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ein Jahr Erfahrung mit dem forfour EQ

Smart Fortwo 453 (EQ)
Themenstarteram 26. September 2020 um 10:31

Hallo, ich habe heute meinen 44 EQ nach 12 Monaten wieder abgegeben, er passte irgendwie doch nicht.

 

Mit drei Kindern als Zweitwagen sollte der 44EQ die täglichen Fahrten erledigen und abundzu mal eine längere Strecke für eine Person als Fortbewegungsmittel dienen.

 

Optimistisch hatten wir die 150km Reichweite als ausreichend gesehen da die längste Strecke die er fahren sollte 105KM betrug die er aber im Winter nie und im Sommer nur mit 1% Akku rest schaffte was dann immer sehr unangenehm war.

 

Vom Platz hat er für uns vier ausgereicht wenn auch der Kofferraum zu klein war.

 

Der Wendekreis ist super klein was mich immer wieder positiv überrascht hat.

 

Im Innenraum gibt es viel zu bemängeln

Ich als 186cm Mensch finde keine optimale Sitzposition

Entweder haben die Beine genug platz, dann ist das Lenkrad zu weit weg oder man bekommt Druckstellen an den Unterschenkel rechts wegen der Kante der Mittelkonsole und das linke Knie verstellt immer die Aussenspiegel weil der Knopf dafür genau auf dieser höhe liegt( hätte man das Lenkrad ausziehbar gemacht und nicht nur in der Höhe verstellbar wäre das besser gewesen)

Um die elektrischen Fensterheber zu bedienen muss man die linke Hand auch total verenken

Die Design Applikationen um die Lüftungsdüsen waren bei mir in Weiss und haben ständig in der Windschutzscheibe gespiegelt was total irritiert und genervt hat

Der Rückspiegel hängt so tief das er oft die Sicht behindert

Ablagen sind Mangelware, das Ladekabel,Warndreieck und Verbandskasten mit Warnweste fliegen immer irgendwo rum oder belegen den knappen Kofferraum

 

Positiv war das Fahrgefühl, ich fühlte mich immer sicher in dem Auto und vom Antritt bis zur Bremse war alles hervorragend und machte spass.

 

Ich hoffe ich konnte dem Einen oder Anderen einige Infos geben die das Eine oder Andere bei einer Probefahrt genau betrachten lässt.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ein Jahr 44 EQ ein kurzes Fazit' überführt.]

Beste Antwort im Thema

Tja, in der Tat lassen sich alle Kritikpunkte die hier aufgeführt wurden, während einer Testfahrt "erfahren". Somit ist es für mich völlig unverständlich wieso man sich bei dem Fahrprofil und den körperlichen Vorgaben, für einen Smart entscheidet.

Unser Smart EQ fährt bei uns seit knapp 2 Jahren, zu 95% im Kurzstrecken- und Stadtverkehr, und hat uns als Stadt-/Kurzstreckenauto vollkommen überzeugt. Einzig der recht hohe Preis gibt Anlass zu Kritik, aber der ist sicher auch der einzigartigen passiven Sicherheit geschuldet, die dieses Auto bietet.

Im Winter erreichen wir 90 - 100km Reichweite, je nachdem wie stark die Heizung arbeiten muss, im Sommer sind es immer mindestens 120km, i.d.R. aber 130km (mit A/C an!). Das reicht für den täglichen Pendelverkehr mehr als aus.

Geladen wird zu Hause an der Wallbox. Wir haben nicht mal den 11KW-Schnelllader dabei und kommen sehr gut klar damit. Nächstes Mal würde ich allerdings zum 11kw on-bord-Schnelllader greifen.

Ergebnis: Positiv! Super Stadtauto. Emissionsfrei und leise, ohne das nervige Geruckel der Benziner-Varianten.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ein Jahr 44 EQ ein kurzes Fazit' überführt.]

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Tja, in der Tat lassen sich alle Kritikpunkte die hier aufgeführt wurden, während einer Testfahrt "erfahren". Somit ist es für mich völlig unverständlich wieso man sich bei dem Fahrprofil und den körperlichen Vorgaben, für einen Smart entscheidet.

Unser Smart EQ fährt bei uns seit knapp 2 Jahren, zu 95% im Kurzstrecken- und Stadtverkehr, und hat uns als Stadt-/Kurzstreckenauto vollkommen überzeugt. Einzig der recht hohe Preis gibt Anlass zu Kritik, aber der ist sicher auch der einzigartigen passiven Sicherheit geschuldet, die dieses Auto bietet.

Im Winter erreichen wir 90 - 100km Reichweite, je nachdem wie stark die Heizung arbeiten muss, im Sommer sind es immer mindestens 120km, i.d.R. aber 130km (mit A/C an!). Das reicht für den täglichen Pendelverkehr mehr als aus.

Geladen wird zu Hause an der Wallbox. Wir haben nicht mal den 11KW-Schnelllader dabei und kommen sehr gut klar damit. Nächstes Mal würde ich allerdings zum 11kw on-bord-Schnelllader greifen.

Ergebnis: Positiv! Super Stadtauto. Emissionsfrei und leise, ohne das nervige Geruckel der Benziner-Varianten.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ein Jahr 44 EQ ein kurzes Fazit' überführt.]

Dein Fazit kann ich voll nachvollziehen.

Meine Meinung: den for four hätte es so nicht geben sollen. Der for Two, macht dagegen voll Sinn und erschlägt bei uns alle Reichweiten Vorbehalte.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ein Jahr 44 EQ ein kurzes Fazit' überführt.]

Hi, ich kann schon den Themenstarter verstehen und die aufgelisteten Nachteile in der Ergonomie kann ich nachvollziehen. Ein voll verstellbares Lenkrad hätte ich mit 1,82m auch. Aber für lange strecken ist der Smart ja nicht gebaut und deshalb kann ich damit leben.

Die tägliche Strecke von 44km ist mit dem ForTwo trotzdem ein Vergnügen und ich bereue den Kauf nicht.

Inzwischen habe ich 31000km gemacht und der Smart BJ 01.2018 steht immer noch wie neu da. Kein Gestank, kein Ölwechsel, kein Bremsverschleiss einfach genial.

Gruß

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ein Jahr 44 EQ ein kurzes Fazit' überführt.]

Themenstarteram 2. Oktober 2020 um 18:44

Jetzt ist der A250e da und ich vermisse das Fahrverhalten vom Smart

:(

Hätte er doch nur mehr Reichweite gehabt...

Da mit dem Getriebe bei der A-Klasse ist ganz komisch, beim Smart hab ich immer Vollgas gegeben und er is zügig los nie haben die Räder durchgedreht.

Wenn Smart den Akku verdoppelt hat geh ich wieder zurück.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ein Jahr 44 EQ ein kurzes Fazit' überführt.]

Tja, Frontantrieb ist halt für gute Traktion recht ungeeignet. Deshalb würde ich z.B. auch nicht den Mini elektrisch fahren wollen. Aber da gibt es genügend mehr Beispiele (Kia, Hyundai, Opel, Mazda, Lexus usw.)

Aber es gibt auch viele Elektroautos, die es richtig machen, z.B.

BMW i3

VW ID3

eGO Life

Honda e

Skoda Enyaq

Tesla Model 3 Standard Plus

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ein Jahr 44 EQ ein kurzes Fazit' überführt.]

Wir haben jetzt unseren forfour EQ seit genau einem Jahr und sind damit ca. 8000km gefahren.

Wir sind mit dem Auto insgesamt sehr zufrieden. Wir haben das Auto für den Stadtverkehr gekauft und nutzen es auch nur in der näheren Umgebung. Die 150km Reichweite reichen dabei völlig aus. Für weite Strecken haben wir noch einen größeren Kombi. Der ist in elektrischer Version einfach noch zu teuer.

Geladen wird der Wagen über Nacht (Nachtstromtarif 0,20€/kWh, macht ca. 3€/100km) an der normalen Steckdose in der Garage.

Bei größerem Einkauf wird die Rücksitzbank umgelegt und dann reicht es auch für den großen Wocheneinkauf.

Der Smart ist extrem wendig, damit braucht man in keinem Parkhaus hin und her zu rangieren um in die Lücke zu kommen. Im Vergleich zu anderen Autos muss man allerdings recht viel am Lenkrad drehen um um die Kurve zu kommen.

Die Beschleunigung ist toll, man hat nie das Gefühl im Verkehr nicht mit zu kommen und vor sich hin zu schleichen. Die Höchstgeschwindigkeit von "nur" 130km/h ist nicht von Bedeutung, die fährt man in der Stadt oder über Land sowieso nicht.

Das Faltdach ist in Sommer der Hit, erinnert mich an meine alte Ente aus der Studentenzeit :). Die Klimaanlage habe ich allerdings noch nie genutzt.

Wenn man weiß wofür man den Smart EQ nutzen will, ist es ein wunderbares Stadtauto.

Gruß

dkwupp

Die ersten 1500 km sind durch und meine Frau vermisst die A Klasse nicht mehr. Als Cabrio macht er doppelt Spaß.

Die 1500 km haben uns keine 30€ Strom gekostet - nicht ausschlaggebend aber ein geiles Gefühl.

Wenn man will ist das Ding der King der Stadt. An der Ampel unschlagbar.

Der 22KW Lader ist ein Muss - nicht weil man ihn unbedingt braucht - er macht den Smart smarter. Mal eben beim Einkaufen vollladen ist cool.

Verarbeitung außen bei 33 k € ist miserabel - Fronthaube sitzt schief und ist laut MB Service nicht verstellbar. DAB+ Empfang grottenschlecht.

Aber er macht trotzdem Spaß und man glaubt nicht in einem solch kleinen Auto zu sitzen.

Was ich überhaupt nicht verstehe wie (gerade deutsche Hersteller) die Lader ausgelegt werden. Gerade bei großen Akkus ist doch gerade der 22KW Lader ein Muss und keiner hat es....aber der Smart...

Zitat:

@H.Lunke schrieb am 7. Oktober 2020 um 21:14:45 Uhr:

Was ich überhaupt nicht verstehe wie (gerade deutsche Hersteller) die Lader ausgelegt werden. Gerade bei großen Akkus ist doch gerade der 22KW Lader ein Muss und keiner hat es....aber der Smart...

Bei den großen Akkus macht nur DC-Laden Sinn, da sind die 22kW auch zu langsam. Ich finde es ist schon richtig so, wie z.B. der EQC ausgelegt ist.

Zu Hause wird mit bis zu 7,4kW geladen (über Nacht in 10h 74kWh) reicht völlig für den nächsten Tag und unterwegs mit 110kW an DC-Ladestation laden.

Wie gesagt, ich kann den Hype um 22kW-Lader nicht verstehen... Aber jedem das seine.

ich brauche ihn!

Es würde zumindest nicht schaden den 22KW Lader in anderen Modellen gegen Aufpreis anzubieten . Eine schiefe Haube haben wir auch. Geht uns tierisch auf den Sa**.

Nissan fängt nächstes Jahr mit ihrem SUB an - da gibts die 22kw. Macht schon Sinn in der Stadt mal eben 100 km nachzulegen.

Einen eqc brauche ich da nicht anstecken - haben die erkannt und wird ab Herbst mit 11 kw ausgeliefert.

Zitat:

@wyzi318iE46Limo schrieb am 8. Oktober 2020 um 19:31:18 Uhr:

Zitat:

@H.Lunke schrieb am 7. Oktober 2020 um 21:14:45 Uhr:

Was ich überhaupt nicht verstehe wie (gerade deutsche Hersteller) die Lader ausgelegt werden. Gerade bei großen Akkus ist doch gerade der 22KW Lader ein Muss und keiner hat es....aber der Smart...

Bei den großen Akkus macht nur DC-Laden Sinn, da sind die 22kW auch zu langsam. Ich finde es ist schon richtig so, wie z.B. der EQC ausgelegt ist.

Zu Hause wird mit bis zu 7,4kW geladen (über Nacht in 10h 74kWh) reicht völlig für den nächsten Tag und unterwegs mit 110kW an DC-Ladestation laden.

Wie gesagt, ich kann den Hype um 22kW-Lader nicht verstehen... Aber jedem das seine.

Das sehe ich etwas anders - DC ist nur an Autobahnen richtig vertreten.

Nicht jeder hat die Möglichkeit über Nacht mit 7,4 zu nuckeln.

Einkaufen, Essen gehen, Spaziergang ... Ruck zuck sind 44kw wieder drin. Zumal der 22kw Lader in Ac nicht so einbricht sondern voll bis 80% durchschiebt.

Beim eqc aber eh vergebene Müh - ist ein schnellschuss und säuft wie...

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