra : 41,4 / Golf 23,2

Testverbrauch Astra 7,4 / Golf 7,0 Liter

Das wundert mich jetzt auch nicht wirklich, da der Golf einen "aufgeladenen" Motor hat, der 160Nm Drehmoment hat.

Im Vergleich zum schwereren Astra immerhin ein Plus von 30Nm.

Der Verbrauch errechnet sich dann logischerweise durch die benötigten höheren Drehzahlen und das Mehrgewicht des Astra.

Ich bin auch kein Freund des "100 PS Maschienchen", aber jedem das, was er für gut/richtig hält.

Zitat:

Vielleicht bist Du ja auch zu Adipös für den Astra ?

Mag in der Tat sein das meine 75Kg den Krankenfahrstuhl an sein Limit bringen... 🙄

Schade, dass das Niveau hier leider etwas abgesunken ist ...

Ich bleibe sachlich und bleibe bei meiner Meinung, die ich ja hier schon geschrieben habe. Wer es anders sehen will, bitte, habe ich auch kein Problem mit 🙂. Ich bin trotzdem weiterhin zufrieden und darauf kommt es ja wohl an 🙂.

Zitat:

Original geschrieben von Astra1969


Schade, dass das Niveau hier leider etwas abgesunken ist ...

Ich bleibe sachlich und bleibe bei meiner Meinung, die ich ja hier schon geschrieben habe. Wer es anders sehen will, bitte, habe ich auch kein Problem mit 🙂. Ich bin trotzdem weiterhin zufrieden und darauf kommt es ja wohl an 🙂.

Es hat keine was dagegen, ändert aber nicht an der tatsache. 1.4 hat schlechte fahrleistungen.

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Zitat:

Original geschrieben von NT 1967


Es hat keine was dagegen, ändert aber nicht an der tatsache. 1.4 hat schlechte fahrleistungen.

"Schlecht" ist ein relativer und kein absoluter Begriff. Jeder siehts halt anders und daher ist es eben keine "Tatsache", sondern nur reine Ansichts- oder Empfindungssache. Und das muss eben jeder selbst für sich beurteilen bzw. herausfinden. Und wäre doch ein gutes und fast schon salomonisches Schlusswort, oder? 😉

naja die fahrleistungen sind ohne zweifel schlecht. dass dem ein oder anderen das egal ist, ist wieder eine andere sache...

O,4 Liter weniger und knapp 2 Sekunden schneller.
Sonst spricht nichts für den Golf. Weder Optik innen, noch Außen.

Ich habe mir deshalb einen Astra bestellt.
1.4 Innovation mit Navi. AFL war Serie.

Da es in der Stadt bewegt werden soll, stört mich die Sekunde nicht.
Der Wagen sieht sehr gut aus und hat das bessere Fahrwerk.
Die 0,4L machen bei 1000km im Monat 5-6€.
Dafür ist die Versicherung des Astra billiger.
Kaufpreis auch.
Der Sitzkomfort vorn ist besser.

Ob der kleine 1,2 mit dem Turbo lange hält, weiß auch keiner.
Ich habe bis 160.000km Garantie. (Wenn auch etwas eingeschrenkt)

Der Astra wiegt mehr weil es mehr Auto ist und nicht weil Blei angeklebt wurde.
Das merkt man nicht zuletzt am Komfort.

Wenn ich das gleiche bezahlt hätte, wie für einen Golf mit dieser Ausstattung, hätte ich einen mit 140PS bekommen und der ist garantiert schneller als der Golf.

Wie AMS dem Golf bei der Verarbeitung mehr Punkte gibt, ist mir ein Rätsel.
Beide sind in meinen Augen gleich gut verarbeitet, wobei Astra die modernere Optik hat.

Meiner sollte mitte Dezember kommen. Habe es auf die erste Januar woche verschoben, damit es ein 2011er wird. Wenn da, schreibe ich was dazu.

Hier kommt mal einer zu Wort, der für die Auslegung der Getriebe beim Astra mit verantwortlich war:
http://www.astra-blog.com/2010/08/25/die-qual-der-wahl/

Zitate:

Wie viele Blogleser wissen, reduziert eine lange Übersetzung den CO2-Ausstoß. Außerdem hilft sie, das Geräuschniveau zu mindern und den Spritverbrauch bei Teillast zu reduzieren, beispielsweise bei einer Autobahnfahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit von 100 bis 180 km/h.

Der 1,4-Liter-Benziner hat als „ecoFLEX-Einstiegsmotor“ ebenfalls die Gewichtung auf einen geringen CO2-Ausstoß (unter 130 Gramm pro Kilometer), weshalb unsere Wahl auf ein Wide-Ratio-Getriebe fiel.

Mein Tipp für alle Fahrer mit „längerem“ Getriebe: Zum kräftigen Beschleunigen einfach runterschalten – und sonst ganz relaxt das niedrige Drehzahl- und Geräuschniveau im höchsten Gang genießen.

Zitate Ende 😉

Ich persönlich kann mich dem letzten Absatz nur anschließen ... gewusst wie und schon kommt man gut voran und dann trotzdem genießen 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Astra1969


Hier kommt mal einer zu Wort, der für die Auslegung der Getriebe beim Astra mit verantwortlich war:
http://www.astra-blog.com/2010/08/25/die-qual-der-wahl/

Zitate:

Wie viele Blogleser wissen, reduziert eine lange Übersetzung den CO2-Ausstoß. Außerdem hilft sie, das Geräuschniveau zu mindern und den Spritverbrauch bei Teillast zu reduzieren, beispielsweise bei einer Autobahnfahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit von 100 bis 180 km/h.

Der 1,4-Liter-Benziner hat als „ecoFLEX-Einstiegsmotor“ ebenfalls die Gewichtung auf einen geringen CO2-Ausstoß (unter 130 Gramm pro Kilometer), weshalb unsere Wahl auf ein Wide-Ratio-Getriebe fiel.

Mein Tipp für alle Fahrer mit „längerem“ Getriebe: Zum kräftigen Beschleunigen einfach runterschalten – und sonst ganz relaxt das niedrige Drehzahl- und Geräuschniveau im höchsten Gang genießen.

Zitate Ende 😉

Ich persönlich kann mich dem letzten Absatz nur anschließen ... gewusst wie und schon kommt man gut voran und dann trotzdem genießen 🙂

Hallo!

Dem kann ich mich nur anschließen! Die besseren Beschleunigungswerte, die man durch kürzere Getriebeübersetzungen hätte, würde man durch höheres Drehzahlniveau "erkaufen". Ich meine ebenfalls, dass man damit leben kann, etwas öfters herunterzuschalten. Das ist auf der Autobahn vielleicht etwas ungewohnt, aber man muss auch bedenken, dass sogar der vierte Gang sehr lang übersetzt ist (sogar schon "untersetzt" - siehe die Datenblätter mit den Getriebeabstufungen, die ein User in einem eigenen Blog ins Netz gestellt hat).
Noch etwas Grundsätzliches zum Thema Fahrleistungen: Wie ich an anderer Stelle bereits ausführlicher geschrieben habe, verstehe ich es, wenn jemand bessere Fahrleistungen braucht bzw. will, aber ein grundsätzliches Problem sehe ich darin, dass wir fürchterlich verwöhnt sind und ein sehr hohes Tempo auf den Straßen einfach für selbstverständlich und unbedingt notwendig halten; so nach dem Motto: Das Auto muss auch in Steigungen auf Landstraßen locker weit über 100 laufen. Eine allgemeine "Entschleunigung"des Verkehrs täte eigentlich gut: das wäre vorteilhaft für die Umwelt und die Sicherheit.
Wenn ich sehe, wie locker die 100 PS Astra-Variante im Verkehr zwischen 80 und 110 mitschwimmt und wenn ich es zulassen kann, dass in Steigungen das Tempo auch einmal zurückfallen kann, spricht für mich nichts gegen diese Motorisierung.
Aber, wie gesagt: Jeder hat seine Vorstellungen und wählt das Auto, das ihm gefällt.

Herzliche Grüße

Kler

Zitat:

Original geschrieben von Kler



Zitat:

Original geschrieben von Astra1969


Hier kommt mal einer zu Wort, der für die Auslegung der Getriebe beim Astra mit verantwortlich war:
http://www.astra-blog.com/2010/08/25/die-qual-der-wahl/

Zitate:

Wie viele Blogleser wissen, reduziert eine lange Übersetzung den CO2-Ausstoß. Außerdem hilft sie, das Geräuschniveau zu mindern und den Spritverbrauch bei Teillast zu reduzieren, beispielsweise bei einer Autobahnfahrt mit einer konstanten Geschwindigkeit von 100 bis 180 km/h.

Der 1,4-Liter-Benziner hat als „ecoFLEX-Einstiegsmotor“ ebenfalls die Gewichtung auf einen geringen CO2-Ausstoß (unter 130 Gramm pro Kilometer), weshalb unsere Wahl auf ein Wide-Ratio-Getriebe fiel.

Mein Tipp für alle Fahrer mit „längerem“ Getriebe: Zum kräftigen Beschleunigen einfach runterschalten – und sonst ganz relaxt das niedrige Drehzahl- und Geräuschniveau im höchsten Gang genießen.

Zitate Ende 😉

Ich persönlich kann mich dem letzten Absatz nur anschließen ... gewusst wie und schon kommt man gut voran und dann trotzdem genießen 🙂

Hallo!

Dem kann ich mich nur anschließen! Die besseren Beschleunigungswerte, die man durch kürzere Getriebeübersetzungen hätte, würde man durch höheres Drehzahlniveau "erkaufen". Ich meine ebenfalls, dass man damit leben kann, etwas öfters herunterzuschalten. Das ist auf der Autobahn vielleicht etwas ungewohnt, aber man muss auch bedenken, dass sogar der vierte Gang sehr lang übersetzt ist (sogar schon "untersetzt" - siehe die Datenblätter mit den Getriebeabstufungen, die ein User in einem eigenen Blog ins Netz gestellt hat).
Noch etwas Grundsätzliches zum Thema Fahrleistungen: Wie ich an anderer Stelle bereits ausführlicher geschrieben habe, verstehe ich es, wenn jemand bessere Fahrleistungen braucht bzw. will, aber ein grundsätzliches Problem sehe ich darin, dass wir fürchterlich verwöhnt sind und ein sehr hohes Tempo auf den Straßen einfach für selbstverständlich und unbedingt notwendig halten; so nach dem Motto: Das Auto muss auch in Steigungen auf Landstraßen locker weit über 100 laufen. Eine allgemeine "Entschleunigung"des Verkehrs täte eigentlich gut: das wäre vorteilhaft für die Umwelt und die Sicherheit.
Wenn ich sehe, wie locker die 100 PS Astra-Variante im Verkehr zwischen 80 und 110 mitschwimmt und wenn ich es zulassen kann, dass in Steigungen das Tempo auch einmal zurückfallen kann, spricht für mich nichts gegen diese Motorisierung.
Aber, wie gesagt: Jeder hat seine Vorstellungen und wählt das Auto, das ihm gefällt.

Herzliche Grüße

Kler

Stimme dir voll und ganz zu, wobei ich auch etwas genervt bin wenn meiner (1,6 / 115PS) am Berg abfällt, vor allem weil ich öfters im Gebirge unterwegs bin. Da stell ich mir das beim 100PS noch schlimmer vor.

Aber im großen und ganzen hast du recht, die meisten Strecken sind eh Geschwindigkeitsbegrenzt oder überlastet, so daß zügiges fahren immer seltener möglich ist und deshalb Motoren mit weit über 100PS fast schon rausgeschmissenes Geld ist.

Ich gebe euch Recht. Wenn alle etwas Easy unterwegs wären, dann wär alles o.k.! Aber das sind sie nicht! Und wenn ich unterwegs bin und mir die Leute auf der Stoßstange sitzen, weil man beim Spurwechsel auf der AB oder in den Bergen nicht schnell genug ist. Dann ist das schon ein Sicherheitsrisiko! Und ob es Gut ist bei 100 von 5. in den 3. Gang zu schalten, weil die Elastzität bei der Beschleunigung im Überholvorgang auf der AB fehlt bezweifle ich stark. Ich überlege mir wirklich das Auto gegen eine höhere Motorisierung zu tauschen!
Und ich betone nochmals das es nicht daran liegt das mir die 100PS nicht reichen. Das Auto ist wirklich super, aber ich fühle mich unsicher bei der Fahrweise meiner Mitbürger! Und in diesen Falle ist das Auto untermotorisiert und mit einen falschen Getriebe ausgestattet.
Und ich habe kein geringen Spritverbrauch bei meinen Astra, das ist also auch kein Argoment!!!

Zitat:

Original geschrieben von AsterixHH


Dann ist das schon ein Sicherheitsrisiko! Und ob es Gut ist bei 100 von 5. in den 3. Gang zu schalten, weil die Elastzität bei der Beschleunigung im Überholvorgang auf der AB fehlt bezweifle ich stark.

Und dann ist der besagte Spareffekt - Benzinverbrauch / Co2auch - dahin, da man aus allen Rohren feuert.

Zitat:

Ich hatte ja nun schon einige Autos und die hatten nie mehr als 100PS, aber das ist die erste Kiste mit der ich einen Überholvorgang auf der Landstraße abbrechen musste.

Hmm, Du fährst noch nicht lange Auto? Oder überholst nicht viel oder SEHR voraus schauend?

Ich fahre seit mehr als 20 Jahren - und mit jedem meiner Autos (s. Sign.) musste ich Überholvorgänge abbrechen. Das waren aber alles - zugegebenermassen - "kleine" Motoren.

Zitat:

Original geschrieben von deepdance



Zitat:

Ich hatte ja nun schon einige Autos und die hatten nie mehr als 100PS, aber das ist die erste Kiste mit der ich einen Überholvorgang auf der Landstraße abbrechen musste.

Hmm, Du fährst noch nicht lange Auto? Oder überholst nicht viel oder SEHR voraus schauend?

Ich fahre seit mehr als 20 Jahren - und mit jedem meiner Autos (s. Sign.) musste ich Überholvorgänge abbrechen. Das waren aber alles - zugegebenermassen - "kleine" Motoren.

Du sagst es: "kleine" Motoren!!! ;-)

Bei meinen Astra F 75 PS ist das auch nie vorgekommen. Bei meinen Neuen versuche ich es wohl am besten gar nicht erst! ;-)

Zitat:

Hmm, Du fährst noch nicht lange Auto?

Nein, auch erst seit 20 Jahren. 🙂

Ich sehe es wie AsterixHH und freue mich auf 2011 und endlich wieder ein richtiges Auto zu fahren bei dem Spritverbrauch und Fahrleistung in einem sinnvollem Verhältnis stehen und Motor + Getriebe passen. Und es wird wieder ein Astra sein. 😉

Ich klinke mich hier jetzt aus weil es eh keinen SInn hat drüber zu streiten...

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