Die Feinstaub- und NOx-Lüge über den Diesel

Alles Lüge, hier wird enttarnt...

Bitte ansehen, es lohnt sich !

https://www.ardmediathek.de/.../exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster

Beste Antwort im Thema

Ich hab den "Bericht" gesehen und hätte kotzen können. Methodisch war das nichts anderes als "Fear and Doubt".

Zwei Randbemerkungen warum dieser Beitrag tendenziös und schwachsinnig ist: Bei krebserregendem Material wie z.B. Benzol oder strahlendem Material kann man auch nicht "auf den Krebstoten" verweisen, aber du hast eine höhere Chance den Scheiß zu bekommen. Das gleiche ist bei Bronchialerkrankungen, die durch NOx eben verstärkt werden.

Siehe https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4596651/ oder http://www.scielo.br/scielo.php?... oder https://erj.ersjournals.com/content/38/2/303

in Neuseeland hat man die hohen NOx Werte durch "indoor" Erdgasfeuerungen (Etagenheizungen) sogar ausgenutzt um zu untersuchen, ob NOx was mit Kindern macht. Untersucht wurden Schulen gegliedert in "Erdgasfeuerung mit und ohne Außenkamin". Ja, NOx macht nachweislich was. Die Quote der Bronchialerkrankungen wie Asthma geht unter Schülern nachweislich hoch. Wenn diese Fachleute der Ansicht sind, dass das nur eine Korrelation und keine Kausalität ist - diese "Korrelationen" gibts weltweit auf allen Kontinenten. Komisch dass die Epidemologen da einen Zusammenhang sehen und nicht untersuchen, ob nicht vielleicht doch die Illuminaten dahinterstecken.

Komisch dass die einzigen Argumente der "Fachleute" sind, dass Raucher (kurzzeitig) viel mehr abbekommen und so kleine Mengen nicht so wild sein können. Epidemologen sind anderer Ansicht. Für mich ist dieser Drecksbeitrag der ARD nichts anderes als einseitiger und substanzloser Dummschwatz bezahlter Mietmäuler. Vor allem dem Köhler ("Leiter Lungenklinik"😉 könnte ich so lange in die .... lassen wir das. Aber es wäre sehr befriedigend.

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Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:



Gut, dann zählst du die Impressum genannten dazu! Aber darum geht es nicht. Du stellst es gern so dar (so lese ich das zumindest), als ob der Köhler allein auf weiter Flur wäre und alle anderen eigentlich der offiziellen DGP Meinung sind. Dem ist halt nicht so.

Zustimmungsraten von 99 % oder 100 % erwarten weder Du noch ich, weil sie unrealistisch sind. Aber Köhler hat von den rund 4000 Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie gerade einmal rund 110 Mitglieder auf seine Seite bringen können. Das sind 3 Prozent. Bleiben 97 Prozent, die sich ihm NICHT angeschlossen haben, obwohl sie die Möglichkeit dazu hatten.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Völlig verständlich, deswegen darf ich aber dennoch nicht so tun, als ob alle alle der gleichen Meinung sind (was du ja im Prinzip tust wenn du auf die Mitgliederzahl als Argument hinweist).

Nochmals: Von rund 4000 Mitgliedern haben rund 97 Prozent sich Köhler nicht angeschlossen. Er hat in diesem Monat ein Rundschreiben an die DGP-Mitglieder gerichtet, aber nur 3 Prozent aller Mitglieder hinter sich bringen können. Alle übrigen haben keinen Anlass gesehen, ihn zu unterstützen. Indem sie sich nicht auf Köhlers Seite schlagen, tragen sie die offizielle DGP-Position mit. Von daher sind Köhler & Friends nicht weiter als ein Häuflein Versprengter. Mit solchen Leuten muss nahezu jeder Wissenschaftszweig leben. Köhler konnte kaum einen Lungenfacharzt mit seinen Thesen überzeugen.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Wenn der ADAC gegen ein Tempolimit ist würde ich deswegen nicht mit deren Mitgliederzahl argumentieren.

Tempolimit und ADAC ist ein unpassender Vergleich. Ein pensionierter Geophysiker behauptet, die Erde sei Mittelpunkt unseres Planetensystems. Er kann 35 Mitglieder der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft hinter sich bringen. Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft hat bereits zuvor ein Positionspapier mit Forschungsergebnissen gegen diesen Unsinn veröffentlicht. Daraus resultiert dann auch das Argument, dass die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft rund 1150 Mitglieder vertritt, von denen gerade einmal 3 Prozent das heliozentrische Weltbild ablehnen. Als Laie halte ich es für äußerst unwahrscheinlich, dass rund 97 % der Wissenschaflter eines Fachbereiches daneben liegen.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Tja siehste, du verstehst es einfach nicht. Die 107 SIND DGP Mitglieder, d.h deine Rechnung müsste wenn dann 3893 vs 107 lauten.

3893 vs. 107 = 97% vs. 3 %. Klarere Verhältnisse sind kaum noch möglich. Soweit zum Thema, dass Köhler für einen relavanten Anteil der Lungenärzte sprechen könnte. Dem ist nicht so.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Aber selbst das ist ja falsch, weil du damit wieder unterstellst, das alle übrigen zustimmen: Die einzig gesicherte Zahl ist 9+"Impressum" vs 107. Alles andere ist Spekulation.

Und wer steht im Impressum?

Zitat:

Verlegt von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.
Robert-Koch-Platz 9
10115 Berlin

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beamtmungsmedizin repräsentiert rund 4000 Lungenfachärzte. Nur 3 Prozent von diesen 4000 haben sich von der offiziellen Position der DGP distanziert. Da Köhler sich per Rundschreiben an die DGP-Mitglieder gewandt hat, haben nahezu alle Köhler die Zustimmung verweigert.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Würdest du dich so sehen? Ich denke nein, also lass du auch die Verschwörungstheorien bis es dazu wirklich konkrete Hinweise gibt.

Der Besitz eines Oberklasse-Diesel-Pkw und womöglich auch noch eine Praxis in einer Fahrverbotszone könnte bei einem solchen Lungenarzt für einen Interessenskonflikt sorgen. Und ihn zu einer Unterschrift bei Prof. Dr. Köhler bewegen. Oder siehst Du das etwa anders?

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


So wie ich das sehe haben die Verfasser des Positionspapiers selber auch keine direkte Studien zu NO2 und Feinstaub gemacht (denn da wissen wir ja bereits das das für den 40er Wert nicht möglich ist) sondern tun dies mithilfe von Rechenmodellen.

Nochmals: Verkehrstote lassen sich zählen, Tote durch Luftschadstoffe lassen sich nur errechnen. Nun zu Deinem Punkt, dass keiner der Autoren selbst eine Studie gemacht hat:

Interview des rbb mit Prof. Dr. Barbara Hoffmann, Leiterin Umweltepidemiologie, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf:

Zitat:

Sie selbst betreuen seit 2005 Teilnehmer einer Langzeitstudie. Wie ist diese Studie aufgebaut - und wie stellen sie sicher, dass nicht andere Faktoren dafür verantwortlich sind, dass die Probanden krank werden?



An unserer Studie, die inzwischen seit 18 Jahren läuft, nehmen rund 5.000 Menschen aus drei Ruhrgebiets-Städten teil. Ein Teil von ihnen wohnt an vielbefahrenen Straßen, ein anderer Teil im Grünen. In regelmäßigen Abständen kontrollieren wir, welche Krankheiten bei diesen Personen neu aufgetreten sind. Um den Einfluss anderer Faktoren zu minimieren, vergleichen wir dabei Studienteilnehmer miteinander, die in vielen Merkmalen übereinstimmen.

Ein fiktives Beispiel: Ein Mann ist 60 Jahre alt, raucht nicht, hat leichtes Übergewicht, und einen durchschnittlich hohen Blutdruck. Er wohnt im Essener Norden an einer viel befahrenen Bundesstraße. Sein Zwilling, der genau die gleiche körperliche Konstitution hat, wohnt im Süden Bochums in einer ruhigen Gegend. Er hat im Vergleich zu seinem Bruder ein um 22 Prozent höheres Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken, das Risiko für einen Schlaganfall ist um 19 Prozent erhöht, das Risiko für Herzinfarkte um 13 Prozent. Nur weil er an einer vielbefahrenen Straße wohnt.

.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Belege bringt er ja, du akzeptierst sie nur nicht als Beleg. Da ist das dann einfach.

Nun bin ich kein Fachmann. Aber dummerweise werden Köhlers Äußerungen von Wissenschaftlern, die tiefer in der Materie als Köhler stecken, nicht akzeptiert. Für sie ist Köhler jemand, der seine unbelegte Privatmeinung in die Medien trägt und die Literatur nicht gelesen hat. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie, die rund 4000 Mitglieder repräsentiert, widerspricht und widerlegt Köhler & Friends. Und als Laie sehe ich die offzielle Position der DGP als die verlässlichere Quelle an.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Und die anderen 107 die ja offensichtlich dessen Thesen unterstützen, alle gekauft?

Siehe dazu die Erklärung von Prof. Dr. Christian Witt von der Charité

weiter oben

.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 13:55:21 Uhr:


Und was hat das jetzt mit Klimawandelleugner oder Kreationisten zu tun? Wie ist das Argument? Hat die Mehrheit immer Recht? Weil es es das in einem Bereich gibt, ist es in einem genauso?

In diesem Fall gibt es Parallelen. Es gibt einen breiten wissenschaftlichen Konsens auf internationaler Ebene, was Klimawandel, Evolution und Gesundheitschäden durch Autoabgase angeht. Die meisten Wissenschaftler dieser Fachgebiete sprechen von erdrückender Evidenz. Und es gibt ein kleines Häuflein von Sektierern, die jeweils den wissenschaftlichen Konsens in Abrede stellen und sich im Besitz der ganz, ganz wahren Wahrheit wähnen, während mehr als 90 % der Wissenschaftler eines Fachgebietes falsch liegen müssen, z. B. weil sie nicht in Pension und damit nicht unabhängig sind. Und wie es Klimawandel-Leugner gibt, so gibt es Grenzwerte-Leugner. Alles ziemlich ähnlich. Ein typischen Anlaufstelle für die Jünger solcher Lehren ist das etwa das EIKE, ein Briefkastenverein aus Jena.

Zitat:

Aber Köhler hat von den rund 4000 Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie gerade einmal rund 110 Mitglieder auf seine Seite bringen können. Das sind 3 Prozent. Bleiben 97 Prozent, die sich ihm NICHT angeschlossen haben, obwohl sie die Möglichkeit dazu hatten.

Die haben noch Zeit, ihr Versäumnis nachzuholen. Über Zulauf kann sich Köhler ja wirklich nicht beschweren, so schnell wie sich die Anhänger des vor einigen Tagen noch vermeintlich einsamen Außenseiters verhundertfachen.

Man kann doch nicht wirklich erwarten, daß sich jedes einzelne Verbandsmitglied zu dieser Frage überhaupt positioniert. Da steckt schon von Anfang an der Wurm in deiner Argumentation mit den Angenommenen 3999:1 bzw. inzwischen 3893:107. Die Faktenlage schließt nichtmal aus, daß es nur 106:107 sind und damit Köhlers Ansicht bei den Mitgliedern längst dominiert.

Zitat:

Der Besitz eines Oberklasse-Diesel-Pkw und womöglich auch noch eine Praxis in einer Fahrverbotszone könnte bei einem solchen Lungenarzt für einen Interessenskonflikt sorgen. Und ihn zu einer Unterschrift bei Prof. Dr. Köhler bewegen. Oder siehst Du das etwa anders?

Ok, deine Theorie auch auf die Mitglieder mit Praxen AUSSERHALB der Fahrverbotszone angewandt, würden diese also von einer Entscheidung FÜR Farhrverbote profitieren, da sie dann diese imaginären dieselfahrenden Patienten zusätzlich bekommen würden. Damit wären diese also ebenso befangen. Nun könnte man sich noch angucken, ob mehr Praxen innerhalb oder ausserhalb lägen...

Welch ein Quatsch.

@Volvoluder

Auch von mir einen grünen Daumen !

Don't feed the troll...😉

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 24. Januar 2019 um 16:26:33 Uhr:


Der Besitz eines Oberklasse-Diesel-Pkw und womöglich auch noch eine Praxis in einer Fahrverbotszone könnte bei einem solchen Lungenarzt für einen Interessenskonflikt sorgen. Und ihn zu einer Unterschrift bei Prof. Dr. Köhler bewegen. Oder siehst Du das etwa anders?

Könnte sein, genauso wie die DGP Mitglieder Angst haben könnte um Forschungsgelder wenn die Ergebnisse nicht bedrohlich genug sind, oder siehst du das anders?

Möglich ist vieles, aber solange es da keine Verbindung bekannt ist unterstelle ich erst mal das beide Seiten nach besten Wissen und Gewissen ihre jeweilige Position vertreten.

Zitat:

Zitat:

Sie selbst betreuen seit 2005 Teilnehmer einer Langzeitstudie. Wie ist diese Studie aufgebaut - und wie stellen sie sicher, dass nicht andere Faktoren dafür verantwortlich sind, dass die Probanden krank werden?



An unserer Studie, die inzwischen seit 18 Jahren läuft, nehmen rund 5.000 Menschen aus drei Ruhrgebiets-Städten teil. Ein Teil von ihnen wohnt an vielbefahrenen Straßen, ein anderer Teil im Grünen. In regelmäßigen Abständen kontrollieren wir, welche Krankheiten bei diesen Personen neu aufgetreten sind. Um den Einfluss anderer Faktoren zu minimieren, vergleichen wir dabei Studienteilnehmer miteinander, die in vielen Merkmalen übereinstimmen.

Ein fiktives Beispiel: Ein Mann ist 60 Jahre alt, raucht nicht, hat leichtes Übergewicht, und einen durchschnittlich hohen Blutdruck. Er wohnt im Essener Norden an einer viel befahrenen Bundesstraße. Sein Zwilling, der genau die gleiche körperliche Konstitution hat, wohnt im Süden Bochums in einer ruhigen Gegend. Er hat im Vergleich zu seinem Bruder ein um 22 Prozent höheres Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken, das Risiko für einen Schlaganfall ist um 19 Prozent erhöht, das Risiko für Herzinfarkte um 13 Prozent. Nur weil er an einer vielbefahrenen Straße wohnt.


.

Tja, aber das ist ja keine direkte Studie zu NOx oder wie haben sie verhindert das alle andere Faktoren die an eine viel befahrenen Straße auftreten, also z.B Lärm oder sonstige Schadstoffe das Ergebnis nicht verfälschen und das Ergebnis entscheidend korrigiert werden muss?

Und überhaupt, wie stellen Sie denn fest welche NOx Belastung jeder Proband den abbekommen hat? Hat da jeder nen passivsammler an der Nase?

Also ich bin tagsüber arbeiten, da bin ich zur rusch hour wo an der Straße (also nicht mal zwangsläufig in der wohnung) die hohen Werte gemessen werden, nicht mal zuhause und kann ja davon nicht belastet werden.

Ich kann mir durchaus vorstellen dass das Ergebnis an sich durchaus stimmt, die interessante Frage ist die Methode wie der Anteil von NOx daran errechnet wird. Und darüber wird gestritten, das an einer hauptverkehrsstraße wohnen nicht der Gesundheit zuträglich ist, wird wohl keiner bestreiten. Zudem ist ja weiterhin die Frage, ob die versuchsgruppe in allen relevanten wirklich so vergleichbar ist, das ist ja einer der Kritikpunkte. Und ob die wirkliche Belastung der Teilnehmer wirklich bekannt ist stell ich mir auch schwierig vor.

Also auch als nicht Mediziner kam ich den versuchsaufbau beurteilen und bei der Fülle an relevanten einflussparametern stell ich mir die extrahtion des Einflusses eines Parameter denn ich wahrscheinlich ja nicht mal direkt messe, mehr als schwierig vor. Also das so ei n Konstrukt angreifbar ist sollte jedem der sich etwas mit dem Thema modellbildung auskennt klar sein.

Zitat:

Nun bin ich kein Fachmann. Aber dummerweise werden Köhlers Äußerungen von Wissenschaftlern, die tiefer in der Materie als Köhler stecken, nicht akzeptiert.

Die das behaupten sind aber ja dummerweise die Verfasser des Positionspapier, da ist das verständlich. Alles weitere ist ein reine Behauptung deinerseits die durch nicht belegt ist ausser der Annahme ein Vorstand würde immer die mehrheitsmeinung seines Vereins wiedergegeben. Aber zu dem Thema haben wir genug diskutiert.

Zitat:

In diesem Fall gibt es Parallelen. Es gibt einen breiten wissenschaftlichen Konsens auf internationaler Ebene, was Klimawandel, Evolution und Gesundheitschäden durch Autoabgase angeht.
Die meisten Wissenschaftler dieser Fachgebiete sprechen von erdrückender Evidenz. Und es gibt ein kleines Häuflein von Sektierern, die jeweils den wissenschaftlichen Konsens in Abrede stellen und sich im Besitz der ganz, ganz wahren Wahrheit wähnen, während mehr als 90 % der Wissenschaftler eines Fachgebietes falsch liegen müssen, z. B. weil sie nicht in Pension und damit nicht unabhängig sind.

Ich glaube auch nicht das Köhler behauptet autoabgase sind gesund und schon daran scheitert dein Argument.

Zitat:

Und wie es Klimawandel-Leugner gibt, so gibt es Grenzwerte-Leugner. Alles ziemlich ähnlich. Ein typischen Anlaufstelle für die Jünger solcher Lehren ist das etwa das EIKE, ein Briefkastenverein aus Jena.

Aha, also d.h. jeder der nicht mindestens 40müg oder weniger für einen akzeptablen Grenzwert hält kann nur eine leugner sein. Ist natürlich bequem aber kein echtes Argument. Interssant diese schwarz/weiss denken aber gleichzeitig was von mehr oder weniger gesicherten Erkenntnissen schreiben. Sorry, das macht echt keinen Sinn. Entweder man glaubt das jemand die einzige wahre Wahrheit inne hält oder man akzeptiert das es bei wissenschaftlichen Arbeiten eben auch unterschiedlich Ansichten geben kann ohne das sich diese diametral gegenüber stehen. Auch beim Klimawandel wird es unterschiedlich Meinungen geben wie viel Einfluss genau welche Menge CO2 hat oder gibt es auch den den eineinhalb exakten Wert den alle seriösen Wissenschaftler angeben?

Aber egal, diese Diskussion ist mir zu müßig.

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Ganz frisch
https://rp-online.de/.../...-sich-ueber-aerzte-initiative_aid-35551907
Ich hoffe wirklich das die Messstellen tatsächlich die Vorgaben mehr in Richtung realistische Werte und nicht worst case verschieben. Schon allein um die DUH auszubremsen die das Prinzip schamlos ausnutzt selbst wenn ihre eigenen Messungen unter dem Grenzwert bleiben.
https://www.nrz.de/.../...e-und-findet-in-essen-wenig-id213797213.html

Daß die DUH ein ganz übler Verein ist, sollte mittlerweile jeder kapiert haben.
Es ist in erster Linie ein Abmahnverein welcher durch unverschämte Abmahnungen seine Einnahmen generiert und davon sehr gut lebt.
Autohändler können ein Lied davon singen.
Es geht ihnen gar nicht um die Umwelt. Dies ist nur das Deckmäntelchen um seine Machenschaften zu rechtfertigen !

Diese schmarotzende Bande ist so unnötig wie ein Kropf.

Naja auch Abmahnvereine haben ja irgendwo einen Nutzen, wenn Gesetze eingehalten werden und die Umwelt profitiert ja auch, wenn weniger Autos fahren. Bloß den Club interessiert es nicht, wer die Zeche zahlt. Hauptsache er zahlt.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 18:50:22 Uhr:


Tja, aber das ist ja keine direkte Studie zu NOx oder wie haben sie verhindert das alle andere Faktoren die an eine viel befahrenen Straße auftreten, also z.B Lärm oder sonstige Schadstoffe das Ergebnis nicht verfälschen und das Ergebnis entscheidend korrigiert werden muss?

Es ist keine Studie ausschließlich zu NOx, weil NOx da draußen nur ein Teil der Gesamtcocktails ist. Deine Behauptung war aber, dass keiner der Verfasser des Positionspapiers selber direkte Studien zu NO2 und Feinstaub gemacht habe. Doch bei der Studie von Prof. Dr. Hoffmann geht es um die Belastung durch Luftschadstoffe inkl. NOx und Feinstaub. Wie GaryK

bereits gepostet hatte

, ist von Prof. Dr. Dieter Köhler nichts dergleichen zu finden.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 18:50:22 Uhr:


Also auch als nicht Mediziner kam ich den versuchsaufbau beurteilen

Klar, Fachwissen wird weit überschätzt. Im Grunde kann da jeder mitreden.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 18:50:22 Uhr:



Zitat:

Nun bin ich kein Fachmann. Aber dummerweise werden Köhlers Äußerungen von Wissenschaftlern, die tiefer in der Materie als Köhler stecken, nicht akzeptiert.


Die das behaupten sind aber ja dummerweise die Verfasser des Positionspapier

Und dummerweise sind die Verfasser des Positionspapiers "

wissenschaftliche Experten und Expertinnen zu den Themen der von ihnen jeweils verfassten Kapiteln. Diese Expertinnen und Experten wurden auf Basis von peer-reviewed Publikationen und Beiträgen zum wissenschaftlichen Stand der Diskussion zu möglichen Gesundheitseffekten von Luftschadstoffen ausgewählt

", so die DGP. Möchtest Du ausgerechnet dem Fachverband der Deutschen Lungenärzte die Kompetenz bei der Auswahl der richtigen Experten absprechen? Bezeichnend ist auch, dass die DGP ihren ehemaligen Präsidenten nicht als Mitautoren ausgewählt hat.

Zitat:

@LtLTSmash schrieb am 24. Januar 2019 um 18:50:22 Uhr:


Aha, also d.h. jeder der nicht mindestens 40müg oder weniger für einen akzeptablen Grenzwert hält kann nur eine leugner sein.

Welche Schlüsse Du ziehen möchtest, bleibt Deine Sache. Fakt ist: Prof. Dr. Köhler leugnet den Sinn des Grenzwertes von 40 µm/m³. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie hingegen fordert die Einhaltung und Absenkung dieses Grenzwertes.

Oh, jetzt wird Köhler auch noch zum Che-Guevara der Umweltwissenschaften bzw. Epidemologen ernannt. Alle anderen sind gekauft, nur er kann frei sprechen. Na prima. Wenn das mal kein Argument ist, ich warte jedenfalls auf SEINE Auswertungen der von ihm kritisierten methodisch-falschen Studien. Egal ob Neuseeland, Norwegen, Schweden und Deutschland - irgendwie finden verdammt viele Wissenschaftler negative Korrelationen zwischen NOx und Lebenserwartung.

Selbst in Neuseeländischen Schulen wurde bei höheren Indoor-NOx Leveln (die im Vergleich zu unserer Luft lächerlich niedrig sind) höhere Asthmatiker-Quoten und Komplikationen dieser gefunden. Sind in DE schließlich nur 6 Millionen Bürger, sollen die halt aus der Stadt raus damit der geBIDLETE Leser freie Fahrt für seinen Diesel hat. Der seine Zulassung (BE) eigentlich nie hätte bekommen dürfen. Weil Firmen wie VW betrogen, andere Hersteller andauernd den Motor schützen und die Politik (und besonders die CSU) lange aktiv weggesehen hat. Griß an die Vollpfeife von Dobrindt, der beim Auto in etwa "vorne" und "hinten" unterscheiden kann.

Wenn von Köhler nix kommt soll er einfach die Fresse halten statt zu sagen "Ihr liegt falsch, ich hab recht und beweist mir das Gegenteil". Er hat zu liefern wenn er Thesen aufstellt. Nicht in der Bild, sondern in Fachmagazinen. Wenn er hunderte "Gleichgesinnte" hat sollte die dahinter stehende Arbeit kein Problem sein.

Zitat:

@Kung Fu schrieb am 24. Januar 2019 um 19:20:27 Uhr:


Naja auch Abmahnvereine haben ja irgendwo einen Nutzen, wenn Gesetze eingehalten werden und die Umwelt profitiert ja auch, wenn weniger Autos fahren. Bloß den Club interessiert es nicht, wer die Zeche zahlt. Hauptsache er zahlt.

Da Stimme ich dir durchaus zu, aber nach der Verleumdungskampange in denen sie bewusst gelogen und Fakten verzerrt haben, haben sie bei mir verschissen. Und auch ansonsten hab ich Zweifel das das primärziel ist irgendwelche Verbraucher zu schützen, könnte ein kollateralschaden sein, siehe Essen. Ihre eigenen Messungen die sicher nicht darauf ausgelegt waren wenig zu messen, zeigen keine grenzwertverletzung, aber zum Glück gibt es ja noch die offiziellen also kann man natürlich trotzdem klagen. Die DUH mag direkt nix dran verdienen, aber die befreundeten Anwälte und das reicht ja.

Zitat:

@Kung Fu schrieb am 24. Januar 2019 um 16:55:44 Uhr:


Man kann doch nicht wirklich erwarten, daß sich jedes einzelne Verbandsmitglied zu dieser Frage überhaupt positioniert. Da steckt schon von Anfang an der Wurm in deiner Argumentation mit den Angenommenen 3999:1 bzw. inzwischen 3893:107. Die Faktenlage schließt nichtmal aus, daß es nur 106:107 sind und damit Köhlers Ansicht bei den Mitgliedern längst dominiert.

Träum weiter. Köhler hat nahezu alle Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie per Rundschreiben um Unterstützung gebeten. Rund 97 Prozent sind seinem Aufruf NICHT gefolgt, bei 3 Prozent hatte er Erfolg. Noch viel kläglicher konnte er nicht scheitern.

Das sagt nur, streng wissenschaftlich ausgewertet, nichts darüber aus, wieviele Befürworter der Studien es unter den DGP-Mitgliedern gibt. Man kann diese also auch nicht gegen die Kritiker aufrechnen. Die ganze Argumentation ist wertlos.

Zitat:

@Kung Fu schrieb am 24. Januar 2019 um 19:59:31 Uhr:


Das sagt nur, streng wissenschaftlich ausgewertet, nichts darüber aus, wieviele Befürworter der Studien es unter den DGP-Mitgliedern gibt. Man kann diese also auch nicht gegen die Kritiker aufrechnen. Die ganze Argumentation ist wertlos.

Wer als Lungenarzt nicht mit dem Standpunkt der DGP übereinstimmte, konnte dies kundtun und bei Köhler unterschreiben. 97 % der Lungenärzte haben Köhler die Unterschrift verweigert, seine Gefolgschaft rangiert bei 3 %. Das ist Fakt und spricht Bände.

Zitat:

@GaryK schrieb am 24. Januar 2019 um 19:44:15 Uhr:


Er hat zu liefern wenn er Thesen aufstellt. Nicht in der Bild, sondern in Fachmagazinen. Wenn er hunderte "Gleichgesinnte" hat sollte die dahinter stehende Arbeit kein Problem sein.

Da wird nichts kommen. Weshalb sich das ganze Getöse nach einiger Zeit mangels ernsthaftem Input von Köhler & Friends auf wissenschaftlicher Ebene von selbst erledigen wird.

Zitat:

Holger Schulz, Direktor des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum München, hat mehrere Studien zu den Gefahren durch Luftverschmutzung geleitet. Erst kürzlich forderte er mit anderen Experten im Namen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie Politik, Industrie und Bevölkerung zum Umdenken auf, um endlich mehr Regularien und Anreize zur Schadstoffvermeidung zu schaffen. "Wir haben es mit einem enormen Gesundheitsproblem zu tun, das praktisch jeden einzelnen Bürger betrifft und dem sich niemand entziehen kann", sagt Schulz. "Das lässt sich nicht wegdiskutieren." Die Bevölkerung in Deutschland verliere durch Luftverschmutzung jährlich 600 000 Lebensjahre, so seine Berechnung. Neben Lungenkrebs, Infarkt und Schlaganfall gebe es auch einen Zusammenhang zwischen Schadstoffen in der Luft und Leiden wie Diabetes und Demenz.

Auf den Furor angesprochen, mit dem Dieter Köhler die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid angreift, hat Schulz nur die Erklärung, dass dem Chefarzt im Ruhestand zunehmend die Offenheit für die Argumente der anderen fehle. Viele Behauptungen, die Köhler in den Raum stellt, würden einfach nicht stimmen, so Schulz. "Es ist wie bei einem Puzzle mit zehntausend Teilen", sagt Schulz. "Da kann man auch nicht nur ein Teil ansehen. Die Konzentration der Schadstoffe allein sagt beispielsweise wenig aus, es geht auch um die Größenverteilung und die chemische Zusammensetzung, um die Gesundheitsgefahr zu bewerten."

Im Fall der Luftschadstoffe, die aus Autoabgasen, aber auch vom Abrieb der Reifen und aus der Industrie stammen, handelt es sich um bis zu tausend verschiedene Substanzen, die das Atmen in Ballungsräumen schwer machen. Schulz führt große epidemiologische Studien an, darunter Langzeituntersuchungen, zudem Tierversuche und Laborstudien. Zusammengenommen ergebe sich daraus das Bild, dass von Schadstoffen wie Feinstaub und Stickoxiden eine große Gesundheitsgefahr ausgeht.

Quelle:

Süddeutsche Zeitung

, 23.01.2019

Und das von jemandem aus München, der befürchten muss, dass ihm die Landesregierung alsbald die Fördermittel streicht. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die Initiative von Köhler & Friends übrigens gelobt. Sie bringe "Sachlichkeit und Fakten in die Diesel-Debatte". 😁

Zitat:

@Kung Fu schrieb am 24. Januar 2019 um 19:59:31 Uhr:


Das sagt nur, streng wissenschaftlich ausgewertet, nichts darüber aus, wieviele Befürworter der Studien es unter den DGP-Mitgliedern gibt. Man kann diese also auch nicht gegen die Kritiker aufrechnen. Die ganze Argumentation ist wertlos.

Lass es, hat keinen Sinn, ist halt die verquere Sichtweise, das man nur dafür oder dagegen sein kann. Die wahrscheinlichste Variante, das die allermeisten keine konkrete Position dazu haben darf nicht sein. Soll doch einfach jeder glauben was er will.

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