F30/F31 LCI kommt 07/2015 und bringt die Umstellung auf B-Motorenfamilie !?

BMW 3er F30

Nachdem die AMS vor kurzem das LCI für den F30 und den F31 auf Juli 2015 terminiert hat (Vorstellung Februar/März?), aber noch keine definitiven Aussagen zu eventuell neuen Motoren treffen konnte, sind jetzt auf bimmerpost.com Hinweise aufgetauchtm, dass wohl schon mit dem LCI auf die neue B-Motorenbaureihe umgestellt werden könnte ... und zwar in Zusammenhang mit einer Umstellung der Typbezeichnungen ...aus 328i/428i wird 330i/430i und aus 335i/435i wird 340i/440i.

Demnach könnte es ab 07/2015 folgende Modelle geben:

  • 325i/425i mit B48B20 mit 231PS
  • 330i/430i mit B48B20 mit 272PS
  • 340i/440i mit B58B30 mit 334PS

Wahrscheinlich ist m.M.n. in jedem Fall auch noch ein M340i/M440i mit ~370PS der über die M Performance Automobile Sparte der M-GmbH vertrieben werden würde. Und später wäre auch noch ein neuer 335i/435i mit der Max.Output(O)-Variante des B48B20 mit ~303PS denkbar.

Fazit wäre, dass sich BMW mit dieser Umstellung perfekt auf die bestehenden und kommenden Motorvarianten der W205er C-Klasse ausrichten würde.

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Zitat:

Original geschrieben von dcb_dreier



Und was sagt man in Deinem Stammtisch-Audi_RS-Forum zu solcherlei freitags-nach-eins-Spekulationen?

Schlicht ... im Besonderen, dass es es in jedem Forum Selbstdarsteller gibt, die ihr kleines Ego in der Annonymität des

www

. aufbessern müssen und im Allgemeinen, dass die Besserwisser, Klugscheißer und Idioten niemals austerben

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Zitat:

@EAMA schrieb am 19. Dezember 2014 um 21:04:54 Uhr:


Den von dir bevorzugten 3.5 Liter V6 Sauger mit gibt es also nur noch im CLS. Auch bei Mercedes geht der Trend in Richtung Downsizing-Turbomotoren. Teilweise mit Schichtladung (z.B. 2 Liter Längsmotoren), teilweise klassische stöchiometrische Motoren.

Ich habe ja nicht behauptet, dass Mercedes nicht auch an den Motoren spart. Alle deutschen Hersteller nutzen die CO² - Vorgaben aus, um quasi "inkognito" (denn dem Otto Normalverbraucher kann man ja prima erzählen, dass sie von der Politik dazu gezwungen werden) ihre Motoren in der Herstellung günstiger zu gestalten. Das Beispiel des C 350 sollte nur aufzeigen, dass es auch so geht, und nicht, dass es aktuell andere Hersteller gibt, die es anders als BMW machen. 😉

Zitat:

Das Drehmomentmaximum bei 4000 (typisch für einen 4-Zylinder Sauger) gilt heutzutage allerdings nicht mehr als zeitgemäß. Turbomotoren bieten ihr stationäres Maximaldrehmoment eben teilweise schon ab 1250.

Du solltest Dich als (hoffentlich noch selbst denkender) Mensch nicht von den "Fach"zeitschriften verblöden lassen. Wichtig ist nicht, wie hoch das maximale Drehmoment ist, sondern wie hoch das Drehmoment bei welcher Drehzahl ist. Wenn ich sehe, dass ein Mazda 3 2.0 Skyactiv schon knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl so viel Drehmoment hat wie sein Konkurrent Ford Focus 1.0 Eco Boost im Maximum (und bei 4000 U/min. sogar noch mehr), und dabei laut EU den gleichen Verbrauch hat, muss ich natürlich den aktuellen Winzmotorentrend logischerweise in Frage stellen.

Gut, dass in diesem Fall das Mehr an Drehmoment durch die lange Übersetzung quasi vernichtet wird (wenngleich mit dem Vorteil einer niedrigeren Drehzahl), wirkt zwar nicht als Vorzeigebeispiel, hat aber mit dem Motor an und für sich nichts zu tun.

Zitat:

Du solltest Dich als (hoffentlich noch selbst denkender) Mensch nicht von den "Fach"zeitschriften verblöden lassen. Wichtig ist nicht, wie hoch das maximale Drehmoment ist, sondern wie hoch das Drehmoment bei welcher Drehzahl ist. Wenn ich sehe, dass ein Mazda 3 2.0 Skyactiv schon knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl so viel Drehmoment hat wie sein Konkurrent Ford Focus 1.0 Eco Boost im Maximum (und bei 4000 U/min. sogar noch mehr), und dabei laut EU den gleichen Verbrauch hat, muss ich natürlich den aktuellen Winzmotorentrend logischerweise in Frage stellen.

Gut, dass in diesem Fall das Mehr an Drehmoment durch die lange Übersetzung quasi vernichtet wird (wenngleich mit dem Vorteil einer niedrigeren Drehzahl), wirkt zwar nicht als Vorzeigebeispiel, hat aber mit dem Motor an und für sich nichts zu tun.

Vielen Dank für die Blumen - du darfst davon ausgehen, daß mir diese Zusammenhänge bekannt sind und ich mir schon meine eigenen Gedanken mache ;-)

Ich kenne dich als Befürworter langer Getriebeübersetzungen und gehöre durchaus auch dazu.
Man muß aber am Beispiel des Mazda 3 2.0 einfach sehen, daß hier eine für Ottomotoren-Verhältnisse sehr lange Übersetzung gewählt wurde
(Tempo 130 im 6. Gang beim Handschalter bedeutet ca. 2600 U/min).

Das hilft natürlich, um den Verbrauch spürbar zu senken (Betriebspunktverschiebung zu höherer spezifischer Last mit all den damit verbundenen Verbrauchsvorteilen).
Bei einem Motor mit 210 Nm Drehmoment ist das aber zwangsläufig mit deutlich verschlechterten Elastizitätswerten verbunden.

Man muß jetzt nicht gleich den Extremfall darstellen und einen 2 Liter Sauger mit einem 1 Liter Turbo vergleichen.

Das Beispiel eines 1.5 Liter Turbo zeigt auch schon den branchenweiten Trend (mit wenigen Ausnahmen) zur Kombination von kleinerem Hubraum und Aufladung.
Damit ist sowohl guter Verbrauch als auch gleichzeitig guter Durchzug darstellbar.

Im Prinzip ist es der gleiche Trend, der bereits - vor Jahrzehnten - beim Diesel begonnen hat. Saugdieselmotoren findet man im PKW auch nicht mehr.
Und bei den Ottomotoren wird es früher oder später auch nicht anders sein.

Sieh es mal so: es werden nach wie vor große Motoren angeboten. Jetzt eben mit deutlich mehr Leistung und Drehmoment als früher. Greif zu und freu dich an dem damit gebotenen Antriebskomfort.

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