Dienstwagen, oder Gehaltserhöhung nehmen?
Hallo zusammen,
Ich bräuchte mal eueren Rat, weil ich bei der Rechnerei die ich schon gemacht habe, immer noch nicht sicher bin, was ich machen soll.
Chef bietet mir eine Gehaltserhöhung von brutto 600€ an, oder einen Dienstwagen für eine nettoleasingrate von 600€ zur privaten Nutzung mit Tankkarte. 1% Regelung käme zur Anwendung. Weg zur Arbeit 12km. Jährliche Fahrstrecke Ca. 20tkm, davon die Hälfte privat.
Ich könnte also die 600 brutto nehmen und hätte netto Ca. 300€ mehr.
Wenn ich den Wagen nehme, wären die 600 dafür weg und noch Ca. 300 netto weniger wegen 1% Regelung.
Also kostet mich der a6 dann 600€ / monat. Dafür Sprit und andere Kosten gratis.
Ich könnte aber auch die 300€ mehr netto + die gesparten 300 € nehmen und für 600 € bruttoleasingrate selbst leasen und die km mit 35 Cent beim Chef abrechnen.
Da ich noch nicht beim Händler war, noch die Frage: bekomme ich einen A6 für Ca. 59t€ Blp für 600 netto im Monat?
Danke für eure Ratschläge.
Knollox
Beste Antwort im Thema
... es gibt eben auch Chefs, die wollen, dass ihre Mitarbeiter zufrieden sind. So einfach ist das😉
59 Antworten
Ich würde auch den Dienstwagen nehmen, weil einfach eine Last von einem fällt --> Besitz belastet.
Kann dem Vorredner nur zustimmen.
Vor allem würde ich den Weertverlust eines noblen Schlittens immer einrechnen bei einer solchen Rechnung, und der ist immens aufs Monat gerechnet
Zitat:
@-jj- schrieb am 30. September 2015 um 09:07:21 Uhr:
Dennoch haben wir durchschnittliche Reparaturkosten in der Höhe von 800EUR/Jahr die sonst privat erbracht werden müssen. ... Gerade vor ein paar Tagen gab es einen Motorschaden in 5-stelliger Höhe, gibt es überhaupt keinen privaten Stress.
Und wenn "privat geleast", ist die original Garantieverlängerung auf die entsprechenden km einfach Pflicht.
Das ist doch auch ne emotionale Sache!
Für 59000 netto solltest Du schon einen ordendlich ausgestatteten A6 hinbekommen, scheiss auf die Kohle, Du lebst JETZT, und Audi A6 fahren ist nicht nur ein Privileg, sondern auch GEIL!
Für 59€ netto gibts keine A6 :-D
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Zitat:
@timilila schrieb am 30. September 2015 um 09:37:49 Uhr:
Und wenn "privat geleast", ist die original Garantieverlängerung auf die entsprechenden km einfach Pflicht.Zitat:
@-jj- schrieb am 30. September 2015 um 09:07:21 Uhr:
Dennoch haben wir durchschnittliche Reparaturkosten in der Höhe von 800EUR/Jahr die sonst privat erbracht werden müssen. ... Gerade vor ein paar Tagen gab es einen Motorschaden in 5-stelliger Höhe, gibt es überhaupt keinen privaten Stress.
Und mit der Servicefleet sind auch Reparaturkosten Schxxxegal.
Hallo zusammen,
Ich bin aktuell etwas unschlüssig:
Habe ein monatliches Budget von ca. 1000€ netto für ein Firmenwagen (Leasingrate, Versicherung, Wartung + Sprit). Fahre jährlich ca. 15 tkm privat, dienstlich kommen knapp 9 tkm dazu. Wohnung-Arbeit sind ca. 33 km.
Das Budget reicht für ein A5 mit netten Extras (BLP ca 53 k€).
Versteuert wird 1% pauschal, ca. 500€ weniger netto im Monat.
Alternativ dazu könnte ich das auch in mehr Gehalt umrechnen. Bin über der Beitragsbemessungsgrenze sodass brutto ca. 10 k€ jährlich dazu kommen könnten, also ca 5 k€ netto.
Würde ich also auf den Firmenwagen verzichten, hätte ich 11 k€ netto jährlich mehr raus. Ich müsste mir ein Auto kaufen und da würde ich um die 30 k€ investieren wollen (3 Jahre alter A6 / 5er) und ca. 5 Jahre fahren wollen.
Aktuell bin ich noch unschlüssig. Mir geht es gegen den Strich, jeden Monat 500€ Steuern dafür zu zahlen, dass ich zur Arbeit fahren darf (und wie jeder Firmenwagenfahrer weiß, die Pendlerpauschale kompensiert das bei Weitem nicht). Würde ich den Wagen privat kaufen, hätte ich zusätzlich noch Privateigentum (was aber natürlich über die Zeit Wert verliert).
Was denkt ihr? Wie würdet ihr euch entscheiden?
Dankeschön!
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehr Gehalt oder doch lieber A6 als Firmenwagen?' überführt.]
Das passt perfekt:
http://www.motor-talk.de/.../...-gehaltserhoehung-nehmen-t5435654.html
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehr Gehalt oder doch lieber A6 als Firmenwagen?' überführt.]
Bitte in Zukunft die Sufu benutzen und an einen bestehenden passenden Thread anschließen. Siehe das Beispiel von Rodaz.
Eine Verschiebung wird beantragt (mal wieder) und wenn es schon ein neuer Thread sein muss dann bitte auch in Zukunft die Fahrzeugzuweisung durchführen.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehr Gehalt oder doch lieber A6 als Firmenwagen?' überführt.]
Was ist dir wichtiger? Ein Neuwagen oder ein Gebrauchter? Das Risiko bei einem Defekt selbst zu tragen oder durch die Garantie inkl. Leihwagen erledigen zu lassen? Bargeld auf der Bank oder in der Garage?
Die Fragen sind jetzt recht rethorisch gestellt, denn ich habe mich unter diesen Gesichtspunkten für den Firmenwagen entschieden. Mein eigenes Auto war ein voll ausgestatteter Golf 6 mit guter Motorisierung, ich war ganz kurz vor den 100' auf dem KM-Stand und wollte daher sowieso wechseln. Der Verkaufspreis wanderte auf's Konto und nicht mit hoher Zuzahlung im Autohaus.
Da ich auch über BBG verdiene tut das Ganze nicht weh und man merkt mit der Zeit was man wiederum einspart (Service, Winterreifen, wöchentliches Tanken, Kleinigkeiten wie Reifenwechsel inkl. Einlagern usw.)
Das ist der Punkt, ich bin jetzt 'genug' Firmenwagen gefahren und für mich ist ein junger gebrauchter (3 Jahre, ~ 60 tkm) immer noch 'quasi neu'. Ich muss nicht als erster im Auto gesessen haben.
Das ist natürlich subjektiv, aber ist eben mein Empfinden. Wenn ich den Wagen dann mit 8 Jahren abgebe, sollte er noch relativ gut in Schuss sein.
Zitat:
@pub00555 schrieb am 23. März 2016 um 12:49:29 Uhr:
Versteuert wird 1% pauschal, ca. 500€ weniger netto im Monat.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehr Gehalt oder doch lieber A6 als Firmenwagen?' überführt.]
Wenn man 1% versteuert, hat man nicht 500€ weniger netto im Monat. Was du netto weniger hast ist die Steuer von 500€. Bei einem Steuersatz von 20% wären das also 100€ weniger. Bitte das beachten, sonst kommen utopische Zahlen heraus.
Zitat:
@Wumba schrieb am 23. März 2016 um 18:58:03 Uhr:
Zitat:
@pub00555 schrieb am 23. März 2016 um 12:49:29 Uhr:
Versteuert wird 1% pauschal, ca. 500€ weniger netto im Monat.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Mehr Gehalt oder doch lieber A6 als Firmenwagen?' überführt.]Wenn man 1% versteuert, hat man nicht 500€ weniger netto im Monat. Was du netto weniger hast ist die Steuer von 500€. Bei einem Steuersatz von 20% wären das also 100€ weniger. Bitte das beachten, sonst kommen utopische Zahlen heraus.
Der TE hat da die 0,03% pro km zur Arbeit schon mit kalkuliert. BLP (53k EUR) mit 1% = 530 EUR plus 33km mit 0,03% vom BLP = 525 EUR. Macht zusammen 1055 EUR an geldwertem Vorteil.
Da kommen dann über der BBG mit allen Steuern und Abgaben schon ungefähr die Hälfte weniger netto raus.