Fahren ohne Dieselpartikelfilter - RPF
Hallo,
RPF war bei meinem e61 BJ 2005 zu, 260 000km.
Die Regeneration wurde seit 5000km nicht durchgeführt.
Eine Warnung habe ich nicht bekommen, im Servicemenü waren noch 120 000km angezeigt (RPF wurde nach Turboschaden bei 185 000 chemisch gereinigt).
Ich hatte vor wenigen Wochen beide Thermostate gewechselt- waren defekt; Motortemperatur ca. 65 Grad im normalen Fahrbetrieb. Außerdem war das Glühsteuergerät defekt.
Nehme an, dass das als Ursache für die ausgsetzte und nicht wieder begonnene Regeneartion in Frage kommt.
Weil unklar ist, ob andere Schäden vorliegen (Injektoren, LMM ect) und ich das Auto aus wirtschaftlichen Gründen abgeben sollte, habe ich den Partikelfehler gebypasst (Keramik rausgestößelt, Rohr eingeschweißt).
Habe keinerlei Fehlermeldung.
Motor läüft wieder komplett normal.
Was kann passieren? Kann man so fahren? Wie lange? Welche Konsequenzen?
(Bitte keine Belehrungen über Betriebserlaubnis, Steuerhinterziehung, Umweltplakette...ect... das ist mir bewußt.)
Danke!
Beste Antwort im Thema
Ich Fahre mein 525d ohne den Sch***ß Filter seit 2 Jahren ohne jegliche probleme raus mit dem und ersatzrohr rein und Rausprogrammieren keine angst wegen dem Rußen es is ganz minimal und der Verbrauch geht um 0,6l runter zumindest bei mir ist es so und das Auto zieht einfach besser.
Mfg
38 Antworten
Zitat:
@X5-Baby schrieb am 1. Februar 2015 um 13:37:59 Uhr:
Genau, deswegen meinte ich ja, entweder ASAP deaktivieren, oder DPF rein.
So ist es. 😉
@ martinSTG: das ist weniger interessant. die keramik lässt sich aus dem rpf ausschlagen (lange schmale meisel). das rohr, das du einschweißt, muss im durchmesser etwas kleiner sein als dein flansch- logischerweise, sonst kannst du dieses in deinen alten jetzt leeren rpf nicht einlegen.
@x3-profiler: ich freue mich schon- denn die wesentliche vorarbeiten sind ja erledigt: das rohr ist drinn und von außen nichts zu sehen.
es bleibt also die codierung....
ich hätte nicht gedacht, dass dieses thema so eine resonanz findet.
im grunde ging es mir wirklich darum, eine weile mit dem auto zu fahren, weil ich mir sicher sein will, dass keine andern bauteile defekt sind.
letztlich war zu klären, warum die regeneration sein 5000km nicht eingeleitet wurde (hatte ich geschrieben: hatte thermostaten und glühsteuergerät gewechselt).
das kann als ursache in betracht kommen- aber sicher war ich mir nicht.
ich wollte keinen neuen rpf gleich wieder zerstören...
und in bezug auf chemische reinigung:
es gibt- allerdings bei ebay- viele angebote für neue rpf für ca 400 euro. was ich persönlich nicht teuer finde.
zumal man den selbst ohne probleme in 2h wechseln kann. wenn die schrauben nicht vergammelt sind vielleicht noch schneller.
deswegen würde ich eine chemische reinigung nicht durchführen lassen, die ja immerhin auch rund 350-400 euro kostet und bei der die asche eben nicht entfernt wird.
Zitat:
@hezio schrieb am 1. Februar 2015 um 15:42:57 Uhr:
@ martinSTG: das ist weniger interessant. die keramik lässt sich aus dem rpf ausschlagen (lange schmale meisel). das rohr, das du einschweißt, muss im durchmesser etwas kleiner sein als dein flansch- logischerweise, sonst kannst du dieses in deinen alten jetzt leeren rpf nicht einlegen.@x3-profiler: ich freue mich schon- denn die wesentliche vorarbeiten sind ja erledigt: das rohr ist drinn und von außen nichts zu sehen.
es bleibt also die codierung....ich hätte nicht gedacht, dass dieses thema so eine resonanz findet.
im grunde ging es mir wirklich darum, eine weile mit dem auto zu fahren, weil ich mir sicher sein will, dass keine andern bauteile defekt sind.
letztlich war zu klären, warum die regeneration sein 5000km nicht eingeleitet wurde (hatte ich geschrieben: hatte thermostaten und glühsteuergerät gewechselt).
das kann als ursache in betracht kommen- aber sicher war ich mir nicht.
ich wollte keinen neuen rpf gleich wieder zerstören...und in bezug auf chemische reinigung:
es gibt- allerdings bei ebay- viele angebote für neue rpf für ca 400 euro. was ich persönlich nicht teuer finde.
zumal man den selbst ohne probleme in 2h wechseln kann. wenn die schrauben nicht vergammelt sind vielleicht noch schneller.
deswegen würde ich eine chemische reinigung nicht durchführen lassen, die ja immerhin auch rund 350-400 euro kostet und bei der die asche eben nicht entfernt wird.
Die Reinigungen die 350 - 400€ kosten, sind keine chemische Reinigungen des DPF's. Diese Reinigungen bestehen darin, dass die Asche im DPF in einem speziellen Verfahren rausgebacken werden. Hat nichts mit den chemischen Mitteln die in der Bucht oder im IT angeboten werden. 😉
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asche gebacken? ein oxidat backen?
asche entsteht beim verbrennen organischer sibstanz und besteht aus oxiden verschiedener metalle.
asche kann bei sehr hohen temperaturen (> 1200°) in eine art teigige masse überführt werden. diese wird aber aber beim abkühlen fest = schlacke (siehe hochöfen).
mir leuchtet nicht ein, wie asche aus einen rpf, dessen keramik ja so konstruiert ist, dass rückstände sich verfangen, zu entfernen sei.
und der begriff "chemisch", der hier oft verwendet wird...
welchen vorgang beschreibt dieser? wie sollte asche "chemisch" weiterbearbeitet werden?
ich denke, asche kann man vielleicht meschanisch entfernen- keine ahnung, spühle, ausblasen oder was sonst-
chemisch läßt sich asche nicht zum verschwinden bringen.
allenfalls noch vorhandene rußreste.
Bei der Reinigung für knapp 400€ wird der Keramikteil aus dem Topf entnommen und mit einem speziellen Verfahren von der Asche gereinigt.
Wie das genau passiert, schreiben die Firmen auf der Homepage. War damals selbst bei dpf24, hab mir das zeigen lassen, ist gleich ums Eck.
Der hatte kaum Ruß (weil Regeneration funktionierte) aber war so voller Asche, daß in sehr kurzen Abständen (fast andauernd) regeneriert werden mußte.
Jetzt hab ich schon seit langem Ruhe.
Kann so eine Reinigung nur empfehlen.
Es wird Öffnung für Öffnung von beiden Seiten bearbeitet, damit die Zwischenwände (wo die Abgase durch müssen) gereinigt werden.
Mit einem Hochdruckreiniger und der Keramik noch im Topf verbaut, läßt sich nur wenig aus den Wänden herauswaschen.
@x5-baby:
das klingt logisch und interessant.
und...habe die die asche rausgeblasen? gewaschen.... weiss ja nicht, weilche website du meinst...
Es gibt ja mehrere Firmen und ich mag keine Werbung machen. Ich hatte es bei DPF24.de machen lassen, die beschreiben auch auf der Homepage das Reinigungsverfahren.
Wieviel bei ausgebautem Keramik die Pressluft an Asche ausblasen kann, weiß ich auch nicht. Sicher wird es etwas bringen, nur wieviel, keine Ahnung.
Zitat:
@hezio schrieb am 1. Februar 2015 um 17:21:52 Uhr:
asche gebacken? ein oxidat backen?
asche entsteht beim verbrennen organischer sibstanz und besteht aus oxiden verschiedener metalle.
asche kann bei sehr hohen temperaturen (> 1200°) in eine art teigige masse überführt werden. diese wird aber aber beim abkühlen fest = schlacke (siehe hochöfen).mir leuchtet nicht ein, wie asche aus einen rpf, dessen keramik ja so konstruiert ist, dass rückstände sich verfangen, zu entfernen sei.
und der begriff "chemisch", der hier oft verwendet wird...
welchen vorgang beschreibt dieser? wie sollte asche "chemisch" weiterbearbeitet werden?ich denke, asche kann man vielleicht meschanisch entfernen- keine ahnung, spühle, ausblasen oder was sonst-
chemisch läßt sich asche nicht zum verschwinden bringen.
allenfalls noch vorhandene rußreste.
Die Antwort auf mein Kommentar hast du von X5-Baby bekommen. 😉