ForumVersicherung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Erfahrung mit R+V und "Carexpert"

Erfahrung mit R+V und "Carexpert"

Audi A3 8P
Themenstarteram 26. Januar 2011 um 10:17

Hallo,

folgende Situation:

Ende November sind Steine vom Nachbarhaus auf mein

Fahrzeug gefallen, 2 grpße Steine und "lawinenmässig"

viele kleine. Nachdem ich den Schaden meinem Nachbar mitgeteilt habe

wurde seine Versicherung informiert, sollte danach kurz die Schäden

beschreiben, was ich getan habe, danach ein Kostenvoranschlag meines Audihauses, liegt bei ca. 2200€. Nun wollten die RV aufgrund ihrer

CarExperten den Schaden nur noch auf 1200€ beziffern, und mir sogar vorschreiben in welche Wertkstat ich gehen könnte, muss dazu sagen mein A3 hat noch keien andere Werkstatt gesehen als die von Audi, außerdem eine Garantieverlängerung, die mich ja an Fachwerkstatt

bindet, so nun wollten die nochmals eine Stellungnahme des Autohauses, was telefonisch nicht anerkannt wurde, und nachdem die Stellungsnahme per Fax, vom Autohaus an die Versicherung ging möchten die das Fahrzeug vor Ort "in Augenschein nehmen"

weil nach deren Aussage ( CarExpert) das Dach und die Tür nicht komplett lackiert werden müssten, es wären ja keine 40% Fläche beschädigt, dabei sind die Lackschäden über das ganze Autodach verteilt, wobei der größte Schaden im letzten Drittel des Daches ist, auch ist die hintere Beifahrertür durch mehrere Lackschäden beschädigt. Nun wurde halt ein Anwalt eingeschaltet, habe auch Rechtsschutz, wollte die Kosten eigentlich so gering halten, hätte sogar auf den Nutrzungsausfall verzichtet, aber so??? Ich denke mal die Kosten werden durch Anwalt, Gutachten , Nutzungsausfall, nochmals um ein drittel ansteigen, Ist das normal?? Der Schaden steht ja definitif fest, werde denen nun auch jede Fahrt, die ich machen musste in Rechnung stellen.

Ach so, das ist nicht das erste Mal das vom Dach Steine gefallen sind, ist jetzt zum 3. mal passiert, beim ersten Mal traf es meinen Astra, beim 2 mal war kein Fahrzeug abgestellt, und nun den A3, was mich anko.. bei dieser Sache wenn es Kinder trifft, oder so ein Stein auf den kopf fällt, brauchen die dann auch eine Stellungsnahme des Krankenhauses????

Steine-dach
Steine1-2
Dach-nachbar
Ähnliche Themen
16 Antworten

Klingt doch alles vollkommen richtig, wie du das angehst. Mit den Rechnungen für jede Fahrt, wirst du wohl nicht durchkommen, aber versuchen kann man es ja mal. Wenn dein Anwalt der Versicherung schreibt, werden die schon einlenken... einen Rechtsstreit wollen die wegen den Kosten meist auch nicht. :D

Aber mir stellt sich die Frage, warum du da immernoch parkst, wenn da ständig Steine (Dachziegel) runterkommen?

Themenstarteram 26. Januar 2011 um 11:14

ist mein Hof, kann leider nicht

anders parken, auser ich würde den Hof überdachen

mit Plexiglas o.ä :-)

eigentlich müsste der herr Nachbar das abstellen, das es immer wieder zu "Steinschlag" kommt---Gefährdung,

hatt es mir schon ein paar mal versprochen, denke das mein Anwalt ihm halt auch noch ein Brief schreiben muss..

aber trotzdem: da steht der Schaden fest, die Schuldfrage ist ganz klar, aber trotzdem weigern die sich den Schaden anzuerkennen, das stinkt mir am meisten,

gruss ghost

HÄ? Was für ein Recht sollte die R+V haben durch nen 'Carexpert' von denen Deinen Schaden zu beurteilen? Geht ja mal gar nicht. Da hätten die Deinen Schaden ja gleich so am Telefon schätzen können... dafür gibts Sachgutachter, den Du im Schadensfall selbst bestimmen kannst. Du bist 100% im Recht - wäre auch sofort zum Anwalt so wie Du. Die R+V ist eh das letzte, total überteuerte Versicherung, die wollten mich vor vielen Jahren auch mal übers Ohr hauen bei nem Schadensfall.

Ich hatte 2 Auffahrunfälle, beide in einem Abstand von 2 Monaten, beide male der Leidtragende und 0 Schuld, weil ich an der roten Ampel stand und der Verursacher gepennt hat.

Und für mich war nach dem ersten Unfall und der Arie mit der Versicherung klar, dass ich sofort alles dem Anwalt übergebe. Die wollen Dich immer über den Tisch ziehen...

Themenstarteram 27. Januar 2011 um 11:33

erst mal danke für eure antworten,

ja das problem mit den versicherungen, beitrag wollen

die gleich haben, aber wenn es darum geht schaden zu bezahlen

wollen die sich wahrscheinlich alle drücken,

mal schauen was der "carexperte" meint, notfalls gehe ich

halt gerichtlich vor,

werde euch auf dem laufenden halten

gruss ghost

@ghost: Leider wirst Du, so wie Du den bisherigen Verlauf geschildert hast, wahrscheinlich tatsächlich mit der Versicherung vor Gericht enden.

Ich stecke derzeit wegen einer Unfallsache (allerdings Motorrad, nicht PKW) in derselben Situation: die Angelegenheit ist absolut klar, es gab auch einen Zeugen, der schon klar zu meinen Gunsten ausgesagt hat und selbst die Unfallakte der Polizei ist eindeutig.

Trotzdem wollte die gegnerische Versicherung nur 50% des erheblichen Schadens übernehmen, da für sie angeblich nicht nachvollziehbar sei, wer den Unfallschaden verursacht hat. Klar. :rolleyes:

Ergebnis nun: wesentlich höhere Kosten für die Versicherung, da nun noch Anwaltskosten, Gerichtskosten entstanden sind sowie ein weiteres kostspieliges Verfahren wegen Körperverletzung anhängig ist. Dazu kommt noch ein laufendes Strafverfahren gegen den Unfallverursacher.

Zeitlicher und finanzieller Aufwand für viele Beteiligte ohne Ende und warum?

Weil die Versicherung des Unfallgegners eine "aggressive Schadensregulierung" (Zitat meines Anwalts) vornehmen wollte.

Und in nicht wenigen Fällen kommen die Versicherungsgesellschaften damit durch, weil viele Menschen den Gang zum Anwalt oder gar vor Gericht umgehen wollen, was ja grundsätzlich nachvollziehbar ist.

Dieses Gezerre um Schadenshöhen und deren Regulierung lohnt sich für die Versicherungen also scheinbar so sehr, dass ein paar Querulanten wie z.B. ich, die dann tatsächlich Anwalt und Gericht bemühen und damit sogar deutliche Mehrkosten verursachen, nicht ins Gewicht fallen. :(

Themenstarteram 27. Januar 2011 um 20:03

@strassenfeger

werde es morgen erleben, bzw wenn der experte

sein gutachten abgibt, werde auf jeden fall mir meine schäden bezahlen bzw. lasse es eh reparieren,

das neuste: die wollten doch freiwillig einen kostenvorschuss

in höhe von 1600€ und was ist gekommen?? 1370€.. das ist doch

net normal?? die lügen wie sie es brauchen, die meinen vielleicht, das ich die Schäden nicht reparieren lasse und somit die mehrwertsteuer sparen, ist eh schon komisch

eine einfache: ja hier ist die kostenzusage hätte genügt und alles wäre gegessen

aber du hast es schon gesagt: ich geb auch net nach:-)

die Schäden werden repariert in der Fachwerkstatt!!

gruss ghost

Zitat:

Original geschrieben von ghost246

@strassenfeger

werde es morgen erleben, bzw wenn der experte

sein gutachten abgibt, werde auf jeden fall mir meine schäden bezahlen bzw. lasse es eh reparieren,

das neuste: die wollten doch freiwillig einen kostenvorschuss

in höhe von 1600€ und was ist gekommen?? 1370€.. das ist doch

net normal?? die lügen wie sie es brauchen, die meinen vielleicht, das ich die Schäden nicht reparieren lasse und somit die mehrwertsteuer sparen, ist eh schon komisch

eine einfache: ja hier ist die kostenzusage hätte genügt und alles wäre gegessen

aber du hast es schon gesagt: ich geb auch net nach:-)

die Schäden werden repariert in der Fachwerkstatt!!

gruss ghost

Das Auszahlen eines Erstattungsbetrages ohne MwSt. durch die regulierende Versicherung ist mittlerweile normal.

Nachdem Du die Reparatur durch einen Fachbetrieb hast durchführen lassen, musst Du eine Rechnungsabschrift an die versicherung senden und auch die MwSt. wird erstattet.

Also, mach Dir diesbezüglich keine Sorgen.

Fraglich ist ja bei Dir vielmehr, ob die tatsächliche Reparatur Deines Wagens nicht die 1.600 € brutto überschreitet. Und da wird sich zeigen, ob Du nicht um den Rest kämpfen musst.

Aber erst mal abwarten...eigentlich habe ich in Deinem Fall nun nach erster erfolgter Zahlung den Eindruck, dass hier die Versicherung nun doch eher nicht die Absicht hat, Dir größere Schwierigkeiten zu machen.

Aber bleib´am Ball. :)

wenn ein Gutachter den Schaden auf 2.200 EUR schätzt dann hat eine Versicherung auch zuzahlen. Ein Kostenvoranschlag seitens des Autohauses ist nicht ausreichend.

Als geschädigter hat man auch das Recht sich selbst einen Gutachter auzusuchen, würde ich immer empfehlen da wenn die Versicherung einen schickt der immer auf deren Seite steht.

Hat man nun das Gutachten mit X EUR muss eine Versicherung auch zahlen sprich die Versicherung müsste das Gutachten anzweifeln, was aber meist nicht positiv für die endet.

Am besten ist allerdings in solchen Fällen ne Rechtschutz und dann ab zum Anwalt (die wollen ja auch was verdienen) der kann sich dann um alles kümmern.

Themenstarteram 28. Januar 2011 um 15:49

hi,

der gutachter war eben da, er ist der meinung das

der kv meiner werkstatt ok ist, und das dach bzw die tür komplett

lackiert werden müssen,

warte aber noch das gutachten ab, sollte alles nächste woche

über die bühne gehen,

gruss ghost

Klingt doch gut! Glückwunsch! Dann rede doch nochmal mit dem Nachbarn, dass er sein Dach richten lässt, oder dir einen Carport zahlt! :D

Themenstarteram 29. Januar 2011 um 9:39

mmmh, das mit dem carport hört sich gut an ;-)

Themenstarteram 7. Febuar 2011 um 11:27

Hi,

Gutachten ist gekommen: Schadenshöhe laut Gutachten 2000€

Kostenvoranschlag Werkstatt 2200€

Beim Gutachten wurden nicht Entsorgungskosten, übliche Preisschwankungen nicht berücksichtigt, steht auch so

im Gutachten,

Ist schon Schade das man erst mit Hilfe von Anwalt seinen

Schaden reguliert bekommt, wobei der KV von einer Markenwerkstatt kommt, hätte man ( Versicherung) sich die Kosten sparen können

 

so nun Termin für Reperatur ausgemacht

Gruss Ghost

Hallo ich berichte mal wie es wirklich läuft bei carexpert:

Carexpert Gutachter arbeiten ausschließlich für Versicherer.

Damit die Gutachterkosten nicht als Personalkosten beim Versicherer aufschlagen, wurde eine externe Gesellschaft car expert von mehreren Versicherern gegründet und die Vers.-Gesellschaften können nun anstatt Personalkosten Gutachterkosten jeden Schaden als Schadenaufwendungen zuordnen. Die Gutachter sind selbstverständlich bei der carexpert angestellt und werden dort sehr geknebelt. Sie bekommen bei Hagelaktionen 30 Minuten pro Fahrzeugbesichtigung, das heißt sie werden gezwungen am 8 Std Tag 16 Fahrzeuge zu besichtigen. Egal ob Transporter, der 10 Jahre alt ist und eine Totalschaden- Prüfung stattfinden muss ( Gegenüberstellung der Rept.-Kosten zum Fahrzeugwert) und das zwingende Einstellen in einer Restwertbörse. Hier kommen aufgrund des von carexpert vorgegebenen Zeiten entsprechende Gutachten heraus. Den armen, getriebenen Gutachtern kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, denn, von carexpert werden die Gutachter sprichwörtlich verheizt, nach dem Motto Quantität anstatt Qualität. Wenn sie dann nach einer wöchentlichen Hagelaktion am Freitagabend heim fahren wollen, müssen sie bis Samstag vor Ort bleiben und bekommen von carexpert noch Aufträge welche am Heimweg liegen!

Normal lebt carexpert von Kaskoschäden, wo der Fahrzeughalter keine Gutachterwahl hat. Natürlich versucht carexpert auch mit Haftpflichtschäden Geld zu verdienen.

Im Haftpflichtschaden steht jedem Geschädigten Fahrzeughalter jedoch ein unabhängiger freiberuflicher Kfz Gutachter zu. Auch die SSH Sachverständigen dürfen für die Versicherungen Kaskoschäden besichtigen, wollen aber nach Möglichkeit vorwiegend Haftpflichtschäden besichtigen.

Selbstverständlich kommt es immer auf den jeweiligen Menschen an, welcher in dem Gutachter steckt.

Abschließend kann man sagen carexpert Gutachter sind arme getriebene Soldaten, welche wesentlich weniger verdienen als freiberufliche KFZ Gutachter, aber jeder freut sich, dass er einen Job hat, in der heutigen Zeit.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Erfahrung mit R+V und "Carexpert"