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Erreichte Laufleistung LPG bzw. CNG

Themenstarteram 6. Januar 2005 um 1:52

Ich möchte auf LPG umrüsten.

Da die Spritkosten selten mehr als 50 % der Gesamtkosten ausmachen und mein Wagen keine 60.000 km Laufleistung hat interessieren mich langfristige Erfahrungswerte.

Welche Laufleistung habt Ihr mit LPG/CNG aktuell bzw. bis zum Verkauf bzw. der Verschrottung erreicht?

Bitte gebt an:

- Kfz-Marke und -Modell

- Art (CNG/LPG), Marke und Ausführung der Umrüstung

- Einbau mit x km

- bislang erreichte Gaslaufleistung (und sofern das Kfz nicht mehr genutzt wird der Grund für das Nutzungsende (Verkauf/Verschrottung wegen Unfall, Motorschaden etc.) und ob der Nachfolger auch wieder mit Gas betrieben wird).

- Besondere durch den Gasbetrieb bedingte Störungen und deren Kosten.

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89 Antworten
am 7. Januar 2005 um 18:06

@GaryK

er meint sicher, daß Leute nur auf Gas umrüsten, wenn sie wissen, daß es sich schon nach weniger Zeit amortisiert und nicht erst nach einem Jahrzehnt.

Mal angenommen jemand würde nur 6.000 Kilmeter im Jahr fahren und würde (logischerweise) die 60T Marke in 10 Jahren erst knacken. Glaub nicht, daß der sein Auto auf Gas umrüstet, wenns vielleicht schon im 5. Jahr keine Steuervergünstigung für LPG mehr gibt, oder wenn das Auto z.B. im 7. Jahr einen Totalschaden hat.

MfG

am 7. Januar 2005 um 20:34

da muss ich leider was dagegen stellen mit den 6000 km

mein Vater fährt nur so 7-8`km im Jahr ( schön für ihn) und selbst der sagt schon das der nächste vieleicht Gas wird er möchte gerne eine Gebrauchten der schon eine Anlage inne hat das wäre für ihn akzeptapel und wenn er ihn nach sagen wir 5-6 Jahren verkauft hat er

wenig oder Normal km und nee Gasanlage obendrein ideal für neueinsteiger den selbst ab 2010 wird das Gas denke ich biliger untern Strich bleiben als Benzin & CO

im Sommer ist es soweit das er sich von seinen jetzigen Trennen will mal sehen was er macht

Sebst nachrüsten kommt ehr nicht in betracht das rechnet sich nicht

oder er müsste dann die Anlage beim nächsten mitnehemn ??!!!??

Und bedenket die Benzinpreise steigen schneller als Gas das sollte einen schon zudenken geben!!!

am 7. Januar 2005 um 22:15

Hallo madcruiser

du bist schon auf Stufe 3

Stufe 1: Man hört von einem Kumpel etwas über LPG-FAhrzeugen, und das man für die hälfte Tanken kann

Stufe 2: Man überlegt, ob sich das auch für das eigene Auto finanziell lohnt

Stufe 3: Mann kann es immer noch nicht glauben, das eigentlich keine Nachteile zu finden sind

Stufe 4: Man entschließt sich, einen Umrüster zu suchen und erschreckt, das man eher einen Termin beim Papst kriegt als einen Umbautermin, weil die Nachfrage so gros ist.

Stufe 5: Man kriegt einen Termin nach ca. 2 Monaten

und wartet wie ein kleines Kind auf den Nikolaus.

Stufe 6: Das Auto ist umgebaut und man ärgert sich, weil man solange gezweifelt hat, aber man freut sich spätestens beim ersten Tanken, wenns Volltanken nur 30€ kostet.

Also warte nicht zulange!!!!!

Themenstarteram 7. Januar 2005 um 23:00

@VU-SU-JM

Die Entscheidung ist längst gefallen und Ende Februar ist es nach 12 Wochen Wartezeit soweit.

Gedanklich beschäftigt mich Stufe 7:

Die Schlußabrechnung.

Daher meine Fragestellung.

Zum Verständnis:

Die Investition in die Anlage amortisiert sich bezogen auf die Brennstoffkosten recht schnell, d.h. bei 40 % Ersparnis (Preisdifferenz LPG zu Benzin / Mehrverbrauch) bei mir nach rund 50.000 km. Auf die darauf folgenden 100.000 km kann ich bei den jetzigen Preisen rund 5.000 EUR sparen.

Was aber wenig hilft, wenn der Wagen entsprechend mehr Geld in der Werkstatt kostet oder aber wesentlich früher das Zeitliche segnet.

Geht dagegen bis dahin alles glatt, bin ich in jedem Fall auf der Gewinnerseite.

Der Spirtpreis ist eben nicht alles - und auch der kann Überraschungen mit sich bringen. Umfassend kalkulierende TDI-Fahrer mit viel Leistung haben das in Anbetracht der sich Benzin annähernden Dieselpreise und vor allem durch die höheren Werkstattkosten längst erkannt.

V6 30V - 50.000 km bis zur amortisation?

entweder kaufst Du eine viel zu teuere anlage oder du hast dich verrechnet ;)

nach 34.000 km ist meine bezahlt.

Fahre jetzt seit 6.000km mit LPG (siehe Signatur). Keine Probleme und einen Verbrauch von 11,5l. Laut Excel hab ich die Kosten nach 50.000 raus und bis jetzt 250,-€ gespart.

Ich würde mit derzeitigem Stand immer wieder umrüstem, ärgere mich nur dass ich bei der PKW Anschaffung nicht einen V6 genommen hatte. Wäre genauso teuer gewesen, nur von LPG hatte ich da noch nichts gehört.

MfG

Brati

Hab mal meine Excel Tabelle rangehangen

Themenstarteram 8. Januar 2005 um 16:23

@gasfahrer

Annahme:

11,6 l Superplus zu 1,10 = 12,76 EUR/1oo km

13,0 l LPG zu 0,55 = 7,15 EUR/100 km

Preisvorteil 2.805 EUR / 50.000 km

Umbau auf vollsequentielle Anlage 2.500 EUR

Breakeven incl. Nebenkosten und Reserve bei rund 50.000 km.

Umbau in PL für 1.500 EUR ist für mich wirtschaftlich kein Thema:

Hin- und Rückfahrt 1.500 km, Übernachtungskosten, Zeitansatz und schlechte bzw. teure Reklamations-/ Nachbesserungsmöglichkeiten.

Auf die Dauer ist Einbau und Wartung um die Ecke in jedem Fall preiswerter.

@GaryK:

Bewußt "Jahreslaufleistung", da die meisten Leute rechnen wollen "ab wann spare ich?".

Sprich: Anlage bei hoher Jahreslaufleistung schneller armortisiert => das Sparen beginnt früher (in den Köpfen).

Auf meinen T4-Seiten dargelegt: Wahl ob Diesel oder Benziner => beim Benziner war bei vergleichbarer Leistung und Ausstattung 4000 Euro weniger zu zahlen.

Ziehe ich davon 2200 Euro für die bei mir verbaute Gasanlage ab => noch immer 1800 Euro "gespart" beim Kauf, Gasanlage ab erstem Tag sozusagen "armortisiert".

Sicherlich kann man es auch anders sehen - ich habe für mich persönlich eben so gerechnet gehabt.

CU Martin

@X-Fish

Im Grunde hast du recht, nur ist die Art zu denken beim Gasbetrieb nach meinem Empfinden falsch. Unter LPG hat sich die Anlage bei einem normalen "8-9l Superbenziner" bei etwa 50.000 km gerechnet. Egal ob das in einem oder in 10 Jahren gefahren wird. Der Umbau rechnet sich nur dann nicht, wenn man so wenig und selten fährt, daß der Wertverlust das größte Übel ist und zugleich die Spritrechnung im angepeilten Nutzungszeitraum weniger ist als der LPG umbau.

Ein "Sommercabrio" als Drittauto würd ich sicher nicht umrüsten ;-)

Zitat:

Egal ob das in einem oder in 10 Jahren gefahren wird.

Das leuchtet mir nicht so recht im Kontext ein.

Was du damit meinst wäre der Armortisationszeitraum - oder reden wir gerade aneinander vorbei?

Würde ich erst nach 10 Jahren den Einbaupreis der Anlage wieder "reingefahren" haben, würde ich niemals umrüsten.

Denn bis dahin wäre nichts gespart gewesen (rein finanziell betrachtet, den Umweltaspekt lasse ich gerade beiseite) und ich wäre sozusagen auf "Null" nach 10 Jahren.

Dann wäre mein Fahrzeug beispielsweise schon über 17 Jahre alt - so TÜV und Rost das zulassen.

CU Martin

@X-Fish

Sieh es im Kontext mit einem Diesel. Fährst du den wenig, frisst der dich durch die hohen Steuern und Versicherungen auf. Bei einem Gaswagen hast du einmal die 2500e Umbaukosten und ab dann sparst du je Kilometer.

Und was hast du gegen einen Ammortisationszeitraum von 10 Jahren? Bei einem Neuwagen ist das völlig akzeptablel. Ich fahr runde 25.000 im Jahr und bin irgendwann im nächsten Jahr wahrscheinlich beim Breakeven. Solange ich die Karre nicht kaltverforme wird die gefahren bis das der TÜV uns scheidet.

Zitat:

Bei einem Gaswagen hast du einmal die 2500e Umbaukosten und ab dann sparst du je Kilometer.

Leider aus meiner Sichtweise nur dann, wenn man - wie ich oben geschrieben habe - die Anlage gleich beim Fahrzeugkauf als armortisiert betrachtet.

Man "spart" erst ab dem letzten Kilometer, welcher zur Armortisierung gefahren werden mußte.

Ein anderes (fiktives) Beispiel:

Damit ich mit einer stromsparenden CPU meine Energiekosten senken kann, muß ich erstmal 500 Euro investieren.

Dann spare ich jedoch zunächst keine Kosten ein, sondern erst dann, wenn ich die 500 Euro Anschaffungskosten (zzgl. Wertverlust, den wir wie bei der Gasanlage ausklammern) durch den günstigeren Energiehaushalt finanziert habe.

_____

Eine "sich selbst finanzierende Gasanlage" kann meines Erachtens erst ab der Armortisierung als "sparend" bezeichnet werden.

Je höher die Jahreslaufleistung, desto schneller ist dieser Punkt erreicht/überschritten.

CU Martin

Themenstarteram 9. Januar 2005 um 17:39

@GarryK

Da Du mit dem Diesel als Basis vergleichst hängt Dein Ansatz.

Wenn Du Benziner, LPGler (+2.500 EUR) und Diesel (bei Dir +4.000 EUR) in eine Reihe stellst, so ist der Benziner in der Anschaffung der preiswerteste und damit die Ausgangslage!

Durch die Unterhaltskosten verschiebt sich dieses Verhältnis im Lauf der gefahrenen Kilometer.

Ein Großteil macht dabei die Spritrehnung aus.

Abgestellt auf die Spritkosten (idealtypisch sind alle anderen Kosten gleich) kann der Breakeven genau bestimmt werden.

Die Jahresfahrleistung spielt nur da eine Rolle, wo unterschiedliche Jahresfixkosten anliegen. Der Diesel ist bekanntlich in Steuer und Versicherung teurer, LPG und Benziner identisch.

Daneben sind die in der Abhängigkeit von der Laufleistung abhängigen Kosten zu berücksichtigen

Seien es die gegenüber einem Sauger höheren Werkstattkosten der ganzen Turbos (Egal ob B oder D) und eben auch die Lebensdauer.

Zum Wertverlust:

Bei einem 25.000 EUR Auto beträgt der auf 100 km und einer Gesamtlebensdauer:

von 200.000 km 12,50 EUR

von 250.000 km 10 EUR

von 300.000 km 8 EUR

Spritpreise sind halt nicht alles.

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

Die Jahresfahrleistung spielt nur da eine Rolle, wo unterschiedliche Jahresfixkosten anliegen. Der Diesel ist bekanntlich in Steuer und Versicherung teurer, LPG und Benziner identisch.

Mehr hab ich doch gar nicht ausdrücken wollen....

"keiner versteht mich"-Depressionen, GaryK

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