Erfahrungen E-C4
Hallo C4 Freunde,
Ich hoffe ich bin hier richtig, ich habe leider keinen eigenen Thread für den E-C4 gefunden.
Wir stehen kurz vor der Bestellung eines E-C4, hat schon jemand Erfahrungen mit dem neuen?
Gibt es wichtige Sachen die man mitbestellten muss?
Danke euch
550 Antworten
Ein kurzes Update bezüglich des eC4 :
RÜCKRUFAKTIONEN durch das KBA
1.
Bereits im Dezember gab es eine Mitteilung des KBA sowie eine des Händlers, dass
es für den eC4 einen Rückruf gibt. Grund : Kontrolle und ggfs. Austausch von
Batteriepolklemmen + Abdeckungen. Dauer ca 10 Min.
2.
Gestern erneut eine Mitteilung des KBA sowie des Händlers, der eC4 wird erneut
in die Werkstatt gerufen. Grund : Der Austausch der gesamten Hinterachsfederung.
Diemal mit Hinweis auf eine hohe Dringlichkeit. Dauer ca 2 Std.
... @MOD : Ich erstelle diese Info als neues Thema im C4 Forum
Hallo,
habe schon über 700km in den ersten 8 Tagen abgespult und bin sehr zufrieden mit dem Wagen.
Am meisten freue ich mich über den Komfort des Wagens. Das fast lautlose Dahingleiten eines E-Autos und das komfortable Fahrwerk harmonieren wunderbar miteinander. Wie schon jemand angemerkt hat, ist es kein Sportwagen, aber das soll er auch nicht sein. Wenn man seinen Stromfuß unter Kontrolle hat, dann ist er auch absolut langstreckentauglich.
Die Lenkung finde ich toll mit einem verhältnismäßig geringen Wendekreis.
Und die Standheizung weiß ich sehr zu schätzen - kein Eiskratzen mehr um 05.40 Uhr vor der Fahrt in die Arbeit, stattdessen ein vortemperierter Innenraum, und es kostet weniger Akku, als ich ursprünglich gedacht hatte.
Im Brake-Modus ist die Rekuperation spitze, und die Bremsen werden kaum gebraucht. Die werden deutlich länger halten, als bei meinen vorherigen Autos mit Verbrennungsmotor.
Der Verbrauch pendelt sich auf zwischen 20 und 26 kwh/100km ein, natürlich abhängig von der Fahrstrecke. Es ist halt Winter.
Als negativ - aber dafür kann das Auto nix - empfinde ich teilweise die Ladeinfrastruktur. Der größte Energieversorger unseres Bundeslandes stellt E-Tanksäulen flächendeckend bereit, eine mit 50kW Abgabe, die andere mit 150kW Abgabe in nächster Umgebung. Bei beiden funktioniert Direct Payment NICHT - Meldung ist längst erfolgt, scheint niemanden zu interessieren...
Ein Supermarktparkplatz ist vollständig geräumt und salznass, nur dort wo sich die E-Ladesäule befindet, liegt Schnee und beim Aussteigen aus dem Auto fällt man aufgrund der Glätte des Bodens fast auf die Nase. Das unterstreicht zum Teil auch die "Wertigkeit"... An solchen Dingen merkt man halt, dass die E-Community relativ klein ist und wir gesittete Erdenbürger sind. Täte mich interessieren, was passiert, wenn eine normale Tankstelle keinen Sprit gibt und man beim Aussteigen auf die Nase fällt.
Naja.
Aber das wird noch, da bin ich mir sicher.
Ich bereue nichts und freu mich auf die Zukunft.
Die besagten E-Tanksäulen brauchen also eine separate Ladekarte (?), sollte aber doch kein "Hexenwerk" sein.
Mit Direct Payment meinst du dann mittels EC-Karte oder was ?
Wo das angeboten wird, könnte der Tarif wohl noch höher sein - als sie sonst auch schon ggü eigener Wallbox wohl sind..(!)
Beim Supermarktparkplatz kann man das Problem doch einfach mal vor Ort ansprechen.
Dort dann kostenlos ?
Solche haben wir leider noch allzu wenige und dann immer nur 1/2 Ladestellen.
Eigene Wallbox wird am Mittwoch installiert, und ab dann werde ich nur selten öffentliche Tankstellen nutzen, sondern entweder zuhause an der Wallbox oder kostenlos an der Steckdose in der Arbeit nachladen. Daher möchte ich derzeit nur mit Kreditkarte laden und unabhängig bleiben.
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Habe bisher nur Erfahrungen mit der Ladesäule bei uns im Ort (Leistung 11kW, 1kW kostet 40 Cent) und mit einer Ladesäule vom ÖAMTC (ADAC) - die soll 75kW liefern, was sie leider bei weitem nicht schafft, aber sie funktioniert wenigstens und ich konnte heute von 40% auf 70% in 26 min laden - Kosten dafür 5,16€.
also ähnlich, mit 39 cent/kWh.
Das lasse ich mir noch mal bei Gelegenheit gefallen. Aber auf Dauer in Sachen Kosten und alltäglichem Handling, muss es zuhause möglich sein.
Zitat:
@flex-didi schrieb am 29. Januar 2022 um 17:03:51 Uhr:
also ähnlich, mit 39 cent/kWh.
Das lasse ich mir noch mal bei Gelegenheit gefallen. Aber auf Dauer in Sachen Kosten und alltäglichem Handling, muss es zuhause möglich sein.
Stimme ich vollkommen zu. Ohne Lademöglichkeit zuhause hätte ich mir ziemlich sicher kein E-Auto gekauft.
Obwohl je nach Fahrprofil kann man ein aktuelles Elektrofahrzeug durchaus ohne eigenen Ladeanschluss nutzen.
gewiss. wenn arbeitsstätte und einkaufen-mit-ladesäule und wenige jahres-km es hergeben.
bei mir reihen sich jetzt auch ein paar städtische ladesäulen an.
aber was nutzt die hohe effizienz und alles, wenn es der ladepreis dort so brutal wieder einsteckt ?!
klar. auf der anderen seite schreckt mich noch der aufwand um eine wallbox durch vorgarten und wegstück..
Zitat:
@206driver schrieb am 30. Januar 2022 um 08:37:01 Uhr:
Obwohl je nach Fahrprofil kann man ein aktuelles Elektrofahrzeug durchaus ohne eigenen Ladeanschluss nutzen.
Ich rate aus persönlicher Erfahrung davon ab.
Heute am Sonntag Auto waschen gewesen, Ladestand noch etwas über 30%, mit der Absicht danach eine Schnellladestation aufzusuchen.
Ergebnis: Eine außer Betrieb, eine besetzt, eine am Sonntag nicht in Betrieb.
Fazit: Jetzt hängt der Wagen zuhause an der normalen Steckdose mit 1,8kW mit dem mitgelieferten Notziegel.
Also wer Nervenkitzel mag, sich zwischendurch gerne ärgert und wem es egal ist, dass er unterwegs das Dreifache für den Strom bezahlt als bei der eigenen Wallbox zuhause, der kann es gerne ohne versuchen. Ich würde es nicht machen!
Andererseits, wenn man ganz wenig fährt, kommt man vielleicht auch mit Nachladen an der Haushaltssteckdose durch, wobei das nur eine Notlösung sein sollte.
So, mittlerweile bin ich schon fast 1.500km gefahren. Mein bisheriges Fazit ist positiv. Seit knapp einer Woche habe ich eine 11kW-Wallbox zuhause. Die Montage durch den Elektrotechniker kostete knapp unter 600€, ebenso wie die Wallbox, somit bin ich für Wallbox & Montage bei unter 1.200€ geblieben. Was die Wallbox betrifft, hab ich das Standard-Modell von Heidelberg genommen - kein Firlefanz, aber ein solides Gerät.
Der Verbrauch liegt zwischen 21 und 22kWh/100km, wobei es meiner Erinnerung nach seit der Anschaffung immer unter +10°C hatte, maximal eher +5°C, meist nur um die 0°C. Ich denke, dass die Effizienz im Frühjahr und Sommer um ca. 25% steigen wird.
Von den Unterhaltskosten steige ich definitiv besser aus als mit einem vergleichbaren Benziner oder Diesel - das traue ich mich jetzt schon zu behaupten. Einerseits die Wartung und Versicherung, andererseits ist auch das Laden günstiger, selbst im Winter. Dazu kommt, dass ich in der Arbeit kostenlos laden kann, zwar nur an der Steckdose mit dem 1,8kW-Notfallstecker, aber in 8-12 Stunden kommt doch einiges zusammen, sodass bei einer langen Schicht Hin- u. Rückfahrt fast zur Gänze rückgeladen werden können.
Das Fahren selbst empfinde ich als total angenehm, leise, entspannt. Ich glaube, es ist so wie beim Automatikgetriebe: Wenn man mal eines hatte, dann möchte man keinen Handschalter mehr. Ich mag nun auch keinen Wagen mit Verbrennungsmotor mehr.
PS.: Was das Laden an öffentlichen Ladesäulen betrifft: Direct Payment war an zwei mir bekannten Standorten tatsächlich fehlerhaft, ich habe den Betreiber mehrfach darauf hingewiesen und nach 2 Wochen wurde das Problem behoben. Witzigerweise an dem Tag, an dem ich die Wallbox installiert bekam. 🙂 Ich habe mir mittlerweile aber eine Tankkarte von einem großen österreichischen Energieversorger zugelegt, damit kann ich unterwegs österreichweit an über 6.000 Ladesäulen laden.