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Erstes Fazit nach Umstieg vom 90 PS Turbo auf EQ

Smart Fortwo 453
Themenstarteram 19. Februar 2019 um 0:06

Hallo zusammen,

 

seit knapp 3 Wochen fahre ich nun das EQ Cabriolet und kann denke ich ein erstes Fazit ziehen.

 

Seit etwa 8 Jahren fahre ich als Kurzstreckenauto einen Smart. Angefangen beim 450ig mit 61PS über zwei 451 mit 61 und 71 PS, dann folgte ein 453 mit jeweils 71/und 90PS/DSG und ein 453 Cabrio wieder mit 90PS und DSG natürlich.

 

Jetzt ist er da. Der EQ als Cabrio.

Mein erster Elektrowagen.

Eigentlich mein zweiter, denn den ersten 453 Elektro fuhr ich auch schon. Bevor ich mich 2013 für wieder einen Verbrenner entscheid, hätte ich den Elektrischen damals für mehrere Tage zum testen.

Es war Winter und kalt, das Auto war nach teilweise 50-55km leer. Ich habe es zweimal nicht mal aus der Stadt nach Hause geschafft. Ich war damals sehr enttäuscht und fand den Antrieb eine Katastrophe.

Dann bin ich zu Opel einen Ampera, respektive Chevy Volt kaufen wollen.

Aber die hatten ja nicht einmal Autos zum testen und wirklich verkaufen wollten die den Wagen nicht.

Also wurde es wieder ein Smart mit Verbrenner.

 

Das Einsatzgebiet meiner Smarties ist immer in etwa gleich geblieben. Absolute Kurzstrecke, mal ein KM dahin, dann weiter zur Post, mal zur Kita, weiter einkaufen, weiter zur Bank. Die Fahrten sind im Schnitt

nicht länger als 2-3 KM. Am Tag kommen dennoch so 20 zusammen.

 

Ab und zu besuche ich meine Eltern, da fahre ich dann schon mal 40km, oder ich fahre in die nächste Stadt rein. Das ist bei uns Nürnberg. Hin und zurück sind das schon mal 60-65 km.

Passiert 2-3 mal im Monat.

 

Für all diese Strecken nutze ich ausschließlich den Smart, solange ich mir mit einem Passagier fahren kann.

 

Das der Smart klein ist und wendig, überall hinpasst und so, dass weiß jeder. Hier unterscheiden sich die jeweiligen Modelle nicht.

 

Kommen wir zum EQ.

 

Der Antrieb scheint wesentlich ausgereifter als vor 6 Jahren im alten Elektro.

 

In der Früh muss man nichts warmfahren.

Anfangs nutzte ich die Vorklimatisierung am Ladekabel.

Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass selbst die 5 Minuten ohne Anschluss schon gut ausreichend sind, um den Wagen aus 0 Grad eisfrei und etwas warm

Zu bekommen.

Bei Temperaturen unter 0 kommt man ums Programmieren des Timers und Anschließen an die Dose nicht herum.

 

Man hat ein vorgewärmtes Auto, ist zwar nicht do Bombe warm wie in meiner E Klasse mit SHZ, aber wesentlich angenehmer als in den Smarts davor.

 

Ich habe eine Garage am Grundstück, allerdings parken da keine Autos.

 

Meine Autos stehen alle im Hof und sind der Witterung ausgesetzt.

 

Ich vergleiche jetzt mal den EQ als Cabrio mit meinem letzten 90PS Cabrio und DSG.

 

Bis Tempo 70 geht der EQ wesentlich flinker als der Turbo. Er zieht sofort an, drückt sogar in die Sitze und man ist in Schnipp schnapp auf 50-60.

Der Turbo hatte so eine halbe Gasgedenksekunde.

Der Sauger davor war noch schlimmer. Beim Anfahren musste man eine gute Sekunde vor dem losfahren aufs Gas, sonst blieb man erstmal stehen. Fast gefährlich.

 

Hat der EQ alles nicht. Und das ist toll.

Für die Stadt optimal.

 

Ab Tempo 70 geht dem EQ die Luft aus. Da war der Turbo zügiger. Auf der Bahn lief der Turbo 160 abgeriegelt, die er auch zügig erreichte.

Der EQ schafft 140 und braucht ab 100 schon sehr viel Zeit dazu.

 

Da ich Autobahnen maximal 5-10 Minuten befahre, stört mich das nicht. Ich habe aber Freunde, die selbst lange Strecken mit ihren Smarties fahren. Dafür ist der EQ absolut ungeeignet. Ab 100km/h zieht er zudem den Akku sehr schnell leer. Ab 120 zeigt er momentanverbräuche im Maximalbereich von 60kw.

Das ist eindeutig zu viel.

 

Also von den Fahrleistungen her geht der Sieg eindeutig an den EQ. So wie er fährt reicht völlig und es macht sogar tierisch Spaß.

 

Das das ganze sich noch leise abspielt usw. muss ich ja nicht erwähnen.

 

Weiteres Kriterium: Kosten

 

Ich klammere jetzt mal den Kaufpreis aus.

Trotz gleicher Ausstattung kam mit der EQ etwa 4-5000€ teurer als das 90 PS Cabrio.

Und das ist im Segment eines Kleinwagens schon fast pervers viel.

Aber es gab von Dailmer 2k dazu und von der Bafa nochmal. Unter dem Strich kamen beide dann gleich.

 

Versicherung ist bei beiden günstig, der EQ ist aber nochmals paar Euro günstiger.

Steuer 0 zu 20€ p.a. Ist jetzt auch kein Hit.

 

Mit meinem 90PS Cabrio habe ich im Winter auf meinen Kurzstrecken zwischen 8 und 9 Liter Super gebraucht.

Fuhr ich mal etwas länger am Stück, fiel der Verbrauch auf etwa 6,5-7,5. Für ein so kleines Auto zu viel.

 

Der EQ braucht auf die Kurzstrecke aber auch 30kw/100. Fahre ich länger, fällt der Verbrauch auf 20.

Das Minimum was ich bis jetzt erreicht habe waren 16.

Und weniger geht nicht, sofern man nicht frieren will.

Das könnte sich im Sommer verbessern, wir werden sehen.

 

Unter dem Strich ist die Betriebskostenersparnis nicht gravierend. Mit dem Turbo musste ich so 1-1,5 mal im Monat an die Tanke. Waren um 50 bis 80 € Benzin.

Jetzt komme ich auf etwa 120kw Strom. Sind ca. 30-40€. Ich spare im Monat also ungefähr 30-50€ mit allem. Da fahren sich die 4-5000€ Mehrkosten nie herein, durch die E Förderung aber lohnt es sich bei mir.

 

Größter Punkt: Reichweitenangst.

 

Der alte Elektro Smart war eine Katastrophe.

Der neue ist kein Reichweitenwunder.

Aber seine 70-80 km schafft er selbst jetzt im Winter immer. Und mir reicht das absolut für meinen Einsatzzweck.

 

Ich habe sogar davon abgesehen mir eine Wallbox zu kaufen. Weil es nix bringt. Mit bestellt habe ich ein Typ 2 Kabel, das nutze ich wenn ich wo bin und es beim einkaufen usw. Ladesäulen gibt. Das liegt immer im Kofferraum.

Ansonsten lade ich ihn vor der Haustüre an Schuco.

Auch wenn er ganz leer ist, reicht es ihn spätestens um 20-21h dranzuhängen. Bis 7h morgens ist er wieder voll.

 

Muss man jetzt länger am Tag fahren wie ich, dann ist die Reichweite beim EQ zu wenig.

 

Ich denke im Sommer wird es wesentlich besser.

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 19. Februar 2019 um 0:06

Hallo zusammen,

 

seit knapp 3 Wochen fahre ich nun das EQ Cabriolet und kann denke ich ein erstes Fazit ziehen.

 

Seit etwa 8 Jahren fahre ich als Kurzstreckenauto einen Smart. Angefangen beim 450ig mit 61PS über zwei 451 mit 61 und 71 PS, dann folgte ein 453 mit jeweils 71/und 90PS/DSG und ein 453 Cabrio wieder mit 90PS und DSG natürlich.

 

Jetzt ist er da. Der EQ als Cabrio.

Mein erster Elektrowagen.

Eigentlich mein zweiter, denn den ersten 453 Elektro fuhr ich auch schon. Bevor ich mich 2013 für wieder einen Verbrenner entscheid, hätte ich den Elektrischen damals für mehrere Tage zum testen.

Es war Winter und kalt, das Auto war nach teilweise 50-55km leer. Ich habe es zweimal nicht mal aus der Stadt nach Hause geschafft. Ich war damals sehr enttäuscht und fand den Antrieb eine Katastrophe.

Dann bin ich zu Opel einen Ampera, respektive Chevy Volt kaufen wollen.

Aber die hatten ja nicht einmal Autos zum testen und wirklich verkaufen wollten die den Wagen nicht.

Also wurde es wieder ein Smart mit Verbrenner.

 

Das Einsatzgebiet meiner Smarties ist immer in etwa gleich geblieben. Absolute Kurzstrecke, mal ein KM dahin, dann weiter zur Post, mal zur Kita, weiter einkaufen, weiter zur Bank. Die Fahrten sind im Schnitt

nicht länger als 2-3 KM. Am Tag kommen dennoch so 20 zusammen.

 

Ab und zu besuche ich meine Eltern, da fahre ich dann schon mal 40km, oder ich fahre in die nächste Stadt rein. Das ist bei uns Nürnberg. Hin und zurück sind das schon mal 60-65 km.

Passiert 2-3 mal im Monat.

 

Für all diese Strecken nutze ich ausschließlich den Smart, solange ich mir mit einem Passagier fahren kann.

 

Das der Smart klein ist und wendig, überall hinpasst und so, dass weiß jeder. Hier unterscheiden sich die jeweiligen Modelle nicht.

 

Kommen wir zum EQ.

 

Der Antrieb scheint wesentlich ausgereifter als vor 6 Jahren im alten Elektro.

 

In der Früh muss man nichts warmfahren.

Anfangs nutzte ich die Vorklimatisierung am Ladekabel.

Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass selbst die 5 Minuten ohne Anschluss schon gut ausreichend sind, um den Wagen aus 0 Grad eisfrei und etwas warm

Zu bekommen.

Bei Temperaturen unter 0 kommt man ums Programmieren des Timers und Anschließen an die Dose nicht herum.

 

Man hat ein vorgewärmtes Auto, ist zwar nicht do Bombe warm wie in meiner E Klasse mit SHZ, aber wesentlich angenehmer als in den Smarts davor.

 

Ich habe eine Garage am Grundstück, allerdings parken da keine Autos.

 

Meine Autos stehen alle im Hof und sind der Witterung ausgesetzt.

 

Ich vergleiche jetzt mal den EQ als Cabrio mit meinem letzten 90PS Cabrio und DSG.

 

Bis Tempo 70 geht der EQ wesentlich flinker als der Turbo. Er zieht sofort an, drückt sogar in die Sitze und man ist in Schnipp schnapp auf 50-60.

Der Turbo hatte so eine halbe Gasgedenksekunde.

Der Sauger davor war noch schlimmer. Beim Anfahren musste man eine gute Sekunde vor dem losfahren aufs Gas, sonst blieb man erstmal stehen. Fast gefährlich.

 

Hat der EQ alles nicht. Und das ist toll.

Für die Stadt optimal.

 

Ab Tempo 70 geht dem EQ die Luft aus. Da war der Turbo zügiger. Auf der Bahn lief der Turbo 160 abgeriegelt, die er auch zügig erreichte.

Der EQ schafft 140 und braucht ab 100 schon sehr viel Zeit dazu.

 

Da ich Autobahnen maximal 5-10 Minuten befahre, stört mich das nicht. Ich habe aber Freunde, die selbst lange Strecken mit ihren Smarties fahren. Dafür ist der EQ absolut ungeeignet. Ab 100km/h zieht er zudem den Akku sehr schnell leer. Ab 120 zeigt er momentanverbräuche im Maximalbereich von 60kw.

Das ist eindeutig zu viel.

 

Also von den Fahrleistungen her geht der Sieg eindeutig an den EQ. So wie er fährt reicht völlig und es macht sogar tierisch Spaß.

 

Das das ganze sich noch leise abspielt usw. muss ich ja nicht erwähnen.

 

Weiteres Kriterium: Kosten

 

Ich klammere jetzt mal den Kaufpreis aus.

Trotz gleicher Ausstattung kam mit der EQ etwa 4-5000€ teurer als das 90 PS Cabrio.

Und das ist im Segment eines Kleinwagens schon fast pervers viel.

Aber es gab von Dailmer 2k dazu und von der Bafa nochmal. Unter dem Strich kamen beide dann gleich.

 

Versicherung ist bei beiden günstig, der EQ ist aber nochmals paar Euro günstiger.

Steuer 0 zu 20€ p.a. Ist jetzt auch kein Hit.

 

Mit meinem 90PS Cabrio habe ich im Winter auf meinen Kurzstrecken zwischen 8 und 9 Liter Super gebraucht.

Fuhr ich mal etwas länger am Stück, fiel der Verbrauch auf etwa 6,5-7,5. Für ein so kleines Auto zu viel.

 

Der EQ braucht auf die Kurzstrecke aber auch 30kw/100. Fahre ich länger, fällt der Verbrauch auf 20.

Das Minimum was ich bis jetzt erreicht habe waren 16.

Und weniger geht nicht, sofern man nicht frieren will.

Das könnte sich im Sommer verbessern, wir werden sehen.

 

Unter dem Strich ist die Betriebskostenersparnis nicht gravierend. Mit dem Turbo musste ich so 1-1,5 mal im Monat an die Tanke. Waren um 50 bis 80 € Benzin.

Jetzt komme ich auf etwa 120kw Strom. Sind ca. 30-40€. Ich spare im Monat also ungefähr 30-50€ mit allem. Da fahren sich die 4-5000€ Mehrkosten nie herein, durch die E Förderung aber lohnt es sich bei mir.

 

Größter Punkt: Reichweitenangst.

 

Der alte Elektro Smart war eine Katastrophe.

Der neue ist kein Reichweitenwunder.

Aber seine 70-80 km schafft er selbst jetzt im Winter immer. Und mir reicht das absolut für meinen Einsatzzweck.

 

Ich habe sogar davon abgesehen mir eine Wallbox zu kaufen. Weil es nix bringt. Mit bestellt habe ich ein Typ 2 Kabel, das nutze ich wenn ich wo bin und es beim einkaufen usw. Ladesäulen gibt. Das liegt immer im Kofferraum.

Ansonsten lade ich ihn vor der Haustüre an Schuco.

Auch wenn er ganz leer ist, reicht es ihn spätestens um 20-21h dranzuhängen. Bis 7h morgens ist er wieder voll.

 

Muss man jetzt länger am Tag fahren wie ich, dann ist die Reichweite beim EQ zu wenig.

 

Ich denke im Sommer wird es wesentlich besser.

 

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113 Antworten
Themenstarteram 19. Februar 2019 um 0:42

Zusammengefasst.

Wer einen Smart als zweit oder drittwagen fährt und mit 70-80km täglich ohne Laden auskommt und keine Langstrecken damit fährt, der kommt aus meiner Sicht um den EQ nicht herum. Der saftige Aufpreis allerdings mag nach Auslaufen der Förderung ein Hindernisgrund sein, einen Smart zu kaufen. Zumal er nur noch als Elektro angeboten, sicher nicht billiger werden wird.

 

Allgemein allerdings muss ich sagen, dass der EQ für ein E Auto nicht besonders effizient ist.

Er ist klein, wiegt nur 1150kg, braucht aber im normalen Fahrbetrieb genauso viel Strom wie ein großer fetter Tesla. Und das ist eigentlich ein Armutszeugnis.

Der Smart sollte nicht mehr brauchen als 12-13kw. Meiner liegt bei 20. Das ist einfach Zuviel.

 

Weiterer Schwachpunkt.

Meiner hat dieses Radar mit Rekuperstion Auto oder Eco.

 

Bei Auto versucht er den Abstand zum Vordermann per Bremsrückgewinnung einzuhalten. Funktioniert aber nur bei nicht zu großen Geschwindigkeitsunterschieden und nicht in Verbindung mit Tempomat.

Wozu ein Radar, welches nicht mit dem Tempomaten funktioniert?

Keine Ahnung.

 

Die Eco Stufe ist volle Rekuperstion.

Er bremst den Wagen sobald man vom Gas geht sogar bis zum Stillstand.

Allerdings habe ich da das Gefühl , dass er selbst beim Beschleunigen rekuperiert, bzw. der Vorwärtsdrang in Eco spürbar schwächer ist als in Auto oder aus.

 

Ich habe daher entdeckt, dass es Sinn macht Eco in der Stadt zu nutzen und an den Stellen, an denen man nicht bremsen will einfach die Automatik in N zu stellen. Er bleibt dann in E, rekuperiert aber nicht, sondern rollt. Rollen ist eh wirtschaftlicher. Will ich an Kreuzungen dann verzögern, oder vor Ampeln,lege ich D ein und er bremst und rekuperiert.

Ob das für die Automatik gesund ist weiß ich nicht.

Muss ich nachlesen.

 

Wenn man es innerorts allerdings so macht, kommt man bis auf 16-17kw runter und braucht nie zu bremsen.

Man muss aber dauernd aufpassen und total vorausschauend fahren, was leider auch anstrengend ist. Andere E Autos entscheiden sich von selbst für das günstigste Fahrprogramm.

 

Das ist im EQ mies gelöst.

Außerhalb der Stadt macht E keinen Sinn. Oberhalb von 70km beschleunigt er spürbar schlechter als kn Auto, der scheint wie gesagt dauernd rekuperieren zu wollen.

 

Zusammengefasst bin ich mit dem EQ im Vergleich zum 90PS Verbrenner sehr zufrieden.

Aber ich habe keinen Vergleich mit anderen E Kleinwagen und da denke ich scheidet der Smart nicht gut ab.

 

Hier tröste ich mich aber mit dem Gedanken, dass ich wenigstens ein Cabrio habe. Der Elektrosmart ist ja momentan das einzige E Cabrio am Markt (vom Twizzy abgesehen, aber das ist ja keIn Auto)

 

Weltklasse Erfahrungsbericht und Vergleich, vielen Dank dafür hasok!!

... danke für den ausführlichen Bericht! Der Elektromotor ist ja nur die halbe Miete, der andere große Vorteil sind die Abmessungen, vor allem in unseren Großstädten, aber das wissen alle Smartfahrer sowieso. Die Kombination aus Smart Fortwo und Elektroantrieb ist ideal, insofern man Zeit zum laden hat. Mit dem 22 kW/h Lader geht es jedoch sehr flott. Der Tesla fährt im Winter allerdings auch nicht mit 20 kW/h ;-)

Schöner Bericht, für mich, als Erstfahrzeug, ist das aber die Bestätigung dass der EQ nix für mich ist (wie wahrscheinlich auch für viele andere Smartfahrer).

Ich muss auch Mal 500Km am Stück Autobahn schaffen, und auf der Landstraße darf dem Motor beim Überholen nicht die Puste ausgehen, damit wird das Ding für mich zum Sicherheitsrisiko.

Für rein Stadt und Kurzstrecken, mit Lademöglichkeit sicherlich Top.

Habe den EQ und ED auch schon Probe gefahren, und in der Stadt fährt das Ding wirklich gut.

Zitat:

@hasok schrieb am 19. Februar 2019 um 00:42:01 Uhr:

 

Allgemein allerdings muss ich sagen, dass der EQ für ein E Auto nicht besonders effizient ist.

Er ist klein, wiegt nur 1150kg, braucht aber im normalen Fahrbetrieb genauso viel Strom wie ein großer fetter Tesla. Und das ist eigentlich ein Armutszeugnis.

Der Smart sollte nicht mehr brauchen als 12-13kw. Meiner liegt bei 20. Das ist einfach Zuviel.

Hi, das sehe ich anders. Klar, würde Tesla einen Smart auf die Räder stellen, wäre dieser bestimmt sparsamer. Aber stell dir vor, dass ein Tesla im Winter locker das doppelte verbraucht wie das, was für dich viel ist. Bei YouTube kommen die bekannten Tasla-Fahrer im Winter auf Langstrecken nicht unter 23kWh. Hmm, ich kann das locker unterbieten...

Gruß

@hasok, < Ich spare im Monat also ungefähr 30-50€ mit allem. Da fahren sich die 4-5000€ Mehrkosten nie herein, durch die E Förderung aber lohnt es sich bei mir >

Na, die würd ich an deiner Stelle aber gut auf die hohe kante legen. In ca 3 Jahre wirst die bitter nötig haben. Da is nämlich ein neuer Tank fällig :D also doch garnix gespart.

gruß Don.

Zitat:

@wyzi318iE46Limo schrieb am 19. Februar 2019 um 19:28:52 Uhr:

Zitat:

@hasok schrieb am 19. Februar 2019 um 00:42:01 Uhr:

 

Allgemein allerdings muss ich sagen, dass der EQ für ein E Auto nicht besonders effizient ist.

Er ist klein, wiegt nur 1150kg, braucht aber im normalen Fahrbetrieb genauso viel Strom wie ein großer fetter Tesla. Und das ist eigentlich ein Armutszeugnis.

Der Smart sollte nicht mehr brauchen als 12-13kw. Meiner liegt bei 20. Das ist einfach Zuviel.

Hi, das sehe ich anders. Klar, würde Tesla einen Smart auf die Räder stellen, wäre dieser bestimmt sparsamer. Aber stell dir vor, dass ein Tesla im Winter locker das doppelte verbraucht wie das, was für dich viel ist. Bei YouTube kommen die bekannten Tasla-Fahrer im Winter auf Langstrecken nicht unter 23kWh. Hmm, ich kann das locker unterbieten...

Gruß

Wie gesagt, ich kenne nur die Berichte etc. pp. in denen die elektrischen angeblich 18-22 kWh brauchen.

Da sind alle dabei, i3, Hyundai Kia Tesla Blabla.

Dieser neue Kia soll 15-16 nehmen.

 

Das mag alles am Winter liegen.

Ich werde es im Sommer sehen.

Zitat:

@DonoAlfonso schrieb am 19. Februar 2019 um 19:32:07 Uhr:

@hasok, < Ich spare im Monat also ungefähr 30-50€ mit allem. Da fahren sich die 4-5000€ Mehrkosten nie herein, durch die E Förderung aber lohnt es sich bei mir >

Na, die würd ich an deiner Stelle aber gut auf die hohe kante legen. In ca 3 Jahre wirst die bitter nötig haben. Da is nämlich ein neuer Tank fällig :D also doch garnix gespart.

gruß Don.

Soweit mir bekannt gibt Smart auf den Akku 8 Jahre, bzw. bis 100.000Km Garantie (Mindestkapazität 80%).

Und der wird auch noch länger halten, OK, die Reichweite wird irgendwann weiter sinken.

Nur wird in 8-12 Jahren die Akkutechnik deutlich weiter und günstiger sein, da wird Ersatz mit gleicher Kapazität nicht mehr die Welt kosten.

So lange fahre ich meine Autos nicht. Alle 2-3 Jahre wird getauscht.

Das mit den 8 Jahren kann ich bestätigen. Allerdings bis 70% - so laut Smart Händler

Zitat:

@Ingo.M schrieb am 19. Februar 2019 um 14:46:24 Uhr:

Schöner Bericht, für mich, als Erstfahrzeug, ist das aber die Bestätigung dass der EQ nix für mich ist (wie wahrscheinlich auch für viele andere Smartfahrer).

Ich muss auch Mal 500Km am Stück Autobahn schaffen, und auf der Landstraße darf dem Motor beim Überholen nicht die Puste ausgehen, damit wird das Ding für mich zum Sicherheitsrisiko.

Für rein Stadt und Kurzstrecken, mit Lademöglichkeit sicherlich Top.

Habe den EQ und ED auch schon Probe gefahren, und in der Stadt fährt das Ding wirklich gut.

Du fährst tatsächlich 500km am Stück ohne Pause? Also das schafft unser Smart #1 mit 90PS nicht, da muss ich vorher tanken.

Und genauso kann ich mit einem Smart EQ an die Schnellladesäule fahren, mit dem 22kw Lader gehts nach 30 - 40 Minuten weiter. In der Zwischenzeit gehe ich „pieseln“ und trink einen Kaffee.

Geht alles, man muss nur wollen.

Themenstarteram 3. März 2019 um 10:04

Naja auf der Bahn ist der EQbei Tempo 100 schon nach 45 Minuten leer. Fährst Du 130 wohl eher nach 30.

45 Minuten fahren und 40 Minuten tanken und das ganze 7-8 mal das macht keinen Sinn.

Da bist mit dem 90 ps dreimal da mit einem stop

Zitat:

@MarkusNDS schrieb am 3. März 2019 um 06:24:15 Uhr:

Geht alles, man muss nur wollen.

Kein Argument für ein Auto. :rolleyes:

Zitat:

@Bernhard22 schrieb am 19. Februar 2019 um 14:07:12 Uhr:

... danke für den ausführlichen Bericht! Der Elektromotor ist ja nur die halbe Miete, der andere große Vorteil sind die Abmessungen, vor allem in unseren Großstädten, aber das wissen alle Smartfahrer sowieso. Die Kombination aus Smart Fortwo und Elektroantrieb ist ideal, insofern man Zeit zum laden hat. Mit dem 22 kW/h Lader geht es jedoch sehr flott. Der Tesla fährt im Winter allerdings auch nicht mit 20 kW/h ;-)

Ich wohne in der Großstadt, reichlich Smart stehen hier wegen der Parksituation, allerdings hat hier keiner einen Stellplatz zum laden, wie soll das denn mit den E- Smart klappen ???

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