Die Feinstaub- und NOx-Lüge über den Diesel
Alles Lüge, hier wird enttarnt...
Bitte ansehen, es lohnt sich !
https://www.ardmediathek.de/.../exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster
Beste Antwort im Thema
Ich hab den "Bericht" gesehen und hätte kotzen können. Methodisch war das nichts anderes als "Fear and Doubt".
Zwei Randbemerkungen warum dieser Beitrag tendenziös und schwachsinnig ist: Bei krebserregendem Material wie z.B. Benzol oder strahlendem Material kann man auch nicht "auf den Krebstoten" verweisen, aber du hast eine höhere Chance den Scheiß zu bekommen. Das gleiche ist bei Bronchialerkrankungen, die durch NOx eben verstärkt werden.
Siehe https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4596651/ oder http://www.scielo.br/scielo.php?... oder https://erj.ersjournals.com/content/38/2/303
in Neuseeland hat man die hohen NOx Werte durch "indoor" Erdgasfeuerungen (Etagenheizungen) sogar ausgenutzt um zu untersuchen, ob NOx was mit Kindern macht. Untersucht wurden Schulen gegliedert in "Erdgasfeuerung mit und ohne Außenkamin". Ja, NOx macht nachweislich was. Die Quote der Bronchialerkrankungen wie Asthma geht unter Schülern nachweislich hoch. Wenn diese Fachleute der Ansicht sind, dass das nur eine Korrelation und keine Kausalität ist - diese "Korrelationen" gibts weltweit auf allen Kontinenten. Komisch dass die Epidemologen da einen Zusammenhang sehen und nicht untersuchen, ob nicht vielleicht doch die Illuminaten dahinterstecken.
Komisch dass die einzigen Argumente der "Fachleute" sind, dass Raucher (kurzzeitig) viel mehr abbekommen und so kleine Mengen nicht so wild sein können. Epidemologen sind anderer Ansicht. Für mich ist dieser Drecksbeitrag der ARD nichts anderes als einseitiger und substanzloser Dummschwatz bezahlter Mietmäuler. Vor allem dem Köhler ("Leiter Lungenklinik"😉 könnte ich so lange in die .... lassen wir das. Aber es wäre sehr befriedigend.
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Moin
Tazio
Dennoch unterläuft auch dir der Fehler das du nur lesen willst was dir passt. Ich habe dir vor einigen Seiten den Link einschließlich dem gebracht, wo geschrieben stand das eben nicht alle "anderen" einen noch strengeren Grenzwert haben wollen.
Wie du dann darauf kommst das ICH das so sehe, erschließt sich mir nicht und ist auch schlicht falsch. Weder kennst du meine Meinung noch hast du mit mir gesprochen, dennoch meinst du in diesem Moment ein Experte zu sein der meine Meinung kennt und auch genau weis das nur seine Textstelle richtig ist, die von mir muß, im übrigen von dir unkommentiert, falsch sein.
Des weiteren muß ich hier Kung Fu recht geben. Wo ist die liste der über 3000 Unterschriften die zum einen eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema vorweisen können und unterschreiben das sie der Meinung des Verbandes 100% folge leisten.
Es gibt weder diese Liste, noch wurde auch nur einer der Befürworter gefragt ob er denn sich wissenschaftlich mit NOx oder ähnlichem auseinandergesetzt hat.
Das ist dann schon recht einseitiger Journalismus. AUch hier ist es schlimm wie schnell Menschen sich Meinungen bilden, ohne zu hinterfragen ob diese denn wissenschaftlich fundiert ist.
Und nochmal, nur für dich, ich bin dagegen das Autos mehr stinken als unbedingt nötig. Nachdem wir nun alle schön vom Fahrverbot reden und von den zu hohen Belastungen und von Köhlern die das ganze anders sehen, übersehen hier alle das es genau die deutsche Autoindustrie war, die mit ihrem Sauberdiesel beschissen haben und sich nun weigern den Beschiss rückgängig zu machen.
Und wenn dann nur Deutschland seine Messstationen direkt an viel befahrene Straßen stellt, und das einfache wechseln der Fahrspur zu einer Verbesserung der Luft führen soll, dann ist die gesamte Diskussion weiterhin nur absurd.
Wenn ich dann noch dieses Halbnichtwissen einiger User über den Prius höre....... Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die fre**e halten. Sonst fliegen da noch Mistfliegen rein.
Moin
Björn
Zitat:
@Friesel schrieb am 30. Januar 2019 um 22:20:39 Uhr:
Dennoch unterläuft auch dir der Fehler das du nur lesen willst was dir passt. Ich habe dir vor einigen Seiten den Link einschließlich dem gebracht, wo geschrieben stand das eben nicht alle "anderen" einen noch strengeren Grenzwert haben wollen.
Müssen wir das jetzt unbedingt nochmal aufrollen? Ich habe mich strikt an dem orientiert, was Du geschrieben hast.
Du hast geschrieben:
Zitat:
@Friesel schrieb am 28. Januar 2019 um 12:36:49 Uhr:
Das tollste an der von dir benannten Umfrage ist aber das sie Köhler zustimmt!
(...)
Ergo kann man daraus eine 57% Zustimmung zu Köhler heraus lesen.
Darauf habe ich Dir geantwortet, dass das so nicht stimmen kann, und dabei bleibe ich. 47 % der befragten BdP-Mitglieder möchten die Grenzwerte beibehalten, das steht fest. Wie kann man da "57% Zustimmung zu Köhler" herauslesen? Das wären ja schon 104 Prozent. Also Unsinn. 53 % der Befragten wollen die heutigen Grenzwerte NICHT beibehalten, sondern lehnen sie ab. Was wollen sie stattdessen?
Zitat:
Während 47 Prozent den politisch beschlossenen Grenzwerten zustimmen, lehnt eine knappe Mehrheit von 53 Prozent die Grenzwerte ab. Dies zeige, wie sehr die Grenzwerte auch unter Pneumologen umstritten seien. Die Ablehnung resultiere jedoch daraus, dass Grenzwerte "immer noch zu hoch" seien "und weiter verschärft werden" müssten."
Quelle:
FocusGerne hänge ich nochmals den Screenshot aus dem Focus an. Die 53 % Ablehner fordern eine Verschärfung der Grenzwerte, so schreibt es der Focus. Also das genaue Gegenteil von dem, was Köhler fordert. Die "57 % Zustimmung zu Köhler", von denen Du geschrieben hast, entspringen Deiner Phantasie. Für die gibt es nirgends eine Quelle oder Bestätigung. Sie gehen nicht mal rechnerisch auf, sondern enden bei 104 %.
Zitat:
@Friesel schrieb am 30. Januar 2019 um 22:20:39 Uhr:
Des weiteren muß ich hier Kung Fu recht geben.
Ob Du Dich damit in kluge Gesellschaft begibst? 😕
Zitat:
@Friesel schrieb am 30. Januar 2019 um 22:20:39 Uhr:
Wo ist die liste der über 3000 Unterschriften die zum einen eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema vorweisen können und unterschreiben das sie der Meinung des Verbandes 100% folge leisten.
Die braucht es nicht. Wer Köhler überzeugend fand und ihn unterstützen wollte, konnte dies tun. 3 % haben dies getan, 97 % haben ihn dagegen nicht unterstützt. Welchen Prozentzahl von Unterschriftsverweigerern müsst man denn haben, um Köhlers Umfrage als Misserfolg oder Schlappe oder Desaster anzusehen? Bleiben ja nur noch 98 %, 99 % oder 100 % übrig.
Zitat:
@Friesel schrieb am 30. Januar 2019 um 22:20:39 Uhr:
Es gibt weder diese Liste, noch wurde auch nur einer der Befürworter gefragt ob er denn sich wissenschaftlich mit NOx oder ähnlichem auseinandergesetzt hat.
Das ZDF hat einige der Köhler-Befürworter dazu angeschrieben und diese Frage gestellt. Keiner der Antwortenden hat je zu NOx oder Feinstaub geforscht. Das ist auch nicht der Job von Lungenärzten, wie Köhler selbst einer war.
Zitat:
@Friesel schrieb am 30. Januar 2019 um 22:20:39 Uhr:
Das ist dann schon recht einseitiger Journalismus. AUch hier ist es schlimm wie schnell Menschen sich Meinungen bilden, ohne zu hinterfragen ob diese denn wissenschaftlich fundiert ist.
Du möchtest etwas wissenschaftlich Fundiertes lesen? Das Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie vom November 2018 ist so ein Dokument. Habe ich schon mehrmals angehängt, mache ich jetzt erneut. Hast Du mal drin gelesen?
Zitat:
@Friesel schrieb am 30. Januar 2019 um 22:20:39 Uhr:
AUch hier ist es schlimm wie schnell Menschen sich Meinungen bilden, ohne zu hinterfragen ob diese denn wissenschaftlich fundiert ist.
Man kann sich ja selbst eine Meinung anhand einer Originalquelle bilden. Die US-Umweltbehörde hat eine umfassende Arbeit zu den Gesundheitsgefahren durch Stickoxide ins Netz gestellt, sie stammt vom Januar 2016. Dort wird auch auf zahlreiche Studien verwiesen. Also wissenschaftlich fundiert. Folgend der Link zum Download:
Integrated Science Assessment for Oxides of Nitrogen – Health Criteria
Zitat:
@Matador 8 schrieb am 30. Januar 2019 um 16:47:03 Uhr:
Zitat:
@Kung Fu schrieb am 29. Januar 2019 um 23:20:01 Uhr:
50000€ pro Jahr, insgesamt 0,95 Mio € steuerfrei, können einem kleinen klagewütigen Verein um die 200 Nasen schon zu einem passablen Anwalt verhelfen. Was das jetzt wieder mit Parteispenden zu tun hat, naja. Hauptsache viel kopiert.So wie es aussieht, braucht die DUH nicht viel in (bzw. für) Anwälte zu investieren. Wenn man vor Gericht gewinnt, zahlt so gut wie immer der "Verlierer" die anfallenden Gerichtskosten und die Kosten der gegnerischen Anwälte.
Und selbst wenn sie verlieren kostet es eher wenig, schließlich sind die Anwälte auch so mit der DUH verbandelt. Nehmen wir doch mal den hier:
https://www.juve.de/.../...ulen-klinger-in-letzter-instanz-erfolgreich
Klar, direkt in der DUH ist Herr Klinger (offiziell) nicht aber Verbindungen gibt es dennoch:
https://www.zur.nomos.de/herausgeberkreis/
Also für mich mutet die ganze Choose doch eher so an "guten Freunden" noch ein paar lukrative Nebeneinahmen zu besorgen. Dumm ist nur der Staat, der das so mitmacht, aber vielleicht vessetzen die Behörden ja die Messtellen mal und stellen sie vergleichbar mit unseren EU Nachbarn auf, dann sind die Werte auch plötzlich viel besser und Grenzwertüberschreitungen nehmen massiv ab.
Ähnliche Themen
Zitat:
@LtLTSmash schrieb am 31. Januar 2019 um 06:50:59 Uhr:
Zitat:
@Matador 8 schrieb am 30. Januar 2019 um 16:47:03 Uhr:
So wie es aussieht, braucht die DUH nicht viel in (bzw. für) Anwälte zu investieren. Wenn man vor Gericht gewinnt, zahlt so gut wie immer der "Verlierer" die anfallenden Gerichtskosten und die Kosten der gegnerischen Anwälte.
Und selbst wenn sie verlieren kostet es eher wenig, schließlich sind die Anwälte auch so mit der DUH verbandelt. Nehmen wir doch mal den hier:
https://www.juve.de/.../...ulen-klinger-in-letzter-instanz-erfolgreich
Klar, direkt in der DUH ist Herr Klinger (offiziell) nicht aber Verbindungen gibt es dennoch:
https://www.zur.nomos.de/herausgeberkreis/
Also für mich mutet die ganze Choose doch eher so an "guten Freunden" noch ein paar lukrative Nebeneinahmen zu besorgen. Dumm ist nur der Staat, der das so mitmacht, aber vielleicht vessetzen die Behörden ja die Messtellen mal und stellen sie vergleichbar mit unseren EU Nachbarn auf, dann sind die Werte auch plötzlich viel besser und Grenzwertüberschreitungen nehmen massiv ab.
Es wäre mal schön zu wissen wieviel Geld diese ganzen Gerichtsfälle bis zu den letztinstanzlichen Entscheidungen den Steuerzahler insgesamt gekostet hat. Schließlich waren ja nicht alle (bzw. sogar überhaupt keine einzige?) Kommune(n) so klug nach den ersten richtungsweisenden Entscheidungen den juristisch sinnlosen Kampf (weil rechtlich nicht zu gewinnen) zur Verhinderung von Fahrverboten einzustellen. Alleine schon die Gerichtskosten, dann die Kosten für die eigenen Anwälte und dann auch noch die von den Gerichten auferlegten Kosten für den "Gewinner". Für diesen Batzen Geld hätte man sicher schon viele sinnvolle Maßnahmen zur tatsächlichen Verminderung der Schadstoffe umsetzen können. Darüber sollte man wirklich mal nachdenken. Aber Steuerverschwendung wird in Deutschland ja gerne geduldet, ohne dass darüber groß ein Wort verschwendet wird. Schließlich hat man´s ja. (ähem nicht nötig dem Bürger Rechenschaft abzulegen).
Die Fakenews liefern wohl alles, was man glauben möchte. 🙄
In der Realität gibts außer Stuttgart noch kaum rechtskräftige Fahrverbotsurteile, wo sie nicht mit Zustimmung der jeweiligen Stadt bzw. Land, teils außergerichtlich vereinbart wurden. In Darmstadt (laut DUH die "drittschmutzigste Stadt in Deutschland"😉 und Mainz wurden sie so z.b. fast komplett wegverhandelt bzw. aufgeschoben.
Andere Urteile gehen erstmal zurück ins Berufungsverfahren, Bsp. NRW und Frankurt. Hier scheitert die DUH dann auch gleich mit ihrem Eiltrag wegen "ernstlicher Zweifel an der Richtigkeit" des VGH Hessen.
Die Aussichten eines Widerspruchs gegen die Fahrverbotsurteile sind also zumindest mal klar gegeben - unabhängig von anstehenden Klärungen auf Bundes- und EU-Ebene. Ein paar Euro wirds die DUH dann wohl noch kosten, also spende mal lieber schön. 🙂
https://de.reuters.com/.../deutschland-diesel-fahrverbot-idDEKBN1OH10K
Ganz Aktuell: München hat extra 20 neue Messtationen aufgestellt
Die Stadt München hatte Anfang 2018 eigene Messstationen aufgestellt, um im Streit um die Luftqualität eine breitere Faktenbasis zu bekommen. Zu Beginn dieses Jahres wurde das Netz der Messstellen noch einmal auf 40 verdoppelt. Bislang basierte die Diskussion auf fünf Messstationen und ergänzenden Berechnungen des Freistaats. „Die jetzt real gemessenen Werte liegen im gesamten Stadtgebiet im Jahresmittelwert deutlich unter den Berechnungen des Umweltamtes“, betonte Reiter.
Das Ergebniss: Sauberer als gedacht !!
https://www.focus.de/.../...gen-jetzt-fuer-zuendstoff_id_10255361.html
Ebenfalls aktuell:
Zitat:
Die Luftverschmutzung vor allem aus Diesel-Abgasen bleibt in vielen deutschen Städten höher als erlaubt. In mindestens 35 Städten wurde der EU-Grenzwert für gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid (NO2) im vergangenen Jahr überschritten, wie aus einer ersten Bilanz des Umweltbundesamts (UBA) hervorgeht. Für 28 der insgesamt 65 Städte, die den Grenzwert 2017 übertrafen, sind noch nicht alle Zahlen für 2018 da. Die höchste Belastung hatte nun Stuttgart mit 71 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft vor München mit 66 Mikrogramm.
Insgesamt hat die Luftbelastung durch Diesel-Abgase im vergangenen Jahr leicht abgenommen - im Mittel der verkehrsnahen Messstationen um etwa zwei Mikrogramm pro Kubikmeter. Gab es 2017 an 45 Prozent dieser Stationen zu hohe Werte, waren es 2018 nach einer Hochrechnung des UBA noch 39 Prozent.
Quelle:
n-tv, 31. Januar 2019
Die Städte quellen über, weil keiner mehr aufm Land leben will. Die Landeier haben die saubere Luft und das lange Leben satt und dieseln nun die Städter ein. 😁
Zitat:
@LtLTSmash schrieb am 31. Januar 2019 um 06:50:59 Uhr:
Also für mich mutet die ganze Choose doch eher so an "guten Freunden" noch ein paar lukrative Nebeneinahmen zu besorgen.
Wäre doch sicher nicht Uninteressant wenn man mal eine Liste mit den Namen der stimmberechtigten Mitglieder der DUH einsehen könnte.
Zitat:
@pit63 schrieb am 31. Januar 2019 um 18:05:34 Uhr:
Ganz Aktuell: München hat extra 20 neue Messtationen aufgestelltDie Stadt München hatte Anfang 2018 eigene Messstationen aufgestellt, um im Streit um die Luftqualität eine breitere Faktenbasis zu bekommen. Zu Beginn dieses Jahres wurde das Netz der Messstellen noch einmal auf 40 verdoppelt. Bislang basierte die Diskussion auf fünf Messstationen und ergänzenden Berechnungen des Freistaats. „Die jetzt real gemessenen Werte liegen im gesamten Stadtgebiet im Jahresmittelwert deutlich unter den Berechnungen des Umweltamtes“, betonte Reiter.
Das Ergebniss: Sauberer als gedacht !!
https://www.focus.de/.../...gen-jetzt-fuer-zuendstoff_id_10255361.html
Ob das wohl mit den Modellen berechnet wurde von denen der Wichmann bei der Anne Will letzte Woche behauptet hat wie super genau die sind??? Das sind doch die gleichen die diese super genauen und über jeden Zweifel erhabenen Modelle zur Berechnung der Todesfälle durch luftschadstoffe entwickelt haben, oder?(sonst könnte der Wichmann das ja nicht behaupten denn wir wissen ja, das jede Aussage zu Modellen nur von denen gemacht werden kann die diese entwickelt haben, jeder andere ist ja inkompetent, außer er befürwortet die Ergebnisse dann ist die Kompetenz natürlich überragen😉)
Ist natürlich immer blöd wenn Rechenmodelle durch tatsächliche Messungen widerlegt werden. Kann zum Glück bei den Todesfallberechnungen nicht passieren, aber wenn jetzt offensichtlich nicht mal die NOx Belastung zwischen den Messstellen korrekt berechnet werden kann und zu hohe Werte liefert und dieses Modell als eingangsgröße für die Berechnungsmodelle der Todesfälle dient was sagt das wohl über diese Resultate aus selbst wenn das Modell an sich stimmen würde? Für mich relativ klar aber als Nicht-Epidemotologe bin ich natürlich auch zu inkompetent um zu verstehen warum man mit falschen eingangswerten sicher trotzdem aufs richtige Ergebnis kommt.
Aber da werde ich sicher gleich aufgeklärt.
Edit: Hab mal die Tabelle die in dem Focus Artikel drin ist hier angehangen, ist schon echt krass wie massiv daneben das Modell liegt. Die Treffer sind vermutlich eher Zufall. 3 von 19 passen🙄 Ohne es nachgerechnet zu haben, grob geschätzt werden 20µg/m³ zuviel berechnet, was mag das dann wohl für die Anzahl der vorzeitigen Todesfälle bedeuten, vor allem wenn man unterstellt das die Modellqualität änhlich gut ist wie dieses und den Fehler in die gleiche Richtung macht?
Wundert mich nicht. Hatte der Wichmann nicht selbst erwähnt, man könne ja zwischen den Meßpunkten interpolieren und bräuchte deshalb nicht soviele aufzustellen? Wenn die dann alle vorschriftsmäßig an den Schwerpunkten aufgestellt sind, hat man schön gleichmäßig dicke Luft im Modell über die ganze Stadt interpoliert. Nebenbei spuckt es noch ein paar Horoskope aus, streng wissenschaftlich.
Und für die Freunde der gepflegten Statistik noch ein paar Bonus Infos:
Das UBA hat die Messwerte 2018 veröffentlicht:
https://www.umweltbundesamt.de/.../stickstoffoxide
Da diese dankenswerterweise in Excel sind hab ich mal ein Diagramm gebaut mit der Entwicklung der 10 "schlimmsten" Stellen in D.
Der Trend ist eindeutig, gerade die so hoch belasteten Punkt fallen stetig. Da ist dann auch klar warum DUH & Co es so eilig haben, wenn das so weiter geht hat man nix zum klagen😉 Gut, da zieht man dann den Joker, dann ist der GW eben 20µg/m³, so gehts mal nicht. Und zur Not muss es halt ne 0 sein und die DUH verklagt die Natur😁
Ansonsten zur Statistik 2017 gab es 526 Messtellen mit 113 Uberschreitungen, macht ca. 21%
2018 gab es 399 Messtellen und 43 Überschreitungen, macht 11%!
Gut, da ja recht viele Stationen fehlen muss ich mal abwarten, ich weiß nicht, ob das Ergebnis bereits endgültig ist und alle Station enthält. Ich nenn das Ergebnis also erst mal vorläufig und ohne Gewähr.
Moin
Tizio, nochmal, ich habe viel zu wenig Ahnung wie giftig was sein darf und was nicht. Das gebe ich offen zu und damit fertig. Darüber dürfen andere endscheiden.
Dennoch sind mir einige Aussagen von dir zu schlicht denn du hast dich nicht schlicht an dem orientiert was ich geschrieben habe.
Dein Argument wird von einem Artikel des Focus untermauert. Ich stellte dir einen Artikel der FAZ entgegen, welchen du anscheinend nichtmal liest.
Zitat aus diesem Arikel:
Zitat:
So halten manche die Grenzwerte für wissenschaftlich unbegründet oder gar falsch (zu niedrig). Mache hegen Zweifel an der politischen Entscheidungsfindung, oder sie befürworten eine weitere Verschärfung und Senkung der Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide.
Das ich mich bei den Prozenten verschrieben habe, das kann passieren. 47% stimmten der Aussage zu, 53 % widersprachen ihr. (Verzeih Schreibfehler, das passiert halt mal.) Aber im Gegensatz zu deiner Quelle steht in der FAZ https://www.faz.net/.../...ng-grenzwerte-aber-umstritten-16008522.html obiges Zitat, das eben nicht alle der 53 strengere Grenzwerte haben wollen, einige halten sie für zu gering.
Welcher Reporter hat denn nun recht? Deiner, weil er deine Meinung untermauert? Oder warum.
Zitat:
Die braucht es nicht. Wer Köhler überzeugend fand und ihn unterstützen wollte, konnte dies tun. 3 % haben dies getan, 97 % haben ihn dagegen nicht unterstützt. Welchen Prozentzahl von Unterschriftsverweigerern müsst man denn haben, um Köhlers Umfrage als Misserfolg oder Schlappe oder Desaster anzusehen?
Ist ja alles richtig, aber wieviele würden denn wohl bei einer direkten Unterschriftenaktion positiv antworten? Der Vorstand hat so geantwortet, im Namen aller. Gibt es eine UNterschrift in diesem Sinne?
Stell die Frage andersherum, und du wirst merken das auch dann keine 4000 Antworten werden.
Zitat:
Das ZDF hat einige der Köhler-Befürworter dazu angeschrieben und diese Frage gestellt. Keiner der Antwortenden hat je zu NOx oder Feinstaub geforscht. Das ist auch nicht der Job von Lungenärzten, wie Köhler selbst einer war.
Diesen Grenzwert ablehnen können sie also nicht. Ok, akzeptiere ich. Und wieviele der anderen 4000 hat zu diesem Thema geforscht? Was interessiert es denn dann was diese Gesellschaft sagt? Ist doch gar nicht deren Job, sie forschen ja nicht in dem Gebiet.
Nochmal, mir sind die Grenzwerte egal, ich glaube auch das überliest du nur zu gerne. Mir geht es darum wie man Meinungen die man teilt überhöhen kann.
Du läufst hier nach der Variante: Wenn der Pastor sagt das er NOx doof findet und deswegen die Kerzen in der Kirche aus läst, dann ist er ein Experte für Luftqualität und alle seine Schäfchen sind natürlich der gleichen Meinung wie der Pastor. Ob dem wirlich so ist wird nicht gefragt, auch ist es egal ob sie überhaupt wissen wovon er denn da redet.
Kommt sein Kollege und macht die Kerzen an, weil er nicht an NOx aus Kerzen glaubt, dann ist er verblendet, ist gar nicht qualifiziert solch eine Aussage zu tätigen und es ist natürlich nur seine einzelne Meinung. Bei der Befragung im Regen draußen auf dem Friedhof sind nur einige wenige bereit zu antworten und sagen sie finden es doch schöner mit Kerzen. Zack, waren sie eben noch Eperten in sachen Luftqualität sind sie jetzt doch alle unwissend.
Sorry, die Grenzwerte mögen noch so richtig sein, aber der Pfad der Begründung gegen Köhler ist schon ein wenig witzig.
Aber beenden wir es, denn ich bin ja gar nicht gegen die Grenzwerte, les mal nach, hab ich mehrfach geschrieben. Darum brauchst du mich auch nicht zu überzeugen. Nur auf Augenhöhe diskutieren, das bekäme der ganzen Sache deutlich besser.
Moin
Björn
Zitat:
@LtLTSmash schrieb am 31. Januar 2019 um 22:27:29 Uhr:
(...)Ansonsten zur Statistik 2017 gab es 526 Messtellen mit 113 Uberschreitungen, macht ca. 21%
2018 gab es 399 Messtellen und 43 Überschreitungen, macht 11%!
Gut, da ja recht viele Stationen fehlen muss ich mal abwarten, ich weiß nicht, ob das Ergebnis bereits endgültig ist und alle Station enthält. Ich nenn das Ergebnis also erst mal vorläufig und ohne Gewähr.
.
tagesschau.de, 31.01.2019, Erste Bilanz für 2018
Stickstoffdioxid-Belastung bleibt hoch
"(...)
Noch nicht alles ausgewertet
Das Umweltbundesamt bekommt die Daten von den Umweltbehörden der Länder geliefert. Die Bilanz beruht auf Daten der Messstationen, die automatisch und stündlich Werte liefern. Im Mai kommen laut UBA die Werte sogenannter Passivsammler dazu, die noch ausgewertet werden. Die Kommunen betreiben auch noch eigene Messstationen, die aber für die EU-Richtlinie zu Luftschadstoffen nicht relevant sind.
(...)"
VG myinfo