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Erstes Fazit nach Umstieg vom 90 PS Turbo auf EQ

Smart Fortwo 453
Themenstarteram 19. Februar 2019 um 0:06

Hallo zusammen,

 

seit knapp 3 Wochen fahre ich nun das EQ Cabriolet und kann denke ich ein erstes Fazit ziehen.

 

Seit etwa 8 Jahren fahre ich als Kurzstreckenauto einen Smart. Angefangen beim 450ig mit 61PS über zwei 451 mit 61 und 71 PS, dann folgte ein 453 mit jeweils 71/und 90PS/DSG und ein 453 Cabrio wieder mit 90PS und DSG natürlich.

 

Jetzt ist er da. Der EQ als Cabrio.

Mein erster Elektrowagen.

Eigentlich mein zweiter, denn den ersten 453 Elektro fuhr ich auch schon. Bevor ich mich 2013 für wieder einen Verbrenner entscheid, hätte ich den Elektrischen damals für mehrere Tage zum testen.

Es war Winter und kalt, das Auto war nach teilweise 50-55km leer. Ich habe es zweimal nicht mal aus der Stadt nach Hause geschafft. Ich war damals sehr enttäuscht und fand den Antrieb eine Katastrophe.

Dann bin ich zu Opel einen Ampera, respektive Chevy Volt kaufen wollen.

Aber die hatten ja nicht einmal Autos zum testen und wirklich verkaufen wollten die den Wagen nicht.

Also wurde es wieder ein Smart mit Verbrenner.

 

Das Einsatzgebiet meiner Smarties ist immer in etwa gleich geblieben. Absolute Kurzstrecke, mal ein KM dahin, dann weiter zur Post, mal zur Kita, weiter einkaufen, weiter zur Bank. Die Fahrten sind im Schnitt

nicht länger als 2-3 KM. Am Tag kommen dennoch so 20 zusammen.

 

Ab und zu besuche ich meine Eltern, da fahre ich dann schon mal 40km, oder ich fahre in die nächste Stadt rein. Das ist bei uns Nürnberg. Hin und zurück sind das schon mal 60-65 km.

Passiert 2-3 mal im Monat.

 

Für all diese Strecken nutze ich ausschließlich den Smart, solange ich mir mit einem Passagier fahren kann.

 

Das der Smart klein ist und wendig, überall hinpasst und so, dass weiß jeder. Hier unterscheiden sich die jeweiligen Modelle nicht.

 

Kommen wir zum EQ.

 

Der Antrieb scheint wesentlich ausgereifter als vor 6 Jahren im alten Elektro.

 

In der Früh muss man nichts warmfahren.

Anfangs nutzte ich die Vorklimatisierung am Ladekabel.

Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass selbst die 5 Minuten ohne Anschluss schon gut ausreichend sind, um den Wagen aus 0 Grad eisfrei und etwas warm

Zu bekommen.

Bei Temperaturen unter 0 kommt man ums Programmieren des Timers und Anschließen an die Dose nicht herum.

 

Man hat ein vorgewärmtes Auto, ist zwar nicht do Bombe warm wie in meiner E Klasse mit SHZ, aber wesentlich angenehmer als in den Smarts davor.

 

Ich habe eine Garage am Grundstück, allerdings parken da keine Autos.

 

Meine Autos stehen alle im Hof und sind der Witterung ausgesetzt.

 

Ich vergleiche jetzt mal den EQ als Cabrio mit meinem letzten 90PS Cabrio und DSG.

 

Bis Tempo 70 geht der EQ wesentlich flinker als der Turbo. Er zieht sofort an, drückt sogar in die Sitze und man ist in Schnipp schnapp auf 50-60.

Der Turbo hatte so eine halbe Gasgedenksekunde.

Der Sauger davor war noch schlimmer. Beim Anfahren musste man eine gute Sekunde vor dem losfahren aufs Gas, sonst blieb man erstmal stehen. Fast gefährlich.

 

Hat der EQ alles nicht. Und das ist toll.

Für die Stadt optimal.

 

Ab Tempo 70 geht dem EQ die Luft aus. Da war der Turbo zügiger. Auf der Bahn lief der Turbo 160 abgeriegelt, die er auch zügig erreichte.

Der EQ schafft 140 und braucht ab 100 schon sehr viel Zeit dazu.

 

Da ich Autobahnen maximal 5-10 Minuten befahre, stört mich das nicht. Ich habe aber Freunde, die selbst lange Strecken mit ihren Smarties fahren. Dafür ist der EQ absolut ungeeignet. Ab 100km/h zieht er zudem den Akku sehr schnell leer. Ab 120 zeigt er momentanverbräuche im Maximalbereich von 60kw.

Das ist eindeutig zu viel.

 

Also von den Fahrleistungen her geht der Sieg eindeutig an den EQ. So wie er fährt reicht völlig und es macht sogar tierisch Spaß.

 

Das das ganze sich noch leise abspielt usw. muss ich ja nicht erwähnen.

 

Weiteres Kriterium: Kosten

 

Ich klammere jetzt mal den Kaufpreis aus.

Trotz gleicher Ausstattung kam mit der EQ etwa 4-5000€ teurer als das 90 PS Cabrio.

Und das ist im Segment eines Kleinwagens schon fast pervers viel.

Aber es gab von Dailmer 2k dazu und von der Bafa nochmal. Unter dem Strich kamen beide dann gleich.

 

Versicherung ist bei beiden günstig, der EQ ist aber nochmals paar Euro günstiger.

Steuer 0 zu 20€ p.a. Ist jetzt auch kein Hit.

 

Mit meinem 90PS Cabrio habe ich im Winter auf meinen Kurzstrecken zwischen 8 und 9 Liter Super gebraucht.

Fuhr ich mal etwas länger am Stück, fiel der Verbrauch auf etwa 6,5-7,5. Für ein so kleines Auto zu viel.

 

Der EQ braucht auf die Kurzstrecke aber auch 30kw/100. Fahre ich länger, fällt der Verbrauch auf 20.

Das Minimum was ich bis jetzt erreicht habe waren 16.

Und weniger geht nicht, sofern man nicht frieren will.

Das könnte sich im Sommer verbessern, wir werden sehen.

 

Unter dem Strich ist die Betriebskostenersparnis nicht gravierend. Mit dem Turbo musste ich so 1-1,5 mal im Monat an die Tanke. Waren um 50 bis 80 € Benzin.

Jetzt komme ich auf etwa 120kw Strom. Sind ca. 30-40€. Ich spare im Monat also ungefähr 30-50€ mit allem. Da fahren sich die 4-5000€ Mehrkosten nie herein, durch die E Förderung aber lohnt es sich bei mir.

 

Größter Punkt: Reichweitenangst.

 

Der alte Elektro Smart war eine Katastrophe.

Der neue ist kein Reichweitenwunder.

Aber seine 70-80 km schafft er selbst jetzt im Winter immer. Und mir reicht das absolut für meinen Einsatzzweck.

 

Ich habe sogar davon abgesehen mir eine Wallbox zu kaufen. Weil es nix bringt. Mit bestellt habe ich ein Typ 2 Kabel, das nutze ich wenn ich wo bin und es beim einkaufen usw. Ladesäulen gibt. Das liegt immer im Kofferraum.

Ansonsten lade ich ihn vor der Haustüre an Schuco.

Auch wenn er ganz leer ist, reicht es ihn spätestens um 20-21h dranzuhängen. Bis 7h morgens ist er wieder voll.

 

Muss man jetzt länger am Tag fahren wie ich, dann ist die Reichweite beim EQ zu wenig.

 

Ich denke im Sommer wird es wesentlich besser.

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 19. Februar 2019 um 0:06

Hallo zusammen,

 

seit knapp 3 Wochen fahre ich nun das EQ Cabriolet und kann denke ich ein erstes Fazit ziehen.

 

Seit etwa 8 Jahren fahre ich als Kurzstreckenauto einen Smart. Angefangen beim 450ig mit 61PS über zwei 451 mit 61 und 71 PS, dann folgte ein 453 mit jeweils 71/und 90PS/DSG und ein 453 Cabrio wieder mit 90PS und DSG natürlich.

 

Jetzt ist er da. Der EQ als Cabrio.

Mein erster Elektrowagen.

Eigentlich mein zweiter, denn den ersten 453 Elektro fuhr ich auch schon. Bevor ich mich 2013 für wieder einen Verbrenner entscheid, hätte ich den Elektrischen damals für mehrere Tage zum testen.

Es war Winter und kalt, das Auto war nach teilweise 50-55km leer. Ich habe es zweimal nicht mal aus der Stadt nach Hause geschafft. Ich war damals sehr enttäuscht und fand den Antrieb eine Katastrophe.

Dann bin ich zu Opel einen Ampera, respektive Chevy Volt kaufen wollen.

Aber die hatten ja nicht einmal Autos zum testen und wirklich verkaufen wollten die den Wagen nicht.

Also wurde es wieder ein Smart mit Verbrenner.

 

Das Einsatzgebiet meiner Smarties ist immer in etwa gleich geblieben. Absolute Kurzstrecke, mal ein KM dahin, dann weiter zur Post, mal zur Kita, weiter einkaufen, weiter zur Bank. Die Fahrten sind im Schnitt

nicht länger als 2-3 KM. Am Tag kommen dennoch so 20 zusammen.

 

Ab und zu besuche ich meine Eltern, da fahre ich dann schon mal 40km, oder ich fahre in die nächste Stadt rein. Das ist bei uns Nürnberg. Hin und zurück sind das schon mal 60-65 km.

Passiert 2-3 mal im Monat.

 

Für all diese Strecken nutze ich ausschließlich den Smart, solange ich mir mit einem Passagier fahren kann.

 

Das der Smart klein ist und wendig, überall hinpasst und so, dass weiß jeder. Hier unterscheiden sich die jeweiligen Modelle nicht.

 

Kommen wir zum EQ.

 

Der Antrieb scheint wesentlich ausgereifter als vor 6 Jahren im alten Elektro.

 

In der Früh muss man nichts warmfahren.

Anfangs nutzte ich die Vorklimatisierung am Ladekabel.

Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass selbst die 5 Minuten ohne Anschluss schon gut ausreichend sind, um den Wagen aus 0 Grad eisfrei und etwas warm

Zu bekommen.

Bei Temperaturen unter 0 kommt man ums Programmieren des Timers und Anschließen an die Dose nicht herum.

 

Man hat ein vorgewärmtes Auto, ist zwar nicht do Bombe warm wie in meiner E Klasse mit SHZ, aber wesentlich angenehmer als in den Smarts davor.

 

Ich habe eine Garage am Grundstück, allerdings parken da keine Autos.

 

Meine Autos stehen alle im Hof und sind der Witterung ausgesetzt.

 

Ich vergleiche jetzt mal den EQ als Cabrio mit meinem letzten 90PS Cabrio und DSG.

 

Bis Tempo 70 geht der EQ wesentlich flinker als der Turbo. Er zieht sofort an, drückt sogar in die Sitze und man ist in Schnipp schnapp auf 50-60.

Der Turbo hatte so eine halbe Gasgedenksekunde.

Der Sauger davor war noch schlimmer. Beim Anfahren musste man eine gute Sekunde vor dem losfahren aufs Gas, sonst blieb man erstmal stehen. Fast gefährlich.

 

Hat der EQ alles nicht. Und das ist toll.

Für die Stadt optimal.

 

Ab Tempo 70 geht dem EQ die Luft aus. Da war der Turbo zügiger. Auf der Bahn lief der Turbo 160 abgeriegelt, die er auch zügig erreichte.

Der EQ schafft 140 und braucht ab 100 schon sehr viel Zeit dazu.

 

Da ich Autobahnen maximal 5-10 Minuten befahre, stört mich das nicht. Ich habe aber Freunde, die selbst lange Strecken mit ihren Smarties fahren. Dafür ist der EQ absolut ungeeignet. Ab 100km/h zieht er zudem den Akku sehr schnell leer. Ab 120 zeigt er momentanverbräuche im Maximalbereich von 60kw.

Das ist eindeutig zu viel.

 

Also von den Fahrleistungen her geht der Sieg eindeutig an den EQ. So wie er fährt reicht völlig und es macht sogar tierisch Spaß.

 

Das das ganze sich noch leise abspielt usw. muss ich ja nicht erwähnen.

 

Weiteres Kriterium: Kosten

 

Ich klammere jetzt mal den Kaufpreis aus.

Trotz gleicher Ausstattung kam mit der EQ etwa 4-5000€ teurer als das 90 PS Cabrio.

Und das ist im Segment eines Kleinwagens schon fast pervers viel.

Aber es gab von Dailmer 2k dazu und von der Bafa nochmal. Unter dem Strich kamen beide dann gleich.

 

Versicherung ist bei beiden günstig, der EQ ist aber nochmals paar Euro günstiger.

Steuer 0 zu 20€ p.a. Ist jetzt auch kein Hit.

 

Mit meinem 90PS Cabrio habe ich im Winter auf meinen Kurzstrecken zwischen 8 und 9 Liter Super gebraucht.

Fuhr ich mal etwas länger am Stück, fiel der Verbrauch auf etwa 6,5-7,5. Für ein so kleines Auto zu viel.

 

Der EQ braucht auf die Kurzstrecke aber auch 30kw/100. Fahre ich länger, fällt der Verbrauch auf 20.

Das Minimum was ich bis jetzt erreicht habe waren 16.

Und weniger geht nicht, sofern man nicht frieren will.

Das könnte sich im Sommer verbessern, wir werden sehen.

 

Unter dem Strich ist die Betriebskostenersparnis nicht gravierend. Mit dem Turbo musste ich so 1-1,5 mal im Monat an die Tanke. Waren um 50 bis 80 € Benzin.

Jetzt komme ich auf etwa 120kw Strom. Sind ca. 30-40€. Ich spare im Monat also ungefähr 30-50€ mit allem. Da fahren sich die 4-5000€ Mehrkosten nie herein, durch die E Förderung aber lohnt es sich bei mir.

 

Größter Punkt: Reichweitenangst.

 

Der alte Elektro Smart war eine Katastrophe.

Der neue ist kein Reichweitenwunder.

Aber seine 70-80 km schafft er selbst jetzt im Winter immer. Und mir reicht das absolut für meinen Einsatzzweck.

 

Ich habe sogar davon abgesehen mir eine Wallbox zu kaufen. Weil es nix bringt. Mit bestellt habe ich ein Typ 2 Kabel, das nutze ich wenn ich wo bin und es beim einkaufen usw. Ladesäulen gibt. Das liegt immer im Kofferraum.

Ansonsten lade ich ihn vor der Haustüre an Schuco.

Auch wenn er ganz leer ist, reicht es ihn spätestens um 20-21h dranzuhängen. Bis 7h morgens ist er wieder voll.

 

Muss man jetzt länger am Tag fahren wie ich, dann ist die Reichweite beim EQ zu wenig.

 

Ich denke im Sommer wird es wesentlich besser.

 

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113 Antworten

zur Zeit gibt es noch viele frei Ladeplätze an öffentlichen Ladestationen. Wie sich die Lage entwickelt, wenn jetzt zunehmend Elektrofahrzeuge auf die Straße kommen, bleibt abzuwarten.

Zitat:

@Bernhard22 schrieb am 5. März 2019 um 09:41:58 Uhr:

zur Zeit gibt es noch viele frei Ladeplätze an öffentlichen Ladestationen. Wie sich die Lage entwickelt, wenn jetzt zunehmend Elektrofahrzeuge auf die Straße kommen, bleibt abzuwarten.

Ohne Lademöglichkeit wird hier in meiner Gegend keiner der Smartbesitzer auf E- Smart umsteigen, das sind alles Leute die den Wagen deshalb haben weil sie nach der Arbeit nicht 20 Minuten einen Parkplatz suchen wollen .

In der schönen neuen Smartwelt der Marketingfuzzis gibt es wohl nur Gutverdiener mit teurer Eigentumswohnung und Tiefgarage mit Stromanschluß oder Eigenheimbesitzer mit Drittautos .

Und dann nimmst du ein Taxi um von der öffentlichen Ladesäule den restlichen Weg nach Hause zu kommen??

Ich glaube nicht daß bald Flächendeckend alle paar Meter eine Ladesäule an den Straßen steht.

Es waren ja schon Straßenlaternen mit Stromanschluss im Gespräch, nur dann können die Fußgänger Seil-Hüpfen spielen.

Zitat:

@Ingo.M schrieb am 5. März 2019 um 10:02:38 Uhr:

 

Es waren ja schon Straßenlaternen mit Stromanschluss im Gespräch, nur dann können die Fußgänger Seil-Hüpfen spielen.

...und das würde bei einer Großstadt wie München nicht mal funktionieren, da es fast keine Straßenlaternen gibt....;)

Da müsste schon jeder Parkplatz in einer Straße mit Stromanschluss sein! :p

... denke auch, dass die flächendeckende Stromversorgung noch dauern wird ;-)

Aber was hilfst, die Technik kommt, bzw. ist schon da, schaun wir mal wie sich das alles entwickelt. Auf alle Fälle ein sehr interessantes Experiment!

Zitat:

@hasok schrieb am 19. Februar 2019 um 00:42:01 Uhr:

Der Smart sollte nicht mehr brauchen als 12-13kw. Meiner liegt bei 20. Das ist einfach Zuviel.

Hast Du den Verbrauch am Stromzähler gemessen oder nur auf die Anzeige im Tacho geachtet?

Diese zeigt nämlich locker 10-20% zu viel an, da dabei wohl das Laden auf kleinster, ineffektivster Stufe als Basis genommen wird. Je schneller Du lädst, um so geringer die Verluste dabei. Deine Ersparnis im Monat dürfte also ein klein wenig höher sein.

Zitat:

@Mann19 schrieb am 5. März 2019 um 09:35:33 Uhr:

 

Ich wohne in der Großstadt, reichlich Smart stehen hier wegen der Parksituation, allerdings hat hier keiner einen Stellplatz zum laden, wie soll das denn mit den E- Smart klappen ???

Das geht schon, wenn der Arbeitgeber eine Möglichkeit zum Laden anbietet. Bei uns hat mein Arbeitgeber 4x Ladesäulen neu aufgestellt. Meistens kann man die bis 2020 kostenlos nutzen.

Und nochmal zum Verbrauch, den man eigentlich schlecht Vergleichen kann, da jeder anderen Fahrprofil hat. Aber wenn ich einen Verbrauch im Schnitt übers Jahr von 16,2 kWh (12tkm) habe, kann man mit dem Smart definitiv noch weniger schaffen. Und wir zählen hier Erbsen, da ein Mehrverbrauch von 1kWh (0,25€) im Jahr für 12tkm gerade mal 30€ ausmachen...

Gruß

Themenstarteram 6. März 2019 um 0:59

Ich messe am Stromzähler, da wo ich den Smart lade.

Die Momentanverbräuche lese ich km KI ab.

 

In etwa stimmt das aber schon so.

 

Heute hatte ich zum ersten Mal Reichweitenangst.

 

Smart war nachts nicht am Lader und ich musste spontan 20km einfach und zurück.

Restakku war 40%.

Ich habe es nicht zurück geschafft.

Da ich aber noch einkaufen musste, hielt ich an einem Kaufland. Die haben dort seit kurzem Stromtankstellen. Die sind sogar umsonst.

 

Ich stöpselte an und ging einkaufen. Es war ein 50kw lader Typ 2. der Smart lädt aber nur maximal 22.

ich fuhr also mit 40%los, kam 23km und hatte Reichweite 14, bei Reststrecke 19. Nach 30 Minuten hatte ich gerade mal 3,5kw mehr im Tank.Reichweite 28.

Das reichte um nach Hause zu kommen.

Als ich die 19 heimfuhr, hatte ich 5% restakku.

 

Zu Hause schloss ich ihn an die Schuco, weil ich 5 Stunden später wieder die Strecke hin und zurück musste. In diesen 5 Stunden hat er wieder geladen auf 45%. Als ich dann hin und heimfuhr kam ich mit 3% wieder an. 42 km nur wohlgemerkt.

 

Ab 20% zeigt er Batteriereserve. Ab 10% zeigt er keine Restreichweite mehr an.

 

Errechnet komme ich auf 18,5kw/h.

 

Und das ist trotz vorrausschauender Fahrweise ohne Autobahn highspeed sehr schlecht.

Smart gibt ihn an mir 13kw/100.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Wert selbst im Sommer nicht erreicht werden kann.

 

 

 

 

Themenstarteram 6. März 2019 um 9:25

Und eine Sache fiel mir noch auf...Ab 10% Akku geht zwar die Lüftung noch, aber die Heizleistung geht massiv runter. Es kommt nur noch kalte Luft.

Super, endlich mal von realen Erfahrungen zu lesen, besten Dank.

Und sie sind - für mich - völlig katastrophal. Diese Hoffnungen auf "bessere Akkus, bessere Technik" kann man m.E. total begraben. Die Physik ist weitgehend ausgereizt. "Wunder" gibt es einfach nicht.

Themenstarteram 6. März 2019 um 11:06

Naja so katastrophal ist es nicht....für mich reicht der elektrische gerade so.

Aber jemand der mal mehr als 80-90 fahren muss, der kann den EQ vergessen.

... das ist die Basis, welche Anforderungen jemand an den EQ hat, entweder ist er dafür ausreichend oder eben nicht.

Themenstarteram 6. März 2019 um 11:22

Ich muss ja auch sagen, dass es meine schuld war. Ich hab ihn einfach nicht geladen. Jetzt lade ich ihn wieder täglich. Ich könnte ja morgen wo hin müssen...

... tja, was die „Betankung“ betrifft müssen wir wohl erstmal umdenken. Mit wenigen Ausnahmen war die Betankung mit Benzin bisher unproblematisch.

Aber letztendlich können wir uns dem was kommt nicht verschließen. Denn es kommt sowieso, ob uns das nun gefällt oder nicht und die Elektromobilität ist ein Teil davon.

In 10-15 Jahren wird die Akkuentwicklung deutlich weiter sein, von daher wird das Akkuproblem ein zeitlich begrenztes sein.

Von daher sehe ich die heutigen E-Auto Besitzer eher als Beta-Tester, die, die Entwicklung fördern.

Für die bei denen es heute noch nicht passt, gibt es ja noch reichlich Auswahl an Verbrennern, und die wird es auch noch in 20 Jahre geben.

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