E Scooter im öffentlichen Straßenverkehr?
Hi,
gerade seh ich im TV, dass in Zukunft auf den Straßen E Scooter erlaubt werden. Ich sehe die Katastrophe schon kommen, wenn die Dinger den Straßenverkehr behindern und Fußgänger über den Haufen fahren 😁
Wie seht ihr sowas? Alles cool und die moderne Zukunft der Fortbewegung, oder totaler Schwachsinn und noch mehr "nervende" Verkehrsteilnehmer?
Beste Antwort im Thema
Gefährlich wird die Sache nur durch Autofahrer, die der Meinung sind, dass die Fahrbahn nur für Autos da sei und nicht für Fahrzeuge aller Art.
Wenn man akzeptiert, dass es neben dem Auto auch noch andere gleichrangige Verkehrsmittel gibt, dann wird vieles einfacher.
916 Antworten
Das (erstè) Danke ist von mir!
Wir reden von Tatsachen!
Tatsache ist, es ist zulässig mit dem E-Scooter auf deutschen Straßen zu fahren!
Weiterhin KANN es Ökologisch sinnvoll sein - mit dem Roller zu fahren!
Zitat:
@Roadrunner2018 schrieb am 19. Juli 2019 um 10:13:06 Uhr:
Das (erstè) Danke ist von mir!Wir reden von Tatsachen!
Tatsache ist, es ist zulässig mit dem E-Scooter auf deutschen Straßen zu fahren!
Weiterhin KANN es Ökologisch sinnvoll sein - mit dem Roller zu fahren!
Wenn wir hier von der Ökologie der E-Tretroller reden. Was macht den Mietroller auf den vielzitierten zwei letzten Kilometern jetzt ökologischer als das neben ihm auf Kunden wartende Fahrrad? Vielleicht wissen es die von dir ständig bemühten Fridays for Future - Kids. Mir fällt da nichts ein.
Grüße vom Ostelch
Die Alternative ist aber nicht (nur!) das Fahrrad sondern das Taxi oder die Ganze Strecke mit dem Auto zu fahren!
Zitat:
@Roadrunner2018 schrieb am 19. Juli 2019 um 10:35:58 Uhr:
Die Alternative ist aber nicht (nur!) das Fahrrad sondern das Taxi oder die Ganze Strecke mit dem Auto zu fahren!
Oder zu Fuß zu gehen. Deine Rolle rückwärts liest sich schon spaßig.
Grüße vom Ostelch
Ähnliche Themen
Zitat:
@Ostelch schrieb am 19. Juli 2019 um 10:42:44 Uhr:
Zitat:
@Roadrunner2018 schrieb am 19. Juli 2019 um 10:35:58 Uhr:
Die Alternative ist aber nicht (nur!) das Fahrrad sondern das Taxi oder die Ganze Strecke mit dem Auto zu fahren!Oder zu Fuß zu gehen. Deine Rolle rückwärts liest sich schon spaßig.
Grüße vom Ostelch
tja.. warum DAS nur so wenig tun!??
2km - sind 20 Minuten hin und zurück 40...
Aber es scheint niemand zu wissen, dass die meisten "Kurzstrecken" mit dem Auto bewältigt werden!
Ist ja Egal -wir warten jetzt mal 2-3 Monate und dann reden wir weiter!
ACHTUNG - im Winter werden es weniger E-Roller und Räder und Fussgänger dafür wieder mehr Autos....
Der blanke Hohn war ja die Aussage eines GF einer Rollervermiet-Firma das sich die Autofahrer schon dran gewöhnen werden das jetzt noch Roller unterwegs sind.
Dem müsste man mal aufzwingen 4h durch Berlin-Innenstadt zu kurven. Allein schon wg. der Fahrradpiloten ist man danach mit den Nerven zu Fuß - und nun noch (ungeübte, besoffene) Rollerfahrer.
So einen Schwachsinn habe ich selten gehört - aber dem gehts ja eh nur um seinen Profit mit der Vermietung dieser Seuche.
Was mir die ganze Zeit nicht in den Kopf will: nach Meinung einiger Zeitgenossen sind die Etreter nur ein vorübergehender Hype. Warum dann die ganze Aufregung und das ständige Lamentieren, diese Dinger wären eine größere ökologische Katastrophe als der 5jährliche Austausch einer viel größeren Autostarterbatterie?
Es gab im letzten Monat diesbezüglich nur eine nennenswerte Änderung: die Tretroller haben nun einen gesetzlichen Rahmen, den es vorher nicht gab. Lasst doch die Leute diesen Rahmen vorübergehend nutzen, ihr seid nicht dazu gezwungen, euch ebenfalls Etreter anzuschaffen, erst Recht nicht, wenn ihr für euch keinen Bedarf seht.
Wenn ihr euch darüber so aufregen könnt, dann gibt es den Bedarf ganz offensichtlich bei zumindest den anderen. Sonst kämt ihr gar nicht in Kontakt mit diesen.
Für mich sind SUVs bspw. vollkommen sinnlos und bei hohen Geschwindigkeiten eine höhere ökologische Katastrophe als normale Limousinen. Und trotzdem lass ich sie ohne viel Gerede normal am Verkehr teilnehmen.
Zitat:
@Roadrunner2018 schrieb am 18. Juli 2019 um 13:15:24 Uhr:
Ich denke es ist das perfekte Fortbewegungsmittel für die letzten 2km !
Das ist ja gerade das perverse an den Dingern: fuer 2 km braucht doch keiner einen E-Roller, sondern da reicht auch ein guter Tretroller. Ich meine einen der 150€ Klasse, nicht den Supermarkt-Schrott für 30 €.
Hier werden also unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes Produkte und Dienstleistungen in den Markt gedrückt, die keiner wirklich braucht und die die CO2 Bilanz weiter verschlechtern.
Über den E-Tretroller als solchen braucht man sich auch nicht aufregen. Ein weiteres zugelassenes Fahrzeug und mehr nicht. Wer einen haben möchte, kann ihn kaufen.
Bedenklich ist eher diese Mietroller-Geschichte mit ihrem Hype. Da werfen irgendwelche Firmen Unmengen dieser Roller in die Innenstädte und die Frage ist, wie dieses Experiment wirtschaftlich ausgeht. Bei den Mieträdern ist es großflächig schiefgegangen und es lag in den Großstädten plötzlich eine Menge Zweiradschrott auf den Straßen, um den sich die kommunen kümmern durften. Das jetzt nochmal mit dem Elektro-Schrott der Roller zu wiederholen, ist nicht so prickelnd. Bei den Mietfahrradtarifen mancher Anbieter hatten sich Experten von Anfang an gefragt, wie das wirtschaftlich rund gehen soll. Ging dann uch nicht rund. Der Aufwand für die Roller ist noch höher. Sie müssen jede Nacht eingesammelt, geladen und wieder verteilt werden. Wer das macht, bekommt so wenig Geld dafür, dass man sich fragt, wie lange die Vermieter genügend Dumme dafür finden, die sich für ein paar Kröten die Nacht um die Ohren schlagen, um die Roller zu schleppen und sich auch noch das eigene Auto zu ruinieren, mit dem die Dinger transportiert werden müssen.
Grüße vom Ostelch
10min mit so einem Teil kosten 2,50 EUR (1 EUR starten, + 0,15/min). Dafür bekomme ich (fast) ein seriöses BVG-Ticket für 2h in ganz Berlin rumfahren.
Die Lebensdauer bei den Teilen schätze ich als gering ein, wenn ich so sehe wie abgeritten die schon nach den paar Tagen aussehen. Klassischer Wegwerf-Artikel. Gut für die Umwelt. Ganz sicher.
Ostelch, sehe ich genau so - aber ganz genau.
Heute morgen steige ich aus der Bahn und mir stehen direkt (!!!!) 4 Roller im Weg (Treppenausgang U-Bahn regelrecht zugestellt). Das kann es nicht sein.
Zitat:
@Bahnfrei schrieb am 19. Juli 2019 um 11:33:22 Uhr:
Was mir die ganze Zeit nicht in den Kopf will: nach Meinung einiger Zeitgenossen sind die Etreter nur ein vorübergehender Hype.....
Danke...!
Mir wäre es lieber gewesen, Herr Scheuer hätte irgendwas getan um die Gemeinden zu zwingen endlich flächendeckend hindernisfreie Radwege bereitzustellen.
Zitat:
@a4kabrio schrieb am 19. Juli 2019 um 12:21:52 Uhr:
Mir wäre es lieber gewesen, Herr Scheuer hätte irgendwas getan um die Gemeinden zu zwingen endlich flächendeckend hindernisfreie Radwege bereitzustellen.
Kostenloses ÖPNV wäre mir noch lieber. Oder meinethalben das 365 EUR Jahresticket durch Quersubvention ermöglichen (wie von der kommunistischen Berliner-Regierung vorgeschlagen).
Zitat:
@a4kabrio schrieb am 19. Juli 2019 um 12:21:52 Uhr:
Mir wäre es lieber gewesen, Herr Scheuer hätte irgendwas getan um die Gemeinden zu zwingen endlich flächendeckend hindernisfreie Radwege bereitzustellen.
Wie soll das gehen? Wollen wir flächendeckend unsere Städte abreißen und fahrradfreundlich neu aufbauen? Auf den meisten Straßen ist doch schon gar kein Platz für Radwege "flächendeckend" auf allen Straßen. Über die Kosten wollen wir gar nicht reden. Das geht doch auch alles am Problem vorbei. Es ist genug Platz für alle da. Woran es fehlt, ist Rücksichtnahme. Die lässt sich auch für noch so viel Geld nicht herbeiasphaltieren, da muss ein Umdenken her. Darin muss investiert werden. Es fehlt auch in diesem Bereich eine ausreichende Kontrolle mit empfindlichen Sanktionen für die, die es nicht begreifen wollen. Aber anstatt den Bürger persönlich in die Pflicht zu nehmen versucht man es bequemerweise wieder mit irgendwelchen technischen Alibilösungen, die viel zu teuer, nicht flächendeckend möglich und letztlich nicht zielführend sind.
Grüße vom Ostelch