EA 288 Euro 6d-Temp auf Euro 6d
Grüß Euch!
Nun muss VW ja den Sprung mit dem EA 288 auf Euro 6d-Temp machen, allerdings folgt dann doch relativ rasch Euro 6d mit gegenüber 6d-Temp wiederum verringerten Grenzwerten.
Von VW wird behauptet, mit dem EA 288 alle Euro 6 Werte abdecken zu können und den EA 288 Evo erst für die Euro 7 Einstufung zu benötigen, die allerdings noch kaum definiert ist.
Weiß jemand hier, was VW jetzt am EA 288 konkret ändern muss, um auf Euro 6d-Temp zu kommen - sind hier auch tiefer gehende Änderungen z.B. in der Abgasführung (Kat näher zum Motor zur rascheren Erwärmung) erforderlich oder wird lediglich die Software angepasst? Ist dann der nächste Sprung auf Euro 6d ein Update mit vergleichsweise überschaubaren Maßnahmen, z.B. Anpassung der Adblue Beigabe zu erreichen oder sind dafür nochmals umfangreichere Maßnahmen zu erwarten?
Viele Grüße und vielen Dank an die Informierten
Franz
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News zur aktuellen Dieseldiskussion:
der Diesel lebt, und wie!
Quelle: AMS
VW TDI EA288 evo
Weltpremiere für neuen VW-Diesel
VW 2.0 TDI Motor EA288 evoVW 2.0 TDI Motor EA288 evoVW 2.0 TDI Motor EA288 evoVW 2.0 TDI Motor EA288 evoVW 2.0 TDI Motor EA288 evoVW 2.0 TDI Motor EA288 evo
Auf dem 39. Internationalen Wiener Motorensymposium 2108 in Wien hat Volkswagen die neue Dieselmotorengeneration EA288 evo vorgestellt – supersauber und bis zu 204 PS stark. Premiere feiert der neue TDI bei Audi.
26.04.2018 Torsten Seibt 1 Kommentar
Der Dieselmotor Alles zum Dieselskandal ist längst nicht zu Grabe getragen, das ist eine der Schlüsselaussagen des 39. Wiener Motorensymposiums, zu dem sich auch in diesem Jahr wieder Ingenieure, Entwickler und Experten aus der Automobilindustrie getroffen haben. Volkswagen hat diese Bühne zum Anlass genommen, den neuen EA288 evo vorzustellen, den neuen konzernweiten Vierzylinder-Diesel mit zwei Liter Hubraum und bis zu 150 kW/204 PS Leistung.
„Der DieselAlles zum Dieselskandal hat eine große Zukunft vor sich“, gibt sich Sebastian Willmann überzeugt. Der Leiter Dieselentwicklung beim VW-Konzern ist verantwortlich für den neuen EA288 evo, und anlässlich einer Vorabpräsentation im Rahmen des Motorensymposiums schwärmt er in den höchsten Tönen von dem neuen Aggregat, das künftig als Standard-Diesel konzernweit in den Pkw und leichten Nutzfahrzeugen eingesetzt werden soll.
EA288 evo wird zum Mildhybrid
Der neue Zukunftsplan für VW
Ausgerüstet mit einem 12-Volt-Starter-Generator wird der neue TDI zum Mildhybrid, der je nach Fahrsituation von zusätzlichem elektrischem Schub profitiert oder im Schiebebetrieb Energie erzeugt. Mit dieser Mildhybridisierung kommt der neue EA288 evo zunächst in den Fahrzeugen von AudiHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de!mit längs eingebautem Motor zum Einsatz. Der Motor wird in der Folge in den Konzernfahrzeugen mit quer eingebautem Motor Verwendung finden und dort die Vorgängergeneration bis zum Jahr 2021 komplett ersetzen.
Der neue Zweiliter-TDI erfüllt laut VWalle aktuellen Emissionsvorschriften der Norm EU6d-temp und ist bereits auf die AbgasnormAlles zum Dieselskandal EU6d (ab September 2019 für neue Typen) vorbereitet. Neben dem flächendeckenden Einsatz von SCR-Systemen (Selective Catalytic Reduction) zur Stickoxidreduktion setzen die Entwickler auf weitere neue Technologien, die neben der Schadstoffarmut vor allem den Verbrauch im Fokus haben. So soll der Verbrauchsvorteil gegenüber dem bisherigen EA288 bei bis zu 0,4 Liter liegen, entsprechend sinkt auch der CO2-Ausstoß.
Künftig nur noch ein Zweiliter-TDI
Der EA288 evo wird künftig mehr noch als bisher zum Universal-Diesel bei VW. Bei allen Varianten beträgt der Hubraum jetzt 2,0 Liter, die heute noch verfügbaren kleineren Hubraumvarianten (1,4 l und 1,6 l) entfallen zukünftig. Die Leistungsdifferenzierung erfolgt über zwei verschiedene Leistungsklassen (LK). In der LK1 werden Leistungen von 85 bis 120 kW gefahren, LK2 deckt die Bereiche 120-150 kW ab. Dazu verfügen die leistungsstärkeren Varianten unter anderem über belastbarere Kolben. Beide Leistungsklassen unterscheiden sich durch die Variation von Kurbeltrieb, Aufladung, Gemischaufbereitung und Kühlung, das Kurbelgehäuse bleibt gleich.
Dieses Kurbelgehäuse ist ein weiterer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, es besteht aus Aluminium. Dadurch werden beachtliche 20 Kilo an Motorgewicht eingespart. Die Eckdaten für Bohrung und Hub bleiben identisch zum bisherigen Zweliter-TDI. Die Steifigkeit des Kurbelgehäuses wurde durch die Integration von Kanälen zur Kühlmittel- und Ölführung im Aufbau vereinfacht, dabei wurde gleichzeitig eine verbesserte Motorakustik erreicht. Insgesamt soll der neue Diesel in erster Linie ein besseres Anfahrverhalten und eine geringere Geräuschkulisse abliefern.
Einige Entwicklungsstufen hat der neue EA288 evo noch vor sich. Konkret geforscht wird derzeit am Einsatz eines elektrisch angetriebenen Verdichters sowie einer elektrischen Heizung mit 2 kW Leistung für den SCR-Kat, um diesen schnellstmöglich nach dem Kaltstart auf Funktionstemperatur zu bringen. Beide Systeme setzen die Verwendung eines 48-Volt-Netzes voraus.
Wolf GTD
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'EA 288 evo / neuer 2.0 TDI als Standardmotor' überführt.]
17 Antworten
Die Verkehrsplaner setzen in der Regel die Wünsche der Ortsregierung um. Wollen die einen optimierten Verkehrsfluss bekommen Sie den genau so wie eine gewünschte Schikanierung des Verkehrs.
... auch wenn es OT ist. Eine Grüne Welle ist immer nur in EINE Richtung möglich.
In der Stadt kann man auch das Rad nehmen. Für den Durchgangsverkehr benötigt es Umgehungsstraßen.
Somit hat es jeder in der Hand die Stickoxide zu verringern. Aber jeder schiebt es auf den anderen.
.....
So, ich kann mich @logangun nur anschließen. Ein reines "Umschlüsseln" von -temp auf 6d wird imho kaum möglich sein. Da werden die Hersteller noch einiges an Gehirnschmalz reinstecken müssen.
Die Politik ist gerade dabei (fast) allen Verbrennern der Garaus zu machen. So müssen die nicht einmal aktiv beschließen diese zu verbieten.
Beim Diesel im PKW ist das so berechtigt. Vor 45 Jahren wollte auch keiner Diesel fahren. Und bald muss man sich das auch überlegen, ob man es sich noch leisten will (Stichwort: Chemiefabrik). Der Dieselfahrer wird ebenso mit Schmach belastet, wie der Fahrer eines großen SUV.
Danke und Gruß
der "Stevie"
... das mit der grünen Welle in einer Richtung stimmt so schon lange nicht mehr. Objektiv: Zahlreiche Lichtzeichenanlagen und die Gesamtsystems sind mittlerweile mit Sensorik und reichlich Rechnerkapazität ausgerüstet, die die Anlagen bedarfsgesteuert schalten. Subjektiv: Ich fahre häufig in den gleichen Großstädten auf Ein- bzw. Ausfallstraßen unter Einhaltung der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit und mit "normalem Anfahrverhalten" (keine Beschleunigungsorgien) erlebe regelmäßig drei Szenarien: 1. eine relativ gut gesteuerte grüne Welle, 2. eine mehr oder weniger 50:50 Mischung aus rot und grün und 3. eine relativ gut gesteuerte rote Welle, bei der vielfach kein einziges Fahrzeug aus der kreuzenden Nebenstraße kommt. Diese Szenarien lassen sich bestimmten Großstädten zuordnen.
So, nun höre ich auf mit offtopic.