Erfahrungsbericht BMW 330e xDrive Touring Plug-in-Hybrid (G21 LCI II) mit 19.5kWh Akku / 11kW
Nachdem der neue BMW 330e xDrive Touring Plug-in-Hybrid meiner Frau über 2‘800km gefahren wurde, hier ein erster subjektiver Erfahrungsbericht. Erhalten haben wir den schönen BMW Anfang März, also vor 3 Monaten.
Ich möchte vorausschicken, dass meine Frau und ich „Komfortfahrer“ sind und nichts für „sportliche“ Hektik übrig haben. Zudem verwenden die Fahrassistenzsysteme wir sehr intensiv. Ich fahre gefühlt über 90% der Strecke mit dem Tempomat. Auf der Autobahn und gut ausgebauten Straßen verwende ich zusätzlich den komfortablen Lenk- und Spurführungsassistenten.
Ausgangslage: Meine Gattin hatte seit 2013 einen wunderschönen Mercedes C250 T-Modell 4Matic (S 204), mit dem sie sehr zufrieden war: sparsam, absolut zuverlässig und vor allem sehr intuitiv zu bedienen. Der MB hätte problemlos noch ein paar Jahre gehalten. Ich selbst fahre seit 2020 einen BMW 750i xDrive (G11 LCI), nachdem ich zuvor auch viele Jahre Mercedes (E- und S-Klasse) gefahren bin. Ich bin von Mercedes weg, weil für mich als technikaffinen Komfortfahrer die MB-Fahrassistenzsysteme in der Lenkradspange mit der doofen „Touch-Bedienung“ sicherheitstechnisch kriminell und vor allem unbrauchbar sind. Deshalb sind bei der Evaluation alle Fahrzeuge ausgeschieden, deren Fahrassistenzsysteme nicht mit haptischen Knöpfen bedienbar sind. Somit gab es keine C-Klasse mehr, obwohl meiner Frau auch die aktuelle C-Klasse optisch und vom Sitzkomfort besser gefallen hätte.
Die Fahrassistenzsysteme bei BMW sind gemäß meinem Wissensstand funktional die umfangreichsten und die zuverlässigsten. Zudem sind die Fahrassistenzsysteme mit ergonomisch platzierten, haptischen Tasten in der linken Lenkradspange jederzeit blind und sicher zu bedienen. Es sind zwei Funktionen hervorzuheben, die es – so meine ich – in keinem anderen Fahrzeug gibt:
- Individuell einstellbare Abweichung des Tempolimits in zwei Geschwindigkeitsbereichen: bis 60km/h und ab 60km/h. Im BMW-Menu „Geschwindigkeitsassistent“ kann einstellt werden, dass der Tempomat bei einem Tempolimit von beispielsweise 50km/h automatisch „Tacho 54km/h“ einstellt. Oder bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit von 100km/h „Tacho 108km/h“. Bei allen anderen Fahrzeugen muss man nach jeder Änderung des Tempolimits seine individuelle Geschwindigkeit manuell höher oder tiefer regeln. Dieser Automatismus bei BMW ist eine wirklich tolle, komfortable Funktion, die ich nicht mehr missen möchte.
- BMW-Vorschauassistent: In der Instrumentenkombination und im Head-Up Display wird – wie in vielen anderen Fahrzeugen auch – das aktuelle Tempolimit (z.B. 100km/h) mit einem farbigen Verkehrssymbol angezeigt. Wie oben beschrieben, stellt der BMW bei Fahrten mit aktivem Tempomat in diesem Fall automatisch „Tacho 108km/h“ ein. Die automatisch eingestellte Geschwindigkeit kann man jederzeit mit der griffgünstigen Wippe in der linken Lenkradspange manuell übersteuert werden. Erkennt der BMW aus dem Kartenmaterial, dass ein neues Tempolimit kommen wird, erscheint in der Instrumentenkombination und im Head-Up Display zusätzlich zum farbigen, aktuellen Tempolimit das zu erwartende Tempolimit in grau (z.B. 50km/h) mit einer Distanzanzeige (z.B. 300m). Mit einem Klick auf die „SET“-Taste bestätigt man, dass das neue Tempolimit automatisch übernommen werden soll. Das führt dazu, dass sich der BMW auf Höhe des neuen Tempolimits auf „Tacho 54km/h“ eingebremst hat – ohne weiteres Zutun des Fahrers. Beim Wechsel des Tempolimits vor am Ortsausgang passiert das umgekehrte: mit einem Klick auf die „SET“-Taste lange vor dem Ortsende beschleunigt der BMW ab Ortsausgang wieder auf das neue Tempolimit plus die 8km/h.
Es klingt etwas kompliziert, diese beiden Funktionen zu beschreiben. Aber diese beiden Funktionen kombiniert sind in der Handhabung einfach genial und das perfekte Werkzeug für einen Komfortfahrer! Ich habe allerdings in den neuen BMW-Modellen (konkret 7-er und 5-er) gesehen, dass die haptische Bedienung der Fahrassistenzsysteme eingeschränkt ist und den „alten“ Bedienungskomfort und die Treffsicherheit nicht mehr erreichen. Deshalb habe ich darauf gedrängt, jetzt noch einen 3-er zu bestellen. Da wir neu eine Solaranlage auf dem Dach installiert haben, hat sich ein Plug-in-Hybrid aufgedrängt.
Uneingeschränkt können wir sagen, dass der BMW 330e xDrive Touring Plug-in-Hybrid (G21 LCI II) für uns ein wirklich phantastisches Fahrzeug ist! Er ist so gut, dass wir vermehrt den teuren 7-er zu Hause lassen und mit dem „kleinen“ 3-er fahren. Ich könnte richtig neidisch werden. Der Plug-in-Hybrid läuft sehr leise (auch dank Option Akustikverglasung?) und liegt – dank seines Gewichts – satt auf der Straße. Er vermittelt den Eindruck einer kleinen Burg. Das ist auch verständlich, denn der 330e ist nur 80kg leichter als mein BMW 750i xDrive. Die Bedienung von Fahrassistenten und Dreh-Drück-Steller ist top, blind bedienbar und sehr ausgereift. Wir haben kein adaptives M-Sportfahrwerk verbaut und Reifen haben komfortable 18 Zoll. Als Aussenfarbe meine Frau die neue Farbe „Arctic Race Blue metallic“ gewählt. Die sieht zusammen mit dem Blau in den adaptiven LED-Scheinwerfer wirklich umwerfend aus. Der Federungskomfort ist natürlich nicht mit dem 7-er zu vergleichen. Die Geräuschdämmung der Radkästen ist der Fahrzeugklasse entsprechend gut. Wie gesagt ist der Fahreindruck nicht hart, sondern satt.
Punkte die uns gut gefallen; erwähnenswerte Vorteile:
- Bedienung Fahrassistenzsysteme inkl. Abstandsregelung unerreichbar (die Abstandsregelung ist bei den neueren BMW-Modellen nur noch über das Control Display einstellbar).
- Intuitive Logik der Funktionen im Control Display einstellbar, die mit Dreh-Drück-Steller ergonomisch und treffsicher ausgewählt werden können (notfalls auch per Touch oder Sprache möglich).
- Bügelgriffe außen an den Türen: authentisches, mechanisches Feedback und keine Probleme bei gepflegten Fingernägeln.
- Dank dem Mehrgewicht der Batterie eine sehr satte, ruhige Grundhaltung des Fahrwerks und zugleich stabiler Geradeauslauf. Der Geradeauslauf ist stoisch und hervorragend; ganz im Gegensatz zu seinen zappelig-nervösen Verbrenner-Geschwistern, wie ich immer wieder in Testberichten lese.
- Hervorragendes Zusammenspiel der Achtstufen-Automatik mit der Plug-in-Hybrid-Einheit.
- Übergang von Elektroantrieb auf Verbrenner und wieder zurück klappt absolut perfekt und nicht wahrnehmbar. Wenn sich die Farbe in der Instrumentenkombination und im Head-Up Display nicht ändern würde, würde man den Wechsel kaum bemerken.
- Haptische Knöpfe / Tasten für alles, was häufig gebraucht wird: Lenkradkranz links und rechts; Verstellung Außenspiegel, Fensteröffner, Mittelkonsole inkl. Dreh-Drück-Steller und Lautstärkeregler.
- BMW Drive Recorder (Dash Cam) ab Werk: verwendet die im Auto verbauten Kameras. Perfekte Lösung.
- Das „Curved Display“ ist angenehm hoch positioniert und glasklar ablesbar (außer die Ortsnamen). Die lesefreundliche Höhe des „Curved Display“ sieht nicht nur sehr aufgeräumt aus, sondern ist auch ein echter Sicherheitsgewinn. Mich hat bei Probefahrten in der S-Klasse und der C-Klasse immer gestört, dass ich beim Fahren so tief hinunterschauen und dort unten erst noch etwas antippen musste.
- Die Holzapplikation „Edelholzausführung Esche graublau offenporig“ sieht edel aus und ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke und andere Flecken. Das sieht eindeutig besser aus als der teure Pianolack in meinem 7-er.
- Man kann auf dem Control Display neben der Map-Anzeige auch individuelle „Widgets“ installieren. Das ist eine gute Funktion. Bei uns werden eine analoge Uhr und der aktuelle Radiosender angezeigt.
Punkte die uns nicht gefallen; erwähnenswerte Nachteile:
- Beifahrersitz: fehlende Tasten für die Memory Funktion und fehlende Taste die für Zentralverriegelung (beides gibt es nur auf der Fahrerseite). Das heißt, die Sitzposition des elektrischen Beifahrersitzes kann nicht memorisiert werden.
- Die Reifen ab Werk sind unpassend laut. Dieses Problem hatte ich bei meinem 7-er auch. Das Abrollgeräusch kann mit geräuscharmen Reifen um mindestens 3db reduziert werden.
- Das Ausschalten Alarmanlage (z.B. auf der Fähre) ist beim 7-er schlecht gelöst. Auch beim 3-er kann man die Alarmanlage immer noch nicht über das Control Display ausschalten, sondern nur mit dem Schlüssel. Aber wenn man beim 3-er genau schaut, kann man wenigstens kurzzeitig an der roten LED des Innenspiegels erkennen, dass die Alarmanlage wirklich ausgeschaltet ist. Beim 7-er kann ich das nicht erkennen.
- Der Lenkradkranz hat eine klebrige Oberfläche, die beim Berühren mit der Hand ein „pappiges“ Geräusch von sich gibt. Das ist für den Beifahrer auf die Dauer lästig.
- Rückseite der Vordersitze: grässliche, schwarze Plastikabdeckung trotz beigen Interieur (Leder 'Vernasca' Oyster) und fehlende Taschen oder Netz.
- Die Lenkung ist schwergängiger als in der alten C-Klasse oder beim 7-er BMW.
- Der Vorteil eines abgeflachten Lenkrades erschließt sich mir nicht.
- Der Wendekreis ist grösser als bei der alten C-Klasse oder beim 7-er BMW.
- Der 330e xDrive Touring Plug-in-Hybrid (G21 LCI II) wird offensichtlich nur noch mit Mischbereifung ausgeliefert.
- Beim 330e sind die pfiffigen Laderaumschienen nicht erhältlich.
- Die Ortsnahmen im hellen Control Display sind tagsüber nicht lesbar. Im Gegensatz zum 7-er kann man das Control Display leider nicht permanent in den Nachmodus schalten.
- Beim Wechsel von LCI I auf LCI II wurden leider einige Komfortoptionen gestrichen, die den 3-er edler und schöner gemacht haben.
- Die Zieleingabe im Navi ist nach wie vor schlechter als beim Mercedes C250 T-Modell 4Matic (S 204) Modelljahr 2013. Praktikabel kann man die Ziele nur über das BMW-App eingeben.
- Der Sitzkomfort war in der C-Klasse eindeutig besser. Diese Feststellung musste ich schon beim Wechsel von der S-Klasse zum 7-er machen.
Die Anzeige der Fahrdaten ab Werk im Control Display zeigt nach 3 Monaten folgende Werte an:
- Durchschnittsverbrauch elektrisch = 22,5kWh/100km.
- Durchschnittsverbrauch Benzin = 0,6l/100km.
- Gefahrene Strecke = 2‘816,7km davon elektrisch 2‘649,1km (d.h. nur 167,6km mit Benziner gefahren).
- Fahrzeit = 69h und 44 Minuten (d.h. die Durchschnittgeschwindigkeit beträgt 2‘816,7km / 69,75h = 40,4km/h. Hier ist zu berücksichtigen, dass wir einige Stunden Fahrzeuginstruktion hatten und ich immer wieder im Auto gesessen bin und mir die Werte notiert habe oder im Manual etwas gesucht habe).
Interessanter sind aber die Brutto-Verbräuche:
Der Durchschnittsverbrauch elektrisch gemäß Anzeige soll 22,5kWh/100km sein. Die Höhe hat mich im ersten Moment überrascht, da 22,5kWh/100km bei einer Durchschnittgeschwindigkeit von 40,4km/h doch eher viel ist. Ich musste zu Kenntnis nehmen, dass ein Plug-in-Hybrid (PEV) systembedingt gegenüber einem E-Auto (EV) doch ineffizienter ist.
Allerdings widerspricht der Durchschnittsverbrauch elektrisch von 22,5kWh/100km einer anderen Anzeige im BMW: Wenn der 330e vollgeladen ist, prognostizierte die Anzeige in der Instrumentenkombination eine Reichweite von ca. 70km. Die Batteriekapazität beträgt 19,5kWh. Das heißt, der Verbrauch auf Basis der prognostizierten Reichweite beträgt 19,5kWh / 0,7/100km = 27,9kWh/100km. Hier ist anzumerken, dass wir bis anhin (derzeit ist es Frühling, weder zu heiß noch zu kalt) die prognostizierte Reichweite problemlos übertroffen haben. Unter guten Bedingungen sind wir dank der Rekuperation mit einer Ladung schon über 90km gefahren. Leider kann ich die genaue Reichweite nicht benennen, da ich Beifahrer war und – wie oben beschrieben – insbesondere der Beifahrer den Übergang von Elektroantrieb auf Verbrenner nicht spürt.
Der gemessene Brutto-Verbrauch ist noch höher. Ich habe für die Stromversorgung des Plug-in-Hybrid vom Sicherungskasten im Keller hoch in die Garage eine eigene dreiphasige Leitung legen lassen – ca. 10m lang. An dieser Leitung ist nur die Wallbox (Wattpilot von Fronius) installiert. Im Sicherungskasten ist ein zusätzlicher Smartmeter installiert, der nur den Verbrauch dieser Leitung und somit den Verbrauch der Wallbox und somit den Bruttoverbrauch des BMW 330e xDrive Touring Plug-in-Hybrid (G21 LCI II) misst. Dieser Smartmeter zeigt derzeit 780kWh an.
Das heißt, der Bruttoverbrauch des Plug-in-Hybrid beträgt 780kWh / 26,491km/100km = 29,4kWh/100km. Das ist viel. Das sind über 30% mehr als der Durchschnittsverbrauch elektrisch gemäß Anzeige im Control Display von 22,5kWh/100km. Leider ist es mir nicht gelungen, Vergleichswerte im Internet ausfindig zu machen. Von BMW oder Fronius habe ich keine brauchbare Antwort erhalten. Ich werde wohl kaum der einzige Plug-in-Hybrid-Fahrer sein, der sich auch für die Technik interessiert. In welchem Verhältnis die Verluste der einzelnen Verbraucher in dieser Kette (Verkabelung, Wallbox, Spiralkabel zum BMW, AC/DC-Wandler im BMW und Ladeverluste der BMW-Batterie) stehen, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht kennt jemand empirische Werte. Das würde mich sehr interessieren. Wir konnten bis anhin den BMW immer mit Überschussstrom aus unserer Solaranlage laden. Wir haben somit keine Erfahrungswerte mit öffentlichen Ladestationen.
Der hohe Brutto-Verbrauch tut aber der technischen Faszination und der Freude am BMW 330e xDrive Touring Plug-in-Hybrid (G21 LCI II) keinen Abbruch! Ein wirklich tolles Fahrzeug, das uns bei jeder Fahrt große Freude bereitet 😊😊😊.
12 Antworten
Danke für deinen tollen Erfahrungsbericht !
Mich interessiert diese Geschwindigkeitswarnung. Das Auto bimmelt dir ja quasi direkt bei erreichen
der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.
Deinem Bericht entnehme ich, dass ich das so wie im Moment noch unter OS7 einstellen kann ?
Also beispielsweise innerorts erst bei 58 km/h warnen und ausserorts z.B. erst bei 110 km/h ?
Hab ich das so richtig verstanden ?
Denn bei Tacho 50 innerorts zu warnen wäre albern, weil die meisten Autos da höchsten 46-48 km/h
fahren.....
Achja; vielleicht kannst du noch mal ein Bild des Autos in der neuen Farbe zeigen; vielen Dank !
Lieber Prospex
Dein Interesse freut mich sehr 😊😊😊
Erstens ist festzuhalten, dass bei BMW das „Gebimbel“ ganz diskret erfolgt und kaum hörbar ist. Meine Frau schaltet es nicht aus. Deshalb kenne ich es 😉.
Zweitens ist festzuhalten, dass man durch gedrückt halten der Taste „SET“ das „Gebimbel“ ausschalten kann. Das ist immer mein erster Griff, wenn ich ausnahmsweise ans Steuer darf 😉.
Drittens: Wenn wie oben beschrieben, der Fahrer beim Tempolimit einen Offset von beispielsweise +8km/h eingestellt hat, fängt es auch erst bei +9km/h an zu bimbeln. Ich meine jedenfalls, dass es so ist.
Du siehst das richtig: wenn jemand „Tacho 50km/h“ fährt, ist die effektive Geschwindigkeit 46 bis 48km/h. Ich habe bis anhin noch nicht einen Bußgeldbescheid wegen Geschwindigkeitsüberschreitung … sofern der Tempomat aktiv war 😉.
Ich fahre zwar einen i4, die Geschwindigkeitswarnung dürfte aber gleich sein:
Sobald man einen km schneller als die zulässige Geschwindigkeit fährt geht das Gebimmel los, gleich welchen offset Wert man eingestellt hat.
Ähnliche Themen
Zitat:
@karl.napp schrieb am 27. Mai 2025 um 18:10:28 Uhr:
Ich fahre zwar einen i4, die Geschwindigkeitswarnung dürfte aber gleich sein:
Sobald man einen km schneller als die zulässige Geschwindigkeit fährt geht das Gebimmel los, gleich welchen offset Wert man eingestellt hat.
das fände ich dann wirklich „daneben“, weil Tacho nicht gleich Realgeschwindigkeit ist (meistens zumindest)
Deshalb hat es für mich Sinn gemacht, entsprechende Werte eintragen zu können, nach denen dann eben auch erst gewarnt wird.
Bei meinem G42 ist das noch so; meinen G21 erhalte ich erst am 4. oder 7.07. ….
Und schön auch, dass das Gebimmel eher dezemt ist; den Rest erledigt dann die Harman Kardon Anlage :)
Zitat:
@unus schrieb am 27. Mai 2025 um 15:34:54 Uhr:
... Ich habe allerdings in den neuen BMW-Modellen (konkret 7-er und 5-er) gesehen, dass die haptische Bedienung der Fahrassistenzsysteme eingeschränkt ist und den „alten“ Bedienungskomfort und die Treffsicherheit nicht mehr erreichen. Deshalb habe ich darauf gedrängt, jetzt noch einen 3-er zu bestellen. Da wir neu eine Solaranlage auf dem Dach installiert haben, hat sich ein Plug-in-Hybrid aufgedrängt.
Oder gleich ein i4... aber den gibt's eben nicht als touring. Und die Front hat nun mal die Biberzähne. Aber die Bedienung müßte doch vergleichbar sein?
...
Die Anzeige der Fahrdaten ab Werk im Control Display zeigt nach 3 Monaten folgende Werte an:
• Durchschnittsverbrauch elektrisch = 22,5kWh/100km.
• Durchschnittsverbrauch Benzin = 0,6l/100km.
• Gefahrene Strecke = 2‘816,7km davon elektrisch 2‘649,1km (d.h. nur 167,6km mit Benziner gefahren).
Es schaut so aus, als wäre der Benzinmotor fast gar nicht notwendig...
Der Durchschnittsverbrauch elektrisch gemäß Anzeige soll 22,5kWh/100km sein. Die Höhe hat mich im ersten Moment überrascht, da 22,5kWh/100km bei einer Durchschnittgeschwindigkeit von 40,4km/h doch eher viel ist. Ich musste zu Kenntnis nehmen, dass ein Plug-in-Hybrid (PEV) systembedingt gegenüber einem E-Auto (EV) doch ineffizienter ist.
Und es ist ein Allrad, also nicht vergleichen mit einem zweiradgetriebenem BEV.
Je niedriger die Geschwindigkeit, umso stärker wirkt sich der Grund-Stromverbrauch und der Verbrauch der Klimatisierung aus.
Allerdings widerspricht der Durchschnittsverbrauch elektrisch von 22,5kWh/100km einer anderen Anzeige im BMW: Wenn der 330e vollgeladen ist, prognostizierte die Anzeige in der Instrumentenkombination eine Reichweite von ca. 70km. Die Batteriekapazität beträgt 19,5kWh. Das heißt, der Verbrauch auf Basis der prognostizierten Reichweite beträgt 19,5kWh / 0,7/100km = 27,9kWh/100km.
Hier ist anzumerken, dass wir bis anhin (derzeit ist es Frühling, weder zu heiß noch zu kalt) die prognostizierte Reichweite problemlos übertroffen haben. Unter guten Bedingungen sind wir dank der Rekuperation mit einer Ladung schon über 90km gefahren.
Die prognostizierte Reichweite beruht auf dem zuletzt erreichten Verbrauch. Wenn der Verbrauch vor der Ankunft daheim höher als der Durchschnitt war, ist die Reichweitenprognose zu gering (was sich mit deiner Beobachtung deckt) und deine Rechnung liefert einen verzerrten Wert.
Der gemessene Brutto-Verbrauch ist noch höher. Ich habe für die Stromversorgung des Plug-in-Hybrid vom Sicherungskasten im Keller hoch in die Garage eine eigene dreiphasige Leitung legen lassen – ca. 10m lang. An dieser Leitung ist nur die Wallbox (Wattpilot von Fronius) installiert. Im Sicherungskasten ist ein zusätzlicher Smartmeter installiert, der nur den Verbrauch dieser Leitung und somit den Verbrauch der Wallbox und somit den Bruttoverbrauch des BMW 330e xDrive Touring Plug-in-Hybrid (G21 LCI II) misst. Dieser Smartmeter zeigt derzeit 780kWh an.
Das heißt, der Bruttoverbrauch des Plug-in-Hybrid beträgt 780kWh / 26,491km/100km = 29,4kWh/100km. Das ist viel. Das sind über 30% mehr als der Durchschnittsverbrauch elektrisch gemäß Anzeige im Control Display von 22,5kWh/100km. Leider ist es mir nicht gelungen, Vergleichswerte im Internet ausfindig zu machen.
Ich bin es gewohnt von meinem X1 plug-in, dass man auf die Verbrauchsanzeige im Bordcomputer durchaus mal 50% draufschlagen darf, um den tatsächlichen Verbrauch inkl. Ladeverluste zu bekommen. Minimal zeigt er 12kWh/100km an, das sind echte 18kWh/100km. Und wenn er im Winter auf Kurzstrecken 25kWh/100km anzeigt, sind es tatsächlich eben 37kWh/100km aufgrund der Umstände.
Bei der Geschwindigkeitswarnung zeigt sich der Widersinn: erst lässt der Hersteller den Tachometer absichtlich vorgehen, je höher das Tempo umso mehr. Und dann baut man ein kompliziertes System von einstellbaren Offsets ein, um das Vorgehen des Tachos dabei wieder auszugleichen 😖
Zitat:
@Wrdlbrmpfd schrieb am 27. Mai 2025 um 20:17:36 Uhr:
Ganz herzlichen Dank für Dein Feedback und die interessanten Gedanken.
Der BMW i4 ist für mich derzeit das schönste E-Auto. Der gefällt mir wirklich gut. Du schreibst von „Biberzähnen“. Die stören mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Aber das ist auch klar, ich habe an meinem 7-er den bekannten „Chinesengrill“. Am Anfang hat mich diese Auffälligkeit gestört, heute finde ich das Design beim 7-er passend. Auch der 4-er ist unverwechselbar. Ich habe mir die Bedienung angeschaut: sie ist wirklich absolut identisch wie im 330e. Was für mich nochmals ein Grund zum Kauf wäre.
Wie Du richtig vermutest, wäre der Benzinmotor beim Fahrprofil meiner Frau nicht notwendig. Ich habe aber keinen EV-Kombi gefunden (meine Frau will keinen SUV), der auch nur annährend unsere Kriterien erfüllt. Und bei einem BMW weiss ich, was ich habe. Wir laden derzeit ausschliesslich mit Überschussstrom von der Solaranlage. Im Winter geht das weniger. Ich nehme an, dann wird der Benziner mehr gebraucht.
Zu den vorlaufenden Tacho: Da muss ich Dir widersprechen. Wenn ein Unfallgeschädigter bei einem Tacho nur leichteste Abweichungen nach unten (und nicht wie derzeit nach oben) nachweisen könnte, gäbe es sofort einen Produkthaftungsklage, die in den USA Millionen kosten würde. Dieses Risiko kann (und will) kein Autohersteller eingehen. Aus meiner Sicht stellt BMW als einziger Hersteller mit dem Offset eine praktikable, kundenfreundliche Umgehungslösung zur Verfügung. Das bitte im Auge behalten.
Geniesse Deinen Mercedes 280 S, ein Traumwagen 😊😊😊
Die Tachos laufen immer genauer, da auch €NCAP dies mittlerweile fordert. Die Hersteller werden gezwungen, z.B. den Radumfang mithilfe der GPS Geschwindigkeit genauer zu ermitteln um so die Abweichung kleiner auszuprägen. Ist man aus den 2000ern noch gewohnt, dass der Tacho gut und gerne mal 10-12 km/h voreilt, sind es heutzutage dann nur noch die Hälfte oder weniger. Glaube mich da an 3 km/h max. Vorlauf bis 100 km/h erinnern zu können.
Dass die Warnung ab 1 km/h drüber ausgegeben werden muss gilt herstellerübergreifend. Es handelt sich dabei um eine EU-Zulassungsvorschrift, die sog. GSR (General Safety Regulation, Kapitel ISA, kurz für Intelligent Speed Assist). Ein Glück, dass die findigen BMW-Ingenieure immerhin einen mehr oder weniger komfortablen Ausweg aus dem stupidem Gebimmel gefunden haben.
Zu den Verbräuchen wurde schon einiges gesagt, aber anbei noch ein paar Gedanken. Beim PHEV gilt die Additionsregel. Also Strom- und Benzinverbrauchsangaben sind nur gemeinsam gültig. Dass Ladeverluste nicht Teil des angezeigten Verbrauchs sind, ist naheliegend. Es ist ja primär die erzielbare Reichweite interessant. Was man dafür dann bezahlen muss, steht auf einem anderen Blatt (nämlich der Stromrechnung). Ladeverluste variieren außerdem stark, je nach Ladestrom.
Zum vorausschauenden Fahrassistenten sei noch erwähnt, dass dieser vorausliegende Tempolimits auch automatisch übernehmen kann, je nach Einstellung und aktuell befahrenen Landes. Desweiteren lässt sich auch die Geschwindigkeit an den Streckenverlauf anpassen. Beides in Abhängigkeit des gewählten Fahrmodus schön ausgeprägt, z.B. betont effizient, wenn man möchte.
Die Bedienung in neueren Modellen, bspw. dem 5er, ist weiterhin über jeden Zweifel erhaben. Dass man die Abstandsstufe im Menü einstellen muss - so what, wie oft ändert man die schon? Außerdem sind die neueren Systeme durchaus schlauer und passen den Abstand auch situativ automatisch an, in Abhängigkeit vom Wetter, Straßentyp, etc.. Das nur so als Anmerkung.
…außerdem wird beim Strom-Durchschnittsverbrauch oft ignoriert, dass die gesamt Klimaanlage beim PHEV/BEV rein elektrisch funktioniert und damit natürlich auch den „Fahrverbrauch“ beträchtlich beeinflusst. Genauso und gerade wie das Unterstützen des Verbrenners im Hybridbetrieb, um den Spritverbrauch zu senken.
Nur wer also sein Fahrprofil, seinen Fahrstil und seine Ladegewohnheiten berücksichtigt und den Energieinhalt von Sprit und Strom zusammen auf seine km aufteilt, wird gerechterweise feststellen können, dass der 3er PHEV ein effizientes Fahrzeug ist.
Und laut BMW-CarData liegt die Nebenverbraucherleistung (Leistungsverbrauch elektrischer Komponenten) bei meinem 330e immerhin bei 2,5 kW.
Herzlichen Dank für die kompetente Antwort, da spricht ein besonnener Fachmann 😊😊😊
Zitat:
@120d-Sonora schrieb am 28. Mai 2025 um 21:55:06 Uhr:
Die Tachos laufen immer genauer, da auch €NCAP dies mittlerweile fordert. Die Hersteller werden gezwungen, z.B. den Radumfang mithilfe der GPS Geschwindigkeit genauer zu ermitteln um so die Abweichung kleiner auszuprägen. Ist man aus den 2000ern noch gewohnt, dass der Tacho gut und gerne mal 10-12 km/h voreilt, sind es heutzutage dann nur noch die Hälfte oder weniger. Glaube mich da an 3 km/h max. Vorlauf bis 100 km/h erinnern zu können.
Ich lese immer wieder, dass die Radarmessgeräte genauer werden – was beim technischen Fortschritt nicht verwunderlich ist. Den Umkehrschluss habe ich bis anhin allerdings noch nie gemacht: auch die Geschwindigkeitsmessung im Auto wird genauer. Eigentlich klar. Danke für den Hinweis.
Dass die Warnung ab 1 km/h drüber ausgegeben werden muss gilt herstellerübergreifend. Es handelt sich dabei um eine EU-Zulassungsvorschrift, die sog. GSR (General Safety Regulation, Kapitel ISA, kurz für Intelligent Speed Assist). Ein Glück, dass die findigen BMW-Ingenieure immerhin einen mehr oder weniger komfortablen Ausweg aus dem stupidem Gebimmel gefunden haben.
Ja, es ist so: die BMW-Ingenieure haben die stupiden EU-Zulassungsvorschriften klug interpretiert und damit eine praktikable, kundenfreundliche Umgehungslösung geschaffen. Und für BMW einen USP (Alleinstellungsmerkmal) 😊. Wie übrigens auch beim BMW Drive Recorder (Dash Cam). Eigentlich verwunderlich, dass die Mitbewerber nicht nachziehen und BMW dieses Feld überlassen.
Zu den Verbräuchen wurde schon einiges gesagt, aber anbei noch ein paar Gedanken. Beim PHEV gilt die Additionsregel. Also Strom- und Benzinverbrauchsangaben sind nur gemeinsam gültig. Dass Ladeverluste nicht Teil des angezeigten Verbrauchs sind, ist naheliegend. Es ist ja primär die erzielbare Reichweite interessant. Was man dafür dann bezahlen muss, steht auf einem anderen Blatt (nämlich der Stromrechnung). Ladeverluste variieren außerdem stark, je nach Ladestrom.
Zum Verbrauch: da bringt mich Deine Einschätzung leider nicht weiter. Denn von der gefahrenen Strecke = 2‘816,7km sind wir nur 167,6km mit Benziner gefahren. Das sind nicht mal 6%. Das Benziner hat jeweis erst eingeschaltet, als die Batterie „leer“ war. Also nach längeren Strecken. Du schreibst aber: „Ladeverluste variieren außerdem stark, je nach Ladestrom“. Ich habe das vermutet. Leider habe ich bis anhin nirgends einen Leitfaden finden können, der diesen Sachverhalt empirisch aufbereitet. Denn derzeit laden wir nur mit Überschussstrom. Das heißt aber auch, dass die Ladeleistung von 1,4kW bis 11kW variiert. Die Ladeleistung kann sehr schnell ändern, je nach Sonne und Wolken. Ich habe beim Fronius-Support (meine Wallbox) nach Erfahrungswerten nachgefragt, leider aber keine klare Antwort erhalten.
Zum vorausschauenden Fahrassistenten sei noch erwähnt, dass dieser vorausliegende Tempolimits auch automatisch übernehmen kann, je nach Einstellung und aktuell befahrenen Landes. Desweiteren lässt sich auch die Geschwindigkeit an den Streckenverlauf anpassen. Beides in Abhängigkeit des gewählten Fahrmodus schön ausgeprägt, z.B. betont effizient, wenn man möchte.
Mein 7-er BMW hat nun 87‘000km auf dem Tacho. Die ersten 10‘000km habe ich den vorausschauenden Fahrassistenten so eingestellt, dass ich Änderungen des Tempolimits mit der SET-Taste bestätigen musste – wie oben beschrieben. Seither habe ich vorausschauenden Fahrassistenten auf automatische Übernahme des Tempolimits (+ Offset) eingestellt. Ich wollte diesen Sachverhalt in meinem Ursprungstext aus didaktischen Gründen nicht auch noch erwähnen, da diese spezielle BMW-Funktion für jemanden, der sie nicht kennt, eh schon anspruchsvoll zu lesen ist. Danke für den Hinweis!
Mit der Funktion „Geschwindigkeit an den Streckenverlauf anpassen“ habe ich keine so gute Erfahrung gemacht. Die habe ich auch nach 10‘000km eingeschaltet. Nach ca. 50‘000km habe ich sie wieder ausgeschaltet. Sie war mir einfach zu inkonsistent. Ich fahre wöchentlich mehrfach eine etwas kurvige Strecke in die Stadt. Es gibt Kurven, die man locker mit 80km/h fahren kann. Da wurde ich auf 50km/h eingebremst. Hundert Meter weiter, vor der nächsten Kurve, wurde nicht gebremst, obwohl ich die Kurve nur mit 60km/h nehmen würde. Im Gegensatz zu Tesla ist die Funktion „Geschwindigkeit an den Streckenverlauf anpassen“ nicht lernfähig.
Die Bedienung in neueren Modellen, bspw. dem 5er, ist weiterhin über jeden Zweifel erhaben. Dass man die Abstandsstufe im Menü einstellen muss - so what, wie oft ändert man die schon? Außerdem sind die neueren Systeme durchaus schlauer und passen den Abstand auch situativ automatisch an, in Abhängigkeit vom Wetter, Straßentyp, etc.. Das nur so als Anmerkung.
Zur Bedienung der Abstandstufen in der linken Lenkradspange: Bei mir als typischer Komfortfahrer ist immer die maximale Abstandsstufe eingestellt. Ich muss die Abstandsstufe nur bei stockenden Verkehr ändern. Da aber häufig, wenn der bekannte „Handorgeleffekt“ entsteht. Bei meinem 7-er die Hysterese zu groß: er fährt zu spät an und bremst beim nächsten Zyklus zu spät ab. Das wirkt wie ein Fahranfänger. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Funktion beim neuen 7-er oder 5-er signifikant verbessert wurde und jetzt meinen hohen Ansprüchen als Komfortfahrer genügen würde.
Ganz herzlichen Dank für Dein tolles Feesback 😊😊😊
Zitat:
@Hanuse schrieb am 29. Mai 2025 um 09:53:35 Uhr:
Und laut BMW-CarData liegt die Nebenverbraucherleistung (Leistungsverbrauch elektrischer Komponenten) bei meinem 330e immerhin bei 2,5 kW.
Danke für den Hinweis. Die 2,5kW Leistung der sogenannten „Nebenverbraucher“ sind per Definition im angezeigten Durchschnittsverbrauch der Fahrdaten ab Werk von 22,5kWh inkludiert. Der Verbrauch der Nebenverbraucher lässt sich einfach berechnen unter der Annahme, dass die Leistung konstant 2,5kW beträgt … was kaum der Fall sein wird, da die Klimaanlage nicht immer mit gleicher Leistung läuft und die Scheibenwischer nur selten laufen.
Hier die Rechnung im Wissen, dass der 330e meiner Frau 2‘649km in 69,75h elektrisch gelaufen ist mit einem Durchschnittsverbrauch ab Werk von 22,5kWh:
- Verbrauch der Nebenverbraucher: 69.75h * 2,5kW = 174kWh.
Interessant ist es, diesen Verbrauch mit dem Antriebsverbrauch und dem Gesamtverbrauch in Relation zu setzen:
- Gesamtverbrauch: 22,5kWh * 26,491 = 596kWh
- Antriebsverbrauch = 596kWh - 174kWh = 422kWh.
Unter der Annahme, dass die Leistung der Nebenaggregate konstant 2,5kW beträgt, beträgt bei einem Gesamtverbrauch von 596kWh (=100%) der Antriebsverbrauch 422kWh (=71%) und der Nebenverbrauch 174kWh (=21%).
Aber das ist nicht meine zentrale Frage. Mich wundert, dass der elektrische Gesamtverbrauch ab Werk des 330e berechnet = 596kWh beträgt, der Smartmeter aber 780kWh angibt. Es ist klar, dass in der Verlustkette vom Smartmeter bis zum Bezug ab BMW-Batterie Verluste entstehen: Verkabelung, Wallbox, Spiralkabel zum BMW, AC/DC-Wandler im BMW und Ladeverluste der BMW-Batterie. Aber über 30%?
- Hierzu habe ich noch keine quantifizierbare Antwort gefunden.