Erfahrungen mit E 200K Motor

Mercedes E-Klasse W211

Guten Tag!
Ich fahre eine C-Klasse (2002) mit dem 200K Motor (163 PS). Nun überlege ich, einen Neuwagen E-Klasse mit dem neuen 200K Motor
(184 PS) zu kaufen. Vorher mache ich natürlich noch eine Probefahrt. Mich interessieren Erfahrungen in bezug auf die Nutzung des 200K-Motors in der E-Klasse.
Vielen Dank im voraus für hilfreiche Meinungen.
Mit freundlichem Gruß
Schnubselhuber

76 Antworten

Also ich persönlich muss Rambello vollends Recht geben. Vielleicht liegt es aber auch nur wegen der Benziner vs. Diesel Gemeinde. Ich schätze auch eher dass der E200K theoretisch schneller als der 220 CDI. Der Diesel hat halt viel schneller seine Leistungsentfaltung als der Benziner.

Aber für mich gibt es einfach nichts geileres als den einen Gang runterschalten zu müssen in den höheren Drehzahlbereich, und den Motor dröhnen zu hören.

Es gibt auch richtig gute Diesel wie BMW Sechszylinder oder Peugeot Diesel und zum Teil auch Mercedes Sechszylinder, allesamt Diesel. Doch was ich beim 220 CDI erlebt hab, hat mich fast schon abgeschreckt, dieses Nageln und dieses Zittern ist nichtsState of Art. Dass schlimmste war sowieso der A180 CDI, man fühlte sich wie in nem alten LKW. Dass Nageln war ja grauenhaft!! Sorry, musste sein.

Diesel - Benziner
Benziner - Diesel

Hatten wir nicht erst vor Kurzem das Thema?? Es war aber auch nur 10 oder 15 Seiten lang.
Egal, bin immernoch Diesel-Fan.

JV

Zitat:

Original geschrieben von Rambello


I c h habe schon viele moderne Diesel gefahren!

Welche denn? Damit wir mal einen Eindruck bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von Rambello


Bei m i r muß es "kesseln", wenn m i r danach ist.

Tja, die W124- und Twingo-Geschichten... Ghostman099 hat dazu schon alles gesagt 😁 😁 😁

Zitat:

Original geschrieben von Rambello


Aber das alles ist Geschmackssache !!!

Das klingt doch schon mal ganz anders als dein Beitrag oben. Dem würde ich mich sogar anschließen.

Tatsächlich ist die Leistung entscheidend.
Aber: wie sieht es mit der Verteilung derselben über das Drehzahlband aus? Da wir alle kein stufenloses Getriebe haben, das es ermöglichen würde, den Motor konstant bei z.B. 4800 Umdrehungen, dem Punkt der Maximalleistung, (ich nehme oBdA mal einen Benziner her) zu halten und über das Übersetzungsverhältnis zu beschleunigen, sieht die Sache etwas anders aus.

Natürlich darf ich keinen E220CDI mit einem E55 vergleichen, genausowenig einen 200K mit einem 4Liter Diesel. Aber hier geht es doch schon los: Was sind vergleichbare Motoren, um die Vorteile eines Konzepts darzustellen? Hubraum? mit Aufladung, ohne? max. Leistung? Preis? gleicher Verbrauch?, gleiche vmax? gleiches Raddrehmoment?

Es bleibt dabei, dass der Gegenwert des Energiegehalts des Kraftstoffs an die Antriebsräder muss. Ob die Verbrennung nun näherungsweise adiabatisch (Benziner) oder isobar (Diesel) erfolgt, sei dahingestellt, das äußert sich allenfalls in der "Drehfreudigkeit", schließlich muss der Benziner in derselben Zeit ein größeres Drehzahlband durchfahren:

Das "Gangausfahren" ist bei beiden Konzepten durch die unterschiedliche Achsübersetzung ungefähr gleich: Den Benziner drehe ich bis 6000 U/min und bin auf beispielsweise 60 km/h Den Diesel drehe ich in derselben Zeit auf 4000 und bin auch bei 60km/h. Dafür brauche ich natürlich auf der Antiebsseite mehr Drehmoment, das aber wegen der anderen Übersetzung nicht aufs Rad durchgereicht wird. Hierdurch ist übrigens auch der vermeintliche Vorteil beim Anfahren dahin. Eher dürfte sich das späte Einsetzen des Turbos negativ bemerkbar machen.

Was wir daraus sehen: Einzig die Güte der Drehmomentkurve über den Drehzahlbereich sowie die Abstimmung des Getriebes darauf sind neben der Gesamtgröße des Motors entscheidend.

Ansonsten kann durch völlig inkomparable Konzepte wie Diesel mit Turbos oder Benziner mit und ohne Turbos oder Kompressoren bei völlig anderem Hubraum viel Verwirrung gestiftet werden. Wankelmotoren gibt es ja auch noch...

Übrigens schaffe ich ohne Auto locker 500 Nm, wenn ich auf einen Schippenstiel steige. Mehr als 1 kW werde ich jedoch sicher nicht zu leisten in der Lage sein, die Hälfte ist wohl drin. Dafür brauche ich dann auch ein Bier mehr. 😁

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@Ghostman099

Kesseln ist im übertragenen Sinn gemeint, nicht in absoluten Runden- oder Beschleunigungszeiten.

Und glaub mir, man kann es auch mit einem rel. schwachen Auto so "kesseln" lassen, daß den Insassen -gelinde ausgedrückt- schlecht wird ... und so manchen 211er-Fahrer die Tränen kommen , aber nicht vor Lachen !

Ich habe hier schon mehrfach geschrieben - und bleibe dabei: Es kommt auf den Fahrer an - und nicht so sehr auf`s Auto, oder dessen tolle Daten im Hochglanzprospekt!

Ich habe es z.B. mit keinem meiner Autos so "kesseln" lassen, wie als -unerfahrener Anfänger- mit meinem allerersten Auto - mit nur 40 PS . . .
Weiteres möchte ich dazu nicht sagen, sondern nur noch , daß ich dabei auch viel Glück hatte . . .

Schade, dass ein thematisch eindeutiger Thread wieder in Rechthabereien zum Thema Diesel vs. Benziner und technischen Details endet...

Ich kenne den Motor nur aus dem W203, dort hatte ich das Gefühl einer Anfahrschwäche, im Fahrbetrieb war es aber o.k., auch die Kombination mit der Automatic war zu meiner Zufriedenheit. In der C-Klasse könnte ich mich durchaus damit anfreunden. In der E-Klasse wäre ich aufgrund des Fahrzeuggewichts eher skeptisch, werde ich aber demnächst mal durch eine Probefahrt herausfinden.

Gruß

Der Biber

Zitat:

Original geschrieben von Rambello


Und glaub mir, man kann es auch mit einem rel. schwachen Auto so "kesseln" lassen, daß den Insassen -gelinde ausgedrückt- schlecht wird ... und so manchen 211er-Fahrer die Tränen kommen , aber nicht vor Lachen !

Ich bin auch schon des öfteren bei Leuten mitgefahren und mir wurde schlecht. Das liegt aber nicht an dem Können der Fahrer sondern an der Unfähigkeit vernünftig zu fahren. Man kann sehr gut zügig und "knackig" fahren ohne das den Insassen schlecht wird und erst das macht einen guten Fahrer aus. Deine Beschreibung klingt nach "digitaler" Fahrweise, sprich 0 oder 1 😁

Zitat:

Original geschrieben von biber280


Schade, dass ein thematisch eindeutiger Thread wieder in Rechthabereien zum Thema Diesel vs. Benziner und technischen Details endet...

Letzteres ist doch der Sinn des Forums. Die Frage war, ob der 200K empfehlenswert sei. Alternativ käme ohnehin "nur" ein 2.2l Diesel in Frage, das war aus der Fragestellung ersichtlich. Dann ist der Vergleich doch legitim.

Die Rechthabereien hier sind - sorry - wirklich Scheiße, haben aber weniger mit dem Motorkonzept als vielmehr mit den Neurosen Einzelner zu tun.

Vielen Dank noch einmal für die vielen Hinweise für meine zukünftige Entscheidung. Am nächsten Sonnabend, den 3. März, werde ich den 200K (Limousine) in der E-Klasse bei der Niederlassung probieren. Wenn ich mich dann entschieden habe, teile ich das dann mit.
Ich habe zum ersten Mal für die Entscheidungsfindung ein Forum benutzt und bin positiv überrascht, welche Hilfe man erhalten kann.
Für uns, meine Frau und mich, geht es 1. um die Frage, C-Klasse oder E-Klasse (warum E_Klasse?) und 2. wenn E-Klasse, welcher Motor? Da wir die C 200K Limousine mit großer Zufriedenheit fahren,aber nach 5 Jahren und auch wegen des eigenen Alters, 68 Jahre, einen neuen Wage kaufen wollen, sind nun diese Überlegungen entstanden. Wir wollen auch gerne eine Verbesserung, etwas neues(auch wenn unsere Kinder der Meinung sind, wir sollten mal langsam aufhören). Das Gewicht der E-Klasse ist wahrscheinlich nicht so bedeutend für uns, da wir mittelgroß, leicht sind und zu 98 % mit unseren zwei kleinen Westies (hinten in der Hängematte) alleine unterwegs sind.
Eine Alternative ist wahrscheinlich nur ein 6-Zylindermotor. Der ist aber wesentlich teurer in der Anschaffung und in den laufenden Kosten.
Vielen Dank für die Hilfe.
Mit freundlichem Gruß
Schnubselhuber

Zitat:

Original geschrieben von Ghostman099


Wenn ich mal fragen darf:
Was kesselt denn bei dir, wenn du bei deinem abgewracktem 230E aufs Gas steigst???

Du vergisst, dass Toni am Berg nen 320cdi mit seinem Youngtimer naß gemacht hat 😉

Hehe!
Stimmt, die Sage ist ja auch noch im Raum!
Ich vergaß, sorry! 🙂

...das E 200 K T-Modell ist mit 1720 kg der leichteste aller E T´ und damit von der passiven Fahrdynamik besser als die 350 oder 500 oder Diesel Modelle. Interessant wäre, wo man Gewicht einsparen könnte, um auch aktiv bessere Fahrleistungen zu bekommen. Carbon Motorhaube, Reserverad weg usw.
Grüsse D

Re: Erfahrungen mit E 200K Motor

Zitat:

Original geschrieben von Schnubselhuber


Guten Tag!
Ich fahre eine C-Klasse (2002) mit dem 200K Motor (163 PS). Nun überlege ich, einen Neuwagen E-Klasse mit dem neuen 200K Motor
(184 PS) zu kaufen. Vorher mache ich natürlich noch eine Probefahrt. Mich interessieren Erfahrungen in bezug auf die Nutzung des 200K-Motors in der E-Klasse.
Vielen Dank im voraus für hilfreiche Meinungen.
Mit freundlichem Gruß
Schnubselhuber

Sollten wir nicht beim eigentlichen Thema bleiben, daß da heißt "Erfahrungen mit E 200K Motor"?

Schnubselhuber möchte keine Erfahrungswerte über Diesel sondern über den 200 K, oder?

Wie ich schon weiter vorne geschrieben habe bin ich sehr zufrieden mit meinem 200K T (Mopf). Ich würde ihn aber nur mit Schaltgetriebe nehmen , da aufgrund des Gewicht-/Leistungsverhältnises die Automatik ein bisschen überfordert ist.
Verbrauch ist in bezug auf oben geschriebenes Verhältnis,angemessen.

Gruß onafets

Zitat:

Original geschrieben von wales200K


...das E 200 K T-Modell ist mit 1720 kg der leichteste aller E T´ und damit von der passiven Fahrdynamik besser als die 350 oder 500 oder Diesel Modelle. Interessant wäre, wo man Gewicht einsparen könnte, um auch aktiv bessere Fahrleistungen zu bekommen. Carbon Motorhaube, Reserverad weg usw.
Grüsse D

frage:

hat der w211 überhaupt noch ein reserve rad? beim w210 wars doch noch option oder?

Zitat:

Original geschrieben von wales200K


Interessant wäre, wo man Gewicht einsparen könnte, um auch aktiv bessere Fahrleistungen zu bekommen. Carbon Motorhaube, Reserverad weg usw.

Helium in die Reifen füllen, immer nur 10 Liter tanken ....

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