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Es bescheißen doch alle, Daimler , BMW usw.

VW Golf
Themenstarteram 22. September 2018 um 11:12

Warum hackt man nur auf VW rum, die anderen Hersteller haben genauso" Dreck am Stecken "

Die Beschiss-Software kommt von Bosch, dort bedienen sich alle deutschen Hersteller, also warum ist nur VW im Gespräch.

Ich bin von VW überzeugt und würde immer wieder VW kaufen, da die Qualität überzeugt.

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37 Antworten

Zitat:

Was sind das für sinnlose Erkenntnisse ?

Zitat:

Wir freuen uns sicherlich um die Bereicherung mit sinnvollen Erkenntnissen...durch Sinn und / oder Unsinn lebt doch so ein Forum erst. Also nur her damit....

Zitat:

 

Zitat:

@MP IV schrieb am 22. September 2018 um 13:57:53 Uhr:

Wir freuen uns sicherlich um die Bereicherung mit sinnvollen Erkenntnissen...durch Sinn und / oder Unsinn lebt doch so ein Forum erst. Also nur her damit....

Genau ! Vor allem die Aussage mit der überzeugenden Qualität :D

Eigentlich wollte ich mich an diesem Quatschthread gar nicht mehr beteiligen. Denn mir tut der Kopf weh bei dem was ich so lesen kann.

Was soll denn das Genöle ? Wenn man erkannt hat daß man betrogen wurde handelt man als vernünftiger Mensch doch entsprechend konsequent . Hält nicht auch noch die andere Wange hin und belohnt ein solches Verhalten obendrein.

Was soll dieser verteilte Generalverdacht an alle anderen Hersteller ? Gibt es dafür Beweise daß alle so handeln ? Nein, gibt es nicht. Diese Vermutungen dienen nur dazu die eigene Schuld herunterzuspielen indem man behauptet alles seine so wie man selbst ist.

Man sollte sich bei seinem Urteil nicht von den Medien bei uns beeinflussen lassen. Sie verfolgen ebenfalls Absichten .

Im übrigen braucht die Autoindustrie keine Schützenhilfe durch ihre Kunden.

Sie sind die mächtigste Lobby im Lande und in der Wirtschaft und verfolgen immer ihre Ziele und setzen sie mit allen Mitteln durch . Ob diese richtig sind oder nicht. Der Markt kennt keine Moral.

Euch alle hier interessiert sie auch nicht. Sonst würden sie euch wie anders wo die Fahrzeuge nachrüsten und nicht im Regen stehen lassen.

Also kein falsches Mitleid.

So - damit ist aus meiner Sicht alles dazu gesagt.

Zitat:

@Ugolf schrieb am 23. September 2018 um 08:28:29 Uhr:

Was soll dieser verteilte Generalverdacht an alle anderen Hersteller ? Gibt es dafür Beweise daß alle so handeln ? Nein, gibt es nicht.

Man sollte sich bei seinem Urteil nicht von den Medien bei uns beeinflussen lassen. Sie verfolgen ebenfalls Absichten.

:D :D :D

 

Genau, der Lügenpresse nichts glauben, aber dieser sehr ehrlichen Automafia, ich darf dich mal zitieren:

Zitat:

Was sind das für sinnlose Erkenntnisse ?

Grundsatzfrage (nachdem ich das bis hierher alles gelesen habe):

Was bringt diese Diskussion hier eigentlich?

Wem bringt sie einen wirklichen Nutzen?

[Dass da nach Strich und Faden beschissen wird (worauf der Verbraucher eh keinen Einfluss hat), ist doch eine altbekannte Tatsache.]

Was wirklich neues, was ich bislang noch gar nicht wusste, konnte ich hier bislang nirgends herauslesen ...

Ich hab immer gemeint, dieses Forum soll zum autotypspezifischen Nutzen aller sein - finde ich hier nicht - oder hab ich da was falsch verstanden, dass nur die reine Unterhaltung und der Zeitvertreib für viele im Vordergrund steht?

Zitat:

@Suppersready69 schrieb am 23. September 2018 um 08:09:13 Uhr:

Hier würde ich schon noch einen Unterschied zu anderen Herstellern sehen, und zwar genau dann, wenn eine Prüfstandssituation von der Steuersoftware erkannt und entsprechend behandelt wird, Stichwort defeat device. M.W.n. hat VW hier ein Alleinstellungsmerkmal ggü. anderen Herstellern.

Ja, sicher und bei Opel arbeitet die Abgasreinigung nur zwischen 17° und 33° C (Messbereich auf dem Prüfstand 20° - 30°C).

BMW hat "aus Versehen" Autos mit der falschen SW ausgeliefert (bei den Q-Prozessen würde ich mir Sorgen machen).

Ging alles durch die Presse und dann hat man nie wieder davon gehört. Sicher kein Defeat Device, sondern Zufall.

Man könnte durchaus den Eindruck gewinnen, dass da eine Hetzjagd gegen den Ersten läuft und sich alle anderen dahinter klein machen.

Zitat:

Man könnte durchaus den Eindruck gewinnen, dass da eine Hetzjagd gegen den Ersten läuft und sich alle anderen dahinter klein machen.

Kann man so sehen. Ich glaube es nicht.

Warum soll " der Erste " den Prügelknaben für die anderen spielen ? Was bekäme er dafür ?

Den Verlust an Glaubwürdigkeit kann man nicht mit Geld aus der Welt schaffen.

Ich denke das alles ist weitaus komplexer als ein Kartenspiel wo man " schummelt " wie das gerne so verharmlosend hingestellt wird.

Für mich ist es letztendlich unter anderem auch ein Beweis daß die Verbrennertechnologie ausgereizt ist

Wenn man solche Strohhalme ergreifen muß .

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich allerseits, ich habe diesen Thread gerade entdeckt und möchte mich für die herzliche Belustigung bedanken, teilweise echt besser als Postillon :D Weiter so!

Zitat:

@Ugolf schrieb am 23. September 2018 um 12:42:04 Uhr:

Warum soll " der Erste " den Prügelknaben für die anderen spielen ? Was bekäme er dafür ?

Als wenn VW eine Wahl hätte. Was soll VW denn machen? Auf die anderen Hersteller zeigen und sagen "die auch"?

Das ist aus meiner Sicht eine Aufgabe für das KBA und die Presse, die sich noch ernst nimmt. Aber beide fühlen sich anscheinend ganz wohl dabei, nur bei VW genauer hinzuschauen.

Genauso ausgereizt wie die Alternativen unausgereift sind. Aber auch immer als Heilsbringer von denen gelobt werden, die auch daran glauben, dass Strom aus der Steckdose kommt und der Weihnachtsmann die Geschenke bringt.

Das alles ist eine Kombination aus Konsumentenverhalten (immer mehr Leistung und immer größere Autos verlangen), unrealistischen Vorgaben, die von Lobbyisten mitbestimmt werden und dem allgemeinen Irrglauben, dass Gewinn endlos ist. Die Quintessenz aus allem ist dann eben das, was jetzt passiert. Bei dieser ganzen Charade ist am Traurigsten, dass die, die es sich ausgedacht haben, jetzt darüber lachen und ihren Bonus beim Bunga Bunga verprassen. Und das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche der Gesellschaft und der Politik.

Grüße

Zitat:

@MacV8 schrieb am 23. September 2018 um 10:36:18 Uhr:

 

Man könnte durchaus den Eindruck gewinnen, dass da eine Hetzjagd gegen den Ersten läuft und sich alle anderen dahinter klein machen.

Ist dir eigentlich auch schon mal aufgefallen, dass die Automobilkonzerne sich untereinander in dieser riesen großen Dieselkrise nie so richtig ne Schlammschlacht geliefert haben? ...ich meine der Grundsatz lautet doch: "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein ..."

Die haben alle gekuscht und alles was zu Tage gefördert wurde, wurde entweder dementiert, nicht kommentiert, ausgesessen, klein geredet, beschönigt und mit fadenscheinigen technisch notwendigen Bauteilschutzargumenten erklärt.

Ja neeee is klar;)

 

Es mangelt hier ein klein wenig an Differenzierung.

 

Wer sich die EG 715/2007 durchliest erkennt, dass es zum Thema Motorschutz großzügige Ausnahmen gibt. Die nutzen auch fast alle Hersteller, Stichwort Thermofenster (nähere Erkenntnisse bringt die Lektüre des Abschlussbericht der Volkswagen-Komission).

 

Sicher gibt es auch hier unterschiedliche Auslegung, genau genommen muss der Hersteller diese Maßnahmen deklarieren, in einem Nachtrag hat das die EU-Kommission jetzt ja auch noch einmal klar gestellt.

 

Insofern ist zwar fast kein Hersteller sauber gewesen, aber man hat sich zumindest über die Ausnahmen, die in der 715/2007 rechtfertigen können.

 

Was VW getan hat ist insofern einzigartig, dass man zusätzlich zu den Thermofenstern eine Prüfstandserkennung eingebaut hat, und die ist auf beiden Seiten des Atlantik nunmal verboten, und dafür wurde VW bestraft.

 

Hinzu kam bei VW die mangelnde Kooperation, schaut euch Daimler an, die arbeiten sowohl hier als auch in den USA mit den Ermittlern zusammen. Das wirkt natürlich ganz anders als das Verhalten von VW, die den Betrug sogar noch verfeinert haben als ihnen die EPA auf die schliche kam.

 

Von daher hilft alles Jammern nix, VW hat gegen geltende Gesetze verstoßen und muss dafür gerade stehen. Einen Bonus für Unterstützung der Aufklärung gibt es nicht.

 

Im übrigen kann sich VW in Europa doch gar nicht beschweren, von allen möglichen Konsequenzen wurde die mildeste gewählt, Dobrindt sei Dank.

 

Schönen Sonntag noch...

Die anderen wären auch sehr bescheuert, wenn sie jetzt nicht kooperieren würden, wo sie sehr deutlich gesehen haben, was das, zugegeben sehr dumme, Verhalten bei VW ausgelöst hat. Jeder, der als Erster erwischt wurde zahlt die Zeche. Alle andren, so sie denn clever genug sind, kommen mit nem blauen Auge davon. Kennen wir glaube ich alle noch aus den Zeiten der Klassenarbeiten. Toyota hat vor ein paar Jahren auch nen saftigen Skandal ausgelöst. Heute redet kein Mensch mehr darüber und die Autos werden nach wie vor gekauft, weil deren Kunden damals wie heute von der Marke und deren Qualitäten überzeugt waren bzw. sind. Ist im Fall VW nicht anders.

Grüße

Diese Thread ist nicht darauf angelegt das Theam sachlich zu behandeln.

Deshalb gibt es für mich nur eine ganz einfache Sichtweise;

Wenn ich einen VW fahre, dann bin ich vor allem von den Betrügereien beim Volkswagenkonzern betroffen. VW hat die Verantwortung zu tragen das Kundenfahrzeuge nicht den zugesicherten technischen Vorgaben und Eigenschaften entsprechen. Mit all seinen Folgen.

Und für das arrogante Verhalten gegenüber den Kunden und der betroffenen Bevölkerung, trägt auch nur VW die Schuld. Auch die Entscheidung die Kunden in den USA zu entschädigen, oder die Fahrzeuge nachzurüsten, während in Deutschland keine Entscädigung, keine Nachrüstung angeboten wird, ist wohl VW anzulasten.

Deshalb interessiert es mich nicht was Mercedes, BMW oder andere getan haben. VW steht hier ganz klar in der Verantwortung, politisch wie auch den Kunden gegenüber!

Das könnte natürlich anders sein wenn ich einen Mercedes fahren würde. :)

Wenn wir schon einmal versuchen wollen sachlich zu sein, dann zieht gerade das USA/D Argument nicht.

Die rechtliche Situation ist vollkommen unterschiedlich. In Amerika gibt es keine verpflichtenden Rückfrufe. Dadurch muss der Hersteller zwangsweise einen Anreiz schaffen, damit die Autos nachgerüstet werden. Das tut er durch die Prämien für die Nachrüstung, da er sich ggü. dem DOJ verpflichtet hat eine bestimmte Quote nachzubessern.

In Deutschland gibt es dagegen verpflichtende Rückrufe und ein Recht auf Nachbesserung durch den Hersteller. D.h. die Autos müssen nachgerüstet werden und VW hat auch ein Recht darauf das zu tun. Alles was darüber hinaus geht ist freiwillig.

Dann kommt natürlich sofort das Argument, dass VW dann hier freiwillig dasselbe wie in den USA anbieten soll. Das geht aber auch nicht so einfach, da VW als Aktiengesellschaft seinen Aktionären ggü. verpflichtet und rechenschaftspflichtig ist. Freiwillig Milliarden an Kunden auszuschütten kann eine Aktiengeseelschaft gar nicht so ohne weiteres, da diese Entscheidungshoheit bei den Aktionären liegt.

Darüber hinaus sind hier in Europa deutlich mehr Fahrzeuge betroffen, als in Amerika. Wenn VW alle Kunden gleich behandeln wollte, könnten sie morgen die Tür zu schließen, da sie Ausgaben in dieser Höhe gar nicht aufbringen könnten.

Man kann sich also als Kunde immer viel wünschen, aber Gesetz und Recht und die Möglichkeiten in Europa sind anders und daher wird das auch anders gehandhabt.

In meinen Überlegungen stoße ich auf eine - mir bislang nicht geklärte - Unlogik:

VW führt - und das schon seit etlichen Jahren - hier bei uns in D die Neuwagen-Zulassungsstatistik mit deutlichem Abstand zu den anderen Mitbewerbern an (sofern man den KBA-Statistiken glauben darf, die monatlich in der automobilen Presse veröffentlicht werden).

Soweit, so gut.

Aber: Wenn ich doch schon einmal von VW sichtlich betrogen wurde (wo ich bislang noch keine wirkliche Wiedergutmachung, und wenn's nur aufrichtige Reue ist, erhalten habe) - wie kann ich dann mich wieder beruhigt hinsetzen und "treudoof" den nächsten Neuwagenkaufvertrag unterschreiben? Oder wo sonst kommen die Zulassungszahlen her, wenn nicht aus der Summe der Neuwagenkaufverträge?

Normalerweise lasse ich mich doch nur einmal im Leben vom selben Lieferanten bescheißen, und falle danach nie wieder neu auf ihn herein. - Oder?

Auch wenn die anderen Automobilhersteller in ähnlicher Weise getäuscht haben: Wenn ich auf's Auto angewiesen bin, versuche ich es dann doch vielleicht erst mal dort (und sammle dortige Erfahrungen), als mich nochmal neu vom selben auf's Kreuz legen zu lassen. - Oder etwa nicht?

Oder liegt es daran, dass die anderen Autohersteller eben nur deutlich schlechtere Modelle auf den Markt bringen, wo so ein Diesel-Abgasbetrug immer noch das von allen geringere Übel wäre (um ja bei VW zu bleiben)?

Irgendwie doch eine Unlogik - für mich zumindest: Einerseits der nicht korrekt aufgearbeitete Skandal, auf den tausende Käufer wie blöd 'reingefallen sind (und immer noch damit im Regen stehen) - und andererseits die immer noch mit Abstand höchsten Zulassungszahlen ...

Ist jetzt nur meine subjektive Meinung. Ich denke dafür war es nicht "wichtig" genug. Haetten sie bei etwas beschissen, das sicherheitsrelevant ist, saehe das Ganze sicherlich ganz anders aus. Die Betroffenen hatten ja nicht wirklich Nachteile und fuhren ein voll funktionierendes Auto. Dazu kommt noch etwas. Wenn ich in anderen Autos, teils teureren, sitze, kann ich mich zwar wohl fühlen, im Golf bzw. auch in jedem anderen VW, passt aber einfach alles und das schafft eine gewisse Zufriedenheit, die einen manchen Fehler auch vergessen lässt. Zumal jeder nur mit Wasser kocht und, außer bei den asiatischen Importeuren, die weit mehr um jeden einzelnen Kunden kämpfen müssen, nirgends der Kunde auf einen Thron gesetzt wird. Nebenbei, auch dort wird das zunehmend zum Mythos. Ausserdem gehöre ich auch nicht zu denen, die ein Auto verschrotten, wenn es mal zur Inspektion muss und dann gleich die ganze Marke verfluchen bzw. behaupten sie fahren jetzt was Anderes, das weder Sprit oder Öl, noch ne Werkstatt braucht, weil nie was kaputt geht. Ich muss halt einschränken, dass ich nicht betroffen bin von den Betrügereien. Ich könnte das dann sicherlich anders sehen. Es hätte aber auch nichts dran geändert, dass der Golf immer noch der beste Kompromiss ist von dem, was ich von einem Auto erwarte. Haette also gut sein koennen, dass ich den Diesel verkauft und wieder bei VW gelandet waere oder die Kiste eben nachgerüstet worden wäre. Mag sein, dass das verrückt ist, aber so lange dieses "will haben" Gefühl sonst nirgends aufkommt, ist es eben so.

Gruß

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