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Erfahrungsbericht: Austausch der Vorderachsaufhängung

Audi A8 D2/4D

Neben manchen Getrieben ist ja die Vorderachse ein Schwachpunkt des D2. Bei mir haben bei 180.000Km schon die oberen Querlenker bei jedem Überfahren einer Bodenwelle so geklappert, daß mir Angst und Bange wurde. Als dann auf der Beifahrerseite noch ein Mahlgeräusch auftauchte, das unterschiedlich stark war und bei minimalen Lenkungen nach links stärker und bei ebensolchen Lenkungen nach rechts fast gar nicht vernehmbar war, tippte ich also auf ein zusätzliches Lagerproblem.

Wenn die Lager raus müssen, dann kann ich den ganzen Rest drum herum auch gleich machen.

Also zog ich meine eigene 200.000er Inspektion vor und rupfe alle Lager, alle 4 Federn, alle 4 Stoßdämpfer und die gesamte Radaufhängung und Querlenker raus und ersetze sie. Praktisch umgesetzt hab ich das bis jetzt nur für vorne, hinten kommt wohl im Frühjahr dran...

 

Warum so viel und warum keine nur örtliche Reparatur? Die mechanischen Teile in der Oberklasse sind auf dem Reißbrett auf mindestens ca. 200.000 Km +- 50.000 (z.B. Bremsscheiben) ausgelegt und ich hab keine Lust doppelt zu arbeiten. Ich hab noch die originalen Bremsscheiben von TRW von vor 180.000Km drinnen und denke nicht, daß sie noch einmal 180.000Km halten und wenn ich die sowieso schon das Lager mache, dann bau ich halt gleich ne neue Scheibe rein. Die bewegten Teile der Vorderachse sind in der Oberklasse in der Regel auf mindestens 250.000Km ausgelegt. Das scheint auch so der Erfahrungswert beim Audi zu sein, was ich bisher gehört habe. Beim alten 5er meines Papa waren es 350.000Km als sie zu klappern anfingen. Mit meinen 180.000Km ist das für einen A8 schon heftig früh, daß die Probleme machen. Ich schätze mal, daß der zweite Besitzer in Berlin viel über Kopfsteinpflaster oder Schlaglöcher fuhr.

Natürlich stellt sich dann die Frage: Welche Marken baue ich ein? Das soll natürlich jeder für sich entscheiden. Meine Gedanken hierzu sind ganz einfach folgende:

Audi beschäftigt ganze Abteilungen, die nichts anderes tun, als die Qualität der Zulieferfirmen zu testen und vor allem, ob deren Produkte den Anforderungen der Lastenhefte entsprechen, die Audi für seine Wagen aufstellt. Jeder Hersteller stellt im Lastenheft klar, welche Anforderungen ein Bauteil bestehen muß. Da ich meinen Wagen behalten will, kommt bei mir nur das rein, was diesen Anforderungen entspricht, also auch die längste Lebensdauer haben dürfte. Das ist bei der Vorderachse etc. Lemförder, Sachs, FAG und TRW (bei mir sind werkmäßig vorne als Bremsen TRW und hinten ATE drin).

Klar spare ich, wenn ich das nicht so mache ein paar Kröten. Aber lohnt sich das? Hier ein Beispiel aus meiner Praxis:

Bei meinem wurden der problematische Querlenker oben Fahrerseite von Lemförder, einer ZF-Marke, mit der Nummer Nr. 21029 01 hergestellt. Das kann man herausfinden, indem man recherchiert, wer der OEM für sein Fahrzeug war und dann auf dessen Homepage geht.

 

https://webcat.zf.com/index.asp?...

Gibt man diese Nummer in z.B. www.daparto.de ein, erhält man die Info, daß der von Lemförder ab 62,90€ kostet und der von Meyle, was auch gerne genommen wird, ab 53,90€, das sind genau 14,3% Ersparnis. Bei unterstellten 200.000Km dürfte der Meyle 28.600Km früher ausschlagen, also bei 171400Km, um mit dem Lemförder gleich zu ziehen. Geht der Meyle bei 171400Km kaputt, ist er gleich gut wie der Lemförder, wenn letzterer auf im Schnitt 200.000Km ausgelegt ist.

 

Das gilt aber nur wenn man die selbst einbaut! Das wird oft vergessen.

 

Wenn man sie fremd einbauen läßt, kommen durch den um 14,3% früheren Austausch noch die deswegen 14,3% höheren Werkstattkosten dazu.

Man nehme also dann die Kosten des Fremdeinbaus und rechne 14,3% aus, die man ja früher wieder in die Werkstatt muß. Oder anders herum, die 14,3% Preisunterschied Meyle <=> Lemförder sind genau 9€.

Umgerechnet bedeutet das, daß der Fremdeinbau nicht teurer als 62,94€ kosten darf, denn sonst überkompensieren die wegen des früheren Anfallens der Werkstattkosten die Materialersparnis.

Wenn jemand jemanden kennt, der den oberen Querlenker für 62,94€ brutto (denn alles sind Bruttopreise) tauscht, bitte ich um einen Hinweis??? Ich kenne keinen!

Oder eine vergleichbare Rechnung zum Selbsteinbau, nur auf die Arbeitszeit bezogen. Man nehme die Arbeitszeit, die man braucht um den Querlenker auszutauschen, multipliziere das mit 14,3%, also mit 0,143 und hat damit genau die Zeit errechnet, in der man öfter in der Werkstatt ist, statt sich mit den Kleinen zu beschäftigen.

Ob man das eine oder andere will, muß jeder selbst entscheiden.

 

Das genau und kein Markenfetischismus ist der Grund, warum ich bei meinem Wagen, den ich selbst behalten will, nur OEM-Teile nehme, denn die anderen Teile sind mir, wenn man Geld+Zeit+Nerven zusammenzählt einfach zu teuer. Und da ich keine Werkstatt betreibe, habe ich auch kein Interesse daran, die Teile öfter tauschen zu müssen. Und der dritte Grund: sowas will ich nicht erleben, komme http://www.motor-talk.de/.../...d-querlenker-passt-nicht-t5457932.html obwohl ichs dann doch erlebt habe, worauf ich am Ende des Artikels dann zurück .

Natürlich sieht die Rechnung bei einem, der eine Werkstatt betreibt anders aus, der hat das natürliche Interesse, daß zu ihm Kunden mit Problemen kommen und wenn ein Teil nach 100.000Km ausfällt, was sogar bei Extremfahrern jenseits der 2Jahresgarantie ist, freut sich die Werkstatt auf einen neuen Auftrag und neuen Umsatz.

So, jetzt zu den Teilen, die ich verbaut habe: Zuerst hab ich recherchiert, wer der OEM für jedes Teil ist, was nicht immer leicht ist.

Wenn das recherchiert ist, geh ich auf die Homepage des Produzenten dessen Produkt ich kaufen will (wie gesagt, bei mir ZF-Friedrichshafen (Lemförder; Sachs); Bilstein; TRW; FAG und such mir auf deren Seiten die für meinen Wagen passenden Teile heraus.

ZF hat diesen Onlinekatalog z.B,. hier:http://www.zf.com/brands/de_de/lemfoerder/homepage_lf/index.html

Dann such ich mir die Teilenummern heraus.

 

Dann geh auf eine Metasuchmaschine, wie z.B. www.daparto.de und gib die Teilenummer ein. Dort bekommt man dann die Preise der einzelnen Anbieter.

Beispiel von mir: Feder vorne Audi 171€; Bilstein 64€/Stück Ebay war bei mir immer teurer als z.B. daparto.de oder teilehaber.de Bei dieser Feder z.B. daparto: 64€ und Ebay 89€.

Wenns die nicht mehr gibt, dann nehme ich ein Konkurrenzprodukt von einer Firma, die auch Audi beliefert und von der ich weiß, daß sie eine eigene Entwicklungsabteilung betreiben, denn dann haben die einen Ruf zu verlieren.

 

Dann noch im www prüfen, welcher Anbieter welche Reputationen beim Versand hat und selbst überlegen, ob man nicht ein paar Eur drauflegt und da kein Risiko beim Versand eingeht.

 

So, das wärs "schon". Ja, das kostet Zeit, spart aber Geld und ne Menge Ärger.

Das hab ich dann für die folgenden Teile gemacht

Vorderachse

1 * STAUBSCHUTZSATZ, STOSSDÄMPFER VORDERACHSE SACHS 900075

3 * Federbeinstützlager, Domlager LEMFÖRDER 2997001

3* SACHS Federbeinstützlager Sachs 802342

2 * Lagerung, Lenker für AUDI , LEMFÖRDER - 1454001 / 4D0407181H

4* Federbeinstützlager SACHS

4* Querlenkerlager AUDI,VW LEMFÖRDER 1766101 / 4D040751

2* Querlenker Buchse Vorderachse Audi OE: 4D0407182E

2* Stoßdämpfer vorne SACHS 556 293

2* Fahrwerksfeder vorne Bilsitein 36-195763 für Automatikgetriebe

2* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, unten, beidseitig, vorne LEMFÖRDER 1367301

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, unten, links, hinten LEMFÖRDER 1367602

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, unten, rechts, hinten LEMFÖRDER 1367702

2* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, oben, beidseitig, vorne LEMFÖRDER 1661101

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, oben, rechts, hinten LEMFÖRDER 2102901

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, oben, links, hinten LEMFÖRDER 2103001

2* Stange/Strebe, Stabilisator, Vorderachse, Pendelstange, LEMFÖRDER 14542 03

2* Bremsscheibe vorne TRW DF 4125S

2* Bremsbeläge vorne TRW

2* Radlager vorne FAG 713 6100 70

 

Hinterachse

2* Stoßdämpfer hinten SACHS 556 295

2* Fahrwerksfeder hinten SACHS 996 959

2* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Hinten, beidseitig, LEMFÖRDER 16652 01

2* Stange/Strebe, Stabilisator, Hinterachse, Pendelstange, LEMFÖRDER 16653 02

2* Bremsscheibe hinten TRW DF 2666

2* Bremsbeläge hinten TRW GDB1183

2* Radlager hinten FAG 713 6103 50

Natürlich habe ich mich zuerst informiert, ob FAG Lager, oder SKF und ob ich TRW oder ATE für die Bremsen nehme. Mischen kam auf keinen Fall in Frage. Warum? Der Grund ist simpel. Wenn ich mal neue Beläge brauche, müßte ich TRW und ATE kaufen und ggf. 2mal Porto zahlen und das muß nicht sein, den viele Lieferanten führen nicht beide.

Ich mische auch keine Beläge und Scheiben! Warum? Die Scheiben haben Resonanzfrequenzen auf die die Beläge dann angeglichen werden. Jedoch gleicht nicht jeder Belaghersteller seine Beläge auf jede Scheibe an, kann er auch gar nicht. Auf dem Papier passen also die Beläge immer zu den Scheiben, in der Praxis quietschen manche aber dann wie Hölle. Deswegen gibt es Kompatibilitätslisten und eine solche kann man z.B. hier einsehen:

http://www.at-rs.de/.../...nd_bremsbeläge_kombinieren_sie_richtig.html

Da ich vorne eine Girling eingebaut habe und Girling von Lucas gekauft wurde und Lucas von TRW, und hinten eine ATE, und da ATE bei mir für vorne nix liefert, hab ich 4 mal TRW genommen. Ein weiterer Grund war, weil TRW bei meinem auch die Bremssättel noch liefert.

Zu den TRW hab ich dann noch den Hinweis bekommen daß diese schneller verglasen. Da ich aber nur den 6Zylinder hab und in erster Linie Landstraße fahre braucht meine Bremse keine Extrembelastungen aushalten, weswegen eine Verhärtung der Beläge bei mir und meinem Fahrstil wohl eher unwarscheinlich ist. Das Risiko gehe ich als ein und hab die TRW genommen.

Insgesamt hab ich bei 4 unterschiedlichen Quellen einkaufen müssen, da natürlich nicht jeder alles hat. Auch bei extrem bulligen Anbietern, wie Fürst oder Mr. Auto. Ja, hab ich gemacht. Die haben dort etwas länger gebraucht, aber ich habe keine negativen Erfahrungen gemacht. Wenn ich die Teile am nächsten Tag gebraucht hätte, hätt ich andere Quellen genommen gehabt.

Das hat natürlich einige Zeit gekostet, aber: Gezahlt hab ich nur ca. 1300€ für die Teile. Bei Audi hätten sie mich ca. 3000 gekostet. Hätte ich billigere Teile genommen, z.B. die von MEyle, wenn diese wie die obigen 14,3% billiger sind, hätte ich nochmal 185€ sparen können.

Ich mußte dann noch die Domlager und einige Manschetten nachbestellen, aber das war kein Drama. Gemacht hab ich erstmal vorne, weils mir für beides jetzt zu kalt wird.

Einbauanleitungen gibt’s genügende im www, z.B.:

http://www.motor-talk.de/.../...eigene-anleitung-verfasst-t238049.html

https://www.youtube.com/watch?v=3MbanmtwJOw

Ich hatte Glück, die ganzen Bolzen gingen leicht raus. Da hört man manches leidvolle Wehklagen, wenn sogar der Bunsenbrenner nicht weiterhilft. Der Rest ist plug and play, bis auf die Spurvermessung, die ich extern hab machen lassen.

Schon froh über das Ergebnis gab es dann doch ein Problem:

Als ich den Wagen herunterließ federte der Wagen nicht so weit ein, wie zuvor und nicht so weit, wie hinten. Sprich: der Wagen ist jetzt nicht mehr bodenparallel, sondern schräg mit der Schnauze nach oben. Vorne sieht er aus wie ein Golf-Country und hinten wie eine Limousine. Der Unterschied ist, wie man auf den Bildern sieht, heftig.

Ursache:

Möglichkeit 1: Falsche Feder? Nein, ich habe beide, also die alte ausgebaute und die neue Feder genau miteinander verglichen. Sie sind absolut identisch.

Möglichkeit 2: Falscher Hersteller? Ja, aber Sachs liefert keine Federn für vorne mehr für meinen. Und ich habe die Teilenummer von der Homepage des alternativen Produzenten Bilstein mit copy paste in www.daparto.de eingegeben gehabt.

Möglichkeit 3: Falsches Produkt in richtiger Schachtel? Nö, kann auch nicht sein, denn äußerlich waren alte und neue Feder in den Maßen absolut identisch.

Möglichkeit 4: Muß sich erstmal setzen? Kann doch nicht sein. Dazu sind Fahrwerksfedern nicht ausgelegt, sich setzen zu müssen.

Möglichkeit 5: Die Bilstein hat eine andere Federkennlinie http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Federkennlinie , als die Sachs. Das wird’s wohl sein, aber an eine Sachs komme

ich nicht mehr ran, die gibt es nicht mehr

Wenn jemand noch weitere Möglichkeiten sieht, bitte ich um Hinweis.

Also bin ich genau auf das hereingefallen, was ich oben großspurig verkündet habe: „Nur OEM“. Ich habe kein OEM genommen (weil es das nicht gab) und hab jetzt mit dem einzigen Teil, das kein OEM ist, was ich vermeiden wollte, nämlich Zusatzaufwand. Vermeidbar war das nicht, denn die Federkennlinie ist öffentlich nicht zugänglich.

Also werde ich an Sachs schreiben und an Bilstein, mit der Bitte mir die Federkennlinien und ggf. ein Kraft/Wege/Diagramm zukommen zu lassen.

Und wer zahlt das? Gute Frage. Der Europäische Gerichtshof hat jedenfalls entschieden, daß wenn ein fehlerhaftes Produkt eingebaut wird, z.B eine Fliese, der Produkthersteller sowohl die Ausbaukosten des fehlerhaften Teils, als auch die Einbaukosten eines nicht fehlerhaften Teils zu zahlen hat. Wers nicht glaubt: hier eine Urteilsbesprechung: http://www.juraexamen.info/.../

Die Hauptfrage ist aber eher, ob eine Feder, die paßt, aber nur eine andere Kennlinie hat, ein „Mangel“ im Sinne des Gesetzes ist???!!!

Tja, ich glaube ich hab alles richtig gemacht, aber nun dennoch ein Problem, denn während andere ihren Wagen tiefer legen, habe ich ihn höher gelegt, vorne zumindest...

Ach, bevor ich es vergesse, das Fahrgefühl ist natürlich herrlich. Die leichteste Berührung und schon lenkt er dorthin, wo man will. Nur das Rollgeräusch ist stärker, aber das wird wohl an den neuen Lagern liegen...

PS: ja ich weiß, ich habe vorne und hinten andere Felgen und sogar andere Reifen, vorne Winter, hinten Sommer, aber nur weil mir der hinten vor einer Woche auf der Autobahn geplatzt ist...

Abstand-rad-zu-karosserie-vorne
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Neben manchen Getrieben ist ja die Vorderachse ein Schwachpunkt des D2. Bei mir haben bei 180.000Km schon die oberen Querlenker bei jedem Überfahren einer Bodenwelle so geklappert, daß mir Angst und Bange wurde. Als dann auf der Beifahrerseite noch ein Mahlgeräusch auftauchte, das unterschiedlich stark war und bei minimalen Lenkungen nach links stärker und bei ebensolchen Lenkungen nach rechts fast gar nicht vernehmbar war, tippte ich also auf ein zusätzliches Lagerproblem.

Wenn die Lager raus müssen, dann kann ich den ganzen Rest drum herum auch gleich machen.

Also zog ich meine eigene 200.000er Inspektion vor und rupfe alle Lager, alle 4 Federn, alle 4 Stoßdämpfer und die gesamte Radaufhängung und Querlenker raus und ersetze sie. Praktisch umgesetzt hab ich das bis jetzt nur für vorne, hinten kommt wohl im Frühjahr dran...

 

Warum so viel und warum keine nur örtliche Reparatur? Die mechanischen Teile in der Oberklasse sind auf dem Reißbrett auf mindestens ca. 200.000 Km +- 50.000 (z.B. Bremsscheiben) ausgelegt und ich hab keine Lust doppelt zu arbeiten. Ich hab noch die originalen Bremsscheiben von TRW von vor 180.000Km drinnen und denke nicht, daß sie noch einmal 180.000Km halten und wenn ich die sowieso schon das Lager mache, dann bau ich halt gleich ne neue Scheibe rein. Die bewegten Teile der Vorderachse sind in der Oberklasse in der Regel auf mindestens 250.000Km ausgelegt. Das scheint auch so der Erfahrungswert beim Audi zu sein, was ich bisher gehört habe. Beim alten 5er meines Papa waren es 350.000Km als sie zu klappern anfingen. Mit meinen 180.000Km ist das für einen A8 schon heftig früh, daß die Probleme machen. Ich schätze mal, daß der zweite Besitzer in Berlin viel über Kopfsteinpflaster oder Schlaglöcher fuhr.

Natürlich stellt sich dann die Frage: Welche Marken baue ich ein? Das soll natürlich jeder für sich entscheiden. Meine Gedanken hierzu sind ganz einfach folgende:

Audi beschäftigt ganze Abteilungen, die nichts anderes tun, als die Qualität der Zulieferfirmen zu testen und vor allem, ob deren Produkte den Anforderungen der Lastenhefte entsprechen, die Audi für seine Wagen aufstellt. Jeder Hersteller stellt im Lastenheft klar, welche Anforderungen ein Bauteil bestehen muß. Da ich meinen Wagen behalten will, kommt bei mir nur das rein, was diesen Anforderungen entspricht, also auch die längste Lebensdauer haben dürfte. Das ist bei der Vorderachse etc. Lemförder, Sachs, FAG und TRW (bei mir sind werkmäßig vorne als Bremsen TRW und hinten ATE drin).

Klar spare ich, wenn ich das nicht so mache ein paar Kröten. Aber lohnt sich das? Hier ein Beispiel aus meiner Praxis:

Bei meinem wurden der problematische Querlenker oben Fahrerseite von Lemförder, einer ZF-Marke, mit der Nummer Nr. 21029 01 hergestellt. Das kann man herausfinden, indem man recherchiert, wer der OEM für sein Fahrzeug war und dann auf dessen Homepage geht.

 

https://webcat.zf.com/index.asp?...

Gibt man diese Nummer in z.B. www.daparto.de ein, erhält man die Info, daß der von Lemförder ab 62,90€ kostet und der von Meyle, was auch gerne genommen wird, ab 53,90€, das sind genau 14,3% Ersparnis. Bei unterstellten 200.000Km dürfte der Meyle 28.600Km früher ausschlagen, also bei 171400Km, um mit dem Lemförder gleich zu ziehen. Geht der Meyle bei 171400Km kaputt, ist er gleich gut wie der Lemförder, wenn letzterer auf im Schnitt 200.000Km ausgelegt ist.

 

Das gilt aber nur wenn man die selbst einbaut! Das wird oft vergessen.

 

Wenn man sie fremd einbauen läßt, kommen durch den um 14,3% früheren Austausch noch die deswegen 14,3% höheren Werkstattkosten dazu.

Man nehme also dann die Kosten des Fremdeinbaus und rechne 14,3% aus, die man ja früher wieder in die Werkstatt muß. Oder anders herum, die 14,3% Preisunterschied Meyle <=> Lemförder sind genau 9€.

Umgerechnet bedeutet das, daß der Fremdeinbau nicht teurer als 62,94€ kosten darf, denn sonst überkompensieren die wegen des früheren Anfallens der Werkstattkosten die Materialersparnis.

Wenn jemand jemanden kennt, der den oberen Querlenker für 62,94€ brutto (denn alles sind Bruttopreise) tauscht, bitte ich um einen Hinweis??? Ich kenne keinen!

Oder eine vergleichbare Rechnung zum Selbsteinbau, nur auf die Arbeitszeit bezogen. Man nehme die Arbeitszeit, die man braucht um den Querlenker auszutauschen, multipliziere das mit 14,3%, also mit 0,143 und hat damit genau die Zeit errechnet, in der man öfter in der Werkstatt ist, statt sich mit den Kleinen zu beschäftigen.

Ob man das eine oder andere will, muß jeder selbst entscheiden.

 

Das genau und kein Markenfetischismus ist der Grund, warum ich bei meinem Wagen, den ich selbst behalten will, nur OEM-Teile nehme, denn die anderen Teile sind mir, wenn man Geld+Zeit+Nerven zusammenzählt einfach zu teuer. Und da ich keine Werkstatt betreibe, habe ich auch kein Interesse daran, die Teile öfter tauschen zu müssen. Und der dritte Grund: sowas will ich nicht erleben, komme http://www.motor-talk.de/.../...d-querlenker-passt-nicht-t5457932.html obwohl ichs dann doch erlebt habe, worauf ich am Ende des Artikels dann zurück .

Natürlich sieht die Rechnung bei einem, der eine Werkstatt betreibt anders aus, der hat das natürliche Interesse, daß zu ihm Kunden mit Problemen kommen und wenn ein Teil nach 100.000Km ausfällt, was sogar bei Extremfahrern jenseits der 2Jahresgarantie ist, freut sich die Werkstatt auf einen neuen Auftrag und neuen Umsatz.

So, jetzt zu den Teilen, die ich verbaut habe: Zuerst hab ich recherchiert, wer der OEM für jedes Teil ist, was nicht immer leicht ist.

Wenn das recherchiert ist, geh ich auf die Homepage des Produzenten dessen Produkt ich kaufen will (wie gesagt, bei mir ZF-Friedrichshafen (Lemförder; Sachs); Bilstein; TRW; FAG und such mir auf deren Seiten die für meinen Wagen passenden Teile heraus.

ZF hat diesen Onlinekatalog z.B,. hier:http://www.zf.com/brands/de_de/lemfoerder/homepage_lf/index.html

Dann such ich mir die Teilenummern heraus.

 

Dann geh auf eine Metasuchmaschine, wie z.B. www.daparto.de und gib die Teilenummer ein. Dort bekommt man dann die Preise der einzelnen Anbieter.

Beispiel von mir: Feder vorne Audi 171€; Bilstein 64€/Stück Ebay war bei mir immer teurer als z.B. daparto.de oder teilehaber.de Bei dieser Feder z.B. daparto: 64€ und Ebay 89€.

Wenns die nicht mehr gibt, dann nehme ich ein Konkurrenzprodukt von einer Firma, die auch Audi beliefert und von der ich weiß, daß sie eine eigene Entwicklungsabteilung betreiben, denn dann haben die einen Ruf zu verlieren.

 

Dann noch im www prüfen, welcher Anbieter welche Reputationen beim Versand hat und selbst überlegen, ob man nicht ein paar Eur drauflegt und da kein Risiko beim Versand eingeht.

 

So, das wärs "schon". Ja, das kostet Zeit, spart aber Geld und ne Menge Ärger.

Das hab ich dann für die folgenden Teile gemacht

Vorderachse

1 * STAUBSCHUTZSATZ, STOSSDÄMPFER VORDERACHSE SACHS 900075

3 * Federbeinstützlager, Domlager LEMFÖRDER 2997001

3* SACHS Federbeinstützlager Sachs 802342

2 * Lagerung, Lenker für AUDI , LEMFÖRDER - 1454001 / 4D0407181H

4* Federbeinstützlager SACHS

4* Querlenkerlager AUDI,VW LEMFÖRDER 1766101 / 4D040751

2* Querlenker Buchse Vorderachse Audi OE: 4D0407182E

2* Stoßdämpfer vorne SACHS 556 293

2* Fahrwerksfeder vorne Bilsitein 36-195763 für Automatikgetriebe

2* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, unten, beidseitig, vorne LEMFÖRDER 1367301

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, unten, links, hinten LEMFÖRDER 1367602

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, unten, rechts, hinten LEMFÖRDER 1367702

2* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, oben, beidseitig, vorne LEMFÖRDER 1661101

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, oben, rechts, hinten LEMFÖRDER 2102901

1* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Vorderachse, oben, links, hinten LEMFÖRDER 2103001

2* Stange/Strebe, Stabilisator, Vorderachse, Pendelstange, LEMFÖRDER 14542 03

2* Bremsscheibe vorne TRW DF 4125S

2* Bremsbeläge vorne TRW

2* Radlager vorne FAG 713 6100 70

 

Hinterachse

2* Stoßdämpfer hinten SACHS 556 295

2* Fahrwerksfeder hinten SACHS 996 959

2* Querlenker, Radaufhängung Einbauseite: Hinten, beidseitig, LEMFÖRDER 16652 01

2* Stange/Strebe, Stabilisator, Hinterachse, Pendelstange, LEMFÖRDER 16653 02

2* Bremsscheibe hinten TRW DF 2666

2* Bremsbeläge hinten TRW GDB1183

2* Radlager hinten FAG 713 6103 50

Natürlich habe ich mich zuerst informiert, ob FAG Lager, oder SKF und ob ich TRW oder ATE für die Bremsen nehme. Mischen kam auf keinen Fall in Frage. Warum? Der Grund ist simpel. Wenn ich mal neue Beläge brauche, müßte ich TRW und ATE kaufen und ggf. 2mal Porto zahlen und das muß nicht sein, den viele Lieferanten führen nicht beide.

Ich mische auch keine Beläge und Scheiben! Warum? Die Scheiben haben Resonanzfrequenzen auf die die Beläge dann angeglichen werden. Jedoch gleicht nicht jeder Belaghersteller seine Beläge auf jede Scheibe an, kann er auch gar nicht. Auf dem Papier passen also die Beläge immer zu den Scheiben, in der Praxis quietschen manche aber dann wie Hölle. Deswegen gibt es Kompatibilitätslisten und eine solche kann man z.B. hier einsehen:

http://www.at-rs.de/.../...nd_bremsbeläge_kombinieren_sie_richtig.html

Da ich vorne eine Girling eingebaut habe und Girling von Lucas gekauft wurde und Lucas von TRW, und hinten eine ATE, und da ATE bei mir für vorne nix liefert, hab ich 4 mal TRW genommen. Ein weiterer Grund war, weil TRW bei meinem auch die Bremssättel noch liefert.

Zu den TRW hab ich dann noch den Hinweis bekommen daß diese schneller verglasen. Da ich aber nur den 6Zylinder hab und in erster Linie Landstraße fahre braucht meine Bremse keine Extrembelastungen aushalten, weswegen eine Verhärtung der Beläge bei mir und meinem Fahrstil wohl eher unwarscheinlich ist. Das Risiko gehe ich als ein und hab die TRW genommen.

Insgesamt hab ich bei 4 unterschiedlichen Quellen einkaufen müssen, da natürlich nicht jeder alles hat. Auch bei extrem bulligen Anbietern, wie Fürst oder Mr. Auto. Ja, hab ich gemacht. Die haben dort etwas länger gebraucht, aber ich habe keine negativen Erfahrungen gemacht. Wenn ich die Teile am nächsten Tag gebraucht hätte, hätt ich andere Quellen genommen gehabt.

Das hat natürlich einige Zeit gekostet, aber: Gezahlt hab ich nur ca. 1300€ für die Teile. Bei Audi hätten sie mich ca. 3000 gekostet. Hätte ich billigere Teile genommen, z.B. die von MEyle, wenn diese wie die obigen 14,3% billiger sind, hätte ich nochmal 185€ sparen können.

Ich mußte dann noch die Domlager und einige Manschetten nachbestellen, aber das war kein Drama. Gemacht hab ich erstmal vorne, weils mir für beides jetzt zu kalt wird.

Einbauanleitungen gibt’s genügende im www, z.B.:

http://www.motor-talk.de/.../...eigene-anleitung-verfasst-t238049.html

https://www.youtube.com/watch?v=3MbanmtwJOw

Ich hatte Glück, die ganzen Bolzen gingen leicht raus. Da hört man manches leidvolle Wehklagen, wenn sogar der Bunsenbrenner nicht weiterhilft. Der Rest ist plug and play, bis auf die Spurvermessung, die ich extern hab machen lassen.

Schon froh über das Ergebnis gab es dann doch ein Problem:

Als ich den Wagen herunterließ federte der Wagen nicht so weit ein, wie zuvor und nicht so weit, wie hinten. Sprich: der Wagen ist jetzt nicht mehr bodenparallel, sondern schräg mit der Schnauze nach oben. Vorne sieht er aus wie ein Golf-Country und hinten wie eine Limousine. Der Unterschied ist, wie man auf den Bildern sieht, heftig.

Ursache:

Möglichkeit 1: Falsche Feder? Nein, ich habe beide, also die alte ausgebaute und die neue Feder genau miteinander verglichen. Sie sind absolut identisch.

Möglichkeit 2: Falscher Hersteller? Ja, aber Sachs liefert keine Federn für vorne mehr für meinen. Und ich habe die Teilenummer von der Homepage des alternativen Produzenten Bilstein mit copy paste in www.daparto.de eingegeben gehabt.

Möglichkeit 3: Falsches Produkt in richtiger Schachtel? Nö, kann auch nicht sein, denn äußerlich waren alte und neue Feder in den Maßen absolut identisch.

Möglichkeit 4: Muß sich erstmal setzen? Kann doch nicht sein. Dazu sind Fahrwerksfedern nicht ausgelegt, sich setzen zu müssen.

Möglichkeit 5: Die Bilstein hat eine andere Federkennlinie http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Federkennlinie , als die Sachs. Das wird’s wohl sein, aber an eine Sachs komme

ich nicht mehr ran, die gibt es nicht mehr

Wenn jemand noch weitere Möglichkeiten sieht, bitte ich um Hinweis.

Also bin ich genau auf das hereingefallen, was ich oben großspurig verkündet habe: „Nur OEM“. Ich habe kein OEM genommen (weil es das nicht gab) und hab jetzt mit dem einzigen Teil, das kein OEM ist, was ich vermeiden wollte, nämlich Zusatzaufwand. Vermeidbar war das nicht, denn die Federkennlinie ist öffentlich nicht zugänglich.

Also werde ich an Sachs schreiben und an Bilstein, mit der Bitte mir die Federkennlinien und ggf. ein Kraft/Wege/Diagramm zukommen zu lassen.

Und wer zahlt das? Gute Frage. Der Europäische Gerichtshof hat jedenfalls entschieden, daß wenn ein fehlerhaftes Produkt eingebaut wird, z.B eine Fliese, der Produkthersteller sowohl die Ausbaukosten des fehlerhaften Teils, als auch die Einbaukosten eines nicht fehlerhaften Teils zu zahlen hat. Wers nicht glaubt: hier eine Urteilsbesprechung: http://www.juraexamen.info/.../

Die Hauptfrage ist aber eher, ob eine Feder, die paßt, aber nur eine andere Kennlinie hat, ein „Mangel“ im Sinne des Gesetzes ist???!!!

Tja, ich glaube ich hab alles richtig gemacht, aber nun dennoch ein Problem, denn während andere ihren Wagen tiefer legen, habe ich ihn höher gelegt, vorne zumindest...

Ach, bevor ich es vergesse, das Fahrgefühl ist natürlich herrlich. Die leichteste Berührung und schon lenkt er dorthin, wo man will. Nur das Rollgeräusch ist stärker, aber das wird wohl an den neuen Lagern liegen...

PS: ja ich weiß, ich habe vorne und hinten andere Felgen und sogar andere Reifen, vorne Winter, hinten Sommer, aber nur weil mir der hinten vor einer Woche auf der Autobahn geplatzt ist...

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Habt natürlich völlig recht, ordentliches Werkzeug ist gerade dabei sehr wichtig. Ich kenn bei mir in der Gegend leider keinen ordentliches Fachgeschäft in das man mal eben fährt, deswegen die Ausdrucksweise ;)

Hast du ne Druckluftbohrmaschine oder sowas? Trotz vollem Lenkeinschlag muss die Bohrmaschine ja trotzdem irgendwie ins Radhaus..

(wenn nicht, darf ich Fragen, welches Modell dieser Schraube trotz des geringen Bauraumes gewachsen war? Ich brauch die ;))

Also ich hab bewegliches Werkzeug von Hazet (Drehmomentschlüssel, Ratsche), starres Zeug hab ich von Rhasol und ein bißchen was von Proxon.

Der Arbeitsraum war eigentlich ausreichend, wenn die Innenkotflügel draußen sind.

Druckluftschrauber fehlt mir leider noch. Bei den wenigen Sachen, die ich die letzten Jahre gemacht habe hat sichs bisher nicht gelohnt. Vermissen tu ich ihn aber dennoch..

Ich hatte ja noch eine Rückmeldung wegen des Quietschens der Bremsen versprochen:

Also im Stopp & Go in der großen Stadt am Freitag in er Rush-Hour quietschen die TRW-Beläge mit den TRW-Scheiben vorne tatsächlich ein wenig. Aber im Normalbetrieb bisher nicht...

hab es es gerade gelesen , schraube abgerissen ...

wenn die schraube fest ist hilft nur noch , mit Domlager den ganzen mist ausbauen und dann ,richtig hitze und im Intervall kurz links rechts mit dm schlagschrauber , das funktioniert zu 98,5% :-) , solange die Gewindeseite noch nicht Krumgeschlagen ist , das ding komplett ausbauen und erhitzen , kannst halt nur noch in die eine richtung ziehen . mit wenig Glück kommt sie noch. Hitze mit Brenner herstellen

aufbohren geht nur im Ausgebauten zustand , Bohren lassen mit Ständerbohrmaschine , da der Aluguss zu weich ist und wenn der Bohrer wegläuft im Alu keinen gegenhalt finden . und ruck zuck ist ein 2 loch im Achsschenkel :-)

einmal mit profis arbeiten :-)

Gruß Matze

Das war auch das letztemal das ich aufgebohrt habe.

Der Platz zum bohren ist kaum da,und man muss sich wirklich langsam Vorarbeiten.

Hatte zwar die richtigen Bohrer dafür,ist aber nicht zu empfehlen.

Nun das versprochene Update:

Bei mir quietscht naxch knappen 2 Monaten Dauerbetrieb nix an der vorderen Bremse (TRW-Scheiben mit TRW-Belägen).

Die Bilstein-Federn haben sich aber bisher nicht gesetzt. Ich komm also noch immer daher wie ein Golf Country (etwas übertrieben, aber im Grundsatz ist es so). Wer das nicht möchte: Finger weg von Bilstein, denn die haben zwar die selbe Geometrie wie die Sachs-Federn, aber einen anderen Federkennwert (den man nirgendwo nachlesen kann).

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