Erfahrungen Goodride Reifen
Hallo,Leute brauche im Sommer neue Socken und habe mal Preise nachgeschaut. Was haltet ihr vom Goodride SV 308 225/40/18 . Ich weis es ist ein Billigreifen aus China ,aber manche meinen er wäre garnicht so übel wie in Testberichten ausgesagt. Hat einer die auf seinem A3 mal gefahren??
Habe jetzt den vom Werk Conti Sportcontact drauf ,die sich beim TDI bei wirklich zahmer fahrweise sehr schnell abfuhren zumindest vorne. Da denke ich mir das ich den Goodride mal holen will, wenn hier schon welche nicht zu schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Schöne Grüße DIDI
Beste Antwort im Thema
Ja, wenn man den Maßstab niedrig ansetzt könnte man das berühmte Zitat vom Einäugigen unter den Blinden nennen 😉
Aber der Goodride-Fan hier hat allen Ernstes was von Mittelfeld geschrieben, aber nicht erwähnt dass man dann viele Konkurrenten rausnehmen muß damit ein Goodride oder gar Nankang ins Mittelfeld kommt. Ist nur Markenkonkurrenz vertreten und einer der genannten Billighersteller landen diese eigentlich immer auf den letzten Platz.
Für mich sind Mittelfeld eher Zweit-und Drittmarken bekannter Hersteller, dazu vielleicht noch Nexen und Nokian. Aber garantiert kein Goodride/Nankang.
328 Antworten
Zitat:
@cdfcool schrieb am 8. Juni 2016 um 10:58:47 Uhr:
Neeeee.... du gründest eine Firma, bei der kein Kapital eingebracht werden muss, allerdings du als Inhaber voll haftest. In so einem Fall gibst du dein Geld inoffiziell einem Dritten, der es dir dann offiziell leiht. Im Fall einer Insolvenz ist bei dir nichts zu holen, weil das geld ja offiziell jemandem gehört, der mit der Insolvenz nichts zu tun hat. Nebenbei ist bei dir nichts zu holen, so wird ein Schuh draus.
Der "Verleiher" steht dann genauso da wie die anderen Gläubiger und (sollte etwas da gewesen sein zum Verteilen) kann dann die hand genauso aufhalten, nur dass das Geld dann irgendwann wieder beim ursprünglichen Besitzer landet....Die Transaktion macht insofern Sinn, dass man sein eigenes Geld vor dem Zugriff Dritter schützt, wenn man es offiziell nicht besitzt.
Man darf sich nur nicht erwischen lassen, wenn man sowas macht, aber es dürfte ohnehin schwer nachweisbar sein.
Bei Deinen (sorry: etwas wirren) Überlegungen verkennst Du zwei Dinge:
1. In der Regel liegt das Geld nicht auf einem Firmenkonto rum, sondern ist gebunden in Form von Warenbestand und Betriebsmitteln. Das Warenlager gehört zur Insolvenzmasse. Nur als Anhaltspunkt: In einen 40' Container passen etwa 2.500 Felgen. Dieser Container dürfte einen Importeur also rund 80.000 € kosten.
2. Selbst wenn das Geld auf einem Firmenkonto läge (sehr unwahrscheinlich), sähe der "Verleiher" im besten Fall nach langer Zeiit einen Bruchteil davon. Bei einer Insolvenz gibt es Gläubiger, die vorrangig bedient werden und für den "Verleiher" bliebe nur eine bescheidene Quote. Welchen Sinn sollte also Dein "Insolvenzmodell" machen, zumal Du voraussetzt, dass das Geld bei der Unternehmensgründung vorhanden wäre?
BTW: Sollte ein Unternehmer tatsächlich mit der Absicht gründen, später Insolvenz anzumelden, wird er möglichst wenig eigene Mittel einsetzen. Das ist aber wiederum ein anderes Thema.
Dabei will ich es auch bewendet sein lassen - erstens sind wir weit off topic und zweitens diskutieren wir nicht auf Augenhöhe.
Gruß
Der Chaosmanager
Jo, schau mal nach Ehingen zur insolventen Familie S., da kann man viel lernen. Und die sind nur EIN Beispiel, wie man es macht, so dass es sogar jeder weiß, wie es gelaufen ist und niemand kann denen was...
Zitat:
@cdfcool schrieb am 10. Juni 2016 um 07:39:34 Uhr:
Jo, schau mal nach Ehingen zur insolventen Familie S., da kann man viel lernen. Und die sind nur EIN Beispiel, wie man es macht, so dass es sogar jeder weiß, wie es gelaufen ist und niemand kann denen was...
Du scheinst nicht auf dem aktuellen Stand zu sein ... seit 2 Monaten läuft eine Klage gegen Anton S. und seine Familie wegen vorsätzlichen Bankrotts.
Gruß
Der Chaosmanager
Ja und das Häuschen hat Frau S. mal so eben aus ihrer Portokasse gekauft, um es aus der Insolvenzmasse rauszunehmen. Frag mal Leute, die früher dort gearbeitet haben und jetzt arbeitslos sind, wie sie das finden, vor allem, wenn der Erste naht und die Miete der 2-Zimmerwohnung kaum aufgebracht werden kann.
Bei der Klage gegen Anton S. und Familie wird wenig rauskommen, da gibt es dann irgendwelche Vergleiche und die Familie S. wird dadurch sicher keinen zu großen Schaden erleiden.
Aber egal, hier geht es um Reifen.... gell 🙂
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Zitat:
@cdfcool schrieb am 10. Juni 2016 um 09:32:04 Uhr:
Bei der Klage gegen Anton S. und Familie wird wenig rauskommen, da gibt es dann irgendwelche Vergleiche und die Familie S. wird dadurch sicher keinen zu großen Schaden erleiden.
Das haben die Leute im Fall von Herrn Middelhoff auch gesagt ...
Zitat:
Aber egal, hier geht es um Reifen.... gell 🙂
So ist es - außerdem hinkt Dein Vergleich sehr stark. Eigentlich sprachen wir von einem Felgenimporteur, seiner Firmengründung und seiner evtl. Insolvenz.
Gruß
Der Chaosmanager
Die wenigsten dieser Importeuere haben eine allzu lange Marktlebensdauer. Ich kenne auch einige Fälle von früher, als etablierte Unternehmen dem Reiz der chinesischen Produktion erlegen sind und sich dadurch selbst abgeschossen haben, weil die Verlockung des schnellen Geldes einfach zu groß war.
Ich behaupte, wenn man aus China akzeptable Qualität will, lohnt es sich nicht wirklich, die Produktion von Felgen dorthin zu verlagern, zumindest nicht, wenn man für die Qualität geradestehen will (muss ist ein anderes Thema, das hierbei gerne abgewägt wird und mit einem gewissen Risikoaufschlag auf den Preis abgesichert wird).
Bei Reifen ist das sicher nicht viel anders. Es gibt auch hier viele schwarze Schafe, die eben auf das schnelle Geld aus sind und die auch viele Abnehmer finden, weil es eben nicht in jedem Geldbeutel rosig aussieht und dann eben Wanli statt Michelin auf die Felgen kommt (Wobei man sicher diskutieren könnte, warum dann ausgerechnet die größtmögliche Dimension gefahren werden muss, wenn ein Michelin in der kleinen Dimension nicht mehr kostet als der Wanli in der großen Dimension).
Ich finde es interessant, wenn hier sehr häufig über "China-Müll/-Schrott" geschrieben wird und gleichzeitig haben diese Schreiber wahrscheinlich jede Menge Produkte aus Fernost zuhause!
Wer denkt, die Chinesen können nur Müll bauen, irrt sich gewaltig! Immerhin haben sie uns u. a. im Bereich Solarzellen und Batterietechnik bereits deutlich überholt!
Vielleicht sollten Fragesteller ein wenig mehr über ihren Fahrzeugtyp, Kilometerleistung, Fahrweise sowie reiner Stadtverkehr oder nur Autobahn mit Vollgas schreiben.
Oma Lustig, die mit ihrem Auto durch die Stadt zuckelt, einmal im Monat 100 KM zu den Kindern fährt und auf 3.000 KM im Jahr kommt kann sich einen günstigeren Reifen kaufen als der Heizer mit einem 200 PS-Auto und 30.000 KM jährlich!
Bei mir soll ein Reifen 6 Jahre halten, also rechne ich meine Fahrleistung für den Zeitraum aus und schaue nach den passenden Reifen. Da ich meistens auf Landstraßen mit 90 km/h und ab und zu auf BAB's mit 120 km/h unterwegs bin, defensiv und vorausschauend fahre, brauche ich nicht den High-End-Reifen!
Man sollte einmal unterscheiden zwischen billig, günstig und preiswert! Auch ein hochpreisiges Produkt kann billig und den Preis nicht Wert sein!
Und wer denkt, die Tests von AMS oder ADAC seien ehrlich und wertneutral, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann!
Altes Sprichwort: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing! Bedeutet geschaltete Werbeanzeigen und andere Goodies fließen in die Bewertungen ein, auch wenn es keiner zugibt!
Wenn man sich dann die Benotung anschaut, liegt ein Top-Reifen bei 2,0 und bedingt empfehlenswerter Reifen bei 2,9 bis 3,0. Komisch, zu Schulzeiten waren viele mit einer drei (= befriedigend) zufrieden, manche sogar mit einer vier (= ausreichend) und jetzt ist eine drei schlecht?!?! Das ist m. E. lächerlich!
Und wer nicht so viel Geld hat (ist ja keine Schande), sollte sich halt kein Auto kaufen, das 225er oder noch breitere Reifen braucht!!
Dafür hast du dich extra angemeldet?
Natürlich kann ich auch 30km/h auf der Autobahn fahren um mit Billigstreifen sicher zu fahren, aber macht das die Sicherheit für andere besser, die normal fahren?
Bei Hightech-Geräten made in China muß man allerdings erwähnen das diese selten in China entwickelt werden, eher in Japan, Korea, Taiwan.
Natürlich können die Chinesen auch brauchbare Sachen bauen, aber nur für den de bereit ist den Preis zu zahlen. Und das sind nur wenige, ein Chinareifen wird hier niemand zum Preis eines in Europa entwickelten und hergestellten Reifens kaufen. Und das wissen die Chinesen auch, deshalb findet man die nicht im High-End-Segment
Zitat:
@Tojowi schrieb am 14. Juni 2016 um 07:05:17 Uhr:
Wenn man sich dann die Benotung anschaut, liegt ein Top-Reifen bei 2,0 und bedingt empfehlenswerter Reifen bei 2,9 bis 3,0. Komisch, zu Schulzeiten waren viele mit einer drei (= befriedigend) zufrieden, manche sogar mit einer vier (= ausreichend) und jetzt ist eine drei schlecht?!?! Das ist m. E. lächerlich!
Wer sích an Schulnoten in Tests orientiert, dem ist m. E. nicht zu helfen.
Da ich selbst nicht die Möglichkeit habe, alle am Markt erhältlichen Reifen selbst zu testen, richte ich mich bei meiner Entscheidung für einen neuen Reifensatz nach meinen bisher gemachten Erfahrungen, aber durchaus auch nach den Ergebnissen von Reifentests. Dabei sind für mich die Fakten entscheidend, z. B. Bremsweg, Nassbremsverhalten, Aquaplaning, Handling etc., die in den Testergebnissen veröffentlicht werden. Und diese Fakten werden in Metern oder km/h bemessen und nicht nach Schulnoten. Wenn ein bestimmter Reifen einen Bremsweg hat, der 5 m länger ist, dann kann der von mir aus in der Gesamtwertung ein "befriedigend" erhalten haben, aber deshalb ist er trotzdem für mich nicht akzeptabel.
Gruß
Der Chaosmanager
@Power-zählt:
Bitte meinen Beitrag komplett lesen! Ich habe geschrieben, daß man seine Reifen entsprechend seines Fahrzeuges/Fahrverhaltens sowie seiner Kilometerleistung und natürlich seinem Portemonnaie entsprechend kaufen sollte.
Wenn Du also zu den Schnellfahrern und Kilometerfressern gehörst und ein üppig gefüllten Geldbeutel hast, dann kaufe Dir gerne den teuersten Reifen. Es gibt aber Leute, die fahren langsamer und auch weniger Kilometer (vielleicht mit dem gleichen Auto) als Du und die benötigen dann keinen High-End-Reifen!
Im übrigen habe ich nie von 30 Km/h auf der Autobahn geschrieben! Und 90 Km/h auf Landstraßen sowie 120 Km/h auf Autobahnen sind ganz normale Geschwindigkeiten.
Und hier mal meine Jahresfahrleistungen: 130.000 Km mit dem LKW, 41.000 Km mit dem PKW nur für den Arbeitsweg sowie noch etwa 5 - 6.000 Km Privatfahrten.
Außerdem habe ich gut zehn Jahre in einer Kfz-Werkstatt gearbeitet und dort u. a. den Einkauf gemacht (auch Reifen!); Du würdest Dich wundern, welcher namhafte Reifenhersteller sich hinter so mancher "Billigmarke" versteckt!
Zitat:
@Tojowi schrieb am 14. Juni 2016 um 08:13:50 Uhr:
Wenn Du also zu den Schnellfahrern und Kilometerfressern gehörst und ein üppig gefüllten Geldbeutel hast, dann kaufe Dir gerne den teuersten Reifen.
Offenbar kennst Du nur schwarz und weiß ... zwischen dem billigsten und teuersten Reifen gibt es noch jede Menge dazwischen ...
Du pflegst einen etwas merkwürdigen Diskussionsstil ...
Gruß
Der Chaosmanager
@Chaosmanager:
Schulnoten werden entsprechend der erbrachten Leistung vergeben! Die diversen Reifentester haben das gängige Notensystem übernommen und der Reifen bekommt eine Note entsprechend der erbrachten Leistung, damit der Normalbürger es einordnen kann.
Viele Kunden kamen zu mir mit dem jeweiligen Testbericht und sagten, sie wollen den XY-Reifen, da dieser die und die Note bekommen hat!
Die Note ist das Resultat aus den einzelnen Testwerten!
Gruß
tojowi
Zitat:
@Tojowi schrieb am 14. Juni 2016 um 08:24:40 Uhr:
@Chaosmanager:
Schulnoten werden entsprechend der erbrachten Leistung vergeben! Die diversen Reifentester haben das gängige Notensystem übernommen und der Reifen bekommt eine Note entsprechend der erbrachten Leistung, damit der Normalbürger es einordnen kann.
Viele Kunden kamen zu mir mit dem jeweiligen Testbericht und sagten, sie wollen den XY-Reifen, da dieser die und die Note bekommen hat!
Die Note ist das Resultat aus den einzelnen Testwerten!
Gruß
tojowi
Ich habe meine persönliche Ansicht erläutert. Wie die Schulnoten bei Testberichten entstehen, ist mir durchaus bewusst. Das hindert mich aber nicht daran, mich an den Testwerten zu orientieren, die für mich relevant sind. Da ändert auch Dein Ausrufezeichen nichts daran.
Auch bringt es mich nicht weiter, wenn ein bestimmter Reifen mit "gut" abgeschnitten hat und er wurde auf einem Fahrzeug mit Frontantrieb getestet, wenn ich ein Auto mit Hinterradantrieb fahre.
Dass "viele Kunden" sich so verhalten wie Du es beschreibst, stelle ich überhaupt nicht in Frage. Ich habe nur für mich gesprochen.
Gruß
Der Chaosmanager
Und noch einmal an Chaosmanager:
Weshalb liest Du nicht alles, was ich geschrieben habe? Dann würdest Du erkennen, daß ich nicht nur schwarz oder weiß kenne, sondern auch das, was es dazwischen gibt!
Ich habe geschrieben, jeder sollte sich seine Reifen nach seinem Fahrzeug, Fahrverhalten, Kilometerleistung und Portemonnaie kaufen!!
Und wenn man das selber nicht beurteilen kann, sollte man sich Hilfe holen bzw. sich vernünftig beraten lassen und dies beim Offline-Reifenhändler oder der Werkstatt seines Vertrauens.
Das ist günstiger als ein Fehlkauf in einem Onlineshop!
Gruß
Tojowi
Wenn du jährlich 41.000km mit dem PKW fährst und dein Reifen 6Jahre halten soll, muss das ein ganz schöner Dauerläufer sein,selbst wenn man nur 6 Monate in Jahr auf Sommerreifen fahren sollte (meist mehr).