Ende der Leistungssteigerung?

Hi,

ich frage mich seit Jahren, wann das Ende der steigenden Leistungszahlen bei PKWs erreicht ist? Neuwagen haben jetzt im Durchschnitt 140 PS unter der Haube.

http://img.welt.de/.../DWO-Neuwagen-jb-Aufm.jpg

Vor 19 Jahren noch hatten Neuwagen im Durchschnitt 95 PS, die Schwelle von 100 PS wurde im Jahr 1997 durchbrochen. 2004 dann hatte der durchschnittliche Neuwagen erstmals mehr als 120 PS.

Dank Turbolader konnte trotz Downsizing die PS-Zahl weiter gesteigert werden. Lustigerweise hatte VW die höchsten Zuwachsraten in % unter den deutschen Autobauern.

Allein der Golf zeigt das. Der neue Golf 7 R bringt es gar auf 300 PS.

Beste Antwort im Thema

Die Industrie baut nicht was die Kundschaft wünscht, sondern der Kundschaft wird geschickt eingeredet, das sie was "anderes, neues" braucht. Angebliche Sicherheit, angeblicher Umweltschutz, mehr Leistung, anderes Image oder was weiß ich 😉

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Zitat:

@ortler schrieb am 29. März 2016 um 18:50:19 Uhr:


Ich denke auch , die derzeitige Entwicklungsstufe der Akkus ist nicht der Endzustand. Zu jeder Zeit gab es Bedenkenträger , die jeder Entwicklung im Wege stehen. Scheinargumente erschlagen den Fortschritt.
Der Wirkungsgrad des Verbrenners liegt aufgrund der zur Erzeugung des Benzins aufgewendeten Energie geschätzt weit unter 20%.Der Wirkungsgrad von E-Motoren liegt über 90% ,ohne Getr./Diff. direkt an die Räder Schwachpunkt ist "noch der Akku".Moderne Wind-,Sonnen-und Wasserkraftwerke haben Wirkungsgrade oberhalb 65 % überschlägig hochgerechnet). Weitgehend ohne Ressourcenverbrauch und CO². Das muß die Zukunft sein in Verbindung mit Speichertechnologie.

@allesgeht,
lass Dich von Halbwissenden nicht auf unsachliche Diskussionskultur ein. Wenn Argumente ausgehen........

Milchmädchenrechnung!

Ein Verbrennungsmotor liegt heute um die 40% Wirkungsgrad. Rechnet man die 3% bis 8% Verlust für die Raffinierung hinzu, sind es vielleicht 38% (95% nach der Raffinerie und davon 40% Wirkungsgrad ergibt 38%, Benziner etwas weniger, Diesel etwas mehr). Ein typisches Kohlekraftwerk liegt auch nicht besser und aus diesem kommt überwiegend unser Strom, der dann noch transformiert, transportiert, wieder transformiert und über Ladegerät in den Akkus gespeichert und von dort wieder entladen und an den Elektromotor mit seinen 90% Wirkungsgrad weiter gereicht wird. Am Ende liegt der Elektroantrieb wirkungsgradtechnisch unter dem Verbrennungsmotor. Den extrem hohen Energieverbrauch für die Akkuherstellung unberücksichtigt gelassen.

Faß Dich mal an die eigene Nase und berücksichtige Deinen eigenen Ratschlag:
"lass Dich von Halbwissenden nicht auf unsachliche Diskussionskultur ein. Wenn Argumente ausgehen........" Das scheint ja bei Dir der Fall zu sein, das mit dem Halbwissen und den fehlenden Argumenten. 😁

Zitat:

Der Wirkungsgrad des Verbrenners liegt aufgrund der zur Erzeugung des Benzins aufgewendeten Energie geschätzt weit unter 20%.Der Wirkungsgrad von E-Motoren liegt über 90%

So kann man sich die Welt aber auch schön lügen. 😉

Beim Verbrenner berechnest du für den Wirkungsgrad die Herstellung des Kraftstoffes mit rein und elektrische Energie scheint wohl einfach so dazu sein, braucht ja überhaupt nicht erzeugt zu werden.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 29. März 2016 um 18:56:34 Uhr:



Zitat:

Der Wirkungsgrad des Verbrenners liegt aufgrund der zur Erzeugung des Benzins aufgewendeten Energie geschätzt weit unter 20%.Der Wirkungsgrad von E-Motoren liegt über 90%

So kann man sich die Welt aber auch schön lügen. 😉

Beim Verbrenner berechnest du für den Wirkungsgrad die Herstellung des Kraftstoffes mit rein und elektrische Energie scheint wohl einfach so dazu sein, braucht ja überhaupt nicht erzeugt zu werden.

War in den 68er Revolten doch auch schon der Slogan: Wir brauchen keine AKW, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose. 😉

Zitat:

@ortler schrieb am 29. März 2016 um 18:50:19 Uhr:


Ich denke auch , die derzeitige Entwicklungsstufe der Akkus ist nicht der Endzustand. Zu jeder Zeit gab es Bedenkenträger , die jeder Entwicklung im Wege stehen. Scheinargumente erschlagen den Fortschritt.
Der Wirkungsgrad des Verbrenners liegt aufgrund der zur Erzeugung des Benzins aufgewendeten Energie geschätzt weit unter 20%.Der Wirkungsgrad von E-Motoren liegt über 90% ,ohne Getr./Diff. direkt an die Räder Schwachpunkt ist "noch der Akku".Moderne Wind-,Sonnen-und Wasserkraftwerke haben Wirkungsgrade oberhalb 65 % überschlägig hochgerechnet). Weitgehend ohne Ressourcenverbrauch und CO². Das muß die Zukunft sein in Verbindung mit Speichertechnologie.

@allesgeht,
lass Dich von Halbwissenden nicht auf unsachliche Diskussionskultur ein. Wenn Argumente ausgehen........

Moin und,

Danke für den Hinweis @ortler! Ich nehme wohl immer gewisse Leute zu ernst!🙂 Aber ich glaube immer an das gute im Menschen und das man Sie mit Argumenten..................!! Aber diese Technik Menschen....!😕

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Zitat:

@Ja-Ho schrieb am 29. März 2016 um 18:55:53 Uhr:



Zitat:

Ich kippe mir ein Glas Rotwein ein, jetzt wird es spannend. 😁

Zitat:

@Ja-Ho schrieb am 29. März 2016 um 18:55:53 Uhr:



Zitat:

Popcorn net vergessen. (Aldi hat noch offen, kannst noch welches bekommen)

Solche Beiträge sind einer vernünftigen Diskussion nicht dienlich.
Also lasst das bitte.

MfG Ja-Ho

ja ich weis, du liebst mich ja so sehr. ich lern ja noch, also net für übel nehmen, wenn immer mal einer (noch!) durchrutscht. kann nur besser werden.

Zitat:

@allesgeht schrieb am 29. März 2016 um 19:06:35 Uhr:



Zitat:

@ortler schrieb am 29. März 2016 um 18:50:19 Uhr:


Ich denke auch , die derzeitige Entwicklungsstufe der Akkus ist nicht der Endzustand. Zu jeder Zeit gab es Bedenkenträger , die jeder Entwicklung im Wege stehen. Scheinargumente erschlagen den Fortschritt.
Der Wirkungsgrad des Verbrenners liegt aufgrund der zur Erzeugung des Benzins aufgewendeten Energie geschätzt weit unter 20%.Der Wirkungsgrad von E-Motoren liegt über 90% ,ohne Getr./Diff. direkt an die Räder Schwachpunkt ist "noch der Akku".Moderne Wind-,Sonnen-und Wasserkraftwerke haben Wirkungsgrade oberhalb 65 % überschlägig hochgerechnet). Weitgehend ohne Ressourcenverbrauch und CO². Das muß die Zukunft sein in Verbindung mit Speichertechnologie.

@allesgeht,
lass Dich von Halbwissenden nicht auf unsachliche Diskussionskultur ein. Wenn Argumente ausgehen........

Moin und,

Danke für den Hinweis @ortler! Ich nehme wohl immer gewisse Leute zu ernst!🙂 Aber ich glaube immer an das gute im Menschen und das man Sie mit Argumenten..................!! Aber diese Technik Menschen....!😕

Es wäre schön, wenn denn mal ein Argument käme.

"Optimismus ist nur ein Mangel an Information." 😁

@allesgeht : Abwandlung des M10 mit 1,5l und geschätzten 1 400 PS hatte BMW in der Formel 1
Hat teilweise eine Runde gehalten

Zitat:

@andi_sco schrieb am 29. März 2016 um 19:44:36 Uhr:


@allesgeht : Abwandlung des M10 mit 1,5l und geschätzten 1 400 PS hatte BMW in der Formel 1
Hat teilweise eine Runde gehalten

......und zu der Zeit wurde nach jedem Rennen der Motor überholt bzw ein neuer Motor verbaut, da hat es keine Rolle gespielt, wie lange der Motor hält.

Nur der Finanzrahmen setzte da Grenzen.

Es wurden gebrauchte verbaut

Zitat:

@voedisch schrieb am 29. März 2016 um 19:10:36 Uhr:



Zitat:

@Ja-Ho schrieb am 29. März 2016 um 18:55:53 Uhr:

Zitat:

@voedisch schrieb am 29. März 2016 um 19:10:36 Uhr:



Zitat:

@Ja-Ho schrieb am 29. März 2016 um 18:55:53 Uhr:


Solche Beiträge sind einer vernünftigen Diskussion nicht dienlich.
Also lasst das bitte.

MfG Ja-Ho

ja ich weis, du liebst mich ja so sehr. ich lern ja noch, also net für übel nehmen, wenn immer mal einer (noch!) durchrutscht. kann nur besser werden.

Hat nichts mit Liebe oder sonst welchen Abneigungen zu tun.
Du und andere sollten diese Popcorn Beiträge einfach lassen.
Ob bei Dir noch irgendwas besser wird möchte ich nicht komentieren.

Zitat:

@flat_D [url=http://www.motor-talk.de/forum/ende-der-leistungssteigerung-
War in den 68er Revolten doch auch schon der Slogan: Wir brauchen keine AKW, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose. 😉

Ja, Du hast Recht, mit Deiner Argumentation kann ich nicht mithalten.
Dennoch , um andere Energieträger werden wir nicht herumkommen.

Übrigens, Ein großer Teil der 68er hat beim jetzigen Energie-und Umweltdilemma mitgewirkt.

Zitat:

@allesgeht schrieb am 29. März 2016 um 18:26:58 Uhr:


und schon wieder dieses Technik BLA BLA!
Wir haben im Unternehmen ein Tesla Dienstfahrzeug, und bin damit schon locker 400 Km gefahren. Ende!! Und Du must nicht hier mit "Idiot" und ähnlichen rumprollen. Die Praxis zählt. Und dat hat sogar der 911 Turbo bis 100 km/h keine Chance! Ich sage ja auch nicht das man immer die volle Leistung abruft, und dann noch über 400KM weit kommt! Aber nein Du erzählst von Speicherdichte, Brennstoffzelle ,kaputtes Konzept ,,,,,,,,,,,!! Ich kann Dich Philosophen nicht mehr hören, ALLES THEORIE!!!

Nochmal langsam zum Mitdenken. Ich sag nicht, dass der Wagen nicht fährt. Geradeaus geht der gut, was u.a. an der Kennlinie des Elektromotors liegt. Der hat sein Leistungsmaximum in der MITTE des Drehzahlbandes. Siehe http://www.cbcity.de/zur-laengsdynamik-des-tesla-roadster-s ... also etwa bei 130 km/h. Mit einem Zweigang-Getriebe wäre obenrum nochmal mehr möglich, blöderweise kanns der Akku nicht. Auf die "Nm" kannst du ein Ei schlagen, da diese ohne Angabe der Übersetzung sinnlos sind. Das einzige was für Längsdynamik zählt ist die verfügbare LEISTUNG bei Geschwindigkeit X abzüglich den Widerständen (Aerodynamik/Rollwiderstand). Du kannst einen E-Motor nicht ungestraft mit unendlich viel Herz auf Drehzahl bringen, ohne dass die Feldverluste hochgehen. Ottos und Diesel haben halt die maximale Leistung nahe der Nenndrehzahl und nicht in der Mitte. Der aktuelle 911 Turbo kommt übrigens auf 3.0s von 0->100, siehe http://www.porsche.com/germany/models/911/911-turbo/ ... was irrelevant ist, im Alltag gewinnt die bessere Traktionskontrolle zusammen mit dem besseren Reifen.

Schneller als 2.8s wird übrigens schwer - entspricht etwa 1g. Wenn du deutlich mehr willst, dann brauchst du ne Zahnradbahn oder den Transrapid. Mein Motorrad schafft das wie jede Sportmaschine, wenns der Fahrer auf die Strasse bringt bzw. das Vorderrad unten hät. Übrigens 9s für 0->200 km/h, das Ding in den verbleibenden 6s von 100->200 ziehen kann jeder am Gas drehende Affe. Genau wie jeder Depp beim Tesla aufs Gaspedal steigen kann bzw. bei allen anderen Fahrzeugen mit Launch-Control. Ist beim E-Motor halt besonders einfach zu realisieren und killt obendrein keine Kupplung.

Mein Kritikpunkt am Tesla ist, dass bei 16-20 kWh Energiebedarf 100 zusätzliche Kilometer als Akku etwa 160 bis 200 Kilo wiegen, während 8l Benzin nur 7 Kilo kosten. Daher ist das Range-Extender Konzept "für Strecke" klar sinniger, weil zugleich die Masse sinkt. Speck den Tesla um 600 Kilo ab, pack für 100 Kilo einen RE rein, da haste Spass dran. Und Masse geht obendrein in den Verbrauch. Bau einen Tesla oder wie immer die Karre heißt mit 100km elektrischer Alltagsreichweite, 75kW Range-Extender und das ganze für 50k€. Ich schreib sofort die Bestellung.

Ansonsten hat Theorie einen Vorteil: man liest den Marketingscheiß mit anderen Augen. Thermodynamik kann kein Marketing außer Kraft setzen. Bei manchen Leuten setzt beim Anblick eines Hochglanz-Prospektes halt das Hirn aus, egal ob da Titten oder Newtonmeter abgebildet sind. Deren Problem.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 29. März 2016 um 18:56:34 Uhr:



Zitat:

Der Wirkungsgrad des Verbrenners liegt aufgrund der zur Erzeugung des Benzins aufgewendeten Energie geschätzt weit unter 20%.Der Wirkungsgrad von E-Motoren liegt über 90%

So kann man sich die Welt aber auch schön lügen. 😉

Wie wahr. Google nach "Umwelterklärung GUNVOR Raffinerie 2014". Wirkungsgrad der Raffinerie aller Produkte zu eingesetztem Öl liegt bei 95 Massenprozent. Seite 12 des PDF.

Wogegen Strom mit etwa 40-45% erzeugt wird. Braunkohle drunter, Kohle dran und Erdgas drüber. Mehr als 60% schaffen aber auch die besten Combined Circle Gasturbinen nicht. Bei den Stickoxid-Emissionen ist ein E-Auto damit je Kilometer mit Umweg "Kraftwerk" deutlich dreckiger als ein Ottomotor ab Euro-4.

Eingangsthema:
Ich wette da liegt schon einiges in den Schubladen der Ingenieure, das was wir gerade fahren ist nicht das aktuelle Ende der Fahnenstange, da geht momentan schon mehr. Alles wird scheibchenweise vermarktet um höchst möglichen Gewinn einzufahren.

Will sagen wir telefonieren jetzt mit dem i-Phone 6, das I-Phone 8 ist aber auch schon fertig, wird nur unter Verschluss gehalten.

Sicherlich wird es ein Ende geben, aber mit geschickten Marketingtricks wird es weiter nach hinten geschoben. Einige Hersteller gehen jetzt z.B. auf 3 Zylindermotoren über, wartet mal ein paar Jahre, da wird der Vierzylinder wieder neu geboren, keiner kennt ihn mehr, und teuer vermarktet.

So etwas gab es in der Vergangenheit schon oft.

Beispiele?

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