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Ecoboost 1.0 gibt nach Werkstattbesuch von alleine Vollgas!

Ford Focus Mk3
Themenstarteram 4. November 2019 um 14:05

Liebe Focus Freunde,

hatte diese WE ein eher unlustiges Erlebnis mit meinem Focus Ecoboost 1.0.

Auf der Autobahn bei Tempo ca. 130 hörte ich von vorne seltsame Pfeifgeräusche, da es an dem Tag sehr stürmisch war, dachte ich noch an Windgeräusche. Die Geräusche wurden aber immer deutlicher und es kam mir schon sehr seltsam vor. Nahm dann die nächste Ausfahrt um bei einer gleich dort befindlichen Tankstelle zu halten und nachzusehen. Während ich auf der Ausfahrt bergab fahre, gibt heult plötzlich der Motor auf, und der Wagen gab von alleine Vollgas. Mit Kuppung und Bremse konnte ich den Wagen etwas geschockt unter Kontrolle bringen. Danach wechselten sich Vollgas- und Normalpassagen ab und ich konnte den Wagen mit Mühe bei der Tankstelle abstellen. Nach einigen Minuten wieder gestartet, der Motor heult nur auf und dreht ca. 6000 Touren, keine Abhilfe ausser Motor mit Zündschlüssel abwürgen.

Habe dann vorne nachgesehen und nahe der Spritzwand an der hinteren Motorseite einen lose in die Luft hängenden fingerdicken Kunststoff-Schlauch entdeckt.

Der gerufene Pannenfahrer stellte diesen gebrochenen Schlauch auch als Ursache für die Panne fest,

erkannte aber, dass dieser bereits zuvor nur mittels Isolierband notdürtig geflickt gewesen ist und sich deshalb gelöst hat. Ich war einen Tag zuvor in der Ford-Werkstatt und bekam dort die Ventildeckel-Dichtung auf Garantie gewechselt. Laut Pannenfahrer musste dafür in diesem Bereich hantiert werden und eine Beschädigung könne dabei leicht passieren. Allerdings sollte man dies nicht auf diese Art lösen......???

Kann hier jemand sagen, um welche Art von Schlauch es sich hierbei handelt? Siehe Foto!

Habe schon Mail an die Werkstatt geschrieben, dort hat sich aber noch keiner gemeldet.

Wäre jedenfalls gut zu wissen was genau hier das Corpus Delicti darstellt, der Pannenfahrer wusste es nicht genau.

Focus-lutfschlauch-defekt
Beste Antwort im Thema

Ich finde deinen Thread schon berechtigt und es gibt eigentlich auch keinen Grund ihn deshalb anzugehen. Warum sollte jemand ohne technische Kenntnisse auch nach dem Werkstattbesuch unter die Motorhaube schauen? Er verlässt sich ja darauf, dass in der Werkstatt ordentlich gearbeitet wird.

14 weitere Antworten
Ähnliche Themen
14 Antworten
Themenstarteram 4. November 2019 um 16:04

Update: Die Werkstatt hat sich gemeldet. Leider ist der zuständige Mechaniker plötzlich erkrankt und nicht erreichbar...

Ein schuldhaftes Verhalten wird aber für möglich gehalten.

Es handelt sich jedenfalls um einen Schlauch für die Kurbelgehäuse-Entlüftung. Jedenfalls ein eher empfindliches Teil, ein kleines zwar, aber mit großer Wirkung wenn es kaputt geht!

Hallo

Nimms mir nicht übel, die Frage gehört nicht ins Internet, sondern das Fahrzeug wieder in die Werkstatt, vorausgesetzt du weisst das du oder vielleicht ein Vorgänger den NICHT Schaden verursacht haben.

 

mfg

Themenstarteram 4. November 2019 um 16:52

Ich nehms dir nicht übel, aber dies ist doch ein offenes Forum.

Und ich denke die Problematik mit diesem Bauteil könnte durchaus auch andere hier irgenwann betreffen und da es sich offensichtlich um ein sicherheitsrelevantes Teil handelt, durchaus von Interesse sein.

@djt111111 schrieb am 4. November 2019 um 16:43:32 Uhr:

Hallo

Nimms mir nicht übel, die Frage gehört nicht ins Internet, sondern das Fahrzeug wieder in die Werkstatt, vorausgesetzt du weisst das du oder vielleicht ein Vorgänger den NICHT Schaden verursacht haben.

mfg

Wenn ich mein Auto aus der Werkstatt mit einem durch Klebeband geflickten Schlauch zurück erhalten soll dann..... Dann würde ich dem Meister mehr Takte erzählen als der Motor in ner Minute macht....

Oder das Flickwerk war schon lange so verbaut.. Dann brauchst dich nicht beschweren oder wundern.

Ich finde deinen Thread schon berechtigt und es gibt eigentlich auch keinen Grund ihn deshalb anzugehen. Warum sollte jemand ohne technische Kenntnisse auch nach dem Werkstattbesuch unter die Motorhaube schauen? Er verlässt sich ja darauf, dass in der Werkstatt ordentlich gearbeitet wird.

Zitat:

@Blaupowser schrieb am 4. November 2019 um 16:04:37 Uhr:

Update: Die Werkstatt hat sich gemeldet. Leider ist der zuständige Mechaniker plötzlich erkrankt und nicht erreichbar...

...und deshalb war die Werkstatt nicht in der Lage, den defekten Schlauch sofort gegen ein unbeschädigtes Neuteil auszutauschen? :confused:

Zitat:

@vulkanroute schrieb am 4. November 2019 um 17:09:26 Uhr:

Ich finde deinen Thread schon berechtigt und es gibt eigentlich auch keinen Grund ihn deshalb anzugehen. Warum sollte jemand ohne technische Kenntnisse auch nach dem Werkstattbesuch unter die Motorhaube schauen? Er verlässt sich ja darauf, dass in der Werkstatt ordentlich gearbeitet wird.

Darauf kann ich nur sagen... Wer sich verlässt ist ggf. verlassen.

Man prüft immer seine "Ware" bei Erhalt. Wenn ich absolut keine Ahnung von Autos habe, dann muss ich mir vorsichtshalber jemanden mitnehmen.

Ich zum Beispiel prüfe immer den Ölstand ehe ich vom Hof fahre. Ebenso auf Kratzer Beulen innen und außen, offensichtlich fehlende Teile im Motorraum etc....

Auch eine kurze Bremsprobe ehe ich wieder auf eine öffentlicher Straße fahre.

Und echt mal, um dieses Klebeband zu erkennen und das das nicht werkseitig so verbaut ist erkennt man auch als Laie und fragt ggf. nach

Themenstarteram 5. November 2019 um 9:22

Doch, das ist sie, aber nicht sofort, da das Teil nicht lagernd ist und erst bestellt werden muss.

Wenn sie es schon gehabt hätten, hätte es der betreffende Mechaniker ja (hoffentlich) gleich verwendet, und nicht herumgeflickt...

@Drahkke schrieb am 4. November 2019 um 20:01:21 Uhr:

Zitat:

@Blaupowser schrieb am 4. November 2019 um 16:04:37 Uhr:

Update: Die Werkstatt hat sich gemeldet. Leider ist der zuständige Mechaniker plötzlich erkrankt und nicht erreichbar...

...und deshalb war die Werkstatt nicht in der Lage, den defekten Schlauch sofort gegen ein unbeschädigtes Neuteil auszutauschen? :confused:

Themenstarteram 5. November 2019 um 9:28

Natürlich habe ich den Wagen auf mögliche sichtbare Schäden etc. bei Abholung geprüft.

Aber dieser Schlauch ist beim besten Willen nicht erkennbar, ohne vorherige Demontage der Motorabdeckeung und vor allem der Ansaugbrücke die hinter dem Motor quer verläuft! Zu dem Zeitpunkt war der Schlauch ja auch noch mit dem Klebeband verbunden und ragte nicht frei in die Höhe.

Also k e i n Laie kann bzw. konnte dies erkennen!

@volvo 2000 schrieb am 4. November 2019 um 20:26:32 Uhr:

Zitat:

@vulkanroute schrieb am 4. November 2019 um 17:09:26 Uhr:

Ich finde deinen Thread schon berechtigt und es gibt eigentlich auch keinen Grund ihn deshalb anzugehen. Warum sollte jemand ohne technische Kenntnisse auch nach dem Werkstattbesuch unter die Motorhaube schauen? Er verlässt sich ja darauf, dass in der Werkstatt ordentlich gearbeitet wird.

Darauf kann ich nur sagen... Wer sich verlässt ist ggf. verlassen.

Man prüft immer seine "Ware" bei Erhalt. Wenn ich absolut keine Ahnung von Autos habe, dann muss ich mir vorsichtshalber jemanden mitnehmen.

Ich zum Beispiel prüfe immer den Ölstand ehe ich vom Hof fahre. Ebenso auf Kratzer Beulen innen und außen, offensichtlich fehlende Teile im Motorraum etc....

Auch eine kurze Bremsprobe ehe ich wieder auf eine öffentlicher Straße fahre.

Und echt mal, um dieses Klebeband zu erkennen und das das nicht werkseitig so verbaut ist erkennt man auch als Laie und fragt ggf. nach

Zitat:

@volvo 2000 schrieb am 4. November 2019 um 20:26:32 Uhr:

Zitat:

@vulkanroute schrieb am 4. November 2019 um 17:09:26 Uhr:

Ich finde deinen Thread schon berechtigt und es gibt eigentlich auch keinen Grund ihn deshalb anzugehen. Warum sollte jemand ohne technische Kenntnisse auch nach dem Werkstattbesuch unter die Motorhaube schauen? Er verlässt sich ja darauf, dass in der Werkstatt ordentlich gearbeitet wird.

Darauf kann ich nur sagen... Wer sich verlässt ist ggf. verlassen.

Man prüft immer seine "Ware" bei Erhalt. Wenn ich absolut keine Ahnung von Autos habe, dann muss ich mir vorsichtshalber jemanden mitnehmen.

Ich zum Beispiel prüfe immer den Ölstand ehe ich vom Hof fahre. Ebenso auf Kratzer Beulen innen und außen, offensichtlich fehlende Teile im Motorraum etc....

Auch eine kurze Bremsprobe ehe ich wieder auf eine öffentlicher Straße fahre.

Und echt mal, um dieses Klebeband zu erkennen und das das nicht werkseitig so verbaut ist erkennt man auch als Laie und fragt ggf. nach

Sorry, aber das was Du da schreibst ist doch vollkommener Humbug !

Ofensichtliche Schäden nach einem Werkstattbesuch zu erkennen ist ja recht simpel.

Pfusch an der Mechanik oder sogar Elektrik aber nahezu unmöglich !

Welcher "normale" Autofahrer soll das denn können ?

Immerhin geht man ja zu einer "Fachwerkstatt" um das machen zu lassen, was man selbst nicht weiß oder kann !

Hallo,

ich nochmal.

Ich glaube die Diskussion läuft hier etwas aus dem Ruder.

Egal ob Laie oder nicht. Heutige Autos sind nun mal etwas kompliziert aber manches funtioniert immer noch wie vor vielen Jahren. Meine Meinung zu diesen Themas ist, die Werkstatt ist minus 10, wenn man so etwas herausgibt als Werkstatt, na dann gute Nacht. Meine Werkstatt ruft mich an wenn es Komplikationen gibt, bzw vereinbaren wir das, das auf dem kurzen Dienstweg telefoniert wird wenn Ersatzteile gebraucht werden. Man kann das schon als Sabotge oder Schachbeschädigung (evt. Nachfolgeschäden)bezeichnen, wenn die Werkstatt nicht sagt bei der herausgabe. Aber ich werde zu ausschweifend. Wenn man so etwas feststellt sofort zurück in die Werkstatt und zu Rede gestellt. Und wenn man was ins I-net stellt zu dem Fall, wäre von mir aus eine kurze Schilderung des Falles und gegebenfalls eine Warnung vor der Werkstatt.

mfg

Themenstarteram 5. November 2019 um 12:20

Zur "Beruhigung" aller Forum-Freunde aus Deutschland: diese Werkstatt ist in Österreich!

Österreicher erfahren es von mir auf Wunsch per PN.

Zitat:

@KlausiGL schrieb am 5. November 2019 um 10:12:05 Uhr:

Zitat:

@volvo 2000 schrieb am 4. November 2019 um 20:26:32 Uhr:

 

Darauf kann ich nur sagen... Wer sich verlässt ist ggf. verlassen.

Man prüft immer seine "Ware" bei Erhalt. Wenn ich absolut keine Ahnung von Autos habe, dann muss ich mir vorsichtshalber jemanden mitnehmen.

Ich zum Beispiel prüfe immer den Ölstand ehe ich vom Hof fahre. Ebenso auf Kratzer Beulen innen und außen, offensichtlich fehlende Teile im Motorraum etc....

Auch eine kurze Bremsprobe ehe ich wieder auf eine öffentlicher Straße fahre.

Und echt mal, um dieses Klebeband zu erkennen und das das nicht werkseitig so verbaut ist erkennt man auch als Laie und fragt ggf. nach

Sorry, aber das was Du da schreibst ist doch vollkommener Humbug !

Ofensichtliche Schäden nach einem Werkstattbesuch zu erkennen ist ja recht simpel.

Pfusch an der Mechanik oder sogar Elektrik aber nahezu unmöglich !

Welcher "normale" Autofahrer soll das denn können ?

Immerhin geht man ja zu einer "Fachwerkstatt" um das machen zu lassen, was man selbst nicht weiß oder kann !

Humbug? Ok akzeptiert. Jeder ist fehlerfrei in einer Fachwerkstatt... Dem Mechaniker kann nicht passieren, daß er nen Liter Öl vergisst einzufüllen, einen Deckel vom Bremsbehälter vergisst, mit dem Schlüsselbund in der Hosentasche ne Beule in den vorderen Kotflügel gedrückt hat nur mal paar Beispiele. Es geht um die Beweislast warum ich das mache. Beispiel aus meinem Berufsleben. Auto falsch angehoben, Schweller von unten eingedrückt, Kunde kommt zwei Wochen später und bemängelt den Schaden der Werkstatt. Wer soll da haften? Die Werkstatt, ganz sicher....

Aber gut wenn Leute noch blindes Vertrauen haben. Toi Toi Toi.

Unter die Motorabdeckung schau ich auch nicht, dafür vertraue ich zumindest meiner (freien) Werkstatt, weil ich weiß, dass ich es kann.

Wenn das wirklich die Werkstatt war mit dem Isoband, dann wäre es fair gewesen, wenn sie gesagt hätten, dass das Teil nicht da ist, bestellt werden kann, mit Band geflickt wurde und so auch ok ist. Kunde kann dann entscheiden, nimmt er ihn mit oder wartet er auf das Teil. Aber so stillschweigender Pfusch, der ist schon dreist.

Ich hatte auch so einen Fall im Mondeo: Fahrersitzlehne wackelte. Ich bei der Insp zu Ford gesagt, sie sollen das mal prüfen und KVA machen. Beim Anruf, dass der Wagen fertig ist, habe ich gefragt, was denn mit der Lehne ist. Ach so, haben wir vergessen, schauen wir noch nach, bis Sie kommen.

Ich dann hin und krieg die Info, Sitzgestell gebrochen, 600 Euro plus Einbau. Dankend abgelehnt, zu Hause mal selber geschaut, zwei lockere Torx-Schrauben mit Loctite festgezogen uns seitdem 6 Jahre lang keine wackelnde Lehne mehr gehabt. Bei den Verbrechern hätte ich sicherlich 800 Euro für nix bezahlt.

Deswegen auch nur noch die eine Freie, deren Chef ich persönlich kenne und der klasse Service bietet.

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