ForumYamaha
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. Yamaha
  5. Diversion XJ 900 S ruckelt, läuft unrund

Diversion XJ 900 S ruckelt, läuft unrund

Yamaha XJ 900
Themenstarteram 2. März 2015 um 17:43

Hallo,

meine Diversion 900 hat mit 40.000 km einige Zeit gestanden und ruckelt nun, läuft unrund.

Problem:

Während ich nach dem Kaltstart an den anderen Zylindern mir längst die Finger verbrenne, bleiben Zylinder 1, Krümmer und Zündkerze sehr lange Zeit handwarm. Die Kerze sieht im Gegensatz zu den anderen deutlich verrußt auf. Der Zündfunken ist sichtbar. Nach Abziehen des Kerzensteckers stirbt jedoch der Motor ab. Nach der Warmlaufphase ist bei hohen Drehzahlen Vergaserpatschen hörbar. So komme ich doch bestimmt nicht durch den TÜV.

Also:

Vergaser gereinigt und synchronisiert, Kerzen gewechselt, Kompression geprüft. Alles ohne Auffälligkeiten, aber auch ohne Erfolg.

Bleibt noch die Zündung: Spule hängt mit Zyl. 4 zusammen, der ist aber doch i.O.. Stecker oder Kabel, die Kerze aber funkt doch…:confused:

Hat jemand schon mal ähnliche Probleme gehabt und dann behoben? Oder brauche ich einen neuen Motor? Danke für jeden hilfreichen Hinweis, sonst bin ich wohl in dieser Saison Fußgänger... :D

Ähnliche Themen
21 Antworten

Glückwunsch, dass alles wieder zusammen ist und der Motor gut läuft!

Nach jeder Demontage müssen die Vergaser neu synchronisiert werden!

Glaub´s oder auch nicht!

gruß

Glückwunsc ud Respekt!

Ich halte es trotzdem für jemanden(der das noch nicht gemacht hat) und keine Erfahrung hat für unmöglich die Vergaserbank auszubauen, vollständig zu zerlegen, zu reinigen, alles wiedeer zusammenzubauen und CO Einstellung vorzzunhemen sowie eine Synchronisierung durczuführen.

Gute Vergaserreinigung ohne hinterher etwas einzustellen.. wie soll das gehen....

LG Kermil

am 23. Juni 2016 um 22:36

Moin,

immer dieses Stammtischgelaber!!!! ich denke CO wird überbewertet... wer das letzte 1000tel haben will muss hier natürlich mit dem entsprechenden Equipment bei und ist sonst nicht zufrieden... Es muss ja auch in jedem Krümmer ein Anschluss für die Sonde, sonst kann man die einzelnen Vergaser ja gar nicht messen...

Das wiederum sieht der eine oder andere Hersteller älterer Motorräder oder der eine oder andere Auspuffhersteller gar nicht vor... Man müsste also in jeden Krpmmer eine Verschließbare Öffnung bohren

Für den einen oder anderen scheint eine Vergaserzerlegung/-reinigung/-einstellerei ohne anschließende CO-Messung vielleicht Pfusch sein, für den anderen reicht es die Stellungen der CO Schrauben zu markieren, die Umdrehungen beim rausdrehen mitzuzählen und bei der Montage dann mitzuzählen und als letztes anhand der Markierung auszurichten...

Auch gibt es Freaks die auch 4Vergaserankagen nach Gehör einstellen "können"

Ich denke, wenn er die CoSchrauben entweder nicht angefasst oder halt wie beschrieben korrekt ausgerichtet hat, dann sollte es reichen...

Synchronisieren ist allerdings tatsächlich empfehlenswert. Allerdings: wenn sie läuft und sich beim Beschleunigen nicht verschluckt, warum sollte man da noch die Sync-Uhren dranhängen?

Es gibt halt Leute den reicht es, wenn die Führe tatsächlich läuft und es gibt Leute die erst zufrieden sind, wenn sie irgendwelche Messprotokolle in den Händen halten...

Jeder wie er mag... Schön, dass er sich da ran getraut hat und da er ja Vergasererfahrung hat, war es auch kein allzu großes Problem... Man muss halt beim Zerlegen nur notieren oder inzwischen Photografieren, was wohin gehört...

aus es hat geklappt...

Viel, Spaß und Glück bei der weiteren Wartung der Diva...

viele Grüße,

Oliver

Zitat:

@JoeBarHG schrieb am 23. Juni 2016 um 22:36:05 Uhr:

Moin,

immer dieses Stammtischgelaber!!!! ich denke CO wird überbewertet... wer das letzte 1000tel haben will muss hier natürlich mit dem entsprechenden Equipment bei und ist sonst nicht zufrieden... Es muss ja auch in jedem Krümmer ein Anschluss für die Sonde, sonst kann man die einzelnen Vergaser ja gar nicht messen...

Das wiederum sieht der eine oder andere Hersteller älterer Motorräder oder der eine oder andere Auspuffhersteller gar nicht vor... Man müsste also in jeden Krpmmer eine Verschließbare Öffnung bohren

Für den einen oder anderen scheint eine Vergaserzerlegung/-reinigung/-einstellerei ohne anschließende CO-Messung vielleicht Pfusch sein, für den anderen reicht es die Stellungen der CO Schrauben zu markieren, die Umdrehungen beim rausdrehen mitzuzählen und bei der Montage dann mitzuzählen und als letztes anhand der Markierung auszurichten...

Auch gibt es Freaks die auch 4Vergaserankagen nach Gehör einstellen "können"

Ich denke, wenn er die CoSchrauben entweder nicht angefasst oder halt wie beschrieben korrekt ausgerichtet hat, dann sollte es reichen...

Synchronisieren ist allerdings tatsächlich empfehlenswert. Allerdings: wenn sie läuft und sich beim Beschleunigen nicht verschluckt, warum sollte man da noch die Sync-Uhren dranhängen?

Es gibt halt Leute den reicht es, wenn die Führe tatsächlich läuft und es gibt Leute die erst zufrieden sind, wenn sie irgendwelche Messprotokolle in den Händen halten...

Jeder wie er mag... Schön, dass er sich da ran getraut hat und da er ja Vergasererfahrung hat, war es auch kein allzu großes Problem... Man muss halt beim Zerlegen nur notieren oder inzwischen Photografieren, was wohin gehört...

aus es hat geklappt...

Viel, Spaß und Glück bei der weiteren Wartung der Diva...

viele Grüße,

Oliver

CO Schrauben eventuell nicht herausgedreht beim Reinigen...

Womöglich den Schmutz in den Verbindungskanälen auch belassen weil die Vergaser nicht getrennt wurden.

Was zu tun ist beim Reinigen eines Gasers wissen wir doch Oliver!

Mir ging es hier um das Argument 4 Stunden für alles und kaum Erfahrung.

Dat wird nix. Oder war "halbseidener Pfusch"

Mag sein, dass die Mähre wieder läuft...

Die CO Schrauben gehören raus damit man den Leerlaufkanal auch "richtig" frei bekommt.

Mit neuen Dichtungen montiert, nützt einem die vorher angebrachte Markierung auch nicht sehr viel.

am 24. Juni 2016 um 9:48

Moin,

ich sach ja, es wird immer Leute geben die alles kritisch sehen und irgendwelche Sachen erst dann als korrekt akzeptieren wenn alles nach Handbuch und dem jeweils allerletzten Schrei erledigt ist...

Thema keine Erfahrung: Die hatte er bereits mit dem Einzelvergaser der Kawa gesammelt, wer nichts ausprobiert wird nie weitere Erfahrungen sammeln können und von daher völlig OK. Ob's Pfusch war wird das langzeitige Ergebnis zeigen, bisher läufts ja... ;-)

Man was müssen wir in den 90ern mit verpfuschten Moppeds unterwegs gewesen sein (OK, waren wir vermutlich wirklich :D ), damals gehörte eine Ultraschallreinigung noch nicht zu den üblichen Vorgehensweise...

Welche Verbindungskanäle zwischen den Vergasern meinst Du? Das einzige was da verbunden ist, ist vermutlich die Spritleitung und die ist so fett, da reicht vermutlich wirklich Druckluft. Meiner Meinung nach völlig ausreichend, deiner Meinung nach halbseidener Pfusch

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein neuer O-Ring auf der CO-Schraube absolut keinen Einfluss auf die Position der Nadel zum Sitz (und somit auf den CO-Wert) hat. Kann aber theoretisch natürlich auch sein, dass es Vergasertypen gibt, wo auch der Sitz mit O-Ringen versehen ist, ist mir allerdings bei der CO-Schraube noch nie untergekommen. Zusätzlich ist die CO-Schraube idR. eine Standgasgemischregulierschraube, die während der Fahrt eigentlich kaum noch Bedeutung hat. Wie gesagt, meiner Meinung nach ist diese Schraube beim 4-Zylinder relativ Überbewertet. Wenn man das Ding (auch mit neuem O-Ring) wieder auf die ursprüngliche Einstellung bringt, reicht das meiner Meinung nach völlig aus. wenn die fuhre danach allerdings schlecht läuft, sollte da natürlich genauer hingeschaut werden. Das einzige worauf man echt achten sollte ist, dass man jede CO-Schraube wieder auf den alten Platz setzt und wie beschreiben eindreht/ausrichtet...

Für eine Grundeinstellung die solange das ganze läuft auch als Dauerlösung gelten darf, meiner Meinung nach mehr als ausreichend. Anderer Leute nach halbseidener Pfusch...

Das einzige was mich ein wenig nervös macht sind die Stichworte Pfeiffenreiniger und Bremsenreiniger. Bisher hat bei mir immer (!!!) Pinsel, frischer Sprit und Druckluft ausgereicht.

Wobei ich zu dem immer wieder auftauchenden letzten Argumnent komme. Ohne Ultraschallreinigung sei eine Vergaserreinigung indiskutabeler Pfusch...

Meiner Meinung nach kann ein sich zusetzender Vergaser nahezu immer mit Druckluft und Sprit gesäubert werden. Bei zugerotteten Standleichen macht eine Ultraschallreinigung durchaus Sinn. Aber wenn bei mir im laufendem Betrieb etwas anfängt unrund zu laufen und ich der Meinung bin, hier könnte Dreck im Vergaser im Spiel sein, reichte bei mir bisher immer Druckluft. wenn die Fuhre immer noch nicht wollte, war der Grund meist Nebenluft durch Drosselklappenachsen oder kaputten Membranen...

Eine Vergaser-Ultraschallreinigung war bisher bei meinen Fahrzeugen nie nötig...

Worauf ich eigentlich hinaus will: Ich finde man kann auch beim Vergaser durchaus mal die Kirche im Dorf lassen und muss nicht immer das volle und bestmögliche Programm durchziehen...

Hier hat jemand ein Problem gehabt, sich an die Lösung heran getraut, damit auch weitere Erfahrungen gesammelt und ein zufriedenstellendes bis gutes Ergebnis erzielt. Und das ist doch genau das was erreicht werden sollte. Eine solche Mühe von vorneherein völlig abwertend als Pfusch zu bezeichnen finde ich gelinde gesagt etwas überheblich...

viele Grüße,

Oliver

am 24. Juni 2016 um 10:19

... Pfusch wäre es gewesen, wenn danach ein Hilferuf dieser Art:

#######################################

Ich habe die Vergaser zerlegt und alles mit Photos dokumentiert, dann habe ich den ganzen Dreck weggekratzt, mit Bremsenreiniger ausgespült und anhand der Photos korrekt wieder zusammengebaut (ohne auf die Bzeichnungen der Bedüsung zu achten... :D )

Ich habe wirklich alles wieder so zusammengebaut wie es war und keinen Fehler gemacht.

Nun springt das Motorrad sehr schlecht an und geht gleich wieder aus. Wenn ich das Motorrad auf 3000 U/min halte läuft alles normal, was ja auch zeigt, dass alles richtig zusammengebaut ist!!!

Was ist bei diesem Drecksmopped noch kaputt, nachdem ich nun den Vergaser doch komplett restauriert ( <- Erfahrungsgemäß auch ein sehr gerne benutztes Wort eines "Pfuschers") habe. Als nächstes werde ich die CDI öffnen und alle Kontakte nachlöten...

#######################################

gekommen wäre

Tja, Glückwunsch, dass "sie " wieder zur Zufriedenheit läuft!

@ Oliver:

solange ich Vergaser überhole die mir von Kollegen aus ganz D zugeschickt werden, zelege ich gründlich und überhole alle defekten Teile.

Mit U-Bad und durchpusten ist es nicht immer getan. Die verborgenen Stellen,

sei es platte O-Ringe in den korrodierten Spritkanalröhrchen zwischenden Vergasern,

mit nem Hammer malträtierte, gebrochene Membrankammern, abgebrochene Schwimmerhalterungen, vermoste Nadeldüsen oder gar total korrodierte Bypassventile eines XJ-Turbo-Vergasers.

Aber wem erzähle ich das....

Solange ich nicht alle Dichtungselemente/O-Ringe untersucht und gegebenenfalls ersetzt habe, arbeite ich weiter so akribisch

 

Teile die mir auch aus dem Aachener Raum zugeschickt wurden..... siehe Foto.

Nenebei: die kaugummiartige Masse, die eine Chockdüse und den Kanal in der Schwimmerkammer bis obenhin füllt, wird man ohne mechanische Bearbeitung nicht säubern können.

 

LG Karmil

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. Yamaha
  5. Diversion XJ 900 S ruckelt, läuft unrund